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The Queen's Gambit: Netflix

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OnkelHotte
Beigetreten: 16.01.2005
BlackMember

Moin zusammen,

ich hab per Sufu keinen Thread dazu gefunden und dachte, man könnte hier mal drüber sprechen, da es ja auch eine signifikante Anzahl Schachspieler hier gibt.

Insgesamt hatte mich die Serie erstmal so nicht sonderlich gereizt, weil ich bei solchen Serien großen Wert drauf lege, dass das Spiel realistisch dargestellt wird und 95% der Shows/Filme failen da so fürchterlich, dass ich Angst vor Zeitverschwendung oder Tilt hatte.
Als mir dann sowohl casual Schachspieler als auch GMs die Serie ebenfalls empfohlen haben plus IMDB Rating, habe ich sie dann geschaut.

Insgesamt fand ich sie unterhaltsam aber overrated. Ich würde eine gut gemeinte 7/10 geben.

Ab hier Spoiler:

Spoiler

Punkte, die mich genervt haben:

Wenn man die Serie so schaut, dann denkt man, dass die Career stats Beth Harmon von sowas waren wie:
100+ wins, 1 draw, 2 losses
Average time per move: 2.8 sec
Longest time ever spent thinking on a move: ~20 sec
Schach wird in der Serie als totales win/loss game dargestellt, in dem ein Draw in totales Exotenresult ist.
Und natürlich zeigt man eher die Moves und nicht das Nachdenken, aber die hätten ja wenigstens mal andeuten können, dass auch Beth Harmon mal in den Tank mode geht, in dem sie einfach die Uhr per Animation vorspulen, während sie mal nachdenkt oder so.

Dazu kommt dann, wie sie die Reaktionen der Gegner darstellen. Beth schlägt, Gm schlägt in 1 sec zurück, Springer gibt Schach (Gabel), König moved, Springer schlägt Dame. Und dann NACHDEM die Dame geschlagen, guggt der GM doof und gibt auf.
Die tun so, als ob ein GM in den 60igern, die Gabel erst dann sieht, wenn sie auf dem Brett ist oder gar erst dann, wenn der Springer geschlagen hat.
Jaja, bla muss man für die Action halt so zeigen. Ich gebe ja auch zu, dass ich da meiner Obsession unterliege, dass es realistisch sein soll.

Dann diese dämliche deskriptive Nomenklatur, totaler Humbug und ich bin mir auch nicht sicher, ob sie es korrekt gemacht haben. Hab jetzt keine Lust, es zu checken, aber ich meine, die haben häufiger gesagt "Pawn to Rook 4" und nicht gesagt, ob Queen oder King seite. Kann das jemand bestätigen? Oder haben sie die absurde deskriptive Nomenklatur wenigstens korrekt angewendet?

zur Story: War halt sehr straight forward mit wenig Twists.
Diese Story mit der Mutter zu Beginn immer fand ich nicht so ergiebig. Sie haben den Suicide (wollten sie wohl als Wunder darstellen, aber Mutter tot, Tochter unangeschnallt kein Haar gekrümmt ist halt absurd, aber lassen wir es mal als göttlichen Willen, der sie als Auserwählte darstellen soll, stehen) sehr früh aufgelöst und dann hab ich bei den Sequenzen gar nicht mehr hingehört. Mental Parents --> Mental Children. Standard. Ansonsten fand ich es eher so "Standard TV Show Playbook, Episode immer entweder mit Vergangenheitsszene starten lassen oder mit krasser Situation in der Future und die Episode dann als Recap zeigen, wie es zu der Situation geführt hat". Mir zu sehr 0/8/15 ohne tieferen Sinn hier.

Fand es auch etwas odd, dass sie die Stiefmutter Alma einfach mal so casual haben sterben lassen. Schon sehr ungewöhnlich, dass auch ein Alki in dem Alter mal einfach so stirbt innerhalb von 24h ohne langen Krankheitsverlauf. Jaja, bisschen Husten zwischendurch, imo aber nicht realistisch.

Am Ende fand ich dann irgendwie, dass sie imo eine "Regel" gebrochen haben, nämlich, dass sie nach dem Breakdown, als sie in der letzten Folge Mr. Schaibels Pinwand mit den Pics von ihr gesehen hat, eigentlich eine krasse "Rocky Training Montage" hätte kommen müssen, wo sie dann mit Music im Hintergrund zeigen, wie sie ihr Leben wieder in den Griff bekommt und hart trainiert. Ist auch nur TV Show Playbook (das ich oben kritisiert habe), aber imo sind das immer schöne Szenen für den Zuschauer. Ich war dann enttäuscht, dass nach dem Breakdown direkt Moscow als Nächstes kam.

Ende dann halt auch: Ist klar, die 8 besten Spieler der Welt und die gute Beth legt mal ein 7:0 hin, wer kennt die Turniere nicht.
Und dazu kommt, bei einem jeder gegen Jeden: Warum spielen am Ende nur noch 2 Spieler? Wenn es 7 Runden sind, hätten doch die anderen 3 Bretter auch stattfinden müssen. Jaja, kann man sich schönreden, dass die an einem anderen Tag gespielt wurden, aber sie haben halt so getan, dass es bei einem jeder gegen jeden Turnier, sowas wie ein Finale gibt, bevor alle gegeneinander gespielt haben. Und das wäre ja nur bei einem Stechen der Fall. Imo einfach nicht durchdacht.

Dazu eine Frage noch zur Hängepartie: Die macht nen Zug, der Gegner denkt nach und announced dann plötzlich "adjourn" und dann schaut Beth immer ganz überrascht. Die stellen das so dar, also ob es am Spieler läge, eine Hängepartie zu annoucen. War das damals so?
Ich hab immer gedacht, dass der Arbiter sowas announcen würde?

Ich fand halt, dass die Schachaction jetzt schon ok war, und nicht so wie Pokeraction in Filmen oft überhaupt keinen Sinn macht, hätte man aber imo noch deutlich besser machen können.

Positiv fand ich den Character Benny. Fand ich nice gemacht, dass sie ihn erst als totalen Douche introduced habe, aber am Ende er halt im Vergleich zu Beth total solid war.

Was sind eure Thoughts zur Serie so?


Antwort
Zitat
11 Antworten

Ich weiß halt leider rein gar nichts über Schach, daher kann ich zu den Schwächen der Serie in der Hinsicht nichts sagen und sind mir obv auch nicht aufgefallen. Die Serie ist an sich gut gemacht, schauspielerisch ist es toll und das generelle Setting hat mir sehr gut gefallen.

Den Hype kann ich aber auch nicht nachvollziehen, dafür ist mir der Verlauf der Geschichte zu platt - sie steigt stetig und scheinbar mühelos in der Schachwelt auf, parallel dazu fliegt ihr das Privatleben immer mehr um die Ohren. Hatte auf das Ende gehofft, da ich im Vorfeld irgendwo gelesen hatte, dass das so gut ist - das war aber aus meiner Sicht einfach nur 08/15 und eher kitschig.

Dennoch aber sicher keine verschwendete Zeit und endlich mal wieder eine gute Netflix-Produktion.


Antwort
Zitat
Roven
Beigetreten: 21.04.2007
PokerStrategist

Freundin war früher Schachprofi und konnte bestätigen, dass das Niveau und die Fehler, die dort gezeigt wurden, eher einem soliden Schach-Club Amateur entsprechen und nicht Weltklassespieler der 60er.

Aber immerhin haben sie sich an die Regeln gehalten. Wir haben ein paar Monate vorher Queen of Katwe geschaut und dort wurden unmögliche Stellungen gezeigt. Es geht also schlimmer ^^

Aber für einen Amateur wie mich war Queen's Gambit vom Schachspiel her schon recht überzeugend. Man sollte es nur eher als übertriebenes Schach Anime sehen und nicht zu ernst nehmen.


Antwort
Zitat
DarkZonk
Beigetreten: 21.12.2008
Oldschool Grinder

Original von Roven
Freundin war früher Schachprofi und konnte bestätigen, dass das Niveau und die Fehler, die dort gezeigt wurden, eher einem soliden Schach-Club Amateur entsprechen und nicht Weltklassespieler der 60er.

Das stimmt einfach nicht, in vielen Fällen wurden echte Großmeisterpartien nachgespielt bzw. an einem gewissen Punkt abgewandelt.

z.b.

zum rest schreibe ich später noch was


Antwort
Zitat
stefeu
Beigetreten: 10.01.2007
Oldschool Grinder

Ich fand die Serie super und habe mir direkt nachdem ich mit dieser durch war das Buch gekauft und gelesen.
Also mein Fokus lag als Schachnoob vermutlich mehr auf den anderen Themen der Serie, auch wenn ich das Schachspiel und -setting spannend fand.
Aber The Queen's Gambit ist ja nicht einfach eine Schachgeschichte, sondern Schach ist vorallem auch ein Medium um die anderen Inhalte zu transportieren.
Denn abgesehen vom Schach, bietet die Serie als klassische coming-of-age-story ja auch sonst ziemlich viel. Zum Beispiel das Aufwachsen als Waisenkind, Medikamenten- und Alkoholmissbrauch bereits im jungen Alter, Obsession, Feminismus, Verlust.
Ich könnte mir vorstellen, dass gerade weil ich nicht so viel Ahnung von Schach habe die Serie dementsprechend auch deutlich besser bewerte, oder bewerten kann, als du (würd spontan 8.5/10 sagen).

Setting und Sets genial, wer Berlin kennt wird auch einige Schauplätze der Serie wiedererkennen. ;) Tolle Musik, tolle Schauspieler*innen und ne bewegende Geschichte.

Ich gehe mal nicht weiter auf die Serie an sich ein, sondern auf deine Kritik im Spoiler.
Wie gesagt, bin Laie und somit empfinde ich bestimmte Sachen sicher als nicht so störend wie du oder andere Schachspieler es vielleicht tun.
Ich glaube aber, dass dir das Buch sehr gefallen könnte, denn auch wenn die Serie sich die meiste Zeit nah an die Buchvorlage hält, gibt es dennoch ein paar interessante Unterschiede. Die meisten deiner Kritikpunkte im Spoiler sind nämlich, soweit ich das beurteilen kann, dem Medium TV-Serie oder zumindest der Adaption geschuldet.
Gerade die Schachpartien sind vermutlich bewusst einfach gehalten, denn Garry Kasparov bei der TV Serie und Bruce Pandolfini bei Serie und Buch wurden als Berater konsultiert.
Rest im Spoiler.

Spoiler

Original von OnkelHotte
Wenn man die Serie so schaut, dann denkt man, dass die Career stats Beth Harmon von sowas waren wie:
100+ wins, 1 draw, 2 losses
Average time per move: 2.8 sec
Longest time ever spent thinking on a move: ~20 sec
Schach wird in der Serie als totales win/loss game dargestellt, in dem ein Draw in totales Exotenresult ist.
Und natürlich zeigt man eher die Moves und nicht das Nachdenken, aber die hätten ja wenigstens mal andeuten können, dass auch Beth Harmon mal in den Tank mode geht,
in dem sie einfach die Uhr per Animation vorspulen, während sie mal nachdenkt oder so.

Im Buch gewinnt Beth zwar auch fast alle ihrer Spiele (aber verliert mehr als in der Serie), aber draws in anderen Partien sind bei weitem keine Seltenheit.
Auch das ein Spieler oder Beth selbst mal 20-60 Minuten in den Tank geht passiert häufiger. (Keine Ahnung wie realistisch es ist in einem Turniersetting mit je nach Turnier 90min/40Züge oder 240min/40Züge so lange nachzudenken, aber bei Beth liegt das vermutlich auch an ihrer speziellen Art das Spiel zu Visualisieren.

Abgesehen davon wird aber häufig darauf eingegangen wie verschiedene Szenarien und deren Outcomes mental einige Züge im Vorraus durchgespielt werden und das dauert dementsprechend.

Original von OnkelHotte
Dazu kommt dann, wie sie die Reaktionen der Gegner darstellen. Beth schlägt, Gm schlägt in 1 sec zurück, Springer gibt Schach (Gabel), König moved, Springer schlägt Dame. Und dann NACHDEM die Dame geschlagen,
guggt der GM doof und gibt auf.
Die tun so, als ob ein GM in den 60igern, die Gabel erst dann sieht, wenn sie auf dem Brett ist oder gar erst dann, wenn der Springer geschlagen hat.
Jaja, bla muss man für die Action halt so zeigen. Ich gebe ja auch zu, dass ich da meiner Obsession unterliege, dass es realistisch sein soll.

Da hast vermutlich recht, dass das einfach daran liegt dass es eine TV Produktion ist. Im Buch werden manche Partien (auch gegen GM) nur in einem Satz erwähnt, zum Beispiel dass diese unproblematisch waren, andere Partien aber deutlich detaillierter. Mitsamt den Plänen die Beth schmiedet und den Fallen in die sie tappt.

Original von OnkelHotte
Dann diese dämliche deskriptive Nomenklatur, totaler Humbug und ich bin mir auch nicht sicher, ob sie es korrekt gemacht haben. Hab jetzt keine Lust, es zu checken, aber ich meine,
die haben häufiger gesagt "Pawn to Rook 4" und nicht gesagt, ob Queen oder King seite. Kann das jemand bestätigen? Oder haben sie die absurde deskriptive Nomenklatur wenigstens korrekt angewendet?

Wie gesagt Schachnoob, aber anscheinend war das bis in die 80er gängige Notation in Englischer, Spanischer und Französischer Schachliteratur. Die Serie spielt ja in den 50ern und 60ern. Liegt also vllt einfach daran. https://en.wikipedia.org/wiki/Descriptive_notation

Original von OnkelHotte
zur Story: War halt sehr straight forward mit wenig Twists.
Diese Story mit der Mutter zu Beginn immer fand ich nicht so ergiebig. Sie haben den Suicide (wollten sie wohl als Wunder darstellen, aber Mutter tot, Tochter unangeschnallt kein Haar gekrümmt ist halt absurd,
aber lassen wir es mal als göttlichen Willen, der sie als Auserwählte darstellen soll, stehen) sehr früh aufgelöst und dann hab ich bei den Sequenzen gar nicht mehr hingehört. Mental Parents --> Mental Children.
Standard. Ansonsten fand ich es eher so "Standard TV Show Playbook, Episode immer entweder mit Vergangenheitsszene starten lassen oder mit krasser Situation in der Future und die Episode dann als Recap zeigen,
wie es zu der Situation geführt hat". Mir zu sehr 0/8/15 ohne tieferen Sinn hier.

Verstehe gar nicht warum Beth in der Serie mit im Auto sitzen musste. Im Buch ist sie zuhause während ihre Mutter sich umbringt. Hat für mich aber auch nicht so gewirkt, dass sie dadurch als etwas noch besonderes dargstellt wird.

Der erste Satz des Buches ist ganz trocken: "Beth learned of her mother's death from a woman with a clipboard." danach geht es ziemlich direkt mit den Pillen weiter die sie im Heim bekommen.
Vermutlich kann man die Atmosphäre des Nirgendwo (Kentucky) in dem Beth lebt und die Unbehaglichkeit die das Methuen home samt Personal verursacht so aber besser darstellen.

Original von OnkelHotte
Fand es auch etwas odd, dass sie die Stiefmutter Alma einfach mal so casual haben sterben lassen. Schon sehr ungewöhnlich, dass auch ein Alki in dem Alter mal einfach so stirbt innerhalb von 24h ohne langen Krankheitsverlauf.
Jaja, bisschen Husten zwischendurch, imo aber nicht realistisch.

Ich hab ihre Abwesenheit bei Beths Schachspielen wenn Alma mal wieder im Bett blieb nur auf ihren Alkoholkonsum geschoben, aber vielleicht hatte sich da ja auch schon eine Krankheit angekündigt? Bestimmt vermische ich jetzt Serie mit Buch, aber Mrs. Wheatley hat ja öfters davon gesprochen dass Sie sich nicht gut fühlt, und zusätzlich eine lange Geschichte von Alkohol- und Medikamentenmissbrauch (im Buch zusätzlich als Übergewichtig beschrieben).
Insofern empfand ich den Tod zwar als plötzlich, aber nicht unlogisch.

Original von OnkelHotte
Am Ende fand ich dann irgendwie, dass sie imo eine "Regel" gebrochen haben, nämlich, dass sie nach dem Breakdown, als sie in der letzten Folge Mr. Schaibels Pinwand mit den Pics von ihr gesehen hat,
eigentlich eine krasse "Rocky Training Montage" hätte kommen müssen, wo sie dann mit Music im Hintergrund zeigen, wie sie ihr Leben wieder in den Griff bekommt und hart trainiert.
Ist auch nur TV Show Playbook (das ich oben kritisiert habe), aber imo sind das immer schöne Szenen für den Zuschauer. Ich war dann enttäuscht, dass nach dem Breakdown direkt Moscow als Nächstes kam.

Die Trainingsmontage gibt es im Buch, tatsächlich aber auch im Gym bevor es wieder ans Schachbrett geht.
Im Buch, anders als in der Serie, besorgt sich Beth die Telefonnummer von Jolene um sich von dieser Hilfe zu holen. Jolene schleppt Beth dann zu ihr ins Gym und macht sie über den Zeitraum von 6 Monaten wieder fit.
Darauf wird auch mehrmals eingegangen. Zum Beispiel vor ihrem Turniergewinn in San Francisco, oder nach ihrem Spiel gegen den deutlich älteren Luchenko, welcher genau wie Sie ziemlich platt von so vielen Spielen in so kurzer Zeit ist. Das fand ich eigentlich ziemlich cool, hab selbst n Kumpel der mal Alkoholiker war und der durch den Sport die Kurve bekommen hat, außerdem müssen Profisportler (also auch Schach, Poker oder E-Sport) nicht nur geistig, sondern auch körperlich fit sein um in solch langen Turniere performen zu können.

Original von OnkelHotte
Ende dann halt auch: Ist klar, die 8 besten Spieler der Welt und die gute Beth legt mal ein 7:0 hin, wer kennt die Turniere nicht.
Und dazu kommt, bei einem jeder gegen Jeden: Warum spielen am Ende nur noch 2 Spieler? Wenn es 7 Runden sind, hätten doch die anderen 3 Bretter auch stattfinden müssen.
Jaja, kann man sich schönreden, dass die an einem anderen Tag gespielt wurden, aber sie haben halt so getan, dass es bei einem jeder gegen jeden Turnier, sowas wie ein Finale gibt, bevor alle gegeneinander gespielt haben. Und das wäre ja nur bei einem Stechen der Fall. Imo einfach nicht durchdacht.

Auch hier wieder der TV Adaption geschuldet. Im Buch spielen alle parallel. Das lässt noch das 7:0 was anscheinend unrealistisch ist :P

Original von OnkelHotte
Dazu eine Frage noch zur Hängepartie: Die macht nen Zug, der Gegner denkt nach und announced dann plötzlich "adjourn" und dann schaut Beth immer ganz überrascht. Die stellen das so dar, also ob es am Spieler läge, eine Hängepartie zu annoucen. War das damals so?
Ich hab immer gedacht, dass der Arbiter sowas announcen würde?

Check ich auch nicht warum das so dargestellt wurde. Das passiert zwar auch einmal als sie deep in the tank ist und quasi ihre Umgebung vergisst, aber sonst ist sie natürlich nie überrascht.

Original von OnkelHotte
Positiv fand ich den Character Benny. Fand ich nice gemacht, dass sie ihn erst als totalen Douche introduced habe, aber am Ende er halt im Vergleich zu Beth total solid war.

Benny fand ich auch super. Im Buch ist er stellenweise noch etwas mehr Arschloch, aber am Ende natürlich doch ein guter Kerl ;)
Außerdem pokert er regelmäßig um seine Miete zu bezahlen :)

Wie gesagt, vielleicht besorgst du dir mal das Buch (hat nur 250 Seiten), das könnte was für dich sein.


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Zitat
Roven
Beigetreten: 21.04.2007
PokerStrategist

Original von DarkZonk

Original von Roven
Freundin war früher Schachprofi und konnte bestätigen, dass das Niveau und die Fehler, die dort gezeigt wurden, eher einem soliden Schach-Club Amateur entsprechen und nicht Weltklassespieler der 60er.

Das stimmt einfach nicht, in vielen Fällen wurden echte Großmeisterpartien nachgespielt bzw. an einem gewissen Punkt abgewandelt.

Ich möchte nicht sagen, dass das für alle Partien gilt. Vor allem die 2,3 großen Partien, die fast vollständigen gezeigt wurden, waren denke ich Ordnung (ist jetzt auch ein Weilchen her, dass wir darüber gesprochen haben). Aber bei den restlichen Partien, wo eher einzelne Züge gezeigt wurden, kam häufiger ein Kommentar von ihr.


Antwort
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meistermieses
Beigetreten: 31.12.2006
Elite Grinder

Original von DarkZonk

Original von Roven
Freundin war früher Schachprofi und konnte bestätigen, dass das Niveau und die Fehler, die dort gezeigt wurden, eher einem soliden Schach-Club Amateur entsprechen und nicht Weltklassespieler der 60er.

Das stimmt einfach nicht, in vielen Fällen wurden echte Großmeisterpartien nachgespielt bzw. an einem gewissen Punkt abgewandelt.

z.b.

zum rest schreibe ich später noch was

#2

Am Anfang ist Beth auch nicht so stark, dementsprechend sind die Fehler auch gravierender. Das Gameniveau steigt aber an und gerade die letzte Partie entspricht bis zum kritischen Moment der Großmeisterpartie Iwantschuk-Wolf, in der Iwantschuk nicht den zugegeben nicht ganz trivialen Gewinnweg gefunden hat.


Antwort
Zitat
OnkelHotte Themenstarter
OnkelHotte
Beigetreten: 16.01.2005
BlackMember

@stefeu: Danke für dein Post, hat Spaß gemacht zu lesen.
Zur Descriptive Notation: Ja, habe den Wiki Artikel gelesen und ich habe mir dann zumindest eingebildet, dass sie manchmal nicht gesagt haben, ob Kings oder Queen side.
Da es ja je 2 Rook, Knight und Bishop Reihen gibt, muss immer dazu gesagt werden, ob Kings oder Queen side. Ich meine, die hätten manchmal nur gesagt "Pawn to Rook 5".
Aber vllt irre ich mich auch.


Antwort
Zitat
OnkelHotte Themenstarter
OnkelHotte
Beigetreten: 16.01.2005
BlackMember

€:löschen plox


Antwort
Zitat
OnkelHotte Themenstarter
OnkelHotte
Beigetreten: 16.01.2005
BlackMember

Original von DarkZonk
z.b.

Coole Analyse, thx.

Original von Roven
Ich möchte nicht sagen, dass das für alle Partien gilt. Vor allem die 2,3 großen Partien, die fast vollständigen gezeigt wurden, waren denke ich Ordnung (ist jetzt auch ein Weilchen her, dass wir darüber gesprochen haben). Aber bei den restlichen Partien, wo eher einzelne Züge gezeigt wurden, kam häufiger ein Kommentar von ihr.

Genau das war auch mein Eindruck.


Antwort
Zitat
Tombery
Beigetreten: 06.12.2006
Elite Grinder

Ist halt nitpicking was du betreibst. (edit: OP hat den post auf den sich das bezogen hat gelöscht)

Fand die Serie ziemlich gut, würde so 8/10 sagen.
Anfang war stark, in der Mitte bissl zu gradlinig aber das feelgood Ende hat mir dann irgendwie doch wieder gut gefallen.
Würde die Serie weiterempfehlen.


Antwort
Zitat
Tombery
Beigetreten: 06.12.2006
Elite Grinder

sry, doppelpost


Antwort
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