@Klaatsch:
-Nolan haten: aha (auch wenn ich teils die Ansicht(NICHT Kritik), verstehen kann die Nolans seien nicht Comicartig genug)
-sagen man müsse sich halt vorher noch ein bisschen über die Story informieren und die Vorlagen kennen, um den Film zu verstehen. Und diesen Umstand auch noch als gut bewerten: aha
-Leute die sich nich vorher in die Materie einarbeiten und dann dem Film vorwerfen er sei zu überladen bzw. gehe nicht auf die Figuren ein, als zu faul bezeichnen, schließlich stehe ja alles in den Comics: aha
-erwähnen, dass man Filme natürlich chronologisch schauen muss und dass bei einem Film der
Spoiler
im Gegensatz zu Marvel (mag deren Filme nur bedingt, da die mir zu heiter und hell sind), einfach mal ohne Einführungsfilme mehrere Charaktere reinschmeißt ohne sie auch nur mit einer Silbe zu erklären
: aha
-Jesse Eisenberg für seine schauspielerische Leistung loben: aha (googel mal overacting, muss dazu aber fairerweise sagen, dass ich nicht weiß ob es an ihm oder dem Drehbuch lag)
Srry, aber du bist leider der größe Witz überhaupt.
@B vs S (werde nicht Spoilern):
Imo ist er lange nicht so schlimm wie ihn einige Kritiker zerreißen. Aber er ist auch nicht gut.
1. Motiviation:
Einige sehr grundlegende und elementare Handlungen von Figuren sind out of charakter oder machen einfach wenig bis null Sinn und nicht selten denkst du dir so: WTF?! Warum tut er das jetzt? Nur damit die Story klappt?
2. Logikfehler:
Ähnlich wie Punkt 1, nur geht es hier um so konkrete Dinge wie man es aus anderen Filmen kennt: Der Killer lässt die Waffe fallen und statt ihn nun zu töten, rennt man lieber weg, damit der Killer einem wieder hinterherlaufen kann.
Und das auch nicht im Rahmen der Comiclogik (Superman erkennt man mit Brille nicht), sondern mit logischen Verstand.
3. Wirre Szenen:
Es gibt gewisse Szenen die wirr sind und surreal die einfach keinen Sinn ergeben und auch nicht erklärt werden. Die kommen dann und du denkst dir: Okay, dass wird nachher dann bestimmt aufgelöst: Nein. Werden sie nicht. ♦ ♦ ♦
4. Lex Luthor:
Dont mess with The Joker.
5. teils schlechte Actionszenen:
Ja, Zack Snyder kann sehr gute Actionszenen (auch in diesem Film) aber eben auch teilweise schlechte und komische Actionszenen besonders in den surrealen Filmen.
Dennoch der Film hat gute Schauwerte, er nimmt sich selbst ernst und bleibt ernst. Schön dreckig und gute Fights. Gute Actionszenen. Der Look ist ganz klar viel Comiclastiger wie Nolans Batman (was ich aber okay finde, Watchmen ist immer noch mit The Dark Knight meine Lieblingscomicverfilmung).
Fast alle Charaktere sind gut besetzt. Sound sehr gut (aber auch hier gibt es einen seltsamen Gitarrensound, wo ich auch dachte, seltsam)
Ich vergebe:
6/10
Damit besser als vieles des Marveleinheitsbrei, aber bei weitem kein Meisterwerk oder sehr guter Film. Schade, da hat wohl ein Nolan gefehlt, der noch einmal einen Blick über das Drehbuch wirft