Logisch ist, dass es vollkommen wurscht ist, welche Methode man nutzt, wenn man dann jeweils die richtigen Folgerungen bezüglich seiner Stacksize zieht.
Die Frage ist eher, ob das mit BB als Metrik gut gelingt oder M einfach die besseren Aussagen liefert. Ein typisches Beispiel von Stars aus den Standardturnieren sind z.B. Blinds von 900/1800 mit Antes von 225. Unsere Stacksize ist 34020, und wir haben leider einen der kleineren Stacks am Tisch – der Final Table ist noch weit entfernt. Wir bekommen readless Q Js in MP3.
Mit unseren 19BB tendieren wir ( als „BB-Rechner“) hier wohl zu einem klaren Fold. Wenn uns dagegen bewusst ist, dass wir einen M von ca. 7 haben, werden wir einen Open-Push, der wohl häufig sehr gut ist, hier eher ernsthaft in Erwägung ziehen.
Ich glaube, dass viele Spieler auf Stars in den höheren Blindlevels der Mikros die Antes immer unterschätzen, weil sie im Vergleich zu den hohen Blinds so unschuldig aussehen. Sie summieren sich pro Runde aber meistens auf ( deutlich) mehr als einen weiteren BB.
Und rein kopfrechentechnisch ist es doch auch wurscht – ob ich nun irgendwelche großen Zahlen durch 1800 oder durch 4725 teilen muss, macht jetzt ja auch nicht so ++den++ Unterschied ( mein 1*18 ist jedenfalls auch nicht soo souverän
).
LG
Weynard