Hallo,
hier laufen doch jede Menge Leute rum die sich ein wenig mit solchen Sachen auskennen.
Folgendes Problem:
Mein Großvater hat sich zu Lebzeiten Lebensversicherungen für alle seine Enkel aufschwatzen lassen. Nun ist er vor einiger Zeit gestorben, und wir, die Enkel, müssen entscheiden ob wir die Versicherung übernehmen wollen oder sie auszahlen, rückkaufen oder wie man das auch immer nennt wollen.
Hier die Vertragsübersicht:

Beim groben nachrechnen der Sache wurde ich stutzig, da es sich meiner Meinung und Rechnung nach um brutalen Abzug handelt. Da sich der Beitrag laufend erhöht komme ich grob überschlagen auf Beiträge von ca 20 Euro nach 10 Jahren, 34 Euro nach 20 Jahren, 52 Euro nach 30 Jahren und 75 Euro nach 40 Jahren, wenn die Versicherung ausläuft. So ganz genau kann ich den Schlüssel nach dem der Beitrag steigt aber auch nicht nachvollziehen.
Grob gerechnet zahle ich dann aber über 17.000 Euro ein, die Versicherungssumme beträgt aber nur 10.560 €. Sprich ich bekomme deutlich weniger raus, als ich einzahle?! Und mache nur Plus wenn ich rechtzeitig sterbe? Habe ich einen Denkfehler, oder ist das die schlechteste Versicherungspolice aller Zeiten?
Viel mehr als diese Übersicht habe ich bisher nicht zur Hand, aber eigentlich stehen da denke ich alle wichtigen Daten drauf, und im Kleingedruckten, das noch fehlt, verstecken sich ja normalerweise auch nicht die guten Sachen.
Kann jemand der ein bisschen Ahnung davon hat was dazu sagen?
Danke schon mal.