Hey,
Thema wurde ja schon ein paar mal angerissen.
Bisher ging ich immer davon aus, dass es die "dividendenähnlichen" Ausschüttungen von thesaurierenden und synthethischen ETFs mit Dividenden gleich stellen soll -- sprich ein synthethischer ETF nicht mehr diesen Steuervorteil haben soll.
Nun las ich in einigen Artikeln zum Thema ( https://etf-blog.com/wie-sich-die-besteuerung-von-etfs-ab-2018-aendert/ ) aber, dass auch die Wertsteigerung des ETFs besteuert werden solle.
Auch wenn dies dann beim Verkauf des ETFs später kompensiert werden soll, werden dadurch ETFs dann nicht gegenüber Einzelaktien schlechter gestellt? Denn bei diesen zahlt man dann die Steuer erstmal ja nur auf die Dividenden, nicht aber auf Wertsteigerung -- die Steuer auf Wertsteigerung erst bei Verkauf.
Fände ich krass, und würde für mich die Sinnhaftigkeit von ETFs gegenüber einem diversifizierten Einzelaktien-Portfolio in Frage stellen. Vielleicht hab ich es aber auch nur nicht richtig gerafft.
Wie versteht ihr das?