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[Geschlossen] Schlank im Schlaf/LowCarb - Fragen

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pmatze
Beigetreten: 06.03.2010
PokerStrategist

Also, ich bin zur Zeit dabei abzunehmen und jetzt hab ich da von diesem Schlank im Schlaf Prinzip gehört und hab dazu ein paar Fragen:

- Das Ganze soll wohl funktionieren, weil der Körper im Schlaf sich regeneriert wozu er Energie benötigt. Und das wird eben von Verdauung verhindert, weshalb man einige Stunden vor dem Schlafen gehen nichts essen soll und vor allem keine Kohlenhydrate. Wenn es diesen Zustand gibt, geht der Körper auch außerhalb des Schlafes darin über, wenn er nicht verdauen muss, macht es also Sinn, statt sagen wir nach 18 Uhr, nach 16 Uhr nichts mehr zu essen?

- Die Sache funtkioniert auch nur durch einen niedrigen Insulinspiegel, ist im Prinzip sowas wie LowCarb, nur eben erst nach dem Mittagessen, also Abendessen keine Kohlenhydrate mehr. Sowie ich das gelesen habe, kommt der Körper aber erst nach ein paar Tagen ohne Kohlenhydrate in Ketose, inwiefern funktioniert das nach ein paar Stunden, wenn überhaupt. Und macht es gar keinen Unterschied (auch bei LowCarb) ob man gar nichts oder "beliebig" viele Eiweiße zu sich nimmt (kalorientechnisch mal abgesehen). Also konkret bei dem Schlank im Schlaf, macht es einen Unterschied ob ich Abends Eiweiße esse oder ob ich gar nichts esse (die Eiweiße dann aber halt Mittags zu mir nehme)?

- Und noch zu LowCarb, hat was mit Frage 2 zu tuen, ist die Geschichte von wegen Insulin und Ketose abhängig von der Menge, also gibt es "Teilketosen" sprich macht es Sinn statt 200g KH und 100g Eiweiß, 100g KH und 200g Eiweiß (weiß jetzt nicht wie das Kalorientechnisch ist, aber Idee sollte klar sein) zu essen oder ist das eine Sache von ganz oder gar nicht. LowCarb ist für mich nämlich keine Option, da ich viel zu gern Milch, Quark, Jogurt, Gemüse und Obst esse und auch auf Nudeln und Brot eher ungern längere Zeit verzichte, hätte aber kein Problem das mal weg zu lassen oder (noch mehr) zu reduzieren.


10 Antworten
scribz
Beigetreten: 22.05.2007
Poker Player

So wie du es beschreibst, ist dieses "Diätprinzip" nicht ernst zu nehmen.

1. Du wirst nicht auf magische Art und Weise abnehmen, nur weil du nach 18 Uhr nichts mehr isst. Achte dementsprechend beim essen auf das was und nicht auf das wann.

2. Ketose setzt erst nach einiger Zeit ein, d. h. es braucht einige Tage bis der Körper beginnt, die Ketonkörper zu produzieren. Dazu benötigt es eine gewisse Zeit ohne bzw. mit sehr geringer Kohlenhydratzufuhr.

3. Als Faustregel: KH haben 4kcal pro Gramm, Proteine 4kcal pro Gramm, Fette 9kcal pro Gramm.

Lade dir lieber KaloMa herunter, führe damit 1-2 Wochen Buch über deine Mahlzeiten und dementsprechend auch über deine Kalorienzufuhr. Dann kannst du diese um vielleicht 15-20% reduzieren, solltest dich viel bewegen und wirst abnehmen. Nicht zu stark reduzieren, da dann der Stoffwechsel einschläft. Über Refeeds informieren.

Das ganze ist weder Zauberei noch Wissenschaft, man muss sich halt nur damit beschäftigen.


pmatze Themenstarter
pmatze
Beigetreten: 06.03.2010
PokerStrategist

Original von scribz1. Du wirst nicht auf magische Art und Weise abnehmen, nur weil du nach 18 Uhr nichts mehr isst. Achte dementsprechend beim essen auf das was und nicht auf das wann.

2. Ketose setzt erst nach einiger Zeit ein, d. h. es braucht einige Tage bis der Körper beginnt, die Ketonkörper zu produzieren. Dazu benötigt es eine gewisse Zeit ohne bzw. mit sehr geringer Kohlenhydratzufuhr.

3. Als Faustregel: KH haben 4kcal pro Gramm, Proteine 4kcal pro Gramm, Fette 9kcal pro Gramm.

Lade dir lieber KaloMa herunter, führe damit 1-2 Wochen Buch über deine Mahlzeiten und dementsprechend auch über deine Kalorienzufuhr. Dann kannst du diese um vielleicht 15-20% reduzieren, solltest dich viel bewegen und wirst abnehmen. Nicht zu stark reduzieren, da dann der Stoffwechsel einschläft. Über Refeeds informieren.

zu 1. gut, dachte ich mir schon, wollte aber nichts unversucht lassen, schließlich könnte es ja sowas wie eine Teilketose zu stande kommen nach ca. 16 Stunden, aber das hat sich dann ja auch geklärt.

zu 2. Danke, gut, dann kann ich das berücksichtigen.

zu 3. An der Frage vorbei, aber die haste ja schon beantwortet.

Das Programm ist ja mal genial vielen Dank! Wie gesagt, ich nehme schon ab und führe dazu seit 4-5 Wochen Buch über meine Mahlzeiten und mache auch Muskelaufbau und bewege mich vermehrt (habe auch schon großen Erfolg), allerdings wie du hier auch ansprichst, was auch direkt meine nächste Frage gewesen wäre, ohne beachtung dessen, das der Körper auf Sparflamme schaltet (zwar nehme ich nach wie vor gut ab, allerdings eben mit der Befürchtung das vor allem auch Muskelgruppen die ich nicht trainiere abbauen, auch wenn ich das Glück hatte, ubewusst ein paar Refeeds Tage zu haben (Geburtstage)).

Habe jetzt auch direkt noch Fragen zur Umsetzung der Refeeds. So wie meine bisherige Recherche das ergab, soll man die abhängig vom Fettanteil machen in der Häufigkeit. Wie bestimme ich den (kann das eine digitale Waage?), wie kann man das schätzen? Ich hab auf einer gelesen die Grenze ist bei 20% (drüber alle 7 Tage, drunter alle 3-4) und dann nochmal bei 10%(mehr als alle 3 Tage), kann mir darunter jetzt nichts vorstellen.
Dann ist dabei noch wichtig zu wissen ob der Körper schneller auf Sparflamme schaltet wenn ich beispielsweiße auf <1000kcal reduziere, als wenn ich auf 1500kcal reduziere. Refeeds sollen mehr als dem Umsatz entsprechen, sind irgendwelche ergoogleten kcalRechner gut oder taugen die nichts? Dann wird empfohlen an Refeedstagen hauptsächlich/ausschließlich Kohlenhydrate zu essen und vor allem auf Fett zu verzichten, wie sehr schlägt das ins Gewicht?


dhw86
Beigetreten: 07.12.2006
Elite Grinder

willst du nun muskeln aufbauen oder abnehmen (gewicht verlieren)?


Bin Ketose-Fan:-)

Voerst! Es ist keine Diät, sondern eine Ernährungsumstellung, du wirst mit LC oder Atkins immer abnehmen, wenn du es befolgst, nachher aber wieder zu nehmen, wenn du in deine alten Essgewohnheiten zurück fällst.

Ich hab knapp einen Monat Atkins gemacht, meine gewünschten 8 kg abgenommen und nun komplett auf LC umgestellt, d.h. ich esse sehr selten Kohlenhydrate, nur in Ausnahmefällen (essen gehen etc), Süßigkeiten sind kein Problem.

Was soll ich sagen, mir geht es seitdem besten, ich brauche gar nicht so viele Kohlenhydrate, wie ich früher gemampft habe, ich bin fitter und brauche weniger Schlaf!

Ich kann es nur empfehlen!


pmatze Themenstarter
pmatze
Beigetreten: 06.03.2010
PokerStrategist

Original von dhw86
willst du nun muskeln aufbauen oder abnehmen (gewicht verlieren)?

Sowohl als auch, zumal der Aufbau von Muskeln den Abbau von Fett fördert. (mir ist schon bewusst das optimalerer/effektiverer Muskelaufbau nicht möglich ist, also Prioritäten liegen vorerst auf Fettabbau)

@feymo2112, wie gesagt, ich habs versucht und könnt es nicht dauerhaft.


scribz
Beigetreten: 22.05.2007
Poker Player

Original von pmatze

Habe jetzt auch direkt noch Fragen zur Umsetzung der Refeeds. So wie meine bisherige Recherche das ergab, soll man die abhängig vom Fettanteil machen in der Häufigkeit. Wie bestimme ich den (kann das eine digitale Waage?), wie kann man das schätzen? Ich hab auf einer gelesen die Grenze ist bei 20% (drüber alle 7 Tage, drunter alle 3-4) und dann nochmal bei 10%(mehr als alle 3 Tage), kann mir darunter jetzt nichts vorstellen.
Dann ist dabei noch wichtig zu wissen ob der Körper schneller auf Sparflamme schaltet wenn ich beispielsweiße auf <1000kcal reduziere, als wenn ich auf 1500kcal reduziere. Refeeds sollen mehr als dem Umsatz entsprechen, sind irgendwelche ergoogleten kcalRechner gut oder taugen die nichts? Dann wird empfohlen an Refeedstagen hauptsächlich/ausschließlich Kohlenhydrate zu essen und vor allem auf Fett zu verzichten, wie sehr schlägt das ins Gewicht?

Bezüglich KFA-Messung: einer Waage würde ich da nicht trauen, meines Wissens funktionieren die so, dass die einen minimalen Stromimpuls durch deinen Körper senden und anhand des Widerstandes irgendwie den Fettgehalt berechnen können. Strom sucht den kürzesten Weg, also geht es durch deine beiden Beine - wo du evtl. mehr oder weniger Fett als am Rest des Körpers hast.

Das ist zwar nur Halbwissen meinerseits, allerdings dürfte dennoch korrekt sein, dass dir nur eine Messung beim Arzt genauen Aufschluss über deinen KFA geben kann.

Hier sind weitere Methoden beschrieben, ob und wie genau die sind, kann ich leider nicht sagen.

Der Kalorienrechner hier dürfte okay sein.

Dein Stoffwechsel fährt natürlich schneller runter, je weniger Kalorien du zu dir nimmst. Sport kurbelt den zwar ein bisschen an, dennoch wird er bei starker Mangelernährung einschlafen. Intervalltraining soll dem Stoffwechsel übrigens ganz gut Dampf machen, habe da schon viel Positives gelesen. Bei Interesse mal HIIT googeln.

Übertreibe es einfach nicht mit dem Kaloriendefizit, mach gut Sport und dann geht es eigentlich von allein. Refeeds soll man wohl wie du ja schon schreibst in Abhängigkeit vom prozentualen Körperfettanteil machen, allerdings wären die auch wiederum umso häufiger nötig, je größer dein Kaloriendefizit ist.

Ich selbst habs mal 6 Wochen so gemacht, dass ich bei einem Bedarf von ca. 2600 kcal um die 2000-2200 zu mir genommen habe und jeden Sonntag einfach gegessen hab, worauf ich Lust hatte. Ohne jetzt darauf zu achten kein Fett zu mir zu nehmen. Funktioniert hat es trotzdem, habe da so ein Pfund pro Woche verloren.


Bin zwar eher Laie aber ich seh mit Low-Carb immer das Problem daß man statt Sachen wie Obst, Gemüse oder Kartoffeln zu essen, die vielleicht nicht gerade schlank machen aber zumindest vernünftig produziert werden können, anfängt massenhaft Dinge wie Hähnchen oder Pute zu essen, was wenn man nicht Unsummen für echte Bioqualität ausgibt halt der letzte Schrott ist.


pmatze Themenstarter
pmatze
Beigetreten: 06.03.2010
PokerStrategist

Original von scribz
Bezüglich KFA-Messung: einer Waage würde ich da nicht trauen, meines Wissens funktionieren die so, dass die einen minimalen Stromimpuls durch deinen Körper senden und anhand des Widerstandes irgendwie den Fettgehalt berechnen können. Strom sucht den kürzesten Weg, also geht es durch deine beiden Beine - wo du evtl. mehr oder weniger Fett als am Rest des Körpers hast.

Das ist zwar nur Halbwissen meinerseits, allerdings dürfte dennoch korrekt sein, dass dir nur eine Messung beim Arzt genauen Aufschluss über deinen KFA geben kann.

Hier sind weitere Methoden beschrieben, ob und wie genau die sind, kann ich leider nicht sagen.

Genau wissen muss ichs ja auch nicht, ist ja nicht so das das eine exakte wissenschaft wär oder ich exakt auf meine/n Aufnahme/Verbauch achte.
Naja hat ergeben was ich erwartet habe, zwischen 10 und 20% (ca. 15).

Der Kalorienrechner hier dürfte okay sein.

Der sagt mir je nach einschätzung meine Tätigkeiten zwischen 2950 und 3300, das ist hart. Musste heute morgen schon richtig stopfen und grade wieder und bin erst bei 2000. Werd wohl meine Refeed Tage auf 3000kcal ansetzen.

Dein Stoffwechsel fährt natürlich schneller runter, je weniger Kalorien du zu dir nimmst. Sport kurbelt den zwar ein bisschen an, dennoch wird er bei starker Mangelernährung einschlafen. Intervalltraining soll dem Stoffwechsel übrigens ganz gut Dampf machen, habe da schon viel Positives gelesen. Bei Interesse mal HIIT googeln.

Muss ich mal schauen wie ich Sport in meinen Tag einbauen kann, weil mir das immer sehr aufwändig ist mit umziehen und raus gehen. Ich versuche mich seit ein paar Tagen am Seilspringen, denke das ist ein guter start und wenns wärmer wird und Freibad aufmacht geht auch mehr.

Übertreibe es einfach nicht mit dem Kaloriendefizit, mach gut Sport und dann geht es eigentlich von allein. Refeeds soll man wohl wie du ja schon schreibst in Abhängigkeit vom prozentualen Körperfettanteil machen, allerdings wären die auch wiederum umso häufiger nötig, je größer dein Kaloriendefizit ist.

Ja, das ist aber ein Problem, denn ich "muss" übertreiben. Ich hab schon seit Jahren versucht abzunehmen/zu trainieren, aber bin immer nach wenigen Wochen gescheitert, der Hauptgrund das ich im Moment nach wie vor motiviert durchhalte ist das ichs einfach direkt sehen kann im Spiegel und auf der Waage messen kann, das es gut voran geht.

Ich versuchs jetzt wohl so: Tag1: +3000kcal Tag2: ca. 1500kcal Tag3: ca. 1500kcal Tag4: so wenig wie möglich
hab mir überlegt, das am Tag vor dem Refeed Tag egal sein sollte wie viel man isst, da der Körper ja nicht im vornherein umstellen kann und am nächsten Tag wieder ausreichend gegessen wird, müsste doch eigentlich hinhauen?

@FjodorM, weiß jetzt nicht wie das BioSiegel einzuordnen ist, aber habe heute beim Netto Biosiegelrindfleich geholt und das ging vom Preis her eig. Aber ich muss ehrlich sagen, das ich ohnehin kein großer Anhänger von Bio bin, also in meinen Augen muss es nicht Bio sein. Aber wie gesagt, ich esse ohnehin viel zu gerne Obst als das ich LowCarb längere Zeit durchhalten könnte.


dhw86
Beigetreten: 07.12.2006
Elite Grinder

ich würde einfach über einen längeren zeitraum weniger kalorien essen alls dein körper braucht, dazu weiterhin sport, damit deine muskelmasse nicht schwindet.

und auf gesunde, ausgewogene ernährung achten.


Original von FjodorM
Bin zwar eher Laie aber ich seh mit Low-Carb immer das Problem daß man statt Sachen wie Obst, Gemüse oder Kartoffeln zu essen, die vielleicht nicht gerade schlank machen aber zumindest vernünftig produziert werden können, anfängt massenhaft Dinge wie Hähnchen oder Pute zu essen, was wenn man nicht Unsummen für echte Bioqualität ausgibt halt der letzte Schrott ist.

Low Carb heißt nicht, dass du auf Gemüse verzichtest, ganz im Gegenteil.
Ich esse meistens morgens ein Müsli mit Kiwi und ner Banane...das ist völlig ausreichend und man ist fit und mittags Steak, meist Rind oder mal Pute/Hähnchen mit Salat und Gemüse. Das ist perfekt.

Abends ist es egal was und wann man ist, hauptsache keine Kohlenhydrate und Süßigkeiten.
Klar gibt es Tage, an denen man Döner, Nudeln etc futtert, aber die sind einfach viel seltener geworden und man kann das dann richtig genießen:-)

Für mich bisher eine der besten Entscheidungen!


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