Aktualisiert am 06 Juli 26 von

Bluffs (3) - Turn

Einleitung

In diesem Artikel

  • Welche Bluffmöglichkeiten dir der Turn bietet
  • Wann du Druck auf deine Gegner ausüben kannst
  • Welche Faktoren du im Auge haben solltest

Die meisten Bluffoptionen preflop sowie am Flop hast du bereits kennengelernt. In diesem Artikel dreht es sich nun um den Turn, sicherlich eine der schwierigsten Streets im No-Limit Hold’em.

Alle Kontrahenten haben schon einiges investiert, jeder glaubt ein Anrecht auf den Pot zu besitzen, dennoch stehen noch zwei Setzrunden und eine Karte aus, die den Pot riesig machen und die Handstärke verändern können.

Bluffmöglichkeiten am Turn

Die Entscheidung fiel auf insgesamt sieben Möglichkeiten, am Turn durch einen Bluff den Pot zu gewinnen oder aber einen Bluff am River vorzubereiten. Diese sind folgende:

  • Die 2nd Barrel
  • Float (Positionbet bei Check des Gegners)
  • Donkbet als Bluff (Float out of Position)
  • Checkraise als Bluff
  • Bluffraise
  • Bluffcall (Call als Vorbereitung für einen Riverfloat)
  • Bluffcheck (Mögliche Float-Vorbereitung out of Position)
Die 2nd Barrel
BEISPIEL 1:

PartyPoker $100 NL Hold’em (6 handed)

Stacks & Stats
UTG ($100)
MP ($100)
CO ($100)
Hero ($100)
SB ($100)
BB ($100)

Preflop: Hero is Button with A , 2
3 folds, Hero raises to $4.00, 1 fold, BB calls $4.00

Flop: ($8.50) K, 9, 3 (2 players)
BB checks, Hero bets $5.75, ...

Turn: ($20.00) 4(2 players)
BB checks, Hero bets $12.00, ...

Eine 2nd Barrel bedeutet, am Turn eine erneute Bet abzufeuern, nachdem man als Preflopaggressor bereits am Flop die Continuationbet durchgeführt hat. Dies ist das wichtigste Beispiel, eine 2nd Barrel könnte selbstverständlich auch mit einer starken Hand erfolgen (kein Bluff) oder die erneute Bet nach einer Donkbet sein. Diese Fälle werden hier nicht betrachtet.

MATHEMATIK

Die Mathematik ist wieder recht einfach. Hast du selbst die Option, die Betsize zu bestimmen, kannst du die Odds für deinen Gegner bestimmen.

Ein letztes Mal die durch deine Betsize benötigte Foldequity:

Pot: 20$ ; Bet: 10$ (1/2 PS) ; => benötigte Foldequity = (Betsize/Potsize) = 10$/30$ = 33,3%

Pot: 20$ ; Bet: 13,33$ (2/3 PS) ; => benötigte Foldequity = (Betsize/Potsize) = 13,33$/33,33$ = 40,0%

Pot: 20$ ; Bet: 20$ ; => benötigte Foldequity = (Betsize/Potsize) = 20$/40$ = 50,0%

Wie immer am wichtigsten: Bei einer 2/3-Potsizebet benötigst du 40% Foldequity!

STATS

Mittlerweile wird es sehr schwer, vernünftige Stats zu Rate zu ziehen, da du bei einer 2nd Barrel alles im Auge behalten solltest. Wie ist der Spieler grundsätzlich drauf, was kann er preflop gespielt haben? Warum hat er am Flop nicht aufgegeben, wird er häufig am Turn aufgeben oder eventuell am River?

Ist die Turnbet an und für sich +EV oder vielleicht die Vorbereitung für eine 3rd Barrel am River?

Daher nur ein paar interessante Werte:

Fold-to Contibet Flop / Turn / River (inkl. Vergleich):

Du möchtest wissen, von wie vielen Händen sich dein Gegner im Verlaufe der noch kommenden Streets trennen kann.

Findest du hier die Verteilung 30/50/70 vor, so bietet sich die 2nd Barrel an, plus die Option am River eine weitere Barrel abzufeuern. Läufst du jedoch in einen 60/30/10 Spieler, so war der Flopcall schon stark und die Wahrscheinlichkeit sinkt, dass sich Villain überhaupt noch von irgendetwas trennt.

Flop / Turn / River AF:

Möglicherweise sitzt dein Gegner auf einem Float und wird am Turn oder River damit aggressiv? Wenn ihr beide mit Bluffs dasteht, ist es logischerweise besser, du bettest ihn raus als umgekehrt.

Raise Turn / River:

Neben Floats sind auch seine Raise-Werte interessant. Es ist letztlich egal, ob er hier als Bluff raist oder mit einer starken Hand, hältst du nichts brauchbares, ist der Bluff dann beendet.

Went to Showdown:

Dieser Wert ist grundsätzlich immer wichtig, sollte aber in Kombination mit oberen Werten gesehen werden.

VORBEREITENDER BLUFF/GESAMTEINSCHÄTZUNG

Die 2nd Barrel ist eines der wichtigsten Bluffinstrumente am Turn, einfach deshalb, weil du häufig genug in diesen Spot kommst. Du bist der Preflopaggressor, hast nichts getroffen und deine Continuationbet wird gecallt. Leider kommt dies häufiger vor, als dir lieb sein dürfte.

Du musst in solchen Spots einerseits sehr vorsichtig sein, um nicht blind mit Bets um dich zu hauen, es ist andererseits jedoch genau so wichtig, nicht zu weak am Turn zu werden. Lieber einmal zu viel betten als zu wenig, es gibt viele Gegner die am Turn ihre Position ausspielen wollen und auf einen Float lauern. Da darfst du kein geeignetes Angriffsziel werden.

Solltest du selbst in Position agieren, besitzt du immer die Option einer Freecard. Hier gilt es abzuwägen, ob diese Alternative nicht möglicherweise die bessere ist.

Die Vorbereitung sollte klar sein: Kassierst du erneut einen Call, steht dir am River Bullett No.3 zur Verfügung.

DAS BOARD

Gerade gegen thinking Player ist die Turncard durchaus von großer Bedeutung. Du versuchst eine Geschichte zu erzählen und da gibt es Karten, die dir dabei helfen. Overcards sind meistens eher hilfreich für den Aggressor, während kleine Karten oder ein sich pairendes Board nicht unbedingt von Vorteil sind.

MULTIWAY

Solltest du nach einer gescheiterten Continuationbet am Turn immer noch gegen zwei Gegner dastehen, ist die Hand gelaufen. Ausreichend Foldequity wirst du wohl selten erzielen, wenn zwei Gegner Interesse an der Hand bekunden.

Ist jedoch nur noch ein Gegner übrig, kannst du eine 2nd Barrel einplanen, immerhin zeugt deine Bet von enormer Stärke. Selbstredend ist dies jeweils board- und gegnerabhängig.

BEISPIEL 2:

PartyPoker $100 NL Hold’em (6 handed)

Stacks & Stats
UTG ($100)
MP ($100)
CO ($100)
Hero ($100)
SB ($100)
BB ($100) (24 / 17 / 58 / 55 / 29) (VPIP ; PFR ; fold- to-Cbet Flop ; fold-to-Cbet Turn ; WTS)

Preflop: Hero is Button with X X
3 folds, Hero raises to $4.00, 1 fold, BB calls $4.00

Flop: ($8.50) J, 7, 3 (2 players)
BB checks, Hero bets $5.75, ...

Turn: ($20.00) A (2 players)
BB checks, Hero bets $12.00, ...

Ein guter Spot für eine 2nd Barrel. Am Flop mag dein Gegner im Sinne von Way ahead - Way behind einmal gepeelt haben , doch das Ass wird ihm selten gefallen. Zudem foldet er im Schnitt zu 55% auf eine erneute Turnbet, das solltest du ausnutzen.

BEISPIEL 3:

PartyPoker $100 NL Hold’em (6 handed)

Stacks & Stats
UTG ($100)
MP ($100)
CO ($100)
BU ($100)
Hero ($100)
BB ($100) (20 / 5 / 38 / 30 / 38) (VPIP ; PFR ; fold- to-Cbet Flop ; fold-to-Cbet Turn ; WTS)

Preflop: Hero is SB with X X
4 folds, Hero raises to $4.00, BB calls $4.00

Flop: ($8.50) 5, 6, T (2 players)
Hero bets $5.75, BB calls $5.75

Turn: ($20.00) 4 (2 players)
Hero...

Schlechter Spot für eine 2nd Barrel. Schon die Continuationbet am Flop war knapp, aber eventuell vertretbar (möglicherweise besitzt du das ein oder andere Out). Am Turn jedoch foldet Villain noch weniger, die 4 wird dir ganz selten geholfen haben, dafür liegen nun so viele Draws herum, dass man zwar light valuebetten könnte, aber nicht bluffbetten sollte gegen 30% fold-to-Cbet Turn und diesem WTS. Du solltest hier check/folden.

WEITERE LEKTÜRE

Die 2nd Barrel - Theorie

Die 2nd Barrel - Praxis

Float (Positionbet bei Check des Gegners)
BEISPIEL 4:

PartyPoker $100 NL Hold’em (6 handed)

Stacks & Stats
UTG ($100)
MP ($100)
CO ($100)
Hero ($100)
SB ($100)
BB ($100)

Preflop: Hero is Button with A , J
2 folds, CO raises to $4.00, Hero calls $4.00 2 folds

Flop: ($9.50) 5, 5, 9 (2 players)
CO bets $6.00, Hero calls $6.00

Turn: ($21.50) Q(2 players)
CO checks, Hero bets $13.00, ...

Ein Float ist eine Positionbet am Turn in der Hoffnung, eine bessere Hand zu einem Fold zu bewegen (wie bei jedem Bluff).

MATHEMATIK

Sie ist nur abhängig von deiner Betsize (siehe 2nd Barrel).

STATS

Auch hier musst du wieder mehrere Stats beurteilen. Schon am Flop hast du dieses Play möglicherweise vorbereitet (Contibet Flop / Turn / River) und deinen Gegner daraufhin analysiert. Von enormer Wichtigkeit wäre naturgemäß das Wissen über die Bedeutung eines Checks deines Gegners: Sollte beispielsweise der Checkraise-Wert deines Gegners am Turn enorm hoch sein, musst du dies natürlich berücksichtigen.

VORBEREITENDER BLUFF/GESAMTEINSCHÄTZUNG

Bei der Analyse der 2nd Barrel hast du bemerkt, dass du dich auch gegen Floats schützen musst. Sie sind ein gutes Mittel, den Pot direkt mitzunehmen und durch deine Position direkt Druck auf deinen Kontrahenten auszuüben. Lighte Valuebets stellen das Balancing dar, gibt man dir gar keinen Credit mehr für Floats, kannst du mit schwachen Händen gut valuebetten.

Vorbereiten kannst du damit eine weitere Barrel am River, jedoch ist dies mit Vorsicht zu genießen. Wenn dein Gegner nach seiner Continuationbet am Turn nun check/call spielt, deutet dies schon auf eine Hand hin, die Villain gerne am Showdown sehen möchte.

Kassierst du gar ein Checkraise, ist die Hand gelaufen. Ein Bluffpush sorgt nicht mehr für sonderlich viel Foldequity, dafür bräuchtest du schon glasklare Reads, dass dein Gegner hier selbst blufft oder wirklich eine made Hand checkraise/fold spielt. Da dies ein schlechtes Spiel seinerseits wäre, solltest du davon nicht ausgehen.

DAS BOARD

Im Gegensatz zur 2nd Barrel brauchst du hier nicht auf Highcards zu warten. Auch wenn deine Geschichte nicht gut erzählt wird, so hat Villain in vielen Fällen keine andere Wahl. Erscheint beispielsweise nach einem 345r Flop eine 8, wird Villain dir wohl kaum 88 geben, solltest du floaten. Aber was soll er selbst mit einer breiten Range machen, die häufig nichts getroffen hat? Hände wie 33/44/55/45/67 lagen schon preflop und am Flop in deiner Range.

Würde beispielsweise ein Ace kommen, ist dies nicht mal sonderlich ideal. Dass du mit Ace high am Flop gecallt hast, ist ebenfalls keine sonderlich glaubwürdige Geschichte, zudem ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass Villain selbst getroffen hat, deine Aggression kennt und nun in den Modus Way ahead - Way behind umgestiegen ist. Sprich er hat vor, den Turn zu check/callen.

MULTIWAY

Einen Float kannst du auch in multiway Spots nutzen, vor allem dann, wenn du dich in Position auf alle anderen Gegner befindest. Der Preflopaggressor wird durch seinen Check am Turn nahezu immer seine Aufgabe signalisieren. Bleiben also nur noch der/die andere(n) Mitspieler, die möglicherweise mit schwachen made Hands keinen großen Pot wollen.

Verallgemeinern lässt sich auch dies nicht, aber Floats in multiway Spots zeugen natürlich von größerer Stärke. Du solltest diese Spots also immer im Auge behalten.

BEISPIEL 5:

PartyPoker $100 NL Hold’em (6 handed)

Stacks & Stats
UTG ($100)
MP ($100)
CO ($100) (17 / 14 / 60 / 42 / 4) (VPIP ; PFR ; Cbet Flop ; Cbet Turn ; c/r Turn)
Hero ($100)
SB ($100)
BB ($100)

Preflop: Hero is Button with A , J
2 folds, CO raises to $4.00, Hero calls $4.00 2 folds

Flop: ($9.50) 5, 5, 9 (2 players)
CO bets $6.00, Hero calls $6.00

Turn: ($21.50) Q(2 players)
CO checks, Hero...

Wie im Ausgangsbeispiel: Ein guter Spot.

Dein Gegner wird hier recht häufig check/folden, auch wenn die Wahrscheinlichkeit nicht klein ist, dass er mit Qx getroffen hat und nun check/call spielt. Aber viele kleinere Pocketpairs wird er hier aufgeben.

BEISPIEL 6:

PartyPoker $100 NL Hold’em (6 handed)

Stacks & Stats
UTG ($100)
MP ($100)
CO ($100) (17 / 14 / 60 / 42 / 4) (VPIP ; PFR ; Cbet Flop ; Cbet Turn ; c/r Turn)
Hero ($100)
SB ($100)
BB ($100)

Preflop: Hero is Button with A , J
2 folds, CO raises to $4.00, Hero calls $4.00 2 folds

Flop: ($9.50) 5, 6, 9 (2 players)
CO bets $6.00, Hero calls $6.00

Turn: ($21.50) 8(2 players)
CO checks, Hero...

Auch hier ist der Spot passabel. Villain wird dir wohl selten 7x abkaufen, aber das ist sekundär. Sein Check bedeutet hier in den meisten Fällen die Aufgabe, es gibt einfach zu viele Hände, die ihn schlagen. Hände wie 22-44 und AQ+ geben meistens auf, selbst getroffene Hände wie 54s oder gar 9x können sich hier bereits zu weit hinten sehen.

WEITERE LEKTÜRE

Floats (1) - Theorie

…und weitere (Verlinkung im ersten Artikel)

Donkbet als Bluff (Float out of Position)
BEISPIEL 7:

PartyPoker $100 NL Hold’em (6 handed)

Stacks & Stats
UTG ($100)
MP ($100)
CO ($100)
BU ($100)
SB ($100)
Hero ($100)

Preflop: Hero is BB with A , T
UTG raises to $4.00, 4 folds, Hero calls $4.00

Flop: ($8.50) 3, 4, 9 (2 players)
Hero checks, UTG bets $5.00, Hero calls $5.00

Turn: ($18.50) K(2 players)
Hero bets $12.00, ...

Wie du siehst, sollte man in solche Spots nicht häufig kommen. Preflop out of Position zu callen birgt meistens komplizierte Postflopspots in sich, den Flop dann zu check/callen lässt sich häufig nicht vermeiden (vor allem mit Outs in der Hinterhand). Das Prinzip ist auch hier der Float, somit gelten die meisten Gedanken für beide Positionen.

MATHEMATIK

Siehe 2nd Barrel.

STATS

Da du nun out of Position agieren musst, stehen dir wesentlich weniger Informationen zur Verfügung, somit ist auch die grobe Auswertung der Stats nicht sonderlich hilfreich. Auch hier gilt es, so viel wie möglich über das Turnplay deines Gegners zu wissen. Wie häufig 2nd-barrelt er überhaupt den Turn, wie viele Hände trägt er zum Showdown? Neigt er zu lighten Calldowns oder hat er kein Problem damit, eine mittelmäßige Hand einfach zu folden.

VORBEREITENDER BLUFF/GESAMTEINSCHÄTZUNG

Ein Float out of Position stellt den Gegner schon vor ein kleines Problem. Eine marginale made Hand kann nicht raise/folden, sie müsste entweder broke gehen oder nur einen Call finden. Dass gibt dir die Möglichkeit, viele gute Riverkarten zu barreln. Entscheidend ist dafür das Board.

DAS BOARD

Wie beim Float in Position können dir auch Karten helfen, die einen Draw ankommen lassen und ihn zumindest möglich machen. Komplettiert sich ein Draw bereits am Turn, kannst du versuchen, diesen durch zwei Bets zu repräsentieren. Wird am Turn ein Draw erst möglich und komplettiert sich am River, hast du wieder gute Chancen Villain eine starke Hand zu verkaufen.

Du darfst dabei nicht vergessen, dass du hier keine Monster zum Folden bekommen willst, sondern marginale Hände, die jedoch besser sind als deine eigene. Sonderlich viele Hände kann dein Gegner nicht runtercallen, dafür wird er in den meisten Fällen schon mindestens ein solides Toppair benötigen.

MULTIWAY

Aufgrund des massiven Informationsrückstandes out of Position solltest du gegen mehrere Gegner auf solche Moves verzichten. Im Gegenteil, du solltest dich fragen, was du preflop und am Flop bereits gespielt hast, um in eine solche Situation ohne brauchbare Position zu kommen.

BEISPIEL 8:

PartyPoker $100 NL Hold’em (6 handed)

Stacks & Stats
UTG ($100) (18 / 15 / 65 / 59 / 26) (VPIP ; PFR ; Cbet Flop ; Cbet Turn ; WTS)
MP ($100)
CO ($100)
BU ($100)
SB ($100)
Hero ($100)

Preflop: Hero is BB with A , T
UTG raises to $4.00, 4 folds, Hero calls $4.00

Flop: ($8.50) 3, 4, 9 (2 players)
Hero checks, UTG bets $5.00, Hero calls $5.00

Turn: ($18.50) K(2 players)
Hero....

Bei diesem Gegner mag sich das durchaus lohnen. In seiner UTG-Range sind viele Pocketpairs enthalten, die sich bei nun ankommender Overcard sowie einem möglichen Flush nicht mehr gut im Rennen sehen. Selbst gegen Hände wie QQ/JJ hast du Foldequity, nicht zwangsweise am Turn, aber wohl spätestens am River. Dieser Gegner wird sich von Händen trennen können.

BEISPIEL 9:

PartyPoker $100 NL Hold’em (6 handed)

Stacks & Stats
UTG ($100) (29 / 17 / 70 / 40 / 36) (VPIP ; PFR ; Cbet Flop ; Cbet Turn ; WTS)
MP ($100)
CO ($100)
BU ($100)
SB ($100)
Hero ($100)

Preflop: Hero is BB with A , T
UTG raises to $4.00, 4 folds, Hero calls $4.00

Flop: ($8.50) 3, 4, 9 (2 players)
Hero checks, UTG bets $5.00, Hero calls $5.00

Turn: ($18.50) 6(2 players)
Hero...

Diesmal wird der Turn nichts großartig geändert haben. Du läufst zudem gegen einen Kontrahenten an, der nicht allzu häufig am Turn barreln wird, sondern dir eine Freecard gewährt. Sein WTS liegt in einem recht hohen Bereich, so dass du auf Bluffs eher verzichten solltest. Dein Plan am Turn etwas brauchbares zu treffen (Straightdraw, Flushdraw, Toppair,…) ist fehlgeschlagen.

WEITERE LEKTÜRE

Siehe Floats.

Checkraise als Bluff
BEISPIEL 10:

PartyPoker $100 NL Hold’em (6 handed)

Stacks & Stats
UTG ($100)
MP ($100)
CO ($100)
BU ($100)
SB ($100)
Hero ($100)

Preflop: Hero is BB with X ; X
UTG raises to $4.00, 4 folds, Hero calls $4.00

Flop: ($8.50) 2, T, J (2 players)
Hero checks, UTG bets $5.00, Hero calls $5.00

Turn: ($18.50) 9(2 players)
Hero checks, UTG bets $12.00, Hero raises to $30.00, UTG...

Ähnlicher Spot wie bei der Donkbet out of Position, jedoch wählst du hier eine andere Line. Vielleicht ist dir bei obiger Argumentation für die Donkbet aufgefallen, dass auf diesem Turn (Beispiel 7) ein Checkraise eine noch bessere Wirkung hätte.

Dies mag zwar sein, bringt aber ein paar Probleme mit sich:

  • Villain wird nicht immer 2nd-barreln.
  • Wenn er hier 2nd-barrelt, wird das eher eine starke Hand sein (=> weniger Foldequity).
  • Der Bluff ist deutlich teurer.
  • Er erzeugt dafür aber mehr Foldequity.
MATHEMATIK

Potgröße: 18,50$ + 12,00$ = 30,50$

„Potsize-Raise“ = 18,50$ + 12,00$ (*3) = 54,50$

Raisesize: 30,00$ => 30/60,50 = 49,7% benötigte Foldequity

Raisesize: 54,50$ (Potsize) => 54,50/85 = 64,1% benötigte Foldequity

Raisesize: 24,00$ (Minraise) => 24,00/54,40 = 44,1% benötigte Foldequity

Wie du siehst, ist es eine mehr als teure Angelegenheit. Weiter unten wird erklärt, dass ein Potsizeraise einfach zu hoch ist. Du solltest also eher kleinere Raises bevorzugen, häufig genug erfüllen auch sie ihren Zweck.

Glaubst du durch ein hohes Raise deutlich mehr Foldequity zu erzeugen, kannst du sogar über einen direkten Push nachdenken.

STATS

Jede Information zählt. Ideal sind Gegner, die nicht sonderlich viel nachdenken und viele Hände (unnötig) am Turn bet/folden. Ein hoher Cbet Turn-Wert sowie geringer WTS können hier ausschlaggebend sein.

Bettet Villain ungern am Turn, so macht er dies meistens mit guten Händen. Dort sollte sich ein Checkraise weniger lohnen.

VORBEREITENDER BLUFF/GESAMTEINSCHÄTZUNG

Sollte dein Gegner nicht folden, stehst du am River immer vor eine schier unlösbaren Aufgabe: Kommt eine gute Karte? Kann Villain überhaupt noch etwas folden? Betreibt er Slowplay oder war er gar selbst auf einem möglichen Draw?

Am River bleibt meist die Entscheidung zwischen (Bluff-)Push oder Aufgabe. Auch diese Entscheidung wird verdammt teuer, daher sollte sie schon am Turn mit ins Kalkül gezogen werden.

Zudem siehst du anhand der Mathematik, dass dies nicht nur ein teures Unterfangen sein kann, sondern unter Umständen ein "committendes". Haust du ein Potsizeraise heraus, kostet dich das einen halben Stack. Damit brockst du dir nicht nur das Problem ein, weit unter 25% Equity im Falle eines Pushes zu benötigen, sondern du solltest grundsätzlich nicht zu viel in einen Bluff investieren. Für einen halben Stack zu bluffen, ist selten eine schöne Angelegenheit.

Gebalanct wird der Move sein, sofern du häufig for Value checkraist oder aber mit starken Draws (mit deren guter Equity du einen Push callen kannst). Bei einem pure Bluff jedoch musst du höllisch aufpassen und auf deine Big Blinds achten.

DAS BOARD

Das Board entscheidet hier, sollten möglicherweise Draws ankommen. Letztlich verkaufst du eine Hammerhand, in erster Linie wohl Hände, die mindestens Twopair besitzen, möglicherweise Sets, Straights oder Flushes (sofern möglich).

MULTIWAY

In multiway Pötten ist dies völlig unangebracht. Nicht nur dass der Pot noch größer ist, sondern du musst auch noch mehrere Gegner aus dem Pot drängen, die alle Interesse signalisiert haben. Dies ist häufig ein aussichtsloses Unterfangen.

BEISPIEL 11:

PartyPoker $100 NL Hold’em (6 handed)

Stacks & Stats
UTG ($100) (25 / 21 / 70 / 60 / 25) (VPIP ; PFR ; Cbet Flop ; Cbet Turn ; WTS)
MP ($100)
CO ($100)
BU ($100)
SB ($100)
Hero ($100)

Preflop: Hero is BB with X ; X
UTG raises to $4.00, 4 folds, Hero calls $4.00

Flop: ($8.50) Q, Q, 9 (2 players)
Hero checks, UTG bets $5.00, Hero calls $5.00

Turn: ($18.50) J(2 players)
Hero checks, UTG bets $12.00, Hero raises to $25.00,...

Es ist ein möglicher Spot, aber auch hier besteht keine Pflicht. Jeder Read ist hilfreich, jedoch wirst du auf diesem Board viel Foldequity erzeugen und viele Hände ohne Q zum Folden bekommen. Ein kleines Raise muss hier ausreichen, viel mehr solltest du nicht in diesen Bluff investieren.

Lohnen tut es sich, wenn du den Gegner besser kennst und er dir somit entweder Credit gibt (hohe Foldequity) oder aber im Falle eines lighten Calldowns seinerseits siehst, dass du mit Air bluff-checkraisen kannst. Der Bluff wäre zwar schief gegangen, jedoch kannst du nächstes Mal besser for Value checkraisen.

Der letzte Punkt ist die gute Kombination aus hohem Cbet Turn-Wert und geringem WTS. Der Spieler wird vieles erneut barreln und somit auch eine weite Range haben, von der er vieles aufgeben muss.

BEISPIEL 12:

PartyPoker $100 NL Hold’em (6 handed)

Stacks & Stats
UTG ($100) (18 / 15 / 62 / 42 / 30) (VPIP ; PFR ; Cbet Flop ; Cbet Turn ; WTS)
MP ($100)
CO ($100)
BU ($100)
SB ($100)
Hero ($100)

Preflop: Hero is BB with X ; X
UTG raises to $4.00, 4 folds, Hero calls $4.00

Flop: ($8.50) Q, Q, 9 (2 players)
Hero checks, UTG bets $5.00, Hero calls $5.00

Turn: ($18.50) J(2 players)
Hero checks, UTG bets $12.00, Hero raises to $25.00,...

Hier lohnt es sich kaum. Alles das, was im vorherigen Beispiel für ein Checkraise sprechen könnte, gilt hier nicht.

Der Gegner geht grundsätzlich nicht sonderlich aggressiv zu Werke, ein Image musst du dir somit nur bedingt aufbauen. Zudem bettet er nicht sonderlich viel am Turn, vermehrt also starke Hände, und den Showdown sieht er sich auch gerne an.

Bluffraise
BEISPIEL 13:

PartyPoker $100 NL Hold’em (6 handed)

Stacks & Stats
UTG ($100)
MP ($100)
CO ($100)
Hero ($100)
SB ($100)
BB ($100)

Preflop: Hero is Button with X ; X
2 folds, CO raises to $4.00, Hero calls $4.00 2 folds

Flop: ($9.50) T, 9, 7 (2 players)
CO bets $6.00, Hero calls $6.00

Turn: ($21.50) J(2 players)
CO bets $13.00, Hero raises to $30.00, ...

Es ist die gleiche Spielweise wie bei dem Bluff-Checkraise, nur in Position.

MATHEMATIK

Siehe Bluff-Checkraise.

STATS

Im Gegensatz zum Checkraise out of Position kannst du nun wieder vermehrt die Stats zu Rate ziehen, da du in Position wie immer einen großen Informationsvorteil besitzt.

Seine Cbet Werte Flop-River sowie seine AF-Verteilung sind hier entscheidend. Wie häufig bettet er, wie aggressiv spielt er auf dem ausstehenden River und wie häufig geht er zum Showdown. Auch sein c/r Turn Wert mag interessant sein. Ist dieser enorm hoch, wertet das seine 2nd Barrel ab. Checkraist er beispielsweise nie, sind alle starken Hände in seiner Turn-Bettingrange enthalten.

VORBEREITENDER BLUFF/GESAMTEINSCHÄTZUNG

Auch ein Bluffraise ist enorm teuer, jedoch hast du hier noch weitere Alternativen. Im nächsten Abschnitt lernst du den Bluffcall kennen. Es gilt hier abzuwägen, ob du aus einer 2nd Barrel seinerseits sowie einem Rivercheck soviel Erkenntnis gewinnen kannst, dass ein Riverfloat häufig genug Erfolg verspricht. Daher sind beide Optionen zu überdenken, da du bei einem Rivercheck seinerseits naturgemäß in den Genuss eines weiteren Informationsvorteils kommst.

DAS BOARD

Hier ist es ähnlich wie beim Checkraise out of Position. Du verkaufst hier meistens Nuts or Nothing, mit der Ausnahme sehr drawlastiger Boards.

MULTIWAY

In multiway Pötten solltest du ebenfalls sehr vorsichtig sein, weil der Bluff dich beinahe immer committed (es wäre wohl eher angesagt, direkt zu shoven). Gegen mehrere Gegner ohne Outs (wir reden immer vom pure Bluff) ist dies völlig unnötig und zu selten erfolgreich.

BEISPIEL 14:

PartyPoker $100 NL Hold’em (6 handed)

Stacks & Stats
UTG ($100)
MP ($100)
CO ($100) (23 / 19 / 70 / 55 / 27) (VPIP ; PFR ; Cbet Flop ; Cbet Turn ; WTS)
Hero ($100)
SB ($100)
BB ($100)

Preflop: Hero is Button with X ; X
2 folds, CO raises to $4.00, Hero calls $4.00 2 folds

Flop: ($9.50) 4, 5, 6 (2 players)
CO bets $6.00, Hero calls $6.00

Turn: ($21.50) J(2 players)
CO bets $13.00, Hero raises to $30.00, ...

Würdest du einen Flushdraw am Flop immer raisen? Ein Set? Käme dein Flush an, würdest du ihn am Turn raisen? Es hängt auch immer von deinen persönlichen Vorlieben in anderen Spots ab, aber dein Gegner wird dir schon einiges an Credit geben müssen.

Das einzige Problem wäre die Argumentation für einen Flopcall mit einem Set, aber es steht nirgends geschrieben, dass du ein Set zwangsweise am Flop raisen musst. Gerade mit dem Wissen, dass der Gegner ohnehin viel durchbarrelt, dafür aber nicht sonderlich viele Hände zum Showdown trägt.

BEISPIEL 15:

PartyPoker $100 NL Hold’em (6 handed)

Stacks & Stats
UTG ($100)
MP ($100)
CO ($100) (29 / 8 / 50 / 35 / 34) (VPIP ; PFR ; Cbet Flop ; Cbet Turn ; WTS)
Hero ($100)
SB ($100)
BB ($100)

Preflop: Hero is Button with X ; X
2 folds, CO raises to $4.00, Hero calls $4.00, 2 folds

Flop: ($9.50) T, 9, 7 (2 players)
CO bets $6.00, Hero calls $6.00

Turn: ($21.50) J(2 players)
CO bets $13.00, Hero...

Wieder ein möglicherweise brauchbarer Spot, deinen Gegner in die Enge zu treiben, aber Villain tendiert diesmal schon in Richtung Callingstation. Er bettet selbst relativ wenig, bringt dafür aber viele Hände zum Showdown. Es gibt hier viele Hände, die du rausbekommen möchtest (Jx/Tx/6x/Overcards/ möglicherweise sogar Overpairs), dein Gegner denkt aber gar nicht daran, diese zu folden.

Da du bei solchen Spielern auch kein Balancing betreiben musst, solltest du hier auf einen Bluff verzichten. Theoretisch müsste man nun selbstverständlich die Frage stellen, mit welcher Hand du am Flop bzw. preflop überhaupt gecallt hast. Das ist für die eigentliche Frage aber uninteressant.

Bluffcall (Call als Vorbereitung für einen Riverfloat)
ERLÄUTERUNG

Auf Beispiele und Mathematik können wir an dieser Stelle verzichten, da du dir vorstellen kannst, wie ein Bluffcall am Turn aussehen wird.

Wichtig ist hierbei, dass dieses nicht nur möglich ist, sofern ein Preflopaggressor zweimal barrelt, so wie im vorherigen Beispiel. Es gibt für Bluffcalls sehr viele Möglichkeiten:

  • Du hast als Preflopaggressor am Flop behindgecheckt.
  • Der Preflopaggressor hat den Flop gecheckt, du hast behindgecheckt.
  • Im multiway Pot versucht jemand anderes, nach Durchchecken am Flop den Pot nun direkt mitzunehmen.

Über grundsätzliche Spots wird im letzten Artikel (Riverbluffs) gesprochen, da die Gedanken für den River bei einem Bluffcall am ehesten mit einbezogen werden müssen.

Jedoch sind solche Plays enorm wichtig, da sie deine Möglichkeiten um ein Vielfaches erweitern. Solltest du einen Gegner vorfinden, der am Turn und River grundsätzlich Probleme hat und dort recht passiv und unsicher spielt, warum sollst du bereits preflop oder am Flop eine große Aktion durchziehen?

Klar kannst du auch any 2 am Flop betten, sollte Villain checken, aber warum nicht den Flop passiv spielen, am Turn eine (eventuell schwache) Bet einkassieren und die Action auf den River verlagern? Jemand der am Flop checkt, um auf Potcontrol zu spielen, will keinesfalls nach einem Call deinerseits am Turn eine hohe Aggression von dir am River beobachten müssen.

Hält dein Gegner ein kleines Toppair, möchte dies am Flop check/callen (for Bluffinduce und im Sinne von Way ahead - Way behind) und Pot control betreiben, will er garantiert nicht am River geraist werden. Gerade oben beschriebene Gegner neigen dazu vieles aufzugeben, da dieses Play „call Turn / raise River“ immer stark ist. Dann nutze es doch aus, erzeuge massiv Foldequity und kassiere zwei Bets von ihm ein.

Wie erwähnt, Beispiele dazu gibt es im nächsten Teil.

Bluffcheck (Mögliche Float-Vorbereitung out of Position)

Auch hier nur ein paar kurze Worte, da ein Bluffcheck direkt mit dem Riverplay zusammenhängt. Du wirst den Pot logischerweise niemals - genauso wie beim Bluffcall -direkt am Turn gewinnen können (ist selbstredend auch nicht dein Ziel).

Du solltest nicht unbedingt anstreben, durch check/call am Turn am River die großen Bluffdonks herauszuhauen. Dies ist nach einem Bluffcheck möglich, aber auch hier gibt es mehrere Ziele.

Vielleicht gibt dir ein Checkbehind deines Gegners viele Informationen. Anstatt am Turn zu 2nd-barreln (mit Initiative) oder aber zu donken (ohne Initiative), kannst du mit Air checken, in der Absicht, bei einem Check deines Gegners den Pot am River mitzunehmen. Eventuell mit einer Bet, eventuell mit einem Checkraise!?

Unterm Strich befindest du dich immer noch in der Hand, mit der Absicht den Pot unimproved zu gewinnen, möchtest dieses aber auf den River verschieben.

Wesentlich einfacher und angenehmer ist dieses Vorhaben in Position umzusetzen. Hier kannst du den alten Spruch hervorkramen: „Checkbehind Turn / bet River ist selten ein Bluff“.

Na wenn das so ist, dann nutze dies doch aus. Verschiebe doch deinen Float vom Turn auf den River, wenn du damit eventuell mehr Foldequity erzeugen kannst. Ein Check deinerseits am Turn, egal ob in oder out of Position, sollte ebenfalls niemals eine Aussage darüber geben, was du hältst.

Ist dein Gegner der Preflopaggressor, der am Flop gebettet hat und nun den Turn checkt und dich dann behindchecken sieht, denkt er in erster Linie an drei (bis vier*) Optionen:

  • Du hast einen möglichen Float aufgegeben und die Hand abgehakt.
  • Du sitzt auf einem Draw (sofern Draws möglich sind*) und gönnst dir die Freecard.
  • Du hältst eine marginale Hand, die auf Potcontrol spielt.
  • Du hältst die Nuts und betreibst Slowplay (sofern keine Draws möglich sind*).

Vielen Spielern kommt es nicht in den Sinn, dass du gar nichts davon hältst, sondern einfach darauf lauerst, den Pot am River zu klauen. Dem entsprechend wird sich je nach Rivercard (bzw. gesamter Boardentwicklung) eine hohe Foldequity einstellen, vor allem wenn du seine letzte vorsichtige Valuebet am River raisen solltest.

Zusammenfassung

Deine Optionen am Turn sind dir hoffentlich alle noch einmal aufgezeigt wurden. Es gibt zu viele Grenzfälle, um diese alle in einem Artikel zusammenzufassen. Es gibt jedoch viele andere Materialien, die auf ein bestimmtes Thema wesentlich direkter eingehen.

Du sollst aber sehen, dass du am Turn enormen Druck ausüben kannst und gegen einen schwächeren Gegner den River immer noch vor dir hast. Je überlegender du gegen einen Kontrahenten agierst, umso besser ist es, dass eine Street noch aussteht, auf der du eine aggressive Spielweise an den Tag legen kannst. Viele Gegner sollten sich hingegen wünschen, dass sie schon längst am Showdown sind.