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Krebszellen, Immunsystem

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TobiasNRW
Beigetreten: 21.09.2006
Elite Grinder

Original von dadofel

Original von SmartDevil
Was haltet ihr von der Theorie dass man den Krebs aushungern kann.

Eine Bekannte hatte Brustkrebs. Durch die Chemo ist dieser komplett verschwunden, kam allerdings, wie bei ca. 80% der Frauen nach Jahren woanders wieder. Sie wusste nichts davon u d hat ihrem Körper keine Beachtung geschenkt. Als sie von ihrem Knochenkrebs erfuhr schien bereits alles zu spät und der Arzt gab ihr noch 6 Monate.
Mein Vater brachte sie auf die Idee die Ernährung umzustellen, weil er einen Bericht gelesen hatte, wonach sich der Krebs von Kohlenhydraten ernährt. Das war von knapp 2 Jahren. Aktuell geht es ihr super, sie fühlt sich pudelwohl und man sieht ihr ihre Erkrankung auch nicht an. Der Krebs hat sich seitdem deutlich zurück entwickelt.

interessanter und SEHR ausführlicher artikel zu der thematik.

Zu dem Thema habe ich mal einen TV Beitrag gesehen. Da hat eine Frau fast komplett auf KH verzichet. Vor allem auf Zucker und hat fast nur noch Eiweiß und Fett gegessen und es hat geholfen. Der Krebs ging zurück.


Antwort
Zitat
Suevia
Beigetreten: 13.05.2009
PokerStrategist

Original von TobiasNRW

Original von dadofel

Original von SmartDevil
Was haltet ihr von der Theorie dass man den Krebs aushungern kann.

Eine Bekannte hatte Brustkrebs. Durch die Chemo ist dieser komplett verschwunden, kam allerdings, wie bei ca. 80% der Frauen nach Jahren woanders wieder. Sie wusste nichts davon u d hat ihrem Körper keine Beachtung geschenkt. Als sie von ihrem Knochenkrebs erfuhr schien bereits alles zu spät und der Arzt gab ihr noch 6 Monate.
Mein Vater brachte sie auf die Idee die Ernährung umzustellen, weil er einen Bericht gelesen hatte, wonach sich der Krebs von Kohlenhydraten ernährt. Das war von knapp 2 Jahren. Aktuell geht es ihr super, sie fühlt sich pudelwohl und man sieht ihr ihre Erkrankung auch nicht an. Der Krebs hat sich seitdem deutlich zurück entwickelt.

interessanter und SEHR ausführlicher artikel zu der thematik.

Zu dem Thema habe ich mal einen TV Beitrag gesehen. Da hat eine Frau fast komplett auf KH verzichet. Vor allem auf Zucker und hat fast nur noch Eiweiß und Fett gegessen und es hat geholfen. Der Krebs ging zurück.

Das ist eine alte Theorie, die sehr logisch klingt, aber niemals in Studien nachgewiesen werden konnte. Solche spontanen "Wunderheilungen" gibt es immer mal wieder, eine Erklärung lässt sich aber eigentlich nie ermitteln.
Davon abgesehen wirkt sich eine gesunde, ausgewogene Ernährung aber tatsächlich positiv auf die Prognose vieler Tumorarten, auch Brustkrebs, aus.

Es bekommen übrigens keine 80% der Brustkrebspatientinnen einen Rückfall, der Wert liegt deutlich niedriger.

Und wenn der Arzt deiner Bekannten mit Aussagen wie " Sie haben noch 6 Monate" um sich wirft, anderen Arzt suchen :)


Antwort
Zitat
chessmasterD
Beigetreten: 07.08.2006
BlackMember

Sehr interessante Fragegestellung im OP! Kann durch eine Bluttransfusion Krebs übertragen werden? Ich als Mediziner und Neurowissenschaftler habe mir dazu selbst noch nie Gedanken gemacht. Ich brainstorme mal.

Dass Krebs durch das Einbringen von Tumormaterial aus einem anderen Lebewesen übertragen werden kann, ist absolut sicher. Dazu muss die Menge des eingebrachten Tumorgewebes groß genug oder das Immunsystem des Spenders schwach genug sein. So funktionieren unzählige Tumormodelle in der experimentellen Krebsforschung - humanes Tumorgewebe wird in die Ratte implantiert - Tumor wächst in der Ratte - Ratte wird behandelt (oder auch nicht) und erforscht.

Also stellt sich die Frage - können bei einer Bluttransfusion Krebszellen in einer gefährlich hohen Anzahl verabreicht werden? Nun, was genau wird bei einer Transfusion verabreicht? Heutzutage ist es praktisch nie Vollblut, sondern ein Blutprodukt, also je nach Bedarf, Erythrozyten-, Thrombozyten-, ..-Konzentrat oder Plasma. Die Blutprodukte werden durch Zentrifugieren nach Dichte getrennt. Tumorzellen dürften eine andere Dichte haben als Erys oder andere Produkte. Also ist es schon mal sehr unwahrscheinlich, dass welche von ihnen im Blutprodukt sind.

Nehmen wir doch mal an, dass es einige Tumorzellen ins Ery-Konzentrat geschafft haben. Was passiert jetzt mit dem Ery-Konzentrat? Es wird bestrahlt! Um alle DNA-haltige Zellen (v.a. Leukozyten) abzutöten, um eine Graft vs Host Reaktion zu vermeiden. Welche Zellen krepieren als Erstes bei Bestrahlung? Tumorzellen!

Auch ohne Bestrahlung - Tumorzellen brauchen sehr viel Energie. Ery-Konzentrate können bei 2 - 6° wochenlang gelagert werden. Ich bezweifle, dass Tumorzellen die Lagerung überleben würden.

Ok, nehmen wir an, dass ein verrückter krebskranker Villain eine Spritze Blut direkt aus seiner Vene entnimmt und seinem Opfer injiziert, um ihn mit Krebs anzustecken. Auch da schätze ich die Ansteckungsgefahr als sehr gering ein. Denn maligne Tumore im Körper bilden zwar Metastasen, manche schneller, manche langsamer - aber! - schon ab der kleinsten Tumorgröße werden diese mit Blut versorgt und ständig werden unzählige Tumorzellen vom Blut weggeschwemmt. Die allerallermeisten von ihnen werden aber unterwegs vom Immunsystem getötet oder sterben von sich aus, ohne sich in einem Gewebe einnisten zu können.

FAZIT: Das Risiko einer Krebs"infektion" geht bei einer Bluttransfusion gegen Null.


Antwort
Zitat
toolz555
Beigetreten: 04.01.2007
Oldschool Grinder

Hier mal nen Link zu nem Science Artikel über eindeutig übertragbaren Krebs bei Hunden.
http://www.sciencemag.org/content/343/6169/437.abstract

Bin gerade zu Hause und kann deshalb nur das Abstract lesen. Sollte allerdings helfen, einige Leute hier von ihrem überheblichem Gehabe gegenüber anderen abzubringen!


Antwort
Zitat
Guuruu
Beigetreten: 02.08.2006
Elite Grinder

Original von toolz555
Hier mal nen Link zu nem Science Artikel über eindeutig übertragbaren Krebs bei Hunden.
http://www.sciencemag.org/content/343/6169/437.abstract

Danke für den Artikel, sieht spannend aus.


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