Ich spiele regelmäßig ein Kneipenturnier mit, bei dem man sich nach Verlust aller Chips einmal rebuyen kann.
Wie wirkt sich dieser Faktor auf die Spielweise aus, wenn der eigene Chipstapel zusammengeschrumpft ist?
Kann es möglich sein, dass es +EV ist, irgendwelchen Crap für marginale Chancen zu pushen, weil man in der nächsten Hand nach dem Verlust wieder mehr Chips haben wird? Aber dafür zahlt man ja einen zusätzlichen Buyin, was dagegen spricht.
Normalerweise sind Rebuyturniere so ausgelegt, dass man einen kompletten Stack nachkaufen kann, wenn man nur einen Chip weniger hat als am Anfang. Man spielt dadurch etwas looser und aggressiver als in einem normalen Turnier.
Aber kann sich durch die Regelung, dass man für einen Rebuy alle Chips verlieren muss, die Berechnungsgrundlage für den EV eines Moves radikal verändern? Gibt es das vielleicht deshalb nicht bei offiziellen Turnieren?