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Aktienfonds vs. Einzelaktien

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fox98 Themenstarter
fox98
Beigetreten: 29.08.2007
Elite Grinder

also mit langweilligen 4-5% könnte ich im moment gut leben :P ...

in einzelaktien zu investieren tue ich mich schwer. das liegt am verständnis denn bis jetzt hat es noch nicht klick gemacht.

ein beispiel aus der pokerwelt...

ich habe mit fr oder sh versucht nl100+ zuschlage was mir aber nie geglückt ist. des wegen habe ich lange zeit nl 25 mit 24 tischen gespielt und mehr winnings gemacht als mit den versuchen nl100 zu schlagen.

was ich damit sagen möchte ist das ich erst etwas anfange wenn ich es auch verstehe und ich muss nicht up moven um X% mehr zu verdienen wenn man bescheiden bleibt und mit etwas weniger auch zufrieden ist.

ps.

es geht weder auf einer party noch in meinem freundeskreis jemanden etwas an ob ich aktien, fonds usw. habe. ich spiele fast 7 jahre poker und das wissen ganze 3 leute die mich kennen aber es ist auch immer wieder lustig zuhören wenn andere leute mir etwas über das spiel erzählen wollen


Antwort
Zitat
matthiaswx
Beigetreten: 22.02.2008
PokerStrategist

Original von Zinsch

Original von matthiaswx
aber Dir wird auf der nächsten Cocktailparty niemand Gehör schenken, wenn Du von deinem ETF schwärmst, der seit Jahren 4% abwirft indem er den 'Gesamtmarkt' abbildet)

Seit wann trifft man seine Finanzentscheidungen dahingehend, womit man auf einer Cocktailparty punkten kann?

Damit wollte ivh unterstreichen wie langweilig etfs sind...muss aber jeder für sich selbst entscheiden


Antwort
Zitat
Zinsch
Beigetreten: 01.02.2008
Elite Grinder

Du tust aber so, als würde man mit ETFs gemütlich 4% einstreichen, ohne viel Risiko. Es handelt sich aber nach wie vor um Aktien ... mit demenstsprechender Volatilität. Das darf man halt nicht vergessen. Es gibt ein systematisches Risiko, das lässt sich nicht wegdiversifizieren. Muss man sich ja nur die Graphen der Indizes anschauen.

Zumal ich nicht versteh, was an Risiko so toll und attraktiv sein soll? Wenn ich einen gleich hohen Erwartungswert mit weniger Varianz wählen kann, dann mach ich das natürlich.


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Zitat
matthiaswx
Beigetreten: 22.02.2008
PokerStrategist

Wer sich mit seiner Aktienauswahl beschäftigt, und nur die Titel kauf die er für richtig hält, geht er langfristig weniger Risiko ein, als wenn er in irgendseinen Fonds investiert, der vollgestopft ist mit irgendswelchen Aktien, die man weder kennt, noch analysiert hat.

Wenn ich mein ganzes Vermögen in P&G investiere oder Johnson&Johnson ist das pure Diversifizierung.
Diese Produktpalette wird jeden Tag überall auf der Welt von allen Menschen der Welt, egal welchen Alters, gekauft.

Was keine Kaufempfehlung für eine der beiden darstellen soll....


Antwort
Zitat
starmarti1989
Beigetreten: 24.12.2007
Poker Player

Original von matthiaswx
Wer sich mit seiner Aktienauswahl beschäftigt, und nur die Titel kauf die er für richtig hält, geht er langfristig weniger Risiko ein, als wenn er in irgendseinen Fonds investiert, der vollgestopft ist mit irgendswelchen Aktien, die man weder kennt, noch analysiert hat.

Wenn ich mein ganzes Vermögen in P&G investiere oder Johnson&Johnson ist das pure Diversifizierung.
Diese Produktpalette wird jeden Tag überall auf der Welt von allen Menschen der Welt, egal welchen Alters, gekauft.

Was keine Kaufempfehlung für eine der beiden darstellen soll....

Das ist schlichtweg falsch.


Antwort
Zitat
Extramask
Beigetreten: 05.12.2007
PokerStrategist

Original von starmarti1989

Original von matthiaswx
Wer sich mit seiner Aktienauswahl beschäftigt, und nur die Titel kauf die er für richtig hält, geht er langfristig weniger Risiko ein, als wenn er in irgendseinen Fonds investiert, der vollgestopft ist mit irgendswelchen Aktien, die man weder kennt, noch analysiert hat.

Wenn ich mein ganzes Vermögen in P&G investiere oder Johnson&Johnson ist das pure Diversifizierung.
Diese Produktpalette wird jeden Tag überall auf der Welt von allen Menschen der Welt, egal welchen Alters, gekauft.

Was keine Kaufempfehlung für eine der beiden darstellen soll....

Das ist schlichtweg falsch.

Weil? Wäre nice, wenn du deine Ansicht dazu begründen würdest.


Antwort
Zitat

Original von Extramask

Original von starmarti1989

Original von matthiaswx
Wer sich mit seiner Aktienauswahl beschäftigt, und nur die Titel kauf die er für richtig hält, geht er langfristig weniger Risiko ein, als wenn er in irgendseinen Fonds investiert, der vollgestopft ist mit irgendswelchen Aktien, die man weder kennt, noch analysiert hat.

Wenn ich mein ganzes Vermögen in P&G investiere oder Johnson&Johnson ist das pure Diversifizierung.
Diese Produktpalette wird jeden Tag überall auf der Welt von allen Menschen der Welt, egal welchen Alters, gekauft.

Was keine Kaufempfehlung für eine der beiden darstellen soll....

Das ist schlichtweg falsch.

Weil? Wäre nice, wenn du deine Ansicht dazu begründen würdest.

Nur weil dein Wert ein diversifiziertes Produktportfolio hat, bedeutet dass doch nicht automatisch dass deine Anlageportfolio diversifiziert ist...


Antwort
Zitat
matthiaswx
Beigetreten: 22.02.2008
PokerStrategist

Original von Robert0BlankO

Original von Extramask

Original von starmarti1989

Original von matthiaswx
Wer sich mit seiner Aktienauswahl beschäftigt, und nur die Titel kauf die er für richtig hält, geht er langfristig weniger Risiko ein, als wenn er in irgendseinen Fonds investiert, der vollgestopft ist mit irgendswelchen Aktien, die man weder kennt, noch analysiert hat.

Wenn ich mein ganzes Vermögen in P&G investiere oder Johnson&Johnson ist das pure Diversifizierung.
Diese Produktpalette wird jeden Tag überall auf der Welt von allen Menschen der Welt, egal welchen Alters, gekauft.

Was keine Kaufempfehlung für eine der beiden darstellen soll....

Das ist schlichtweg falsch.

Weil? Wäre nice, wenn du deine Ansicht dazu begründen würdest.

Nur weil dein Wert ein diversifiziertes Produktportfolio hat, bedeutet dass doch nicht automatisch dass deine Anlageportfolio diversifiziert ist...

Dann sollte das Wort 'Diversifikation' mal definiert werden....


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Zitat

Original von matthiaswx

Original von Robert0BlankO

Original von Extramask

Original von starmarti1989

Original von matthiaswx
Wer sich mit seiner Aktienauswahl beschäftigt, und nur die Titel kauf die er für richtig hält, geht er langfristig weniger Risiko ein, als wenn er in irgendseinen Fonds investiert, der vollgestopft ist mit irgendswelchen Aktien, die man weder kennt, noch analysiert hat.

Wenn ich mein ganzes Vermögen in P&G investiere oder Johnson&Johnson ist das pure Diversifizierung.
Diese Produktpalette wird jeden Tag überall auf der Welt von allen Menschen der Welt, egal welchen Alters, gekauft.

Was keine Kaufempfehlung für eine der beiden darstellen soll....

Das ist schlichtweg falsch.

Weil? Wäre nice, wenn du deine Ansicht dazu begründen würdest.

Nur weil dein Wert ein diversifiziertes Produktportfolio hat, bedeutet dass doch nicht automatisch dass deine Anlageportfolio diversifiziert ist...

Dann sollte das Wort 'Diversifikation' mal definiert werden....

Der Begriff passt schon nur redet man von Diversifikation immer in einem Kontext. Wenn du jetzt von P&G und deren Produktportfolio redest, ist dieses logischerweise Diversifiziert (wie bei fast jedem großen Konzern). Aber dein Anlageportfolio besteht zu 100% aus P&G, wo ist da jetzt die Diversifizierung? Dein Portfolio ist zu 100% Abhängig von der Entwicklung von P&G.


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Zitat
DrStrothmann
Beigetreten: 29.12.2007
Oldschool Grinder

Über Diversifizierung kann man zig Stunden Pro und Kontra diskutieren. Am Ende gibt es auch genug finanzmathematische Modelle, die das Risiko durch geschickte Investition in diverse Assetklassen, Assets etc minimal erscheinen lassen. Das Problem dabei ist, das der private Kleinanleger dadurch zu Fonds, ETF's etc getrieben wird und meiner Ansicht nach seine "finanzielle Intelligenz" vergisst oder diese gar nicht erlangt. Er wird also eigentlich nie genug Erfahrung haben, um seine Rendite selbst beeinflussen zu können. Am Ende werden immer unbekannte Dritte das Geld verwalten. Das mag für viele der Beste Weg im Moment sein, longterm denke ich, dass wir genau darum keine Anlegerkultur in D haben. Die Finanzindustrie hat uns alle schon toll formatiert.


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Zitat
superstar84
Beigetreten: 24.04.2006
Legacy Member

Da bin ich ehrlich gesagt komplett anderer Meinung.

Jeder Anleger trifft die für ihn nutzenmaximierende Entscheidung - und da wir eben nicht in der Modellwelt der allwissenden Investoren leben, sind für viele Anleger eben die Informationskosten ("Zeitaufwand"; "Wissen") von Einzelaktien gegenüber bspw. ETFs zu hoch.

Darüber hinaus stehen Anleger vor der Wahl, in welche ETFs/Fonds zu investieren ist ;)


Antwort
Zitat

Original von superstar84
Da bin ich ehrlich gesagt komplett anderer Meinung.

Jeder Anleger trifft die für ihn nutzenmaximierende Entscheidung - und da wir eben nicht in der Modellwelt der allwissenden Investoren leben, sind für viele Anleger eben die Informationskosten ("Zeitaufwand"; "Wissen") von Einzelaktien gegenüber bspw. ETFs zu hoch.

Darüber hinaus stehen Anleger vor der Wahl, in welche ETFs/Fonds zu investieren ist ;)

Oh jetzt wirds aber komplex ;) Ich glaube gerade dadurch, dass Fonds eben mehrere Werte abbilden sind die Informationskosten für dich um einiges höher als wenn du dir gezielt Einzelaktien rauspickst.

Der Dschungel von Fonds/ETFs ist doch viel intransparenter als sich auf Einzelwerte aus dem DAX/MDax zu konzentrieren.

Hinzu kommen Managementkosten etc.


Antwort
Zitat
Zinsch
Beigetreten: 01.02.2008
Elite Grinder

Also ich denke nicht, dass die Informationskosten bei einem ETF größer sind als bei Einzelaktien. Es ist ja wohl kaum notwendig detaillierte Analysen über alle im zugrundegelegten Index enthaltenen Unternehmen anzustellen. Wenn ich das mach, kann ich wirklich gleich selber direkt in Einzelaktien investieren.


Antwort
Zitat

Original von Zinsch
Also ich denke nicht, dass die Informationskosten bei einem ETF größer sind als bei Einzelaktien. Es ist ja wohl kaum notwendig detaillierte Analysen über alle im zugrundegelegten Index enthaltenen Unternehmen anzustellen. Wenn ich das mach, kann ich wirklich gleich selber direkt in Einzelaktien investieren.

Wie gesagt es kommt immer drauf an wie Transparent ich meine Anlage durchschauen will ;) natürlich kann ich auch Blind nen ETF kaufen der mit xx% Wachstum beworben wird


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Zitat
fox98 Themenstarter
fox98
Beigetreten: 29.08.2007
Elite Grinder

Also ich habe jetzt länger in blogs und im wertpapier forum gelesen und muss leider gestehen das ich das zeug nicht verstehe. Gerade im wertpapier forum gibt es soviel links und meinungen das ich als anfänger überfordert bin. Einfach zusagen such dir einen eft fonds aus und mach einen sparplan drauss kann es ja halt nicht sein .

ich finde es ja toll das hier über die diversifikation soviel geschrieben wird nur wirklich helfen tut das mir nicht.

So wie ich das verstehe soll man als beispiel in 3 efts wie aktien, anleihe und rente zu 50%, 30%, 20% investieren. Wobei ich am ueberlegen bin das in 4 efts zu machen 2× aktien (ein eft für europa und einen  für nordamerika oder weltweiten?).

Wenn das soweit sinvoll ist stehe ich vor der herausforderung an der masse der efts die richtigen auszuwählen. Was dann der nächste größere step für mich ist.

Ich werde die etfs die ich für richtig halte hier mal posten um meinungen zubekommen.


Antwort
Zitat
HansaImperator
Beigetreten: 28.04.2009
Oldschool Grinder

Du kannst Dir ja mal das Buch von Kommer besorgen. Er schreibt dort über ETFs und wie man diese auswählt. Ich bin gerade dabei, es zu lesen.


Antwort
Zitat
izebox
Beigetreten: 07.03.2006
PokerStrategist

Ich fahre im Moment mit
DAX ETF (DBX1DA)
und
NASDAQ ETF (A0F5UF)
am Besten, dann habe ich noch
Dow Jones Asia/Pacific (A0H074) als etf, und ein paar gemanagte
Templeton Global Return (A0KEDJ), Templeton Growth (941034) und den guten alten DWS Deutschland (849096)
das langt mir an Diversifikation
Das ist mein Altersvorsorgedepot, dann hab ich noch eins zum Zocken mit Aktien, Anleihen etc


Antwort
Zitat
fox98 Themenstarter
fox98
Beigetreten: 29.08.2007
Elite Grinder

Original von izebox
Ich fahre im Moment mit
DAX ETF (DBX1DA)
und
NASDAQ ETF (A0F5UF)
am Besten, dann habe ich noch
Dow Jones Asia/Pacific (A0H074) als etf, und ein paar gemanagte
Templeton Global Return (A0KEDJ), Templeton Growth (941034) und den guten alten DWS Deutschland (849096)
das langt mir an Diversifikation
Das ist mein Altersvorsorgedepot, dann hab ich noch eins zum Zocken mit Aktien, Anleihen etc

wie sind denn deine % verteilung in den ETF´s ??

investierst du jeden monat ne summe X oder wie verteilst du dein geld in die fonds ?

wo genau findet man ob es eine monatliche, halbjährliche oder jährliche ausschüttung ist ?

wie kann ich mehr infos über die durchschnittliche rendite bekommen ??? http://www.finanzen.net/etf/db_x-trackers_DAX%C2%AE_UCITS_ETF_1C_renditechart

noch eine frage ....

hier steht das es einen ausgabeaufschlag von 3% genommen wird http://www.finanzen.net/fonds/Templeton_Global_Total_Return_Fund_A_acc_EUR_daten-gebuehr und das bedeutet das ich bei jedem kauf von min 2500€ eine gebühr von 3% bezahlen muss + die verwaltungsgebühr ??


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Zitat
superstar84
Beigetreten: 24.04.2006
Legacy Member

Das ist ein aktiv geführter Fonds, kein (in der Regel) passiv geführter Exchange Traded Fund.

ETFs sind in der Regel deutlich billiger. Die finanzen.net Gebühren und Mindesteinlagen beziehen sich übrigens auf den Kauf von Anteilen direkt bei der Fondgesellschaft und sind als solche nicht auf einen Kauf über "Mittelsmänner" übertragbar.

Beispiel für ETF:

https://www.maxblue.de/de/maerkte-fonds.html?symbol=LU0274208692.DFK&ISIN=LU0274208692


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Zitat
matthiaswx
Beigetreten: 22.02.2008
PokerStrategist

Und jeder der in Fonds und ETFs 'investiert' sollte sich
immer wieder ins Gedächtnis rufen, dass ERST das Management dieser Fonds verdient, DANACH ( das was übrig bleibt ) der 'Anleger'.

Warum sein Geld in Werte investieren, die man weder versteht noch haben will?

Warum nicht einfach Werte von Unternehmen kaufen, deren Produkten man vertraut, deren System man versteht und wo man auch weiß, dass es diese in vielen Jahren noch gibt...

Allein die Dividende der meisten soliden Titel übersteigt das langfristige Wachstum eines jeden ETFs/Fonds ... ohne Einbeziehung der Kursgewinne ... das sollte doch nun Denkanstoß genug sein.


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