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Statistische Frage

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NAGLER
Beigetreten: 20.07.2007
PokerStrategist

Original von wintilator
Dennoch ist die Behauptung, dass ein Samplesize von ein paar hundert schon nahezu exakte Ergebnisse liefert falsch. Umformuliert heißt es, dass ein Spieler der auf mehrere hundert Turniere einen ROI von 10% hat nahezu exakt auch tatsächlich diesen ROI bringt. (Abgesehen davon kommt es für den Bias noch stark darauf an wie weit man sich von der Mitte entfernt).

Nein, das hast du falsch verstanden. Der ROI eines Spielers, der auf mehrere hundert Turniere einen ROI von 10% hat, ist nahezu normalverteilt mit o.g. Varianz und Mittelwert 10% - nicht nahezu konstant 10%.

Original von wintilator
Wenn das Volumen nicht fix ist, waren die letzten 3 Seiten hier Deko und man muss immer eine konkrete Rechnung aufmachen.

Es wurde doch nirgends geschrieben, dass der eine Spieler das Volumen im gleichen Zeitraum wie die anderen Spieler abgerissen hat. Nur, dass es mehr Sample gibt.


Antwort
Zitat
lego
Beigetreten: 08.03.2005
Oldschool Grinder

Original von pmatze
Naja, die Sache ist, das es keine Diskussion war, ich habe nie meine Schlüsse, sondern immer nur meine Annahmen verteidigt, wohingegen "die Gegenseite" immer meine Schlüsse angegriffen hat

Genau das habe ich eigentlich immer versucht, siehe posts wie: "Wie kommst du zu der Annahme?" oder "Ich gehe eher von einer Normalverteilung mit Erwartungswert 0-Rake aus"


Antwort
Zitat
pmatze
Beigetreten: 06.03.2010
PokerStrategist

Original von lego

Original von pmatze
Naja, die Sache ist, das es keine Diskussion war, ich habe nie meine Schlüsse, sondern immer nur meine Annahmen verteidigt, wohingegen "die Gegenseite" immer meine Schlüsse angegriffen hat

Genau das habe ich eigentlich immer versucht, siehe posts wie: "Wie kommst du zu der Annahme?" oder "Ich gehe eher von einer Normalverteilung mit Erwartungswert 0-Rake aus"

Zitat: "Niemand sagte, dass 10% nicht die beste Schätzung sein kann, aber die Unsicherheit ist im Vergleich zu dem einen höher."
Aber ja, vll haben wir aneinander vorbei gesprochen, aber mir kam es so vor als ginge es um die Präzesion der Schätzung (Stichwort: "Konfidenzintervalle addieren"...) und nicht darum ob die Schätzung gebiased ist oder nicht, war da vermutlich zu festgefahren.


Antwort
Zitat
wintilator
Beigetreten: 23.11.2007
Elite Grinder

Original von NAGLER
Nein, das hast du falsch verstanden. Der ROI eines Spielers, der auf mehrere hundert Turniere einen ROI von 10% hat, ist nahezu normalverteilt mit o.g. Varianz und Mittelwert 10% - nicht nahezu konstant 10%.

Dann ist das aber kein Argument für irgendwelche Konvergenzen. Der Bias verschwindet erst, wenn du den ROI exakt kennst.

Original von NAGLER
Es wurde doch nirgends geschrieben, dass der eine Spieler das Volumen im gleichen Zeitraum wie die anderen Spieler abgerissen hat. Nur, dass es mehr Sample gibt.

Die Diskussion driftet hier schon wieder vom eigentlichen Thema ab. Die Frage war, ob es für den Staker einen unterschied macht ein Individuum oder eine Gruppe zu staken unter der Voraussetzung, dass 1*10k und 10*1k Turniere mit je 10% ROI im Vorfeld gespielt wurden.

Ich denke OP könnte selber schlussfolgern, dass zehnfaches Volumen bei ähnlichem ROI wohl profitabler und varianzärmer ist und die Frage würde keinen Sinn ergeben. Aber wenn das tatsächlich so gemeint gewesen sein sollte und das auch die konkreten Werte sind, ist natürlich die Gruppe sehr wahrscheinlich die bessere Wahl.


Antwort
Zitat
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