Magst du sagen, wem du auf letterboxed folgst? Bzw. postest du selber auch da?
Original von spongobob
Magst du sagen, wem du auf letterboxed folgst? Bzw. postest du selber auch da?
Klar, also ab und zu schreib ich auch mal was auf Letterboxd, aber zumindest bewerte ich die Filme da. Mein Account ist: MeyerZwo
und ich folge auch da hauptsächlich den großen deutschen Youtubern wie CinemaStrikesBack, LeSchroeck, Antje W(einfachantje), DieserDopo, MarcoRisch(Nerdkultur) oder Tino Hahn(cinemaniax) und ein paar Bekannten: Grace2Berlin und Yuna
Original von MeyerZwo
Original von spongobob
Magst du sagen, wem du auf letterboxed folgst? Bzw. postest du selber auch da?Klar, also ab und zu schreib ich auch mal was auf Letterboxd, aber zumindest bewerte ich die Filme da. Mein Account ist: MeyerZwo
und ich folge auch da hauptsächlich den großen deutschen Youtubern wie CinemaStrikesBack, LeSchroeck, Antje W(einfachantje), DieserDopo, MarcoRisch(Nerdkultur) oder Tino Hahn(cinemaniax) und ein paar Bekannten: Grace2Berlin und Yuna
Hast einen neuen follower.
Original von ssssshh
Tino Hahn beste
Die Reviews auch Auftritte bei Kino+ von ihm sind echt das beste. Mega lustig.
Original von ssssshh
Ja, mega geiler Humor, dazu eloquent und kennt die wirschesten Sachen.
Ich sag nur: der Meisterregisseur Apichatpong Weerasethakul
Tino hat jetzt auch zusammen mit Schröck und und Hecker einen Podcast, der sich "Genre Geschehen" nennt.
Escape from Pretoria
Basiert auf einer wahren Geschichte (~1980). Daniel Radcliffe spielt einen von 2 politischen Gefangenen in Süd Afrika die, wie es der Name schon sagt, versuchen aus dem Knast auszubrechen.
Kurzweiliger Film, der es schafft immer wieder krasse Spannung aufzubauen. Nebenbei gibt einem das ganze Apartheid Thema noch ein flaues Gefühl der Unverständnis mit.
Gute 7/10
Edit: https://letterboxd.com/gekleckert/ ♦
Original von kappe69
Chernobyl
Gestern alle 5 Folgen hintereinander durchgezogen. Konnte einfach nicht aufhören.9/10
Heute laufen alle 5 Folgen im Free TV auf ORF1 ab 20:15
Oscar Best Picture Contender
The Father 9/10
Judas and the Black Messiah 7/10
Mank 5/10
Minari 9/10
Nomadland 8/10
Promising Young Woman 6/10
Sound of Metal 8/10
Trial of the Chicago 7 4/10
Ich hab leider mit den beiden schwächsten Filmen angefangen und dachte das Aufgebot hätte dieses Jahr sehr unter Corona gelitten. Nachdem ich alle gesehen habe würde ich sagen, dass das nicht der Fall ist und doch viele starke Filme dabei sind.
Für das BLM/Police Thema finde ich beide Oscar contender nicht gelungen. Wer sich dafür interessiert, dem würde ich
Small Axe: Mangrove 9/10
empfehlen.
Vermutlich in diesem Internet
The Father und Minari hab ich auch noch auf der Liste für die nächsten Tage. Bisher nur gutes gelesen.
@plastichamer kannst du bitte näher auf deine Bewertung zu Trial of the chicago 7 eingehen.
Danke dir
Die Bewertungen hab ich aus meinem ImdB gezogen wo ich subjektiv bewerte. Objektiv kann man sicher 6-7/10 oder so geben.
Grundsätzlich ist es ein Standard Historienfilm. Nicht schlecht und nicht besonderes. Hab dann noch was abgezogen aufgrund des Zeitpunktes. Ich finde das "preaching to the choir" mit dem man noch ein paar Dollar aus der politischen situation ziehen will ziemlich unsympathisch. Hier monetarisiert man z.B. das aktuelle amerikanische "Bullen sind schweine". In dem Film fällt es besonders ins Gewicht weil auch das letzte bisschen ambivalenz der historischen Ereignisse noch wegdiskutiert wird.
Außerdem nochmal Abzug für die Optik. Der Film schaut schlecht aus. Im Jahr 2020 sollte einem schon was anderes einfallen als das colourgrading um Vergangenheit darzustellen. Und Filme/Reihen wie Small Axe oder If Beale street could talk aus den letzten Jahren zeigen, dass es auch besser geht.
Mank kann man sicher auch besser bewerten. Die ganzen Filmschaffenden mit ihren 60 Jahren vergöttern "Citizen Kane" und lieben dann auch den Film. In meinem Alter und ohne den beruflichen Hintergrund fand ich ihn einfach zäh.
Ah ok - fand den den ehrlich gesagt nicht schlecht - zumindest bis auf den viel zu dick aufgetragenen Schluss. Würde eine 7,5/10 geben.
Tax Collector
Neuester Film von David Ayer (Drehbuch, Regie und Produktion) mit Shia LaBeouf und diversen Latino Bad Asses.
Lange nicht mehr so einen zusammengequirlten Scheißdreck gesehen. Ich mag das Genre total gern und ich mag die Filme von Ayer, aber was er hier gemacht hat ist mir ein absolutes Rätsel.
Völlig sinnlos aneinander gereite Hochglanzbilder verbunden mit den stumpfesten Dialogen und völlig schablonenhaften Charakteren. Primitiver gehts nicht. Das einzige was halbwegs geht ist der Soundtrack. Was ist mit ihm zwischen Training Day und diesem Machwerk passiert?
4/10 Punkte
Original von Froned
Ah ok - fand den den ehrlich gesagt nicht schlecht - zumindest bis auf den viel zu dick aufgetragenen Schluss. Würde eine 7,5/10 geben.Tax Collector
Neuester Film von David Ayer (Drehbuch, Regie und Produktion) mit Shia LaBeouf und diversen Latino Bad Asses.
Lange nicht mehr so einen zusammengequirlten Scheißdreck gesehen. Ich mag das Genre total gern und ich mag die Filme von Ayer, aber was er hier gemacht hat ist mir ein absolutes Rätsel.
Völlig sinnlos aneinander gereite Hochglanzbilder verbunden mit den stumpfesten Dialogen und völlig schablonenhaften Charakteren. Primitiver gehts nicht. Das einzige was halbwegs geht ist der Soundtrack. Was ist mit ihm zwischen Training Day und diesem Machwerk passiert?
4/10 Punkte
Wahrscheinlich Nachwirkungen von Suicide Squad.
The Art of Self Defence (Amazon Prime Video)
6/10
Wurde als eine Art böses Karate Kid angepriesen. Tatsächlich sehr merkwürdig. Die Dialoge sind absurd komisch (als würde jemand mit einem reden und sowas sagen wie "Ich trinke nun einen Schluck Kaffee aus dieser Tasse mit meinem Mund"). Darstellerisch sicherlich ne gute Rolle für Jessy Eisenberg, der einfach in dieses nerdige Loser-Image passt.
Karate kommt auch vor, ist aber im Kern nur Nebensache finde ich.
Original von Plastichamer
Die Bewertungen hab ich aus meinem ImdB gezogen wo ich subjektiv bewerte. Objektiv kann man sicher 6-7/10 oder so geben.Grundsätzlich ist es ein Standard Historienfilm. Nicht schlecht und nicht besonderes. Hab dann noch was abgezogen aufgrund des Zeitpunktes. Ich finde das "preaching to the choir" mit dem man noch ein paar Dollar aus der politischen situation ziehen will ziemlich unsympathisch. Hier monetarisiert man z.B. das aktuelle amerikanische "Bullen sind schweine". In dem Film fällt es besonders ins Gewicht weil auch das letzte bisschen ambivalenz der historischen Ereignisse noch wegdiskutiert wird.
Außerdem nochmal Abzug für die Optik. Der Film schaut schlecht aus. Im Jahr 2020 sollte einem schon was anderes einfallen als das colourgrading um Vergangenheit darzustellen. Und Filme/Reihen wie Small Axe oder If Beale street could talk aus den letzten Jahren zeigen, dass es auch besser geht.
Mank kann man sicher auch besser bewerten. Die ganzen Filmschaffenden mit ihren 60 Jahren vergöttern "Citizen Kane" und lieben dann auch den Film. In meinem Alter und ohne den beruflichen Hintergrund fand ich ihn einfach zäh.
An Trial of Chicago 7 hatte ich riesige Erwartungen. Kurz vorher habe ich die Vietnam-Doku auf Netflix durchgebingt und hatte mal wieder bzw. zum ersten Mal Vietnam-Filme wie Platoon, Geboren am 4. Juli gesehen. Dann den Cast und den Regisseur gesehen und dachte, da kann nichts schief gehen. Den Film finde ich nicht schlecht, aber leider war er am Ende nicht so gut, wie ich erhofft hatte. Die Dialoge sind Aaron Sorkin-typisch gut, einige Szenen fand ich sehr gut, aber die ganze Hauptstory hat mich nicht so gepackt und ich war nicht gespannt, was mit den Angeklagten passiert. 5,5/10
Mank fand ich richtig gut, auch wenn der Anfang nicht besonders einlädt, den Film gespannt weiterzuschauen. Als Manks Assistenten das Zimmer einrichten, weil er sich das Bein gebrochen hat, erschien mir sehr langsam. Aber die Rückblenden waren voller Tempo und mir hat es Spaß gemacht, Mank Weg zu folgen. Gary Oldman spielt wie gewohnt auf hohem Niveau. Außerdem kannte ich zwar schon viele Sachen zu Citizen Kane, wusste aber z.B. nicht, dass Mank mit William Hearst befreundet war und ich fand die Details aus Manks Leben, die ihn zu Citizen Kane inspiriert haben, sehr interessant. 8,5/10
Hier mal eine Meinung zu einem Film, den ich nicht gut fand:
All the money in the world
Der Enkel des zu dem Zeitpunkt reichsten Menschen der Welt wird entführt und der Opa ist nicht bereit, das Lösegeld zu zahlen. Ich wollte sehen, wie Ridley Scott es hinbekommen hat, Kevin Spacey komplett rauszuschneiden, mit Christopher Plummer alle Szenen nachzudrehen innerhalb von zwei Wochen und den Film rechtzeitig ins Kino zu bringen. Und ich muss sagen: Christopher Plummer macht es gut. Er spielt den reichen Opa sehr gut und man nicht sagen, dass durch ihn der Film schlechter geworden wäre. Das Problem, das ich hatte, war eher die andere Story. Die Entführung und der Versuch der Mutter, den Sohn ohne Lösegeld zu befreien, fand ich langweilig. Vielleicht wäre der Film mit weniger Michelle Williams oder Marky Wahlberg und mehr Christopher Plummer besser geworden. Vielleicht tut es Ridley Scott auch nicht gut, dass er fast jährlich Filme rausbringt. 3/10
News of the world
Kurz nach dem Sezessionskrieg reitet Tom Hanks durch die Städte, um für Geld aus Zeitungen vorzulesen. Irgendwann findet er ein weißes Mädchen, das von den Ureinwohnern großgezogen wurde. Das Mädchen möchte er jetzt zu den nächsten Verwandten bringen.
Bevor ich was zu der Bewertung schreibe, muss ich zugeben, dass ich ein Fan von Western bin. Ich liebe die Filme und Red Dead Redemption 2 feier ich als mit das beste Spiel aller Zeiten. Von daher ist meine Bewertung vielleicht zu positiv. Aber Paul Greengrass ist ein fähiger Regisseur und Tom Hanks hat die Rolle des netten Onkels, der mit seiner Ruhe alles schaffen kann, perfektioniert. Im Großen und Ganzen ist das also ein guter Film. Zwischendurch sind Szenen, die mich nicht wirklich überzeugt haben, weil sie zu konstruiert wirken, aber das Zusammenspiel von Tom Hanks und Helena Zengel (Stichwort: Systemsprenger) war gut und der Wilde Westen ist einfach schön anzusehen.
Aber der größte Pluspunkt von dem Film ist James Newton Howard. Der Komponist von Filmen wie Blood Diamond oder Dark Knight (zusammen mit Hans Zimmer) haut hier einen Soundtrack raus, der richtig gut passt. Nicht zu aufdringlich, stattdessen unterstützt er die Szenen sehr gut.
Hier ein kleiner Spoiler, denn die Szene ist in den ersten 20-30 Minuten
Spoiler
In einer Szene verschwindet Johanna und Captain Kidd findet sie im Regen auf einem Hügel und auf der anderen Seite des Flusses ist die Karawane des Indianerstamms von Johanna, der vertrieben wurde von den Weißen. Durch den starken Regen sieht die Karawane so trostlos und traurig aus. Und sie schreit voller Verzweiflung, dass der Stamm auf sie warten und sie mitnehmen soll. Und Captain Kidd versucht sie davor zu bewahren, vielleicht ins Wasser zu stürzen. Man merkt hier förmlich, wie sich das Mädchen fühlen muss. Sie sieht, wie ihre Familie sie verlässt und kann nichts dagegen tun. Gleichzeitig die durch Vertreibung geplagten Ureinwohner, die im schlimmsten Regen ihr Gebiet verlassen muss und dann kommt Tom Hanks, der nur im Sinn hat, das Mädchen zu beschützen. Hier der Soundtrack dazu
Aufgrund der paar Szenen, die für mich nicht stimmten, habe ich dem Film 8,5/10 gegeben.