Original von derspiegel
Original von phizza
@derspiegel
Aber es gibt doch auch die Möglichkeit, dass der Tief- (Hoch-)Punkt, der Vorperiode des Außenstabes tiefer(höher) liegt als der Tief-(Hoch-)Punkt des Umkehrstabes und damit wäre der Stopp weit vom Einstiegssingal entfernt.
Nein, der Außenstab zeigt mit seinem Hoch und Tief den Bereich der nachfolgenden Stäbe an, in dem diese dann ihren Kurs eröffnen und wieder schließen müssen um Innenstäbe zu sein. Wenn dies geschieht handelt es sich solange um Innenstäbe bis der erste Stab wieder außerhalb des Außenstabs eröffnet oder schließt. Es kann nicht sein, dass vor einem Außenstab ein Stab ein höheres Hoch oder niedrigeres Tief gebildet hat, sonst wäre dieser ja der Außenstab.
Es ist jedoch möglich, dass zwischen Außenstab und Umkehrstab Innenstäbe liegen welche höhere Hoch- oder Tiefpunkte als der Außenstab haben. Die interessieren uns aber nicht, weil nur die unmittelbar vor dem Umkehrstab entstandene Kerze maßgebend ist. Voigt sagt, dass es für die Bildung eines Umkehrstabes notwendig ist, das ein höheres Hoch (Umkehrstab Short) bzw. niedrigeres Tief (Umkehrstab Long) als bei der vorherigen Kerze entsteht. Also hat die Kerze eines Umkehrstabes immer einen längeren Docht als die Kerze zuvor.
Die Vorperiode vor einem Außenstab kann natürlich entweder eine tieferes Tief oder ein höheres Hoch haben. Nur halt nicht beides zusammen -> sonst wäre es tatsächlich der eigentliche Außenstab.
Bei den Innenstäben hat Voigt gesagt, dass man den Stop auf das Tief/Hoch der Vorperiode zum Außenstab legt (oder ggf. noch weiter, falls die Unterschiede zum Außenstab nicht so groß sind). -> Jetzt ist die Frage, warum man das bei Umkehr-Innenstäben nicht so machen sollte?
(Siehe Bild) Es könnte ja sein, dass ein Außenstab riesig ist, dann zwei kleine Short-Periode kommen und dann ein Long-UmkehrInnenStab gebildet wird. Lege ich dann den Stop einfach ans Tief des Umkehr-Innenstabs, oder an das viel weiter entfernte Tief des Außenstabs, oder sogar auf dessen Vorperiode?

Im Weiteren sagt Voigt, dass Umkehr-Innenstäbe zum Ausstieg nicht genutzt werden, weil beim Auftreten von Innenstäben die Anstieg/Abstiege sich ständig abwechseln können und fast "willkürlich" sind.
Also warum sollte ich während so einer Phase dann einsteigen?
Meine Antwort: Eigentlich nur dann, wenn ich den Stop wirklich an den Umkehr-Innenstab setze.
Original von derspiegel
Original von phizza
Reicht es einfach zu sagen, man nutzt Umkehrstäbe zum Einstieg des Handels der Bewegung nur, wenn die Korrektur schon ein gutes Stück gelaufen ist und damit mit einer wiedereinsetzenden Bewegung zu rechnen ist?
Der Name sagt ja schon Umkehrstab. Du willst wissen wo der Markt wieder dreht.
Ich glaube phizza meint, dass der zweite Umkehrstab während einer Korrektur mit größerer Wahscheinlichkeit zur Bewegung führt, als der Erste.
Diese Überlegung hatte ich auch schon. So nach dem Motto, ich lasse zwar eine mittelgute Gelegenheit zum Einstieg aus, aber dafür habe ich die Möglichkeit (falls noch ein zweiter Umkehrstab kommt, und nicht schon längst die Bewegung eingesetzt hat) beim zweiten Umkehrstab einen noch besseren Einstieg zu bekommen.