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"Wertpapierkredit", über Interactive Brokers (IBKR)?!

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Santalino2 Themenstarter
Santalino2
Beigetreten: 08.06.2007
BlackMember

@jotha: Ja, wenn man von steigenden Kursen ausgeht, kann man natürlich auch einfach 100k einzahlen und dann für 100+k Aktien kaufen. Alles gut, gibt nun mal verschiedene Strategien, das muss jeder für sich selbst entscheiden. Ich mache hier keine Anlagenberatung.

Detailierte Steuerbetrachtung sprengt hier den Rahmen, ggf. muss man hier über Derivate gehen. Andere Möglichkeit wäre noch Dividenden-Aktien zu nehmen, wo Dividende aus steuerlichen Einlagenkonto bezahlt werden und bei Auszahlung erst mal steuerfrei sind oder evtl. thesaurierende Fonds.


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Showaren22
Beigetreten: 27.08.2018
Legacy Member

Santalino, Jotha will sagen dass dein ganzes Konstrukt einfach nicht funktioniert, weil du falsch verstehst wie Dividenden bei einem Leerverkauf behandelt werden.


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Zitat
GeraldG
Beigetreten: 24.05.2011
Poker Player

könnte man das ganze eigentlich auch sparplanmäßig aufziehen? man zahlt jeden monat 1k ein, kauft davon von mir aus MSCI World und leiht sich darauf dann nochmal jeden Monat 1k?


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Santalino2 Themenstarter
Santalino2
Beigetreten: 08.06.2007
BlackMember

@Showaren22: Ja, noch mal darüber nachgedacht, das mit dem Leerverkauf geht wohl in der Tat wegen Dividenden dann so nicht, wie ich ursprünglich dachte (evtl. könnte man aber Short einen Tag vor Dividendenstichtag schließen und danach neuen aufmachen...wobei dadurch halt das Risiko etwas steigt, evtl.auch abhängig wo du wohnst, glaube in den USA ists z. B. verboten, jedenfalls für normale Aktien...).

Klassische Puts zur Absicherung sollten aber gehen und denke das ändert insgesamt nicht super viel. Wird dadurch vermutlich etwas teurer, aber wenn Dividende hoch genug ist, sollte man hier trotzem noch relativ sicher einen gewissen Autoprofit generieren können. Das müsste man sich im Einzelnen halt dann genau anschauen. Meine Kernaussage war ja nur, Margin-Kredit mit 1,5% Zinsen (und ab 100+k, sogar nur 1%) ist sehr reizvoll und dürfte sehr gute Möglichkeiten bieten damit etwas Zusatz-Rendite mit vertretbarem Risiko zu generieren. Ob man das nutzt, welche Strategie man damit fährt und welchen Absicherungsaufwand man betreibt (auf Kosten der Rendite), muss jeder eigenverantwortlich für sich selbst entscheiden.


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Showaren22
Beigetreten: 27.08.2018
Legacy Member

Absolut, stimme dir voll und ganz zu dass die Margin Konditionen sehr attraktiv sind!


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honeybadgerrg
Beigetreten: 26.04.2012
PokerStrategist

Als alternative, falls jemand Schweizer ist bzw. ein Depot bei der Credit Suisse hat. Ich habe dort im März zum Nachkaufen einen Wertpapierkredit aufgenommen. Da ich risikoaverser war nur für 20 % des Depotwerts und damit langweilig einen breit gestreuten ETF nachgekauft. Die hätten mir aber auch bis ca. der Hälfte des Depotwertes genehmigt und natürlich auch angeboten dies zu tun. Zins liegt hier bei 1 %. Ich kannte das als Lombardkredit, im Vertrag haben die das jedoch Festvorschuss genannt.


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nbchiller
Beigetreten: 05.03.2010
PokerStrategist

IBKR Margin ist sowieso gerade Doppelnutz.
Stabile Dividendenwerte in USD kaufen, breit gestreut, Positionen nicht zu groß. USD-Balance ausgeleichen, sodass das EUR-Konto im Minus ist. Dividenden in USD und fallender EUR sorgen dann dafür, dass der Kredit mehr als geschenkt ist.


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Xantos
Beigetreten: 07.09.2005
Legacy Member

Neben dem Nutzen des Margin Loan ist die Möglichkeit, den zu haben, auch gut, um Cash zu haben ohne Investments verkaufen zu müssen.
Das kann sogar in den Entnahmephase Sinn machen, siehe hier:
https://earlyretirementnow.com/2021/11/16/leverage-in-retirement-swr-series-part-49/


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