Original von Woerni
Also die Frequenz ergibt sich völlig von alleine wenn wir unter bestimmten Voraussetzungen c-betten wollen. Diese Voraussetzungen bestehen aus den Gründen Range/ Nut Advantage, Connectivität UND was wir betten wollen, nämlich Premium Hände, Marginale Hände, Draws, Bluffs.
Der letzte Punkt stimmt so nicht. Neben den von dir genannten Gründen, gibt es noch weitere, Position und Stack depth sind die zwei wichtigsten. Was wir betten wollen ergibt sich als Summe aus all diesen Faktoren, und so kommen wir dementsprechend zur Frequenz.
Das Konzept der Handkategorien wie du sie beschreibst ist sehr starr und auch veraltet, versuch lieber darüber nachzudenken welche Hände welche Equity haben, wie robust diese ist (also wie sie sich auf unterschiedlichen Board Runouts verändert) und wie Blockereffekte sind. Auf vieles davon kommt man selbst auch nicht unbedingt, aber gibt ja mehr als genug Content mittlerweile.
Original von Woerni
Wenn wir nun Rangeadvantage und Nutadvantage haben, wollen wir nahezu alle Hände betten, daher kommt die hohe Frequenz. Beispiel wir UTG und AKJ Flop. Wir betten hoch. (eigentlich... Krendipont meint eher niedriger, weil wir Value und den unelastischen Händen haben wollen)
Da hast du was missverstanden, wenn wir klare Range- und Nutadvantage haben, wollen wir viel bzw alles betten und können dann auch noch groß betten (groß heißt in dem Fall > 50% PS). Wir betten eben groß, weil wir mit unseren sehr starken Händen direkt viel Value von villain's eher unelastischen callingrange generieren.
Die anderen Punkte kann man so auch nicht wirklich unterschreiben. Ich habe den Eindruck, dass dir diese sehr theoretische Diskussion etwas zu viel ist. Am besten wäre es, wenn du dir mit jemandem ein paar Solverlösungen anschaust und dann kann man an konkreten Beispielen Konzepte auch viel leichter verstehen als in rein theoretischen Abhandlungen.