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Wasserfilter?

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ChrizJay
Beigetreten: 03.03.2007
Elite Grinder

Mach mir immer mehr Gedanken, was ich so zu mir nehme und ich trinke ca 2 - 3 Liter Wasser aus dem Hahn jeden Tag.

Wie gut ist das Wasser aus dem Hahn? Klar kommt drauf an und ich wohne auf dem Land aber es geht mir primär um die Leitungen(Was da so mitkommt) und sollte ich evtl das Wasser mal testen lassen? So Filter sind ja nicht gerade billig(wenn man bedenkt das es auch nur Schrott sein könnte und damit komplett wertlos).
Hat einer Erfahrungen, lohnt es sich für Hahntrinker?

Grüße


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8 Antworten
kaisler911
Beigetreten: 09.08.2007
PokerStrategist

Hatte mir mal die Wasserfilter von Britta geholt.

Beim ersten Mal trinken dachte ich mir noch, dass das Wasser viel besser schmeckt, aber mittlerweile merk ich da auch nix mehr groß (Spanne ca. 1,5 Jahre).

Das Wasser aus der Leitung ist das best kontrollierte Lebensmittel in Deutschland. Bleileitungen sollte es auch nicht mehr geben, sodass man sich eigentlich keine großen Gedanken machen sollte, wenn man Wasser aus dem Hahn trinkt. Je nach Region sicherlich unterschiedlich Kalkhaltig.
Einzig nach Urlauben oder längerer Abwesenheit wird dazu geraten nicht direkt aus dem Wasserhahn zu trinken, da sich dort wohl die Bakterien wunderbar vermehren sollen, wenn das Wasser in der Leitung steht (also da erstmal nen paar Minuten, am besten heiß, durchlaufen lassen).


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trekula
Beigetreten: 10.08.2007
PokerStrategist

Hallo ChrisJay,

für gewöhnlich ist das Wasser aus der Leitung in Deutschland gut. Über die Wasserqualität in Deiner Kommune/Stadt findest Du etwas beim Wasserversorger. Es werden regelmäßig Kontrollen mit entsprechender Analytik durchgeführt und veröffentlich. Ansonsten reicht ein Anruf ;) Meist ist das Problem von Verkeimungen nicht im Leitungsnetz, sondern beim Verbraucher selbst zu finden.
Wasserfilter (z.B. Drufi von SYR) helfen als Festinstallation die Leitungen vor Korrosion, Verkalkung, etc. zu schützen. Entsprechende Wartung vorausgesetzt ;)
Wenn Du zur Miete wohnst können auch die kleinen Filter (z.B. Britta) gute Ergebnisse erzielen, vor allem bei stark kalkhaltigem Wasser.


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AyCaramba44
Beigetreten: 27.04.2010
BlackMember

Wenn du Bedenken hast dann würde ich einfach einmal ein paar Euro investieren und dein Wasser direkt aus dem Wasserhahn testen lassen. Hast dannn zu 100% ein sicheres Gefühl beim trinken und wenn viel Kalk vorhanden ist dann eben ein Filter wie z.B. von Britta. Vorteil ist dann auch, dass du Kaffemaschine und Co nicht mehr entkalken brauchst und der Kaffee und Tee besser schmeckt oder zumindestens schöner aussieht.


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Habe zuhause auch den Filter von Britta und schmecke persönlich kein wirklichen unterschied. Ich benutz den nur, weil dann der Wasserkocher nicht so schnell verkalkt. Wenn ich aber einfach nur ein Glas WAsser trinken will, dann nehm ich das direkt aus dem Hahn und lass das nicht da durch laufen. Laut den Wasserbetrieben und Stiftung Warentest ist das Berliner Wasser aber auch besonders gut ;)


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josch2001
Beigetreten: 25.03.2006
BlackMember

Die Gemeinde, Stadt etc. muss afaik auch die Wasserwerte übermitteln falls du da anfragst. Dann hast du zumindest schon mal nen groben Überblick über Mineralien usw.. Was dann auf dem Weg noch so reinkommt durch marode Leitungen etc. ist dann logischerweise noch nicht dabei.


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breathingslow
Beigetreten: 21.02.2006
PokerStrategist

Kann man für 60-80 (?)€ beim Fraunhofer Institut aber als Probe einschicken und bekommt alle Werte die man kriegen kann.


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pKay
Beigetreten: 21.01.2005
BlackMember

Habe mich damit vor kurzem auch mal beschäftigt -vor allem um besseren Kaffe zu machen und Haushaltsgeräte zu schonen-

und vor allem nach so Umkehrosmose Tischfiltern.

Die machen einem quasi bakterienfreies destilliertes Wasser.

Die Werben ziemlich agressiv damit wieviel besser das für Kaffee und Tee etc. ist - soll aber letztlich nicht so gut sein, weil auch eben wichtige Mineralstoffe rausgefiltert werden.

Habe mich letztlich für einen Brita-Wasserfilter entschieden, der auf jeden Fall sichtbar und deutlich den Wasserkocher und die Kaffemaschine schon was Verkalkung angeht.

Nachteile sind potentielle Bakterienansammlung im Filter und ein großer Placeboeffekt aber bisher bilde ich mir ein, dass auch das Wasser das ich pur trinke viel besscher schmeckt, da wo ich wohne Wasserhälrte 18-19 herrscht, was schon extrem hart ist.


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Djax
Beigetreten: 19.08.2006
Oldschool Grinder

Original von pKay
Die Werben ziemlich agressiv damit wieviel besser das für Kaffee und Tee etc. ist - soll aber letztlich nicht so gut sein, weil auch eben wichtige Mineralstoffe rausgefiltert werden.

Das sollte wirklich kein Hinderungsgrund sein. Die Mineralien bezieht man in den wesentlichen Mengen aus der Nahrung und nicht aus dem Wasser wo sie in anorganischer Form vorkommen, die der Körper nur aufnimmt wenn man nicht genügend in organischer Form (Chelat) aufnimmt. Und wenn, kann er sie auch nur uneffektiv zu geringen Prozensätzen aufnehmen. (z.B. Kalzium (Kalziumsulfat, Kalziumkarbonat etc.) wird nur zu 5-10 Prozent aufgenommen, Kalzium in Chelatform zu 95 Prozent)
Außerdem musst dir nur mal die Mengen anschauen.
Paar Bsp.:
Kalium: Leitungswasser: 12mg/l Kartoffeln: 1000mg/100g
Eisen: Leitungswasser: 0,2mg/l Rote Bohnen 2,5mg/100g
Mangan: Leitungswasser: 0,05mg/l Getreide 5mg/100g

Deshalb kann man getrost sagen das die Mineralien im Wasser eigentlich vernachlässigbar sind...


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