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Gib es hier Swing- bzw. Daytrader?

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Woerni
Beigetreten: 11.09.2006
PokerStrategist

Hallo Freunde des gepflegten Tradens.

Gibt es hier nette Trader die mir viele viele Fragen beantworten könnten? Oder vielleicht könnte man extra einen Thread wie für die anderen Assets machen in dem man Fragen stellen kann?

Ich habe mir im Frühjahr das erste mal Shibas gekauft und einfach liegen gelassen. Irgendwann sind sie gestiegen und ich hab sie verkauft und weil sie so bullish waren bin ich nochmal rein. Leider sind sie wieder gefallen und nun liegen sie wieder nur rum. Ab da habe ich mir gedacht, eigentlich gefällt mir sowas und habe angefangen alles in mich rein zu saugen was ich finden konnte. Das Problem bei der Sache ist, ich habe keinerlei Ahnung was die Börse usw. betrifft und ich tue mich echt hart das alles zu verstehen. Das Alter tut sein Übriges.

Trotzdem habe ich mir fest vorgenommen, nach meiner Arbeit, also zum Feierabend, etwas Zeit mit Trading zu verbringen. Ich möchte so viel wie möglich lernen und auch umsetzten. Ich habe bei FTX ein Konto erstellt und 100€ eingezahlt. Ich weiß, das ist lächerlich wenig, aber zum probieren denke ich, könnte es ja trotzdem reichen. Poker haben wir ja auch meist mit NL2 angefangen. Wenn man die ersten Erfolge aufzuweisen hat, kann ich auch einen etwas größeren Betrag investieren.

Also wenn es hier Trader gibt die gerne ihre Erfahrungen und ihr Wissen teilen würden, wäre ich und evtl. noch andere Interessierte sich riesig freuen.


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57 Antworten
Xantos
Beigetreten: 07.09.2005
Legacy Member

Du sagst, du hast keine Ahnung von der Materie und tust dich schwer mit dem lernen.

Da über 95% der Detaillierter Geld verlieren, ist die Chance sehr hoch, dass du in dieser Gruppe sein wirst.

Mein Tipp wäre daher, es nicht zu machen.

Gut aber, dass du nur wenig Geld einsetzt. Viele riskieren direkt viel Geld und schmeißen dazu noch irgendwelchen Gurus Geld in den Rachen.


Antwort
Zitat
schiranele
Beigetreten: 20.06.2009
Oldschool Grinder

Original von Xantos
Da über 95% der Detaillierter Geld verlieren, ist die Chance sehr hoch, dass du in dieser Gruppe sein wirst.

Und 95 % der Nicht-Trader werden in Extremsituationen zu Tradern und verlieren Geld. Je nachdem wie viel Aufwand man investieren will, sollte daher das Ziel sein entweder zu den 5 % erfolgreichen Tradern oder zu den 5 % erfolgreichen Nicht-Tradern zu gehören.


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Zitat
Xantos
Beigetreten: 07.09.2005
Legacy Member

Bitte was? Warum sollten nicht-Trader zu tradern werden müssen?

Was für 95% der Menschen das richtige ist, ist eine passive und langfristige Anlagestrategie.

Kein Day trading.


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Zitat
Woerni Themenstarter
Woerni
Beigetreten: 11.09.2006
PokerStrategist

Original von Xantos
Du sagst, du hast keine Ahnung von der Materie und tust dich schwer mit dem lernen.

Da über 95% der Detaillierter Geld verlieren, ist die Chance sehr hoch, dass du in dieser Gruppe sein wirst.

Mein Tipp wäre daher, es nicht zu machen.

Gut aber, dass du nur wenig Geld einsetzt. Viele riskieren direkt viel Geld und schmeißen dazu noch irgendwelchen Gurus Geld in den Rachen.

Jetzt schon eine Entscheidung gegen das Traden zu treffen wäre schon arg früh. Klar ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass ich scheitere aber versuchen will ich es trotzdem.


Antwort
Zitat
schiranele
Beigetreten: 20.06.2009
Oldschool Grinder

Original von Xantos
Bitte was? Warum sollten nicht-Trader zu tradern werden müssen?

Was für 95% der Menschen das richtige ist, ist eine passive und langfristige Anlagestrategie.

Kein Day trading.

Ich behaupte nichts anderes. Menschliches Handeln ist aber nun mal emotionsgetrieben, besonders in Extremsituationen. Selbst im ETF Thread wurde im März 2020 bei einem historisch verhältnismäßig kleinen Rücksetzer und nach 10 Jahren Bullenmarkt von Sparrate aussetzen/verschieben, shorten etc. gesprochen.


Antwort
Zitat
Xantos
Beigetreten: 07.09.2005
Legacy Member

Sparrate aussetzen ist was ganz anderes als Daytrading.

Richtig ist natürlich, dass auch überzeugte passive Anleger im Crash verkauft haben und dass dies eine schlechte Entscheidung war.

Aber das hat doch nichts mit Daytrading zu tun?

@Woerni: Du bist ein freier Mensch. Wenn es dir Spaß macht, bitte. Ich rate nur davon ab.


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Woerni Themenstarter
Woerni
Beigetreten: 11.09.2006
PokerStrategist

Ich finde es ja schön, wenn Du dir Sorgen um mich machst, aber ich es hört sich für mich ja fast so an, als ob ich jetzt snapkündigen würde um Vollzeittrader zu werden. Ich gehe auch finanziell nicht Allin, sondern setzte nur einen kleinen Betrag ein. Abgesehen davon, und ich möchte Dir jetzt nicht zu nahe treten, weiß ich nicht wie tief Du in diesem Thema drin steckst um beurteilen zu können ob Daytrading oder Swingtrading wirklich nichts für mich ist oder ob Du dich generell schon mal mit einer technischen Analyse von Charts befasst hast.

Für mich ist es nichts anderes als Pokern und Arbeiten mit Wahrscheinlichkeiten. Ich muss ja nicht mal genau wissen, was in der Welt abgeht wenn ich rein mit einer technischen Analyse ran gehe. Der Markt hat bestimmte Verhaltensmuster die man einfach finden, bzw erkennen muss. Es sind kurzfristige Geschäfte und keine die über länger Wochen oder Monate laufen in denen ich wirklich viel Geld in den Sand setzen kann. Ich glaube, dass es jeder lernen kann, eine technische Analyse an Charts zu machen. Bei mir wirds halt ein wenig länger brauchen bis alles in meiner Birne habe.

Ich bin nicht so veranlagt, dass ich alles was ich in meinem Leben verdiene so anlege, dass dabei das Optimum raus kommt. Ich habe Geld, das ich zu meinem Vergnügen ausgebe und dazu würde eben das Trading gehören. Es macht mich nicht arm wenn es weg ist und ich kann am Ende sagen, ich habs zumindest probiert. Ich glaube auch, dass man dabei auch viel über sich selbst lernen kann. Das Schöne ist, man kann genau so gut mit einer kleinen Roll traden wie mit einer großen. Die Redite in Prozent ist entscheidend, der Betrag an Geld ist mir erst mal egal.

Meine ETFs habe ich ja trotzdem noch, und ich gehörte nicht zu diejenigen, die beim Crash verkauft haben. Bei sowas bin ich völlig entspannt, denn ich hab meinen Job und meine Rente ist so oder so auf einem Niveau mit dem ich sehr gut zurecht kommen werde. Von daher ist alles im grünen Bereich.


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Zitat
Franes23
Beigetreten: 02.07.2006
PokerStrategist

Original von Xantos
Was für 95% der Menschen das richtige ist, ist eine passive und langfristige Anlagestrategie.

Bis auf wenige Ausnahmen wie z.B. der 15 jährige Bärenmarkt von 1990 - 2005 im Nikkei, hast du natürlich Recht. Dürfte sogar die einzige Ausnahme sein oder?

Habe mir mal eben den Dow Langfristchart angeschaut. Selbst der weltberühmte Crash von 1929 wurde ja sehr schnell wieder aufgekauft. 1965 - 1982 gab es eine längere breakeven Phase (mit Dividenden dann nat. trotzdem ganz ok). Sonst ging es eigtl. stetig bergauf und selbst größere Korrekturen fallen langfristig kaum ins Gewicht.

An den TE: Probiere das ruhig aus, aber erwarte dir da keine große Spannung langfristig. Das ist im Grunde superöde, außer du gamblest wie ein maniac einfach rum.

Ein paar stichwortartige Tipps:
- fester Handelsplan (klarer Entry, und noch wichtiger Exit und NIEMALS ohne SL arbeiten)
- Emotionen in die Besenkammer abstellen
- Disziplin, Disziplin, Disziplin
- keine Signaldienste oder sonstige Abos kaufen
- lieber den höheren Timeframe traden und nicht im 5min oder noch schlimmer 1min TF rumdonken
- Bauchgefühl = RIP
- feste Handelszeiten, kein overtrading
- konzentriere dich auf wenige Assets
- von Forex würde ich die Finger lassen, lieber Gold/Dax/Öl
- Tradingtagebuch führen
- keine 5000 Indikatoren in den Chart packen, je simpler desto besser
- obwohl ich Elliott Wellen sehr interessant finde, Finger von lassen, bringen einen gerade als Anfänger mehr durcheinander, als dass sie nutzen
- Am Vorabend des nächsten Handelstags schon Setups aufschreiben
- niemals losses chasen

Wünsche viel Erfolg, Spaß oder was auch immer du damit erreichen möchtest.


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Zitat
Woerni Themenstarter
Woerni
Beigetreten: 11.09.2006
PokerStrategist

Ich danke Dir für die Tipps. :f_thumbsup:

Was meinst Du, wie viele Indikatoren für den Anfang sinnvoll wären? Ich weiß jetzt nicht, ob im Jargon Support, Resistance, Pattern und Fibonacci auch zu Indikatoren zählen. Diese 3 Themen interessieren mich aktuell am meisten. So wie ich das verstanden habe, kann ich damit schon mal ganz gut anfangen.

Von einem Tradingtagebuch wird eigentlich immer wieder abgeraten, weil es nicht so viel bringen soll, eher ein Journal führen.

Forex bzw. der Cryptomarkt hätte mich am meisten interessiert. Warum kein Forex? Ich habe aktuell eine Einzahlung auf FTX liegen, dort handelt man Cryptos.

Ich habe des Öfteren in Videos gesehen, dass das Traden mit Futures wohl am Sinnvollsten wäre. Warum wurde nicht gesagt. Hast Du eine Meinung dazu? Hebel kommen für mich eigentlich nicht in frage. Das schaut für mich immer wie Gambeln aus.


Antwort
Zitat
Franes23
Beigetreten: 02.07.2006
PokerStrategist

Original von Woerni
Ich danke Dir für die Tipps. :f_thumbsup:

Was meinst Du, wie viele Indikatoren für den Anfang sinnvoll wären? Ich weiß jetzt nicht, ob im Jargon Support, Resistance, Pattern und Fibonacci auch zu Indikatoren zählen. Diese 3 Themen interessieren mich aktuell am meisten. So wie ich das verstanden habe, kann ich damit schon mal ganz gut anfangen.

Support, Resistance und Pattern sind für mich jetzt keine klassischen Indikatoren, Fibonacci aber schon. Finde die Auswahl auch schon sehr gut. Trendlinien sind z.B. schon etwas kniffliger teilweise, weil es da doch starke Unterschiede gibt, welche Art von Trendlinien eher Relevanz haben und welche nicht.

Bei Guidants (kostenloses gutes Chartingtool kann man übrigens eine Trendlinie zu einem Trendkanal konvertieren), womit man bei einem jungen Trend gut sein Target definieren kann. Wird die Trendkanaloberkante (in einem Aufwärtstrend) nach oben durchbrochen, spricht dies in der Regel zumindest kurzfristig für stark steigende Kurse. Ist alles etwas schwer in kurzen Sätzen, anstatt visuell zu erklären.

Eigtl. alle Indikatoren sind ja auch nachlaufend, die darf man imho auch nicht einfach ABC-Manier benutzen. Beim RSI (relative strength indicator) wäre es fatal, es direkt als Signal zu nehmen, wenn er Überkauftheit anzeigt. Da sollte man eher auf bullische/bärische Divergenz achten, was oft ein guter Indikator dafür ist, dass sich ein Trend abschwächt/umkehrt. (Kannst du ja mal googlen)

Du kannst zum Anfang am besten einfach nur 2-3 Chartinterpretationshilfen verwenden (z.B. Support/Resistance und ein Candlestickmuster) Das Candlestickmuster, welches für mich am wichtigsten ist, ist der Umkehrstab, aber immer erst einsteigen sobald das Hoch/Tief des Umkehrstabs über- oder unterschritten wird. Beim Einsatz vom Fibotool kann man auch viel verkehrt machen, das wäre jetzt aber auch echt zu lang zu erklären.

Von einem Tradingtagebuch wird eigentlich immer wieder abgeraten, weil es nicht so viel bringen soll, eher ein Journal führen.

Auch gut, auf jeden Fall die Fehler im Trading notieren. Es ist übrigens keine Schande 3-5x den selben Fehler zu begehen. Beim 20. Mal wirds dann doch eher blöde. :transpire:

Forex bzw. der Cryptomarkt hätte mich am meisten interessiert. Warum kein Forex? Ich habe aktuell eine Einzahlung auf FTX liegen, dort handelt man Cryptos.

Weil Forex oft super choppy läuft (ist für mich oft schwer zu traden). Wenn du unbedingt Forex traden möchtest, empfehle ich dir so Paare wie EUR/AUD, GBP/JPY. Ich finde meine genannten Assets einfach angenehmer zu traden, ist für vllt. auch persönlich Vorliebe. Mit Cryptotrading kenne ich mich nicht aus, da investiere ich nur. FTX sagt mir auch gar nichts. Dass die ihren Sitz auf den Bahamas haben, macht mich aber schon direkt ein bisschen skeptisch, kann aber auch falsche Vorsicht meinerseits sein. Wovon ich ganz stark abraten kann, sind Broker mit Sitz auf den Zypern, da sind viele schwarze Schafe unterwegs.

Ich habe des Öfteren in Videos gesehen, dass das Traden mit Futures wohl am Sinnvollsten wäre. Warum wurde nicht gesagt. Hast Du eine Meinung dazu? Hebel kommen für mich eigentlich nicht in frage. Das schaut für mich immer wie Gambeln aus.

Als Anfänger mit Futures traden, ist ungefähr so als würdest du als untrainierter 50kg Hämpfling gegen Conor McGregor in den Ring steppen. Da brauchst du auch unter 20k Kapital nicht mal im Traum dann denken. Schnell vergessen bitte!

Allgemein kann ich dir noch den Rat geben, dass jeder Trader seine eigenen Schwachstellen hat, über die er reflektieren muss. (Pull the trigger Syndrom, zu schnell Gewinntrades schließen, overtrading, zu große Positionsgrößen). Suche dir einen guten CFD Broker (da hast du auch keine Nachschusspflicht im Gegensatz zu den Futures, falls mal die Hütte brennen sollte) mit europäischer Lizenz, und fange an mit kleinem Kapitaleinsatz deine Erfahrungen zu machen. Je sicherer du in deinem Handel wirst, desto mehr Geld kannst du dann irgendwann einsetzen. Habe Geduld mit dir, ärgere dich nicht über Fehler, sondern sehe sie als Chance es das nächste Mal besser zu machen.

Ach so, das mit dem Hebel. Das hat per se erstmal nichts mit gamblen zu tun, man muss nur vorsichtig sein und seine Positionsgrößen anpassen.

So, jetzt will ich nen Keks für meinen Roman, zum Glück habe ich hier noch welche. :f_biggrin:


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Zitat
Franes23
Beigetreten: 02.07.2006
PokerStrategist

Blöd, jetzt sind meine Antworten teilweise bei dir im Text gelandet, me= Forennoob ;)


Antwort
Zitat
jotha
Beigetreten: 20.04.2006
Elite Grinder

1. Wenn man mit 100 EUR was machen will, dann ist das kein Trading. Das ist einfach nur Zocken. Die Grundkosten von Spread und Handelsgebühr sind einfach zu hoch. Damit lernst du gar nichts.
(LoL - mit 100 EUR handeln wollen und "Hebel kommen für mich eigentliche nicht in Frage.")
2. Futures werden empfohlen, weil man damit einfach günstig handeln kann. Bei IB ein Kontrakt Index 1,21 EUR und Aktien 1,10 EUR. Mit der Margin entsteht auch ein entsprechender Hebel.
3. CfD Broker machen auch nichts umsonst. Aber damit kann man starten. Aus meiner Sicht besser als mit Zertifikaten.
4. Alle Anzeigen in Charts unterliegen verschiedenen Mustern. Man muss also eine Einschätzung haben: Trendfolge Aufwärts/Abwärts, trade ich mit oder gegen den übergeordneten Chart. Bei einem Seitwärtstrend verlierst Du damit. Dafür gibt es andere Visualisierungen.
5. KISS - Keep It Stupid Simple
6. Ein kostenloser Anhaltspunkt: https://www.index-radar.de/analysen/dax-dow-jones
7. Statt Dax eher EuroStoxx handeln. Damit kannst Du statt 1 Stück mehr handeln und ggf. pyramidisieren.


Antwort
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Franes23
Beigetreten: 02.07.2006
PokerStrategist

Original von jotha
7. Statt Dax eher EuroStoxx handeln. Damit kannst Du statt 1 Stück mehr handeln und ggf. pyramidisieren.

Wie meinst du das mit "1 Stück mehr handeln"? Falls du 1 Lot meinst, ist das doch mittlerweile wurscht, weil die meisten CFD-Broker doch eh Microlots anbieten, wodurch man easy mit einem 2K Konto gutes Moneymanagement betreiben kann.

Als Beispiel möchte ich heute eine Sell Limitorder beim Dax auf die 15600 setzen. Den Stoploss setze ich bei 15650. Dann müsste ich die Positionsgröße 0,4 Lot wählen, um ein Verlustrisiko von 1% gemessen an der 2K bankroll (also 20 Eur) zu haben.

Oder meinst du was ganz anderes?


Antwort
Zitat
jotha
Beigetreten: 20.04.2006
Elite Grinder

Statt Dax 15.500 eben ESTX50 bei 4.150 handeln. Dementsprechend wird weniger Margin benötigt. Der Dax hat eher Handelsspitzen bei denen das StoppLoss schneller greift (man wird abgefischt), die beim ESTX adäquat zum selben Zeitpunkt nicht getriggert werden (meine Erfahrung). Außerdem kann man dann mehr Strategien eingehen, verschiedene Timeframes handeln oder andere Märkte.


Antwort
Zitat
Franes23
Beigetreten: 02.07.2006
PokerStrategist

Hört sich gut an, werde ich mal ausprobieren.


Antwort
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Woerni Themenstarter
Woerni
Beigetreten: 11.09.2006
PokerStrategist

Also erst mal vielen Dank für euren Input. Finde ich super, dass ihr euch die Mühe macht einem Noob ein paar Tipps zu geben. :f_love:

@ Franes
FTX ist eine der besten und glaub sogar die günstigste Alternative im Bereich Cryptotraden. Und gar nicht mal so unbekannt. Nachdem Binance nicht mehr für Deutsche in Betracht kommt.

@ jotha
Bitte nicht über meine 100€ lustig machen, ich sagte ich bin Anfänger. :f_drink: Ich kann im Crypto Handel auch mit kleinen Beträgen handeln. Und mit Gambeln hat das dann aus meiner Sicht Null zu tun. Ich will lernen und kein Vermögen verdienen. Auf FTX zahle ich Maker/ Taker 0,02%/0,07% Trading Fee. Das ist mega Günstig und frisst mir mit Sicherheit nicht exorbitant meine Roll auf.

Meine Aussage bzgl. Hebel bezog sich generell auf Futures und nicht im Verhältnis zu meiner Roll. Dass da 100€ zu wenig sind, weiß ich.


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pmaz85
Beigetreten: 02.08.2006
Oldschool Grinder

Warum kommt Binance für Deutsche nicht mehr in Frage?


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beg0r
Beigetreten: 07.05.2006
PokerStrategist

Original von Woerni
Abgesehen davon, und ich möchte Dir jetzt nicht zu nahe treten, weiß ich nicht wie tief Du in diesem Thema drin steckst um beurteilen zu können ob Daytrading oder Swingtrading wirklich nichts für mich ist oder ob Du dich generell schon mal mit einer technischen Analyse von Charts befasst hast.

Für mich ist es nichts anderes als Pokern und Arbeiten mit Wahrscheinlichkeiten. Ich muss ja nicht mal genau wissen, was in der Welt abgeht wenn ich rein mit einer technischen Analyse ran gehe. Der Markt hat bestimmte Verhaltensmuster die man einfach finden, bzw erkennen muss.

Das ist vollkommen irreführend. Technische Analyse und Poker sind in keinster Weise vergleichbar.

Beim Pokern können wir Wahrscheinlichkeiten bestimmen und ganz konkret aufzeigen, wann der Gegner einen Fehler gemacht hat, den wir für unseren Profit ausnutzen könne. Sowas gibt's in der TA nicht. Überhaupt gibt's für TA praktisch keine glaubwürdigen Beweise.

Klassische Argumente für TA sind:
- Kenne jemanden der damit viel Geld gemacht hat!
- Die Anderen machen's auch, deshalb ist es eine selbsterfüllende Prophezeihung!
- Psychologie!

Beim Pokern ist die Situation anders. Da kannst du Gegner identifizieren, die nachweisbar schlechte Züge machen, die du dann ausnutzen kannst. Sowas gibt's bei TA nicht.

Der Markt hat bestimmte Verhaltensmuster die man einfach finden, bzw erkennen muss.

Kannst du das beweisen?


Antwort
Zitat
b1gbossbasti
Beigetreten: 19.12.2005
Oldschool Grinder

Ich mit wenigen % meines Portfolios. BTC: buyorders stacked around 42k ... sellorders around 52k USD

nächster support wäre 30k

you're welcome


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