Die Luftverwirbelungen, die mehr Energiekosten bedeuten, sind denke ich relativ sicher. Wie viel mehr Energiekosten effektiv oder in % das nun sind, keine Ahnung.
Die Frage, weshalb ein Verlust nicht verhindert wird, lässt sich i.d.R. mit der Wirtschaftlichkeit beantworten.
Wenn ich mir vorstelle, dass ein Güterzug mit unzähligen Tonnen beladen ist (z.B. Kohle) dürften die 10% mehr Energieverbrauch beim Transport wohl beim Gesamtpreis kaum ins Gewicht fallen. Außerdem müsste man noch dagegen rechnen, was es kostet, wenn da ein Bahnarbeiter den ganzen Tag nichts anderes macht, als beispielsweise die offenen Güterwagons mit z.B. Plastikplanen abzudecken. Der Mann will ja auch bezahlt werden. Noch dazu kostet das abdecken der Wagons Zeit. Und dann kostet es wieder Zeit und Geld, die Wagons von der Plane bei der Entladung der Ware zu befreien und eine Plane hält vermutlich auch nicht ewig und verschleißt irgendwann und will ersetzt werden.
Ich würde einfach annehmen, dass der Gedanke den Transportunternehmen selbst schon gekommen ist und eine Rechnung aufgestellt haben und zu dem Schluss gekommen sein dürften, dass es wirtschaftlich nicht sinnvoll ist.
Das ist viel im Konjunktiv, aber würde es sinnvoll erklären, weshalb man den Mehrverbrauch in kauf nimmt.
Um meine These bestätigen zu können, müsste man aber eine ganze menge Zahlen herausfinden, was äußerst schwierig sein dürfte.