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[Geschlossen] Resteals / Reraises in MTTs

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Pelzlaus
Beigetreten: 18.04.2005
Oldschool Grinder

In welcher Phase bietet sich ein Resteal in MTTs an und mit welchen Händen.

trifft folgendes so zu?

- man sollte noch foldequity besitzen, also den intial Raise min. verdreifachen eher vervierfachen können

- in der anfangsphase eines turniers unangebracht, eher ab der mittleren phase und gegen ende

- kleine aces eignen sich nicht, eher suited connectors, pockets, suited kings

mir ist vollkimmen klar dass die eigene postition, die position des gegners, sein pfr, sein stack, auch sowas wie foldet to contibet & das eigene image beachtet werden müssen

ist es besser (sprich man macht es dann auch häufiger) wenn man mit dem resteal selbst all in geht als wenn man noch einen vernünftigen stack übrig hat?

wenn man sich mit dem resteal praktisch schon commited gleich all-in?
ab wann darf man sich grob als commited betrachten, verhältnis von pot am flop / resststack?

hat jemand noch ein paar spezielle tips zu dem thema?
vor allem die hände mit denen sich ein Resteal besonders anbietet


5 Antworten
TraXX0r
Beigetreten: 04.04.2007
Elite Grinder
Pelzlaus Themenstarter
Pelzlaus
Beigetreten: 18.04.2005
Oldschool Grinder

shit, danke


Original von Pelzlaus
- man sollte noch foldequity besitzen, also den intial Raise min. verdreifachen eher vervierfachen können

Ja, ansonsten kann man es ja nicht als "Resteal" bezeichnen.
Ein Steal lebt von seiner FE.

Original von Pelzlaus
- in der anfangsphase eines turniers unangebracht, eher ab der mittleren phase und gegen ende

Tendenziell natürlich ja.
Ausschlaggebend sind dabei aber die Stacksizes(man braucht FE und es muss sich ja auch lohnen) und nicht, wie lange das Turnier läuft.

Original von Pelzlaus
- kleine aces eignen sich nicht, eher suited connectors, pockets, suited kings

Wieder ja.
Oft dominierte Hände wie Ax (aber auch Kx!) eignen sich schlechter für einen Resteal als Hände wie Connectors oder Pocketpairs.
Mit letzteren hat man gegen die Callingrange der Gegner, welche oft mittelgroße Asse und Kings enthält meist eine bessere Equity, als mit Ax und Kx Händen.

Original von Pelzlaus
ist es besser (sprich man macht es dann auch häufiger) wenn man mit dem resteal selbst all in geht als wenn man noch einen vernünftigen stack übrig hat?

Prinzipiell ist es vom psychologischen Effekt immer besser, wenn man selbst derjenige ist, der All-In geht.
Das gilt aber in jeder Phase, also auch Postflop.
Grund ist, dass ein All-In Stärke symbolisiert(schliesslich riskiert man sein Tourney-Life) und man daher erhöhte FE besitzt.
Nichtsdestotrotz können sich Resteals natürlich auch lohnen, wenn man selber nicht All-In geht.
Das hängt dann aber wieder von den bereits genannten Faktoren wie Gegner, Image, FE usw. ab.

Original von Pelzlaus
wenn man sich mit dem resteal praktisch schon commited gleich all-in?

Wenn man nicht gerade ein Stop&Go spielen will natürlich(wie immer) auch zu bejahen!

Original von Pelzlaus
ab wann darf man sich grob als commited betrachten, verhältnis von pot am flop / resststack?

Kommt immer auf die Turniersituation an:Wieviele BBs hat man noch, wie ist der Average usw.
Tendenziell ist man wohl in etwa commitet, wenn man mit einem Raise über 40% seines Stacks reinschieben müsste.
Allerdings sollte man dann(außer bei Stop&Go) auch wieder direkt pushen.

Original von Pelzlaus
hat jemand noch ein paar spezielle tips zu dem thema?
vor allem die hände mit denen sich ein Resteal besonders anbietet

Oben bereits genannte:
Also insb. selten dominierte Hände mit hohen Suckout Value wie (Suited) Connectors.
Daneben natürlich Pocketpairs.


Pelzlaus Themenstarter
Pelzlaus
Beigetreten: 18.04.2005
Oldschool Grinder

danke für die ausführliche antwort =)


That´s my Job


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