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[Geschlossen] Immobilien kaufen (buch?)

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PdaKing
Beigetreten: 20.08.2007
Elite Grinder

Hallo,

kann mir jemand ein gutes Buch zum Thema Immobilienkauf (Eigentumswohnungen) empfehlen. Also am besten eines indem die Grundlegenden Dinge erklärt werden auf die man beim Kauf achten sollte.

lg PdaKing


59 Antworten
Burnie211
Beigetreten: 15.04.2008
Elite Grinder

abseits vom thema aber habe auch in letzter zeit viel darüber spekuliert mir eine zukaufen.
Willst zu zwecks eigennutzung oder als Anlage zu vermieten?


Loser99
Beigetreten: 27.03.2010
PokerStrategist

Ich fand das hier im Forum öfters erwähnte Buch "Mieten oder Kaufen" von Gerd Kommer für den Einstieg ganz gut. Gibt einen Überblick was man an weiteren Kosten neben dem reinen Kaufpreis einkalkulieren muss (Grundbucheintragung, Instandhaltungskosten usw.). Er stellt auch Vergleiche von (historischen) Wertsteigerungen von Immobilien , Miete vs. Eigentum Argumente und Kostenvergleiche usw. an.

Ob man dann seine Meinung bzgl. mieten oder kaufen teilt, muss ja eh jeder selbst entscheiden.


PdaKing Themenstarter
PdaKing
Beigetreten: 20.08.2007
Elite Grinder

hmm weiß nich ob das buch "mieten oder kaufen" was für mich ist. ich möchte die immobilie nicht zur eigennutzung kaufen sondern vermieten. deshalb stellt sich für mich eher die frage kaufen oder nicht kaufen^^.

vlt hat ja noch jemand einen tipp auf lager?


Burnie211
Beigetreten: 15.04.2008
Elite Grinder

Da ich mich in letzter zeit recht viel mit finanzanlagen beschäftigt habe hier ein paar gedanken die du wenn du kaufen willst definitv berücksichtigen solltest.
Das gute alte stichwort Lage,Lage,Lage bleibt unangetastet man kann aufgrund des Demokratischen Wandels jedoch noch 3x Lage hinten dran hängen.
Die Bevölkerung schrumpft, es werden trozdem weiterhin Häuser und Wohnungen gebaut.
Die Mittelschicht schrumpft stärker als der rest, damit ergibt sich das viele mensche wohl eher zur miete wohnen werden und das aufgrund der verstädtung häufig in Mietwohnungen.
Wie schon erwähnt aufjedenfall über die Zusätzlich anfallenden Kosten informieren.
Was ich auch nur empfehlen kann ist ein Vergleich geschätze Mieteinnahmen/Kaufpreis für die einstandsrendite und dann auch nochmal mit verschiedenen Szenarien der wertsteigerung oder sogar wertverlustes in die zukunft projezieren um so auf eine geschätze Rendite über 10 Jahre zukommen.
Anfallende Renovierungsarbeiten in den vorgegebenen Zeiträumen,Versicherung und ähnliches berücksichtigen.
Dann aufwand berüchsichtigen und Rendite mit anderen Geldanlagen insb. Aktien vergleichen.
Würde mir vorallem je nach kapital was du hast auch Wohnungen/Häuser im Ausland anschauen wo es vielleicht Lokal bedingt stärkere Trends gibt die auf wertsteigerung hindeuten könnten.

Ich besitze keinerlei Info's zu dir Alter,Vermögensverhältnisse,Job usw.
Für mich Persönlich kommen trozt genügend Eigenkapital nach reichlichem überlegen Immobilien derzeit nicht in frage man erzielt hat ca. 6,5% Rendite was man mit sehr wenig börsen know-how wenn man langfristig investiert bleibt locker schlagen kann. Und viel weniger Stress mit dem ganzen Organisatorischen hat.


Es gibt leider kein vernünftiges oder lesenswertes Buch über das Investieren von Immobilien. Das liegt aber unter anderem auch daran, dass es die meißten Menschen nicht glauben und verstehen würden, wenn man in einem Buch schreiben würde wie man es richtig macht und locker im Jahr deutlich mehr als 20% Eigenkapitalrendite erzeugen kann. Außerdem gäbe es bald keine Mieter mehr wenn jeder wüßte wie es geht! ;)

Aber ich verrat es dir und euch trotzdem mal, da ich ja aus Erfahrung weiß, dass eh kaum jemand glaubt, versteht und nachmacht!

Ich hab in einem anderen Beitrag ja schon geschrieben, dass ich mit meinem MFH aktuell 40 % EK-Rendite erwirtschafte und das ist keine Kunst! Richtig ist erstmal, dass es auf die Lage ankommt, aber nicht wie viele Laien annehmen die besten Wohnlagen der Stadt, sondern die Mikrolage! Sprich: gibt es gute Verkehrsanbindungen zum Zentrum, nahe Einkaufsmöglichkeiten, Ärzte, Schulen, Kindergärten usw. - denn diese Dinge sichern die künftige Vermietbarkeit! Es kann also auch ein alter Dorfkern von einem eingemeindeten Ortsteil einer Großstadt sein, sollte es sogar, denn dort ist es oft grün und sehr familienfreundlich und vor allem oftmals noch preiswert! Denn wie jeder weiß werden Gewinne nicht beim Verkauf sondern beim Einkauf gemacht!!!
Dann schau dir Objekte etwas genauer an, die diese Lagekriterien erfüllen und aktuell zum 11fachen (ich selber habe zum 8fachen gekauft) der Nettojahreskaltmiete oder weniger angeboten werden und rechne die Kaltmiete pro m² aus und vergleiche sie mit dem Mietspiegel! Oftmals sind die Eigentümer nämlich zu ängstlich ihre Mieten anzupassen weil sie Angst vor Leerstand haben und wird das Objekt von einer Hausverwaltung betreut, ist die die letzte die eine Mietanpassung empfiehlt, da sie ja dann direkt von den Reaktionen der Mieter betroffen sind und den Ärger wollen sie sich verständlicher Weise ersparen! Nutze also die Faulheit und Ängste der anderen zu deinen Gunsten! Oftmals sind die aktuellen Mieten aus diesen Gründen deutlich unter den aktuellen Mietspiegeln und da steckt deine Chance, denn da kannst du die Mieten mit Verweis auf den Mietspiegel auch gleich mal um 20 % erhöhen! Und sollten deshalb Mieter ausziehen ist das das Beste was passieren kann, denn dann kann man gleich zum aktuellen Mietspiegelpreis oder höher neuvermieten (keine Angst vo Leerständen, wenn obige Punkte beachtet wurden und man hat auch immer mindestens 3 Monate (Kündigungsfrist) Zeit nen neuen Mieter zu finden und das ist kein Problem)!
Hast du nun ein passendes Objekt gefunden, versuche es mit so wenig wie möglich Eigenkapital zu finanzieren - maximal 10 % EK auf die Gesamtkosten (Kaufpreis + Nebenerwerbskosten), denn dann kommt noch der Kredithebel zum Einsatz, der deine EK-Rendite nochmals pusht!
Dann die Mieterhöhungen nicht vergessen und fertig ist das Überrenditeobjekt!

Ist also schon vergleichbar mit der Börse und der Vorgehensweise dort - Fundamentalanalyse + Stockpicking = Überrendite!

Ist halt alles ein wenig mit Arbeit, Wissensaneignung und aktiven Managment verbunden - wird aber sehr gut belohnt!

Eine Immobilie ist halt wie eine Aktie, die kann man auch nicht einfach kaufen, liegenlassen und hoffen dass sie steigt - sondern ein Aktien- oder Immobiliendepot muss aktiv von dir selbst gemanagt werden!

Hier noch ein wichtiger Tipp: kaufe NIEMALS einzelne Wohnungen, sondern nur ganze Mehrfamilienhäuser!!! Warum? - Bei einzelnen ETW´s bist du von einer Gemeinschaft abhängig und oftmals sind Eigennutzer und Kapitalanleger gemischt in diesen Gemeinschaften und beide haben unterschiedliche Interessen! Hab zum Beispiel mal nen Kapitalanleger dabei der zu faul ist sein Objekt vernünftig zu managen und deshalb sich Mieter in´s Objekt holt, die auch Schäden am Gemeinschaftseigentum anrichten oder einige Eigennutzer die ne Balkonanlage haben wollen, schon trägst du die Kosten mit und deine Prognosen gehen nicht mehr auf...
Und übrigens, bei Mehrfamilienhäusern ist das Mietausfallwagnis gleich viel geringer, dadurcdh bekommst du von der Bank mehr und leichter Geld!

Und bevor hier wieder dumme Kommentare kommen: Ich bin Makler und Investor, weiß also wovon ich schreibe und ich investiere auf diese Art und würde mein Geld nie zu 5 oder 8 % anlegen, dass überlass ich lieber den Hamstern in ihren kleinen Hamsterrädern! ;)

Und hier nun doch noch ein kleiner Buchtipp (den ich zwar auch schon in dem anderen Beitrag gegeben habe, aber passt hier auch ganz gut): Robert T. Kiyosaki "Rich dad, poor dad" - ich sag nur lesen und verstehen! Das Buch gehört mMn übrigens in jeden Schulunterricht, aber dann würde wahrscheinlich unser System zusammenbrechen, da dann jeder aktiv investiert und nicht arbeiten müsste...


FunkyHunk
Beigetreten: 25.02.2007
PokerStrategist

Original von donjevo
Es gibt leider kein vernünftiges oder lesenswertes Buch über das Investieren von Immobilien. Das liegt aber unter anderem auch daran, dass es die meißten Menschen nicht glauben und verstehen würden, wenn man in einem Buch schreiben würde wie man es richtig macht und locker im Jahr deutlich mehr als 20% Eigenkapitalrendite erzeugen kann. Außerdem gäbe es bald keine Mieter mehr wenn jeder wüßte wie es geht! ;)

Aber ich verrat es dir und euch trotzdem mal, da ich ja aus Erfahrung weiß, dass eh kaum jemand glaubt, versteht und nachmacht!

Ich hab in einem anderen Beitrag ja schon geschrieben, dass ich mit meinem MFH aktuell 40 % EK-Rendite erwirtschafte und das ist keine Kunst! Richtig ist erstmal, dass es auf die Lage ankommt, aber nicht wie viele Laien annehmen die besten Wohnlagen der Stadt, sondern die Mikrolage! Sprich: gibt es gute Verkehrsanbindungen zum Zentrum, nahe Einkaufsmöglichkeiten, Ärzte, Schulen, Kindergärten usw. - denn diese Dinge sichern die künftige Vermietbarkeit! Es kann also auch ein alter Dorfkern von einem eingemeindeten Ortsteil einer Großstadt sein, sollte es sogar, denn dort ist es oft grün und sehr familienfreundlich und vor allem oftmals noch preiswert! Denn wie jeder weiß werden Gewinne nicht beim Verkauf sondern beim Einkauf gemacht!!!
Dann schau dir Objekte etwas genauer an, die diese Lagekriterien erfüllen und aktuell zum 11fachen (ich selber habe zum 8fachen gekauft) der Nettojahreskaltmiete oder weniger angeboten werden und rechne die Kaltmiete pro m² aus und vergleiche sie mit dem Mietspiegel! Oftmals sind die Eigentümer nämlich zu ängstlich ihre Mieten anzupassen weil sie Angst vor Leerstand haben und wird das Objekt von einer Hausverwaltung betreut, ist die die letzte die eine Mietanpassung empfiehlt, da sie ja dann direkt von den Reaktionen der Mieter betroffen sind und den Ärger wollen sie sich verständlicher Weise ersparen! Nutze also die Faulheit und Ängste der anderen zu deinen Gunsten! Oftmals sind die aktuellen Mieten aus diesen Gründen deutlich unter den aktuellen Mietspiegeln und da steckt deine Chance, denn da kannst du die Mieten mit Verweis auf den Mietspiegel auch gleich mal um 20 % erhöhen! Und sollten deshalb Mieter ausziehen ist das das Beste was passieren kann, denn dann kann man gleich zum aktuellen Mietspiegelpreis oder höher neuvermieten (keine Angst vo Leerständen, wenn obige Punkte beachtet wurden und man hat auch immer mindestens 3 Monate (Kündigungsfrist) Zeit nen neuen Mieter zu finden und das ist kein Problem)!
Hast du nun ein passendes Objekt gefunden, versuche es mit so wenig wie möglich Eigenkapital zu finanzieren - maximal 10 % EK auf die Gesamtkosten (Kaufpreis + Nebenerwerbskosten), denn dann kommt noch der Kredithebel zum Einsatz, der deine EK-Rendite nochmals pusht!
Dann die Mieterhöhungen nicht vergessen und fertig ist das Überrenditeobjekt!

Ist also schon vergleichbar mit der Börse und der Vorgehensweise dort - Fundamentalanalyse + Stockpicking = Überrendite!

Ist halt alles ein wenig mit Arbeit, Wissensaneignung und aktiven Managment verbunden - wird aber sehr gut belohnt!

Eine Immobilie ist halt wie eine Aktie, die kann man auch nicht einfach kaufen, liegenlassen und hoffen dass sie steigt - sondern ein Aktien- oder Immobiliendepot muss aktiv von dir selbst gemanagt werden!

Hier noch ein wichtiger Tipp: kaufe NIEMALS einzelne Wohnungen, sondern nur ganze Mehrfamilienhäuser!!! Warum? - Bei einzelnen ETW´s bist du von einer Gemeinschaft abhängig und oftmals sind Eigennutzer und Kapitalanleger gemischt in diesen Gemeinschaften und beide haben unterschiedliche Interessen! Hab zum Beispiel mal nen Kapitalanleger dabei der zu faul ist sein Objekt vernünftig zu managen und deshalb sich Mieter in´s Objekt holt, die auch Schäden am Gemeinschaftseigentum anrichten oder einige Eigennutzer die ne Balkonanlage haben wollen, schon trägst du die Kosten mit und deine Prognosen gehen nicht mehr auf...
Und übrigens, bei Mehrfamilienhäusern ist das Mietausfallwagnis gleich viel geringer, dadurcdh bekommst du von der Bank mehr und leichter Geld!

Und bevor hier wieder dumme Kommentare kommen: Ich bin Makler und Investor, weiß also wovon ich schreibe und ich investiere auf diese Art und würde mein Geld nie zu 5 oder 8 % anlegen, dass überlass ich lieber den Hamstern in ihren kleinen Hamsterrädern! ;)

Und hier nun doch noch ein kleiner Buchtipp (den ich zwar auch schon in dem anderen Beitrag gegeben habe, aber passt hier auch ganz gut): Robert T. Kiyosaki "Rich dad, poor dad" - ich sag nur lesen und verstehen! Das Buch gehört mMn übrigens in jeden Schulunterricht, aber dann würde wahrscheinlich unser System zusammenbrechen, da dann jeder aktiv investiert und nicht arbeiten müsste...

interessanter Post! Danke!

Aber kannst du mal ein weniger näher auf die Sache mit dem Kredithebel eingehen..... was meinst du damit?

und bei der Sache mit der Finanzierung...was ist eigentlich bei der Bank nötig um Geld für ein MFH zu bekommen....EK oder Einkommen oder was sonst?!


Kleines stark vereinfachtes Beispiel zum Kredithebel:

Kaufe ein Haus für 220.000 Euro Gesamtkosten mit 20.000 Euro Mieteinnahmen und bezahl es Cash, dann hast du eine Rendite von 9,1 %.

Finanziere das Objekt nun mal mit 200.000 Euro (5 % Zinsen und 2 Prozent Tilgung) und setze nur 20.000 Euro EK ein! Nun ziehst du die 14.000 Euro für Zins und Tilgung von den 20.000 Euro Mieteinnahmen ab, bleiben 6.000 Euro übrig. Die 6.000 Euro entsprechen einer Rendite auf das eingesetzte Kapital in Höhe von 20.000 Euro von 30 %!!!

Also wenn du 200k cash hast, dann kauf lieber 10 MFH, denn dann hast du jährlich 60.000 Euro Überschuss, anstatt der 20.000 Euro für das eine Objekt.

Was bei deiner Bank wichtig ist, kann dir nur deine Bank sagen! ;) Du kannst aber deine Hausaufgaben machen, indem du es deiner Bank bestmöglich darstellst und dann reicht auch ein kleines Einkommen und kleines EK. Als ich das im obigen Post beschriebene MFH gekauft habe, hatte ich ein Nettoeinkommen von ca. 1.500 Euro im Monat und ca. 20.000 Euro EK.


Burnie211
Beigetreten: 15.04.2008
Elite Grinder

hört sich sehr gut an.
Wie ist das den wenn mein MFH kauft kann man dann einfach so die miete erhöhen?
Die haben doch laufende Verträge.
Habe dir mal ne Einladung geschickt hole mir auch 10 MFH wenn es so easy ist :)


FunkyHunk
Beigetreten: 25.02.2007
PokerStrategist

Original von donjevo
Kleines stark vereinfachtes Beispiel zum Kredithebel:

Kaufe ein Haus für 220.000 Euro Gesamtkosten mit 20.000 Euro Mieteinnahmen und bezahl es Cash, dann hast du eine Rendite von 9,1 %.

Finanziere das Objekt nun mal mit 200.000 Euro (5 % Zinsen und 2 Prozent Tilgung) und setze nur 20.000 Euro EK ein! Nun ziehst du die 14.000 Euro für Zins und Tilgung von den 20.000 Euro Mieteinnahmen ab, bleiben 6.000 Euro übrig. Die 6.000 Euro entsprechen einer Rendite auf das eingesetzte Kapital in Höhe von 20.000 Euro von 30 %!!!

Also wenn du 200k cash hast, dann kauf lieber 10 MFH, denn dann hast du jährlich 60.000 Euro Überschuss, anstatt der 20.000 Euro für das eine Objekt.

Was bei deiner Bank wichtig ist, kann dir nur deine Bank sagen! ;) Du kannst aber deine Hausaufgaben machen, indem du es deiner Bank bestmöglich darstellst und dann reicht auch ein kleines Einkommen und kleines EK. Als ich das im obigen Post beschriebene MFH gekauft habe, hatte ich ein Nettoeinkommen von ca. 1.500 Euro im Monat und ca. 20.000 Euro EK.

OK, hab ich kapiert...Danke für die Erklärung!

EDIT: Also zählen für dich bei dem Kauf eines MFH, die Kriterien, welche du bereits oben erwähnt hast? Oder galt das nur für einzelne ETW?

Lohnt es sich, sich mehr auf kleinere MFH zu konzentrieren, z.B. mit 6 Parteien oder ist da was großes, sagen wir 20 Parteien interessanter? Natürlich mal unabhängig vom EK.....

Und was hälst du davon, wenn man sich z.B. das Grundstück mit EK kauft und dann ein Vollfinanziertes MFH selbst baut und dann die einzelnen ETW vertickt?

Habe dir mal in der Community ne Einladung geschickt..vllt. können wir das Thema mal etwas vertiefen...


phasmo
Beigetreten: 17.10.2006
BlackMember

Sehr interessant deine Beiträge donjevo. Welche Objekte kommen bei dir in die nähere Auswahl? Altbau, wenn ja wie alt? Oder eher Neubau? Würdest du auch unrennoviert kaufen und dann noch Geld reinstecken?


Burnie211:

Wenn man sich an die gesetzlichen Vorgaben und Kappungsgrenzen hält, bleibt dem Mieter nicht viel übrig, außer annehmen und zahlen oder kündigen - für den Eigentümer ist beides positiv, wie schon oben beschrieben.

Na soooooooo einfach ist es nun auch nicht, solche Objekte finde ich auch nicht jeden Tag. Das kann schon mal ein, zwei Jahre dauern bis das Passende auf dem Markt ist und das EK muss ja auch erstmal wieder aufgebaut werden.

@FunkyHunk

Ich würde NIE einzelne ETW´s zur Anlage kaufen, aus schon weiter oben beschriebenen Gründen.

Die Größe des Objektes hängt leider vom EK ab! ;) Ich persönlich bevorzuge aktuell kleine MFH mit 5 bis 10 Parteien (mein erstes MFH hat 6 Parteien). Für Objekte mit mehr Einheiten gilt aber das gleiche wie für kleine MFH.

Da ich regelmäßiges, passives Einkommen aufbauen möchte kann man diese Anlage nicht mit einem aktiven Geschäftsmodell vergleichen. Wenn du als Bauträger auftreten möchtest ist es eine gute Möglichkeit recht schnell viel Geld zu machen. Für mich persönlich kommt es aktuell aber nicht in Frage (später vielleicht mal als Hobby und natürlich in einer eigenen GmbH, um private Haftung auszuschließen), da es sehr viel EK bindet und man sehr viele Dinge beachten muss und Erfahrung oder vertrauensvolle, erfahrene Geschäftspartner braucht.

@phasmo

Alter des Objektes ist egal und Sache des persönlichen Geschmacks oder des Angebots - die Bausubstanz muss stimmen und es sollte regelmäßig instandgehalten worden sein - egal ob Neu-oder Altbau. Ein Altbau von vor 1925 bringt dir nur steuerlich 0,5 % mehr Abschreibung - das ist eigentlich der einzige Vorteil...
Ich persönlich würde nicht selber sanieren, da es zusätzliches Risiko bedeutet (unvorhergesehene Kosten, da ich auf viele andere Personen wie Gutachter, Handwerker usw. angewiesen wäre). Und mir geht es in erster Linie um passives Einkommen mit relativ wenig Arbeit, daher setze ich auf Bestandsimmobilien.

@all

Bitte bedenkt, dass ich damit auch mein Geld verdiene und deshalb nicht alles bis in´s kleinste Detail beschreiben kann, sonst bin ich ja bald arbeitslos! ;) Aber ich versuch euch zumindest in die richtige (gedankliche) Richtung zu lenken und versuche euch zu zeigen DAS und WIE es (zumindest grob) geht.
Sollte vielleicht echt mal darüber nachdenken ein Buch zu schreiben, das Interesse scheint ja doch größer als gedacht und erwartet....


Paxmain
Beigetreten: 19.10.2007
PokerStrategist

@donjevo

hab mir schon gedacht dass es solche Mieten mit 20 % unter dem Mietspiegel nur bei euch in Dresden geben kann. Sowas findet man bei uns im Süden so gut wie garnicht, hier sind die Mietpreise homogener.

Sehr gute Tipps von dir. Möcht auch etwas Klugsch... wenn erlaubt ist, der Mietspiegel ist ein Durchschnittswert, heisst also wenn oft Mieten weit unter dem Mietspiegel bezahlt werden, dann muss es im gleichen Verhältniss auch Mieten geben die darüber liegen.

Hab dich geaddet, bist zwar weit weg, lässt sich aber vielleicht trotzdem irgendwie ein Geschäft machen.

Klasse Idee mit der GmbH, nur so darfst auch deine Käuferprovision als Makler berechnen, wenn beide Geschäfte über dein Maklerbüro laufen fällt dies weg. Genial finde ich auch die Möglichkeit, dass du theoretisch dir selbst ebenfalls eine Verkaufsprovision stellen kannst. Hast du dir darüber schon Gedanken gemacht? Hätte eventuell einige steuerlich strategische Vorteile und absolut legal. Macht das sinn?. Nur ist die Frage ob die MwSt. nicht das ganze kaputt macht?

@FunkyHunk
Falls du mit dem Gedanken spielst ein MFH selbst bauen zu wollen, bist bei mir als Ansprechpartner genau richtig. Gilt auch für alle anderen die was neues haben möchten, muss auch nicht ein MFH sein. Mit mir kann man Wünsch dir was spielen. Einfach per Com Tool melden.

Als Bauträger haben sich schon einige Versucht. Bei vielen klappt das auch ganz gut, bei anderen ist das total daneben gegangen. So ein Vorhaben muss gut durchdacht sein und man braucht in allen Bereichen die richtigen Profis, Finanzierung, Bau, Vertrieb.


PdaKing Themenstarter
PdaKing
Beigetreten: 20.08.2007
Elite Grinder

hallo vielen dank für alle antworten vorallem dir donjevo ;)


DrStrothmann
Beigetreten: 29.12.2007
Oldschool Grinder

ähnlich wie donjevo mache ich es mit meiner eigenen Immobilien GmbH. Dabei haben sich vier Freunde zusammengeschlossen, um das EK zu bündeln. Auch ist die Steuerliche Betrachtung im Moment interessant. Wir verlagern die Auszahlungen sozusagen in das Rentenalter, wenn die steuerliche Belastung geringer ist für jeden von uns als heute.


IamRICHbitch
Beigetreten: 03.10.2007
Oldschool Grinder

@ donjevo

Ich habe mich jetzt auch schon passiv ca. 1 1/2 Jahre mit der Materie beschäftigt und das was du sagst macht Sinn und ist richtig ich persönlich habe aber zb. Probleme in Deutschland Immobilien zu finden bei denen die Mieteinnahmen im Verhältnis zum Kaufpreis hoch genug sind um den Kredit zu decken. Standard sind in meiner Region 5% Jahresmiete vom Immobilienwert :X ...

Es ist ziemlich verlockent im Ausland zu investieren in Ländern in denen das Verhältniss von Miete zu Immobilienpreis besser ist!
Vorallem mit dem Know How was du hast sollte das Ausland für dich doch sehr interessant sein! Deals die du in Deutschland alle 1-2 Jahre findest kannst du in anderen Ländern sehr viel öfters finden. Naja allerdings ist es schon nicht das wahre, wenn man nicht in Reichweite zu seinen Immobilien lebt. ^^

Wie findest du interessante Mehrfamilienhäuser? Diese findet man ja ziemlich selten im Vergleich zu einzelnen Wohnungen. Suchst du da aktiv nach interessierten Verkäufern indem du diese Ansprichst und schaust ob jemand interesse an einem Verkauf hat?

Ich adde dich auch mal in der COM :)


@IamRICHbitch

Ich kann leider mit Auslandsimmobilien nicht all zu viel anfangen und auch gar nichts dazu sagen, da ich mich mit den rechtlichen Gegebenheiten in den Ländern nicht auskenne. Des Weiteren kann ich auch schlecht politische Entscheidungen zu Grundstücks- oder Immobilienangelegenheiten verfolgen, da ich nicht täglich Nachrichten aus dem jeweiligen Land schauen möchte um auf dem Laufenden zu bleiben, daher kommt es für mich persönlich nicht in Frage. Außerdem reicht es mir ja, wenn ich aller 2 Jahre ein Objekt finde, da ich schneller eh nicht das EK aufbringen kann oder will. Man findet bestimmt auch schneller interessante Objekte ich schränke meine Suche ja durch meine Kaufpreisobergrenze extrem ein. Würde ich bis zu einer halben Mio. suchen, finden sich bestimmt aller 6 Monate entsprechende Immobilien. Und so lange es in Deutschland noch genug interessante Standorte mit entsprechendem Preis-Leistungsverhältnis gibt, investiere ich lieber hier.

Ich durchforste auch nur die Immobilienforen, da ich beruflich in erster Linie Eigennutzerobjekte vermittle.


IamRICHbitch
Beigetreten: 03.10.2007
Oldschool Grinder

@donjevo
ja gut solange du mit der Auswahl und Anzahl an guten Immobilien zufrieden bist macht es ja auch keinen Sinn sich umzuorientieren ^^

Da Op ja auch ein Buch zu dem Thema gesucht hat...
Wie schon geschrieben wurde ist der entscheidende Faktor ob eine Investition in eine Immobilie gut oder schlecht ist der Preis den du für sie bezahlst denn dieser beeinflusst schließlich die mögliche Rendite!

Mir hat zum Einstieg das Buch "Erfolgreich Immobilien ersteigern" geholfen!
Zwangsversteigerungen bieten oftmals Schnäppchen und dieses Buch erklärt was man alles zu beachten hat!

Edit by Indy1701e: Reflink entfernt


phasmo
Beigetreten: 17.10.2006
BlackMember

@donjevo - Kaufst du dir die MFH eigentlich, mit dem Ziel diese wieder nach ein paar Jahren wieder zu verkaufen? Du meintest ja in deinem Post, dass du nicht interessiert daran bist etwas renovieren zu lassen. Deine Kreditrückzahlungen dauern im Schnitt ja so 14-15J -> da werden doch irgendwann Renovierungen anfallen?

lg


Ich möchte nur nicht sanieren! ;)
Die Rückzahlung dauert bei 2 % Tilgung wesentlich länger.
Und ich möchte damit passives Einkommen erzeugen. Die Tilgung ist auch absichtlich so niedrig um passiv das EK zu erhöhen, durch den hohen Überschuss. Und sobald ein Kreditvertrag ausläuft erhöht sich dieser Überschuss nochmals, da weniger finanziert werden muss und immer so weiter - ist somit ne Art Inflationsschutz mit steigendem passiven Einkommen, bis das Haus abbezahlt ist.

Ach so das soll heißen, dass ich nicht vor habe sie zu verkaufen, so lange sich nicht eine wesentliche Verschlechterung des Umfelds der Immobilie abzeichnet. Ist also wieder vergleichbar mit dem Aktienmarkt - laufen lassen so lange sie steigen und das Umfeld stimmt.


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