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Wahrscheinlichkeit des Geschlechtes des zweiten Kindes

57 Beiträge
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4,098 Ansichten
ZodiaC
Beigetreten: 18.02.2005
Elite Grinder

Einfache Frage:

Angenommen, das erste Kind einer Familie ist ein Junge. Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, dass das zweite Kind auch ein Junge wird? Oder anders:
Hat das geschlecht des Erstgeborenen einfluss auf das geschlecht des zweiten kindes?

Ich weiß, dass das Geschlecht von der Ernährung, Zeitpunkt der Befruchtung und dem Scheidenmilieu abhängig sind. Einige dieser Faktoren sind ja konstant bei der Mutter. Darum ist es schon naheliegend zu vermuten, dass die Wahrscheinlichkeit, dass das zweite Kind ein Junge ist, höher ist, als die normale Geburtenverteilung (ca. 49%Jungen/51%Mädchen). Subjektiv ist sie auch höher.
Findet einer eine Studie?


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Zitat
56 Antworten
eslchr1s
Beigetreten: 21.12.2009
Elite Grinder

49%


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Zitat
Chief0r
Beigetreten: 15.01.2008
Poker Player

habs auch mal nachgerechnet
sind 49%


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Zitat

Wenn die Frau oben liegt wirds ein Mädchen, wenn die Frau unten liegt ein Junge, oder andersherum, weiß ich gerade nicht mehr genau, kann aber nachschauen wenn du willst =)


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Zitat
ZodiaC Themenstarter
ZodiaC
Beigetreten: 18.02.2005
Elite Grinder

Was soll das Rumgetrolle? Es gibt Studien, die naheliegen das in Kriegszeiten mehr Junge geboren werden als Mädchen. Und das hängt offensichtlich von den Müttern ab. Könnte es dann nicht auch bei einigen Müttern wahrscheinlicher sein, dass sie Jungen bekommen.

Oder mathematisch formuliert: Woher wisst ihr dass, das die erste Geburt und die zweite Geburt stochastisch unabhängig sein sollen? Finde ich überhaupt nicht naheliegend...


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Zitat
GrandeSmokio
Beigetreten: 24.11.2006
BlackMember

also nur zum verständnis: deine frage ist, ob das geschlecht des erstgeborenen einfluss auf das geschlecht des zweiten kindes hat?


Antwort
Zitat
ZodiaC Themenstarter
ZodiaC
Beigetreten: 18.02.2005
Elite Grinder

Genau.


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Zitat
josch2001
Beigetreten: 25.03.2006
BlackMember

Wenns u.a. vom Scheidenmilieu abhängt hätte doch jede Frau ihre eigenen Wahrscheinlichkeiten


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ThESoNiC
Beigetreten: 01.10.2006
PokerStrategist

wenn das zweite kind männlich ist, dann wirds wohl ein warmer bruder


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Zitat
JonnyOh
Beigetreten: 25.09.2008
PokerStrategist

warum trollen hier alle so sinnlos rum?

OP hat garnicht mal so unrecht, wenn das erste ein junge wird dann ist es beim zweiten um einiges wahrscheinlicher dass es ein mädchen wird, aber auch umgekehrt. deshalb gibt es auch um einiges mehr an junge-mädchen, mädchen-junge konstellationen als junge-junge und mädchen-mädchen.

Gibt dazu einige studien die das belegen, in google findest genug :-)


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Zitat
1u21
Beigetreten: 23.11.2006
Poker Player

Original von SonnyPeda
warum trollen hier alle so sinnlos rum?

OP hat garnicht mal so unrecht, wenn das erste ein junge wird dann ist es beim zweiten um einiges wahrscheinlicher dass es ein mädchen wird, aber auch umgekehrt. deshalb gibt es auch um einiges mehr an junge-mädchen, mädchen-junge konstellationen als junge-junge und mädchen-mädchen.

Gibt dazu einige studien die das belegen, in google findest genug :-)

Du spielst dann also auch Roulette und setzt auf rot, wenn 3 mal schwarz kam.

Die ersten Aussagen sind kein rumgetrolle. Es gibt zwei Möglichkeiten und jede hat erstmal eine Wahrscheinlichkeit von 50%. Gibt ja noch ne Menge an weiteren möglichen Einflussgrößen, die von Person zu Person unterschiedlich sind.


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Zitat
Chief0r
Beigetreten: 15.01.2008
Poker Player

Wieso nicht?
Ist doch klar dass viel wahrscheinlicher rot kommen muss wenn schon 3mal schwarz war.


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Zitat
Ramudis
Beigetreten: 14.08.2013
Legacy Member

Original von Chief0r
Wieso nicht?
Ist doch klar dass viel wahrscheinlicher rot kommen muss wenn schon 3mal schwarz war.

:facepalm:


Antwort
Zitat
KleinerRiese
Beigetreten: 04.12.2009
Poker Player

Mann, mann, mann...


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nervermore
Beigetreten: 13.01.2007
BlackMember

Original von ZodiaC
Was soll das Rumgetrolle? Es gibt Studien, die naheliegen das in Kriegszeiten mehr Junge geboren werden als Mädchen. Und das hängt offensichtlich von den Müttern ab.

Kann mir nicht vorstellen, dass da was dran ist. Würde vermuten, dass genauso viele Mädchen geboren werden, diese aber in den ersten Tagen häufiger versterben und nicht in die Statistik eingehen.
Soweit ich weiß gibt es fast keine rein sexuell reproduzierenden Arten deren Sex ratio von 1:1 abweicht (und die wenigen Ausnahmefälle sind durch externe Einflüsse erklärt). Wenn es möglich wäre die sex ratio der Nachkommen als Antwort auf veränderte Umweltbedingungen zu beeinflussen dann müsste es zahlreiche Arten mit abweichender sex ratio geben, das tut es aber nicht.


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Zitat
GrandeSmokio
Beigetreten: 24.11.2006
BlackMember

hab nur mal kurz nachgeschaut, aber die Kriegs-These scheint zu stimmen

"Our results suggest that war-induced shortfalls of men significantly increased the percentage of boys among newborns."

Link


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3nJ0yIT
Beigetreten: 06.07.2011
Poker Player

Vielleicht mal daran gedacht, das Kriegszeiten physischer und psychischer Stress bedeuten und so die Hormonhaushalte der "Beteiligten" entsprechend verändert (im Vergleich zu "Friedenszeiten") sind. Und das eben diese hormonelle Veränderungen zu mehr männlichen Nachkommen führen. Was evolutionsmäßig ein ziemlich cleverer Schachzug der Natur ist, die eigene Art zu erhalten.

Aber das wäre wohl zu einfach gedacht... :rolleyes:


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Zitat
Krach-Bumm-Ente
Beigetreten: 01.05.2006
BlackMember

Bei einigen Reptilien wird das Geschlecht durch Umweltbedingungen bestimmt (z.B. Temperatur im Gelege).
Das mit dem Krieg stimmt ebenfalls.
Zum Geschlecht vom Zweitgeborenen hatten wir auch schon was, aber das finde ich gerade nicht.


Antwort
Zitat
nervermore
Beigetreten: 13.01.2007
BlackMember

Es gibt auch Studien zu anderen Kriegen die eine Veränderung in die gegenteilige Richtung festgestellt haben:
http://jech.bmj.com/content/56/8/622.full?ijkey=c2b66375f955323e10f3df7d0a81dcd659607b2b&keytype2=tf_ipsecsha

Tatsächlich scheint es Veränderungen der sex ratio zu geben, diese sind aber nach den meisten aktuellen Studien auf externe Einflüsse zurückzuführen (Ernährung, frühere Befruchtung im Zyklus durch erhöhte sexuelle Aktivität) und keine Adaptation auf den Mangel an Söhnen, also kein "evolutionsmäßig cleverer Schachzug der Natur" sondern Zufall.


Antwort
Zitat
3nJ0yIT
Beigetreten: 06.07.2011
Poker Player

Eigentlich kann man einfach nur feststellen, dass es einfach abhängig ist wer die Zeuger des Kindes sind. Also ist es für jedes Paar individuell, ergo in Gesamtheit willkürlich.

Außer es treten eben gravierende gesamtgesellschaftliche Ereignisse auf, die eben zu belegten statistischen "Unregelmäßigkeiten" führen.


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Zitat
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