Moin @ll,
ich bin stark am überlegen, ob ich zum kommenden WiSe anfange Chemie zu studieren u. bin deshalb auf der Suche nach Erfahrungen von Studenten der Chemie od. Personen die ein Chemiestudium bereits hinter sich haben.
Kurz vorweg: Ich bin 24, habe bereits erfolgreich ein Diplom FH(inkl. Berufsausbildung zum Fachinformatiker Anwendungsentwicklung) in Informatik erworben u. arbeite seit gut 4 Jahren in einer Software Firma. Die Motivation, nochmal ein Studium zu beginnen, ergibt sich wie folgt: Nachdem ich nun 1 Jahr "fest" in der Firma arbeite, merke ich wie öde so eine 40h-Woche doch sein kann. Jeden Tag >= 8h vorm Rechner sitzen u. den gleichen Mist zu sehen macht auf Dauer kein Spaß. Mir gefällt der Job nach wie vor aber trotzdem fehlt mir sowas wie eine Herausforderung. Seit längerem hab ich deshalb die Idee, nochmal ein Studium zu beginnen. Die Wahl für Chemie viel mir relativ einfach, da ich mich bereits zu meiner Schulzeit auf Informatik od. Chemie festgelegt hatte. Informatik machte damals letztendlich nur das Rennen, weil ich den Abschluss für zukunfsträchtiger hielt u. das Studienangebot sehr verlockend war. Mein Plan ist es deshalb, ab kommenden WiSe Chemie zu studieren u. gleichzeitig halbtags in der Firma zu arbeiten.
Jetzt mal allgemein so ein paar Fragen:
- Was haltet ihr allgemein von dem Plan, ein Zweitstudium, dass so gut wie gar nichts mit dem Erststudium zu tun hat, aufzunehmen?
- Wie hoch sind die Anforderungen die an einen während des Studiums gestellt werden u. worin sollte mal fit sein?
- Was sind eure persönlichen Erfahrungen bzgl. des Chemiestudiums?
- Ist das Studium bei gleichzeitiger Halbtagstätigkeit schaffbar od. wird der Zeitaufwand zu hoch?
- Was hat man von einem Bachelor in Chemie? (Frage stellt sich mir, weil ich des Öfteren schon gehört habe, dass für eine Beschäftigung im Bereich der Chemie eine Promotion unabdingbar ist)
@tm bin ich an dem Punkt, wo ich für mich entschieden hab, dass ich es zumindest versuchen möchte. Ich mein, was hab ich zu verlieren? Da ich nebenbei arbeite, wäre die Finanzierung gesichert. Klar, ich würde ca. 1/3 weniger als vorher bekommen aber diese 1/3 spare ich eh bisher jeden Monat. Eine "Verminderung" der Lebensqualität wäre also nicht gegeben.
Bin gespannt, was ihr so von der Idee haltet u. was eure persönlichen Erfahrungen mit dem Chemiestudium sind bzw. vllt. gibt es ja einige, die ähnliches vorhaben/gerade machen/bereits gemacht haben u. davon berichten können.
So long...
