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[Geschlossen] Bankrollmanagement bei pokerstrategy falsch erklärt

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Bankrollmanagement
Fast alle Pokerspieler versuchen es anzuwenden, doch die wenigsten schaffen es, Erfolgreich anzuwenden. Jetzt könnte man natürlich den Einwand bringen, dass diese Spieler ein sehr großes Kontingent an Disziplinen besitzen. Doch ich behaupte, dass diesen Spielern nicht das Bankrollmanagement den Erfolg gebracht hat, sondern ich behaupte vielmehr, dass diese Spieler ihre Erfolge dem Glück zu verdanken haben. Das System welches bei dieser Webseite vorgestellt wird, ist falsch. Aber dazu werde ich später näher eingehen.
Wieso ich diese Behauptung anstellen kann? Ich bin einer der wenigen Pokerspieler aus der Online Szene die nicht wegen des Geldes spielen, sondern wegen dem Spaßfaktor. Ich spiele auch keine hohen Beträge, sondern immer nur 10 €. Wenn diese verbraucht sind, dann setzte ich einige Zeit aus, ca. eine Woche und dann lade wieder den gleichen Betrag hinauf. Viele Spieler denken jetzt sicher, dass dies genau der Falsche Weg sei, denn bei einem guten Bankrollmanagement sollte der Aufladebutton tabu sein. Aber genau dieser ist es, welchen ich den Erfolg meiner Bankroll zu verdanken habe.
Vorweg für alle Kritiker, welche im Glauben sind, dass ein Verrückter seinen Hirngespinsten freien Lauf lässt. Ich genieße zurzeit eine Betriebswirtschaftliche Ausbildung und deshalb Waage ich es auch zu behaupten, dass ich eine Ahnung von solchen Materien besitze.
Vorgeschichte
So wie viele andere Spieler, welche neu zur Online Pokerszene hinzugekommen sind, habe ich mir viele Videos und Livecoachings angesehen. In vielen dieser Videos ging es um das Thema Bankrollmanagement. Anfangs war ich sehr erfreut darüber, dass es Richtwerte mit einer Konstante gab an die man sich halten konnte. Nachdem ich einige Misserfolge nach relativ kurzer Zeit hatte, begann ich auch sehr schnell dieses System zu hinterfragen. Zuerst dachte ich, dass es an meiner Spielweiße lag, doch als ich Professionelle Unterstützung besorgte und diese mein Spiel analysierte, kamen wir zum Schluss, dass es nicht an meinem Spiel lag, sondern an dem System, welches ich anwandte.

Wie schon zuvor erwähnt, bezieht sich das Bankrollmanagement auf eine fixe Konstante, nämlich 5%. Außerdem ist der Grundgedanke, dass ich nach einer bestimmten BB Anzahl aufsteigen oder absteigen kann. Das Resultat daraus ist, dass ich nie meine ganze Bankroll verlieren kann. Alles Recht schön und gut, doch hat das System einen entscheidenden Nachteil. Es ist langsam und es ist sehr schwierig auf den niedrigen Limits anzuwenden, weil es den GF nicht einberechnet.
Ein Beispiel hierfür ist:
Ich spiele AA MP 1 und mach eine B von 4BB+BBxLimper. MP2 bezahlt mit XY und der Flop kommt T69. Ich mache eine CB von 6BB.
Nun gibt es 3 Szenarien welche entstehen können:
Faktor 1: fold
Faktor 2: call
Faktor 3: raise
Faktor 1
Bei fold bekommen wir 4 BB + für unsere BR. Eine sehr schlechte Situation für uns den mit AA möchten wir etwas mehr bekommen.
Faktor 2
Call
Wir wissen, dass wir preflop mit AA gegen eine XY min 80% haben. Nun bekommen wir einen call. Meistens bedeutet das bei so einem Flop der Gegner ein Set Slowplayed und wir in die Falle laufen. Außerdem verliert man spätestens bei nach der zweiten Bet einen großen Teil seines Stacks, bis hin zum gesamten.
Faktor 3
Wir bekommen nach unserem Raise ein Reraise. Einerseits kann dies bedeuten, dass der Gegner vielleicht ein niedriges Premium Pair hält, aber anderseits kann es aber auch bedeuten, dass der Gegner 2 Pair getroffen hat, bis hin zum Set.

Szenarien wie diese gibt es viele und ein gutes Bankrollmanagement hilft dabei, solche Verluste zu mindern, dennoch möchte ich nochmals an die Leser Appellieren, dass eben die Verluste nur gemindert werde. Denn wenn der Gegner bezahlt sind wir meisten schlechter, sonst bekommen wir nur das Geld vom Preflopraise. Ich habe im Forum schon etliche solcher Berichte gelesen von Spielern welche Angefangen haben und fragen: „Ich spiele NL2 und nur gute Hände, aber dennoch ist meine 50$ Bankroll auf 27$ geschrumpft. Was soll ich machen, nämlich weiter mit eurem Bankrollsystem spielen, oder soll ich alles auf ein Pferd setzten? Meine Antwort ist Klar und Eindeutig, denn ich empfehle zweiter es.

Mein Erfolg bei der Bankroll ist dieses Motto: „Minimaler Einsatz und Maximaler Gewinn“. Aber nicht nur das, denn ein weiteres Motto ist, wer nichts Riskiert, der wird auch niemals viel Gewinnen, sondern er wird immer nur mit den anderen Fischen im Mittelmaß schwimmen. Diese zwei Grundsätze wiedersprechen sich auf den ersten Blick, aber dennoch haben Sie viel gemeinsam.

Hier die Erklärung
Bei Full Tilt ist der minimale Einzahlungsbetrag 10$. Mit diesen 10 scheint man auf den ersten Blick nicht weit zu kommen, außer man wendet meine Verdoppelung Strategie an und sieht die Chips nicht mehr als Geld sondern als Punkte und die Blindstufen als Level.
Hier meine Tabelle für das bessere Verständnis:

10,00 1 Level
20,00 2 Level
40,00 3 Level
80,00 4 Level
160,00 5 Level Ich gehe zurück zu Level 4 80$ als Joker auszahlen
320,00 6 Level
640,00 7 Level Ich gehe zurück zu Level 6 400$ als Joker auszahlen und ab sofort jedes 2. Mal ein Level zurück und sich die diferenz auszahlen lassen.
1.280,00 8 Level 2.560,00 9 Level
5.120,00 10 Level
10.240,00 11 Level
20.480,00 12 Level
40.960,00 13 Level Stopp! Ab hier wird spielen wir nur noch nach Bankroll: 5% pro Stack
81.920,00 14 Level
163.840,00 15 Level
327.680,00 16 Level
655.360,00 17 Level
1.310.720,00 18 Level
2.621.440,00 19 Level
5.242.880,00 20 Level
10.485.760,00 21 Level
20.971.520,00 22 Level
41.943.040,00 23 Level
83.886.080,00 24 Level
167.772.160,00 25 Level
335.544.320,00 26 Level
671.088.640,00 27 Level
1.342.177.280,00 28 Level

Mein Ziel beim Pokern ist es 1000.000 Euro zu machen, danach habe ich das Spiel gewonnen. Sollte ich mittendrin auf meinem Weg zur Mio. die derzeitige Bankroll verzocken, dann lade ich wieder 10 euro hinauf und beginne wieder von vorne. Naja eben nur fast, weil ich mir bei den Safe Steps Joker das Geld auszahlen gelassen habe. :)

Ich hoffe ich konnte einigen Spielern helfen und auch veranschaulichen, dass man auch seine eigenen erfolgreichen Strategien beim Pokern entwickeln kann.


91 Antworten
pampapam
Beigetreten: 21.02.2010
Elite Grinder

cliffs ?


ja, verdopplungsstrategie


4/10 obvious troll is obvious


Ich habe zu dem Teil einen guten Pokerkollegen der mir vor Jahren schon ein schönes SNG-Modell gezeigt hat. Hält sich zwar auch nicht ganz so an die Pokerstrategy Bankroll Linien, geht aber konform in Bereichen wie Downgrade der Limits bei Verlusten ab einem gewissen Punkt etc.

Die Millionen fände ich für mich vermessen. Mir hat es schon gereicht auf Pokerstars von 50 Euro auf mittlerweile 2k zu kommen. Da stagniere ich massiv, verzeichne auch keinen großartigen Zuwachs mehr.

Jedoch bringt mir mein Beruf genügend Geld ein, ich bin auf das Pokerspielen als Lebensunterhalt nicht angewiesen. Insofern sind diese 2000 Euro mein verdientes "Spielgeld", mit dem ich mir zumindestens hier und da mal ein bisschen "Spaß" kaufen kann.

Es soll Leute gegeben haben die vor Jahren für World of Warcraft Accounts tausend Euro gezahlt haben. Da finde ich bin ich mit meinem kleinen aber feinen Spieltrieb eigentlich noch harmlos.


JFXmaster
Beigetreten: 19.09.2008
Legacy Member

Cliffs:
- AA ist nie gut, weil man etweder nur das preflop raise einsammelt oder sicher hinten ist falls am flop gecallt/gerereaised wird
- OP hat eine Waage
- Verdopplungsstrategie bis Tausend Tausend € (1000.000 Euro stand da) is easy

Na dann, viel Erfolg!

:facepalm:


faceXm
Beigetreten: 27.10.2010
Poker Player

Obv loosing-player...

Das kannst du doch nicht so einfach vergleichen, sind doch zwei vollkommen verschiedene Ansätze... außerdem weißt du dass du für die Verdopplungsstrategie auch ne dicke Bankroll brauchst bei den Stufen?
Mal ganz abgesehen davon, ich glaub du hast wo nen ganz fetten Denkfehler im Bezug auf Poker sitzen... das offensichtlichste: du bist ein Glücksspieler. Falsche Community! Und wie viele Hände hast du gespielt? Zufällig 38?


FiftyBlume
Beigetreten: 06.06.2010
PokerStrategist

xD...beste Cliffs:

Unter 40k Euro braucht man kein BRM:)


Merlinius
Beigetreten: 30.06.2006
Elite Grinder

Original von JFXmaster
Cliffs:
- AA ist nie gut, weil man etweder nur das preflop raise einsammelt oder sicher hinten ist falls am flop gecallt/gerereaised wird
- OP hat eine Waage
- Verdopplungsstrategie bis Tausend Tausend € (1000.000 Euro stand da) is easy

Na dann, viel Erfolg!

:facepalm:

+
- OP hat eine betriebswirtschaftliche Ausbildung
- Strategie: Minimaler Einsatz und Maximaler Gewinn

<- das lässt mich ja glauben, dass das nur ein Witz ist. Betriebswirtschaftliche Ausbildung = Qualitätsgarant Dafür hast Du aber ganz schön viel Text geschrieben, denn so lustig ist er nicht. Und wenn Du eine betriebswirtschaftliche Ausbildung hättest, müsstest Du wissen, dass man nicht gleichzeitig den Gewinn maximieren und den Einsatz minimieren kann.

Falls ernst gemeint: Deine Strategie ist nicht sonderlich durchdacht. Es stimmt, dass man mit richtigem BRM nicht so schnell durch Glück auf 1 Mio kommen kann wie mit deiner, aber die meisten Spieler sehen das Spiel sicher nicht so, dass sie bei 1 Mio "gewonnen" und bei < 1 Mio verloren haben, sondern wollen bei größtmöglichem Erwartungswert spielen, ohne dabei ihre Bankroll zu sehr zu gefährden.

Deine Verdopplungsstrategie scheint Poker fast als reines Glücksspiel zu sehen. Hinzu kommt, dass man einfach, um bestimmte Limits zu schlagen, eine gewisse Erfahrung benötigt. Und wenn es nunmal 200k Hände dauern würde, um diese Erfahrung zu erlangen, bringt es auch nichts, wenn man sich mit einer Verdopplungsstrategie irgendwie nach 50k Händen hochgezockt hat, aber dann mit negativem Erwartungswert spielt.


Forteng1895FD
Beigetreten: 01.06.2007
PokerStrategist

pls move to BBV

kann doch nurn lvl sein ?(


Bin in Level 3 gestartet, bis Level 10 gekommen und jetzt broke. _cry:


So zimlich der größte Scheiss den ich je über brm gehört habe, und habe da einiges gehört


Original von Hobbes35i
Bin in Level 3 gestartet, bis Level 10 gekommen und jetzt broke. _cry:

DU hast vergessen dir die JOKER auszuzahlen! Fisch!


Th0m4sBC
Beigetreten: 01.06.2006
Oldschool Grinder

Original von Merlinius

Original von JFXmaster
Cliffs:
- AA ist nie gut, weil man etweder nur das preflop raise einsammelt oder sicher hinten ist falls am flop gecallt/gerereaised wird
- OP hat eine Waage
- Verdopplungsstrategie bis Tausend Tausend € (1000.000 Euro stand da) is easy

Na dann, viel Erfolg!

:facepalm:

+
- OP hat eine betriebswirtschaftliche Ausbildung
- Strategie: Minimaler Einsatz und Maximaler Gewinn

<- das lässt mich ja glauben, dass das nur ein Witz ist. Betriebswirtschaftliche Ausbildung = Qualitätsgarant Dafür hast Du aber ganz schön viel Text geschrieben, denn so lustig ist er nicht. Und wenn Du eine betriebswirtschaftliche Ausbildung hättest, müsstest Du wissen, dass man nicht gleichzeitig den Gewinn maximieren und den Einsatz minimieren kann.

Nicht als Basic-Strategie, aber am Ende des Produktlebenszyklus wird genau diese 'min- <---> maxstrategie' angewandt und das Produkt 'gemolken'. _grin:

Ansonsten beschriebt OP nichts weiter als ein 1BI-HUSNG-BRM mit gelegentlichen Auszahlungen. Das hätte man auch kürzer machen können.


NoLimitNOOB
Beigetreten: 10.07.2007
PokerStrategist

Original von xnoob1
Bankrollmanagement
...

Also ich mit meiner universitären Wahrscheinlichkeitstheorie-Ausbildung muss dir leider sagen dass du nicht eine Berechnung anstellst ...

Weder widerlegst du die Theorie des BRM, noch beweist du, dass deine Theorie zum Erfolg führt ...

Du suchst nur das schnelle Geld ... in diesem Sinne: NO THX


eben - spiel doch roulette


Latinoheat92
Beigetreten: 28.09.2010
PokerStrategist

erinnert mich an die Unterhosenwichtel...
1: Geld einzahlen
2: ....
3: Verdopplung der Bankroll


Original von mindnexus

Original von Hobbes35i
Bin in Level 3 gestartet, bis Level 10 gekommen und jetzt broke. _cry:

DU hast vergessen dir die JOKER auszuzahlen! Fisch!

:heart: GENAU junge JOKER wo war der JOKER????? :heart:


Testozter0n
Beigetreten: 29.01.2009
PokerStrategist


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