Eigentlich ist die Antwort ganz simpel.
Wenn Du mit "Mikroskopaufnahmen von Tierchen" soetwas wie die Aufnahme einer Hausstaubmilbe meinst, dann wird die Milbe sicherlich von Bakterien besiedelt sein, die man mit einer stärkeren Vergößerung sehen könnte.
Auf Bakterien wird man aber keine weiteren Lebensformen finden. Der Grund dafür ist, dass alle Lebewesen aus Atomen bestehen, die Moleküle bilden, die Zellen bilden.
Jede Form von Leben benötigt eine Mindestanzahl verschiedener Verbindungen - wie viele das genau sind, kann man im Moment noch nicht ganz genau sagen (Craig Venter arbeitet gerade hart daran genau das herauszufinden). Die minimale Größe einer Zelle definiert sich also aus der minimalen Menge an Molekülen, die zur Bildung einer funktionierenden Zelle nötig sind.
Da die meisten Bakterien aber von sich aus schon relativ "schlank" sind, was die Ausstattung der Zellen angeht (Im Vergleich zu Eukaryoten) stellen sie wohl die kleinste Form des Lebens dar.
Auf Bakterien wird man also keine weiteren Lebensformen mehr finden, egal wie stark man die Vergrößerung noch vorantreiben kann.
Es sei denn man sollte irgenwann einmal feststellen, dass es Lebenformen in Atomen gibt, was aber nach allen heute bekannten Fakten nicht der Fall sein kann. Diese Theorie wäre dann etwas für alle, die einen Science-Fiction-Roman schreiben wollen.