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Frage zum Kreditwesen

25 Beiträge
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EricF
Beigetreten: 16.04.2006
Oldschool Grinder

Hallo zusammen,

ich habe eine Frage zum Kreditwesen:

Ich würde mir gerne eine Immobilie für Renditezwecke anschaffen.
Und in ein paar Jahren würde ich mir gerne eine Immobilie für privaten Wohnraum anschaffen.

Jetzt meine Frage:
Gibt es Probleme, wenn ich den ersten Kredit (Rendite) voll über die Mieteinnahmen finanziere und dann einen zweiten Kredit (privat) haben möchte (finanziert über Gehalt).

Oder ist es der Bank egal, hauptsache die beiden Kredite können bedient werden?

Danke für Eure Antworten.
Eric


Antwort
Zitat
24 Antworten
LordPoker
Beigetreten: 05.03.2007
PokerStrategist

Original von EricF
Hallo zusammen,

ich habe eine Frage zum Kreditwesen:

Ich würde mir gerne eine Immobilie für Renditezwecke anschaffen.
Und in ein paar Jahren würde ich mir gerne eine Immobilie für privaten Wohnraum anschaffen.

Jetzt meine Frage:
Gibt es Probleme, wenn ich den ersten Kredit (Rendite) voll über die Mieteinnahmen finanziere und dann einen zweiten Kredit (privat) haben möchte (finanziert über Gehalt).

Oder ist es der Bank egal, hauptsache die beiden Kredite können bedient werden?

Danke für Eure Antworten.
Eric

Du kannst gern versuchen die Kredite so zu finanzieren. Ob die Bank das macht ist ne andere Sache.

Aber prinzipiell sehe ich hier keine Probleme, wearum auch, wenn du solvent genug bist.


Antwort
Zitat
Starfighter99
Beigetreten: 04.04.2011
Elite Grinder

Jo solang genug Sicherheiten da sind sollte das passen vorallem wenn du schon Mieter hast.


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Zitat
EricF Themenstarter
EricF
Beigetreten: 16.04.2006
Oldschool Grinder

Also das erste Objekt hat 4 Wohnparteien und verspricht eine gute Rendite.
Die Mieteinnahmen plus Immobilien sind ja schonmal Sicherheit, zusätzlich könnte am Anfang noch mein Gehaltsüberschuss als Sicherheit dienen.

In ein paar Jahren kann für die zweite Immobile die erste Immobile als Sicherheit dienen plus 1 oder 2 Gehälter, je nach Kinderaufkommen ;)

Also sehe ich das richtig, dass ich so viel Kredit von einer Bank komme, wie ich Sicherheiten habe und es egal ist, wieviele Immobilien ich kaufe bzw. finanziere, Hauptsache die Bank ist sich sicher, dass der Kredit zurückgezahlt werden kann?


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Zitat
Regentropfen
Beigetreten: 07.02.2005
Oldschool Grinder

Musst ein bischen differenzieren, die Mieteinnahmen sind erstmal keine Sicherheiten ieS sondern nur Grundstück/Immobilie

Die Bank wird dir idR auch nicht 100% der Immobilie finanzieren, sondern nur 60-80%. Sollte allerdings die Bedienung des ersten Kredites problemlos erfolgt sein, wird es die Kreditentscheidung für den 2. wenn überhaupt nur positiv beeinflussen.

Darüber hinaus ist ja bis dahin (in Abhängigkeit deiner Tilgungsquote und wie lange "ein paar Jahre" sind) möglicherweise was von der 1. Immobilie als zusätzliche Sicherheit frei...


Antwort
Zitat
Ruletehfool
Beigetreten: 08.07.2009
PokerStrategist

Die Blase lässt grüßen ;)


Antwort
Zitat
NiceToMeetYou
Beigetreten: 01.07.2007
Oldschool Grinder

Original von Regentropfen
Die Bank wird dir idR auch nicht 100% der Immobilie finanzieren, sondern nur 60-80%. Sollte allerdings die Bedienung des ersten Kredites problemlos erfolgt sein, wird es die Kreditentscheidung für den 2. wenn überhaupt nur positiv beeinflussen.

Stimmt so nicht, der Zinssatz wird in der Regel mit höherem Finanzierungsanteil nur höher. Zinssätze bei der ING Diba 100% Finanzierungen sind grundsätzlich mit ausreichend Sicherheiten kein Problem, es lohnt sich aber meist, zumindest 5% anzuzahlen, da das meist gleich 0,5% Unterschied im Zinssatz ausmacht. Allerdings mehr als 100% macht kaum eine Bank, also die Kaufnebenkosten muss man zumindest selbst stemmen können.

Mieteinnahmen werden auch nur zum Teil berücksichtigt, 75% glaub ich, weil du immer ein gewisses Ausfallrisiko hast (Mieter zahlt nicht, Leerstand,... )

Zudem bewertet die Bank die Immobilie auch immer selbst nochmal (zumindest grob anhand der Daten die du vorlegst). Die Bank will halt Unterlagen zum Zustand und zur Wirtschaftlichkeit der Immobilie haben, sonst bekommst du keinen Kredit.

Optimal es es, wenn du die Rate theoretisch auch von deinem Gehaltsüberschuss bezahlen kannst.

So wie du die Situation beschreibst, denke ich mal dass du für die erste Immobilie auf jeden Fall einen Kredit bekommst. Bei der zweiten wirds dann auf jeden Fall schwieriger, da die ja keine Einnahmen abwirft. Wenn die 1. Immo nach Finanzierungskosten wirklich noch eine nennenswerte Rendite abwirft, nehme ich mal an du tilgst anfangs 1%? Rechne mal aus wie viel da nach ein paar Jahren getilgt ist, das ist fast nichts. Insofern wird dir die erste kaum als Sicherheit für die zweite Dienen können. Letztlich kommt es aber auch bei der zweiten wieder auf einen positiven Haushaltsüberschuss an.


Antwort
Zitat
EricF Themenstarter
EricF
Beigetreten: 16.04.2006
Oldschool Grinder

Vielen Dank für die Antworten und hilfreichen Informationen.

Folgende Annahmen zur 1. Immobilie:
Kaufpreis 200.000€
Kaufnebenkosten ~10%=20.000€
5% Anzahlung = 10.000€
Kredit = 190.000€
Sicherheit durch Immobilie 75% = 150.000€
Rest-Sicherheit durch Gehalt ? = 40.000€
~4 % effektiver Jahreszins = 8.000 € im ersten Jahr
~15.000 € Mieteinnahmen zurzeit

bleiben 7.000€ zum Tilgen bzw. Rücklagen bilden, was muss ich am Anfang noch abziehen? Welche Nebenkosten kann ich nicht auf die Mieter umlegen?

Folgende Annahmen zur 2. Immobilie:
Kauf in 5 Jahren
Kaufpreis 300.000€
Kaufnebenkosten ~10% = 30.000€
10% Anzahlung = 30.000€
Kredit = 270.000€
Sicherheit durch evtl. 1. Immobilie, 1. Gehalt und evtl. 2 Gehalt und derzeitige Mietkosten können dann auch genutzt werden.
Allerdings kann dann nur mein 1. Gehalt als Sicherheit dienen, wenn es bei der ersten Immobilie nicht mehr notwendig ist?

Gibt es eine Faustregel welche Immobilie für einen selbst maximal Kosten darf, damit man sich nicht übernimmt?


Antwort
Zitat
Zinsch
Beigetreten: 01.02.2008
Elite Grinder

Du wirst den Kredit für die 1. Immobilie wahrscheinlich nicht nach 5 Jahren abbezahlt haben. Die Hypothek darauf wird also noch bestehen und du kannst sie deshalb nicht als Sicherheit für den Kredit zur Finanzierung der 2. Immobilie verwenden (bzw. müsste der Wert der Immobilie gestiegen sein, damit genug Spielraum für eine 2. Hypothek vorhanden ist).

Ob du einen Kredit bekommst, wird von 2 Sachen abhängen: ob die Bank dir glaubt, dass du den Kredit / die Kredite + Zinsen abbezahlen kannst (mit Mieteinnahmen + Gehalt) und ob du genug Sicherheiten hast.


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Zitat
NiceToMeetYou
Beigetreten: 01.07.2007
Oldschool Grinder

Original von EricF
bleiben 7.000€ zum Tilgen bzw. Rücklagen bilden, was muss ich am Anfang noch abziehen? Welche Nebenkosten kann ich nicht auf die Mieter umlegen?

- Anfänglich 1 % Tilgung, also 1.900 € im ersten Jahr. Bleiben noch 5.100 €

- Dazu kommen Kosten für die Grundsteuer, kA vielleicht 300€ ?(

- Auf jeden Fall Verwaltungskosten, entweder du setzt einen Verwalter ein oder du machst es selbst. Dann brauchst du aber trotzdem Versicherungen: Gebäudeversicherung, Vermieterrechtschutz, evtl. Mietausfallversicherung aber da gibt es geteilte Meinungen drüber

- Steuern! Du musst die gesamten Miteinnahmen, also die 15.000 €, mit deinem persönlichen Einkommenssteuersatz versteuern. Davon kannst du allerdings Zinskosten (NICHT die Tilgung!), Versicherungen, Grundsteuer absetzen.

- Zudem schreibst du die Immobilie je nach Alter mit 2 bis 2,5% jährlich ab (nur den Teil des Hauses, nicht den Bodenanteil weil der ja keinen Wert verliert). wären in deinem Fall also vielleicht 2% von 150.000 €, also 3.000€ (ist nur ne Schätzung).

Steuern also grob überschlagen:

15.000 Mieteinnahmen
- 8.000 Zinskosten
- 3.000 Abschreibung
- 300 Grundsteuer
- 500 Versicherungen (nicht sicher ob realistischer Wert)
- eventuelle Kosten für Instandhaltungen (nicht die Rücklagenbildung)
= 3.200 zu versteuernde Einnahmen

3.200 * Persönlicher Grenzsteuersatz, wenn du ganz gut verdienst liegt der vielleicht bei 40 %

3.200*40% = 1.280 € Steuern

Bei einem Annuitätendarlehen (was eigentlich Standard ist), verschiebt sich ja mit der Zeit das Verhältnis zwischen Tilgung und Zinsen. Du zahlst also konstant die 9.900 Euro Rate im Jahr, der Anteil der Zinsen wird aber immer kleiner, weil die 4% Zinsen ja immer nur auf den Restbetrag gezahlt werden. Damit ist mehr "Platz" für die Tilgung. Daraus resultiert aber, dass du auch mit den Jahren immer weniger Zinskosten absetzen kannst, nach ein paar Jahren macht sich das schon bemerkbar, plötzlich musst du nicht mehr 3.200 € versteuern, sondern 4.000, am Ende sind es 11.000 wenn du kaum noch Zinsen zahlst. Wie sich das auswirkt kannst du ja selbst ausrechnen.

Nettorendite (Jahr 1):

15.000 Mieteinnahmen
- 9.900 Kreditkosten (8.000 Zinsen + 1.900 Tilgung)
- 300 Grundsteuer (?)
- 500 Versicherungen (?)
- 1.280 Steuern
= 3.020 € Nettorendite.

Davon darfst du dann noch die Instandhaltungsrücklage bilden bzw. musst direkt die eine oder andere Reparatur zahlen. Es bleibt also leider nicht so viel übrig.

Ich hoffe ich hab in der Rechnung jetzt nichts vergessen.

Will dich damit nicht entmutigen, ich habe selbst ähnliches vor. Sieht nur leider nach Abzug aller Kosten nicht mehr ganz so schön aus wie auf den ersten Blick. Andererseits darf man aber auch nicht vergessen dass einem die Inflation fast die Zinsen bezahlt bei den niedrigen Zinssätzen zur Zeit. Zudem kannst du ja schon damit rechnen, dass du die Mieten mit der Zeit immer mal erhöhen kannst (vergleich mal mit dem Mietspiegel wie viel Spielraum da wäre).


Antwort
Zitat
NiceToMeetYou
Beigetreten: 01.07.2007
Oldschool Grinder

Noch eine Frage: Wo bekommt man ein 4 Parteien Haus für 200.000€ ?


Antwort
Zitat
DrStrothmann
Beigetreten: 29.12.2007
Oldschool Grinder

Original von NiceToMeetYou
Noch eine Frage: Wo bekommt man ein 4 Parteien Haus für 200.000€ ?

das würde mich auch interessieren ;-)

Nebenkosten sind im Kaufpreis drin? Weil normal kommen die oben rauf, dann stimmt deine Rechnung mit dem Kapital aber nicht...


Antwort
Zitat
EricF Themenstarter
EricF
Beigetreten: 16.04.2006
Oldschool Grinder

@NiceToMeetYou:
Vielen Dank für Deine ausführliche Antwort!
Jetzt habe ich mal einen Überblick, welche Kosten ich weiter beachten und nachforschen muss.
Dieses "Renditeobjekt" wird derzeit in einer "aufstrebenden" Kleinstadt im Saarland angeboten.
Es sind knapp 400qm auf vier Wohnungen verteilt, was einem Mietspiegel von ca 3€/qm entspricht, allerdings ist der derzeitige Mietspiegel bei ca. 5,50€ in dieser Stadt.
Ich weiß selber nicht, warum dieses Haus so "günstig" verkauft wird, vielleicht ist es das Klientel das darin wohnt, die Lage ist eigentlich relativ gut.
Eine Sache macht mich stutzig, weil es wenige Häuser zurzeit zu verkaufen gibt, aber in dieser Straße auf ca 150m insgesamt vier solcher großen Häuser.

Habe gerade mal einen Kreditrechner bemüht:
190.000€ Kredit
3,5% p.a. effektiv
15 Jahre Laufzeit
Ratenintervall 12.300€ (9.900€ durch Immobilie, 200€ durch Gehalt, evtl. höher durch Einmalzahlungen)
ergibt eine Restschuld von ~81.000€

Oder hinsichtlich der zweiten Immobilie:
190.000€ Kredit
3,5% p.a. effektiv
5 Jahre Laufzeit
Ratenintervall 14.700€ (9.900€ durch Immobilie, 400€/p.m. durch Gehalt, evtl. höher durch Einmalzahlungen)
ergibt eine Restschuld von ~147.000€
Also könnte diese Immobile zu 1/4 als Sicherheit dienen.
(die 400€/p.m. entsprechen dann dem Mietanteil bisher)

Ziel dieser ersten Immobile soll es im Moment sein, was eigenes anzuschaffen und keine Rendite zu erwirtschaften.
Der Gedanken in 15-20 Jahren ein voll abbezahltes Renditeobjekt (ohne Einschnitte im Leben) zu haben, gefällt mir!


Antwort
Zitat
FiftyBlume
Beigetreten: 06.06.2010
PokerStrategist

Wieso ist Preis/Miete so niedrig?

Kommen in Zukunft besondere Kosten(Reparaturen, etc.) auf den Besitzer zu?

Wie hoch ist die Nettokaltmiete?

wie soll die Immobilie verwaltet werden(Verwaltung durch Dritte senkt die Rendite!!!)?


Antwort
Zitat
jtply
Beigetreten: 11.10.2008
Oldschool Grinder

Bevor du dich für eine Investition mit 190 TEUR entscheidest, solltest du prüfen, warum dort in unmittelbarer Nachbarschaft weitere Objekte leerstehen und die Preise wohl offensichtlich niedrig sind und deshalb auch eine vermeintlich gute Rendite erzielen.

Wenn hier auch nur die geringsten Zweifel aufkommen, rate ich dir die Finger wegzulassen.

Wenn bei der Immobilie z.B. umfangreiche Sanierungsmaßnahmen fällig sind, kommen schnell einige 10.000,00 Euro zusammen. Das Problem dabei ist, dass die Bank solche Sanierungen - wenn überhaupt - nur zu einem Bruchteil auf den von ihr selbst ermittelten Beleihungswert anrechnet.

Beispiel:
KP: 200 TEUR, Beleihungswert der Bank (diesen Wert setzt die Bank als Sicherheit an): 160 TEUR. Kredithöhe: 190 TEUR. D.h. die Bank hat hier eine Blankofinanzierung mit ca. 30 TEUR in ihren Büchern.
Jetzt kommen Renovierungs / Instandhaltungsarbeiten dazu. geschätzt: 30 TEUR. Davon setzt die Bank evtl. nur ein Drittel, also 10 TEUR, als werterhöhend an. Wenn man jetzt die Tilgung außer acht lässt, hat die Bank ein Blankorisiko von 50 TEUR in ihren Büchern.

Diesen Blankoteil wird eine Bank bei einer neuen Finanzierungsanfrage (für die Privatimmobilie) immer berücksichtigen. Wenn du jetzt eine neue Immobilie für 300 TEUR baust/kaufst und die Bank dann ihren Beleihungswert auf z.B. 250 TEUR festsetzt, würde sie einen Blankoteil von 100 TEUR ausweisen. Selbst wenn bis zum geplanten Erwerb der Privatimmobilie noch fünf Jahre vergehen, reduziert sich dieses Risiko für die Bank nur um einige Tausend Euro (durch die Tilgung).

Ich persönlich erst dann in ein "Rendite-Objekt" investieren, wenn ich meine Privatimmobilie unter Dach und Fach habe. Nicht dass ich wegen dem Rendite-Objekt meinen persönlichen Traum von den eigenen vier Wänden begraben müsste.

Eins noch: Der Zinssatz von 4,0% erscheint mir bei dem jetzigen Zinsniveau selbst für eine 10-jährige Zinsfestschreibung etwas hoch. Frag doch mal bei deiner Bank nach, welche Konditionen zu beommen würdest, wenn der Kredit zu 100% abgesichert wäre.

Da aus deinen Angaben nicht genau hervorgeht, wie die Kaufnebenkosten beglichen werden, habe ich unterstellt, dass du diese bei dem Rendite-Objekt aus Eigenkapital erbringst und bei Bau/Kauf der Privatimmobilie mitfinanzieren musst (Darlehen also 300 TEUR statt 270 TEUR)


Antwort
Zitat
EricF Themenstarter
EricF
Beigetreten: 16.04.2006
Oldschool Grinder

Original von FiftyBlume
Wieso ist Preis/Miete so niedrig?
DAS muss ich noch rausfinden.
1.) Das Haus wurde vor 100 Jahren gebaut und "ständig modernisiert", muss noch raus finden, was das genau bedeutet. Vielleicht besteht Modernisierungsrückstand.
2.) Die Lage ist nicht die allerbeste.
3.) Es werden hier ganz wenige Häuser verkauft, allerdings auf wenige Meter drei Stück. Auch hier muss ich raus finden ,was das bedeutet. Vielleicht haben alle den gleichen Besitzer (sind auch alle beim gleichen Makler) und der Verkäufer will nicht Monate/Jahre lang auf einen Erlös warten oder es gibt Erben?

Kommen in Zukunft besondere Kosten(Reparaturen, etc.) auf den Besitzer zu?
Das gilt es noch zu klären

Wie hoch ist die Nettokaltmiete?
In der Immobilienbeschreibung steht 7,5% Rendite.Die genaue Aufstellung der Kaltmiete aller vier Wohnungen mus sich noch rausfinden.

wie soll die Immobilie verwaltet werden(Verwaltung durch Dritte senkt die Rendite!!!)?
Durch mich (Unterstützt durch meine Familie)


Antwort
Zitat
EricF Themenstarter
EricF
Beigetreten: 16.04.2006
Oldschool Grinder

@jtply:
Auch Dir danke ich für Deine ausführliche Antwort!

Sollte nur ein kleiner Zweifel bestehen, lasse ich die Finger sofort davon.
Allerdings habe ich Interesse an dem Modell ein Renditeobjekt nahezu zu 100% zu finanzieren (ähnlich zu Photovoltaik-Anlagen).

Da es meine Heimatstadt ist, kann ich recht gut die Lage und diverse andere Faktoren abschätzen.
Ich werde diese Woche mal den Makler kontaktieren und die ersten Fragen stellen.
Allein seine Anzeige ist recht unaussagekräftig.

Die Kaufnebenkosten sollen bei der ersten und zweiten Immobile aus dem Eigenkapital kommen.
4% Zinsen nehme ich erstmal an, um konservativ zu rechnen.


Antwort
Zitat
FiftyBlume
Beigetreten: 06.06.2010
PokerStrategist

Bei dem Alter würde ich mich an deiner Stelle definitiv erkundigen, wie es mit Heizung/Isolierung ausschaut.

Bzgl. der Rendite mal genau nachschauen, wie die berechnet wurde und auf welche Laufzeit, insbesondere bei so alten Häusern^^

Dazu noch:

Sei dir im Zweifel klar darüber, wie du das ganze in Zukunft handhaben möchtest, insbesondere über deine berufliche Zukunft(stell dir vor, du musst jobbedingt umziehen...dann wird die Verwaltung schon schwierig).

Es stellt sich bei solchen Dingen immer die Frage, warum man quasi "umsonst"(100% finanziert+Tilgung durch Objekt) etwas geschenkt bekommt ;)


Antwort
Zitat
jotha
Beigetreten: 20.04.2006
Elite Grinder

.Ich würde mir an deiner Stelle mal viele Gutachten ansehen und versuchen diese auf die Zielimmobilie anzuwenden.

Beispiele findest Du unter www.zvg-portal.de und dann in verschiedenen Bundesändern nach Mehrfamilienhäusern suchen. Manche veröffentlichen keine Gutachten, manche kurze Esposès, aber es gibt auch vollständige Gutachten.

Hier ein Beispiel:
http://www.zvg-portal.de/index.php?button=showAnhang&land_abk=he&file_id=46847&zvg_id=24315
http://www.zvg-portal.de/index.php?button=showAnhang&land_abk=he&file_id=48358&zvg_id=24957

Bei Mehrfamilienhäusern ist der Ertragswert der ausschlaggebende Ansatz.


Antwort
Zitat
Zinsch
Beigetreten: 01.02.2008
Elite Grinder

Original von FiftyBlume
Es stellt sich bei solchen Dingen immer die Frage, warum man quasi "umsonst"(100% finanziert+Tilgung durch Objekt) etwas geschenkt bekommt ;) Weil Rendite des Investitionsobjekts hoffentlich höher ist als Zinssatz der Finanzierung. Aber dafür nimmt man halt hohes Risiko in Kauf.


Antwort
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