Original von NiceToMeetYou
Unternehmensanleihen wären evtl. ne Möglichkeit, aber da solltest du dir das entsprechende Unternehmen sehr genau ansehen und dich nicht von blinden versprechungen blenden lassen. Meine Eltern hatten vor einigen Jahren 20k DM in Europahaus investiert, jetzt ist alles weg.
Allgemein wirst du mehr als 3% wohl nur bekommen, wenn du dich mit einer Sache etwas intensiver auseinandersetzt, egal ob Aktien, Anleihen, Privatkredite oder was auch immer. Geld vermehren ist mit Arbeit verbunden.
Wenn dir 2-3% (also ein Inflationsausgleich) reichen und du keine Lust hast dich mit irgendwas zu beschäftigen, dann kannst du es natürlich auch aufs Tages- oder Festgeldkonto legen.
Hoffentlich blieb es nur bei den 20k DM...
"...Die Anleger stehen vor einem Scherbenhaufen. Neben der angeblich innovativen Geschäftsidee wurden die Anleger mit Steuervorteile geködert, – er ist quasi gewerblich tätig, weshalb auch die Beschreibung „gewerbliche Beteiligung“ verwendet wird. Bei gewerblichen Beteiligungen gibt es die Haftungsproblematik der Nachschusspflicht. Eine Nachschusspflicht kann dann entstehen, wenn eine Gesellschaft (Unternehmung) Schulden hat und das Gesellschaftsvermögen nicht ausreicht, um den Gläubigern diese Schulden zu bezahlen. Ähnliches gilt, wenn ein Unternehmen hohe Verluste hat. Dann sind die Gesellschafter der Unternehmung verpflichtet, entsprechend ihrer Unternehmensanteile, die Fehlbeträge auszugleichen. Sollte ein Gesellschafter kein Privatvermögen mehr haben, um seinen Verlustanteil an die Gesellschaft zu erbringen, so haben die übrigen Gesellschafter anteilsmäßig diesen Verlust auszugleichen Es steht zudem zu befürchten, dass bei Ratensparern gemäß § 236 Abs. 2 HGB der eingesetzte Insolvenzverwalter die offenen Raten einfordern könnte (ähnliches ist bei Insolvenz der Real Direkt im Jahre 2004 geschehen)..."
http://www.dr-schulte.de/europahaus.html
stiller Gesellschafter...