Original von Mooff
Original von borntocook
Wie gesagt, nötig ist die Kenntnis oder eine bestimmte Reihenfolge nicht, allerdings entgeht dir extrem viel Gutes und du verstehst evtl. die ein oder andere kleine Anspielung nicht, wenn du die Bücher nicht gelesen hast(die man alle mehrmals lesen sollte).mehrmals lesen!! unbedingt! sonst verpasst man einiges!!!!
Wie ich bei solchen Aussagen immer den Kopf in meinen Händen vergrabe. Das ist Trivialliteratur. Solche Bücher liesst man mehrmals weil sie gut sind und Spaß beim lesen bringen. Nicht weil da soviele gewitzte Anspielungen drin sind und man sonst was verpasst.
Naja, hätte ich den Post gelesen bevor ich den Film geguckt hab hätte ich gewusst das ich mir das ganze auch sparen kann. 8/10 oder 8.5/10 - lol aber sicher.
Mehr als 6/10 ist da aber ganz sicher nicht drin. Den Grund einen Zweiteiler draus zu machen hab ich jetzt auch nicht entdeckt, aber das hatte ich bei Color of Magic ja auch schon nicht verstanden.
Der Film ist brauchbare Unterhaltung, man schläft weder ein, noch schreit man unkontrolliert, aber ein zweites Mal guckt man ihn sich nicht an.
Wie ich bei solchen Aussagen immer den Kopf in meinen Händen vergrabe.
Zunächst mal habe ich die Filme nicht bewertet, und 8/10 bekämen Hogfather und Going Postal höchstens mit dem Zusatzprädikat "für Fans von TP" von mir, ansonsten 6/10. Color of Magic jeweils minus 1.
Zweitens habe ich nicht "Unbedingt mehrmals lesen!!11elf" gepostet, sondern "sollte man mehrmals lesen". Die Begründung dazu ist übrigens, "weil sie Spaß bringen beim Lesen, UND ZWAR WEIL da sehr viele amüsante und gut getroffene Metaphern, Wortwitze, usw, drin sind". Und ja, das ist meine Meinung zu Discworld.
Drittens: Ich habe nur die gestellte Frage beantwortet, ob man für die Filme die Bücher kennen muss. Muss man nicht, aber man verpasst halt Teile der Story, die bei der Verfilmung nicht rüber kommen. Wie bei jeder Buchverfilmung btw.
Und Viertens: Ich bin ein großer TP-Fan, aber deshalb muss nicht jeder dessen Bücher vergöttern oder auch nur lesen. Ich bin ja kein Missionar. Trotzdem stimmt die Definition "Trivialliteratur" für die Scheibenweltromane in meinen Augen nicht. Meiner Meinung nach ist die passende Einteilung zu Unterhaltungsliteratur, weil in Trivialliteratur wesentlich geringeres Niveau herrscht.
Und dazu kann man ganz sachlich den Schreibstil, die Originalität, den Hintergrund bzw. die Detailliebe bei der Recherche und/oder die Kernaussage als Messkriterien heranziehen.
Und mal ganz abgesehen davon, dass es in meinen Augen etwas abgehoben wirkt, in einem Filmunterforum mit etwa 80% Trivialkino-Diskussionen mit einem x-beliebigen Schinken der Hochliteratur zu winken, nur um einen Pratchettfan abzukanzeln, hatte ich z.B. bei Finnigans Wake weder Spaß, noch lustige Anspielungen o.ä. gefunden oder auch nur die geringste Lust, das Ding nochmal zu lesen.
Deshalb stehen in meinem Bücherregal drei Reihen Pratchett und nur etwas über eine halbe Reihe "wahre Lyrik", auch wenn das deinem Literaturanspruch nicht genügt.





