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richum
Beigetreten: 29.03.2010
PokerStrategist

Upps Doppelpost.


Original von richum
Wenn ich jetzt raten sollte warum der Text auf Englisch ist würde ich sagen er hat ihn vorgesetzt bekommen und sich nicht mal die Mühe gemacht ihn zu übersetzen oder ihn mit seinem Namen zu verzieren.
Was hier in letzter Zeit von den Rooms geboten wird ist wirklich an Lächerlichkeit kaum mehr zu überbieten.

genau das hatte ich mir auch gedacht


Nachdem sein Versuch einer Uebersetzung ja offensichtlich nicht besonders gut ankam, kann ich gut verstehen, dass er sich das nicht nochmal geben will. Wuerd ich auch nicht wollen.


Rubnik
Beigetreten: 12.02.2006
Oldschool Grinder

Original von richum
Wenn ich jetzt raten sollte warum der Text auf Englisch ist würde ich sagen er hat ihn vorgesetzt bekommen und sich nicht mal die Mühe gemacht ihn zu übersetzen oder ihn mit seinem Namen zu verzieren.
Was hier in letzter Zeit von den Rooms geboten wird ist wirklich an Lächerlichkeit kaum mehr zu überbieten.

Ich dachte deswegen erst, der post wäre ein Witz von einem anderen user.


Achalesas
Beigetreten: 08.04.2008
Poker Player

Ein Glück, das Ipoker Bots von Haus aus dabei hat !
Sonst wäre das Thema hier sicher nicht so einfach vom Tisch gewesen ;)

Ansonsten, lasst immer über die Baustellen herfallen, wo es grade wirklich brennt.
Die Anbieter scheinen damit ja bestens durchzukommen.
Was mich interessieren würde, gab es schonmal ein schlimmeres Jahr
als 2011 für den Ruf von Online Poker ?

Wem außer PokerStars soll man eigentlich noch vertrauen ?


rewtbox
Beigetreten: 06.12.2006
Elite Grinder

Wer ist kallebah - gibt es Kenntnisse/Belege über seine Funktion bei 888?

Hintergrund:
Ich wurde in der Vergangenheit von einem psde Partnerraum kontaktiert und man machte mir das Angebot der offizielle Repräsentant des Raumes hier im Forum zu sein (obv für Geld), obwohl ich zwar auf deren Seite spielte, sonst aber keinen Bezug zu der Firma hatte.

Deswegen würde ich gerne wissen wer kallebah ist.
Gehört er zu 888 und repräsentiert wirklich deren Meinung? Was ist seine Position?


mergelina
Beigetreten: 28.03.2008
Oldschool Grinder

Privater Beitrag

ich finde die ganze Angelegenheit irgendwie deprimierend.

Der Vorfall überrascht mich auch nicht sonderlich. Ihr könnt das Forum mal durchsuchen, es wird öfters von ähnlichen Bugs berichtet, wie etwa das Anzeigen einer falschen hand. Man hat vermeintlich die Nuts, am Showdown verwandelt sich die Holecards plötzlich in 24o und man hält trash. Der megapot geht wie selbstverständlich zum Gegener.

es ist also kein Einzelfall.

https://www.pokerstrategy.com/de/forum/thread.php?threadid=826694

Fehler passieren überall, auch sehr wichtige und entscheidende.
Im CL Finale wird ein Elfer in der Nachspielzeit verwehrt.
Die Auswirkungen sind millionenschwer und ändern Schicksale und Karrieren.

Mit Bugs habe ich kein Problem, sofern sie zufällig auftreten und jeden treffen könnten.
Klar ist es ärgerlich, aber solange sie nicht methodisch und wiederholt auftreten, kann man sie hinnehmen als eine art unkalkulierbare Varianz. Beim nächsten Mal bin ich vielleicht der glückliche.

Mein Problem dabei ist ein anderes. Ich bin ein Computerlaie was Programierung angeht. Aber impliziert ein Beheben solcher Bugs nicht auch, dass man sie gezielt erschaffen kann?

Und da bin ich mittlerweise einfach viel zu desillusioniert. Der Anbieter wird natürlich kein Interesse daran haben, im Gegenteil.
Aber das Unternehmen besteht aus lauter Angestellten, Programierern, individuellen Menschen mit Wünschen und Träumen. Die Möglichkeiten sind enorm und verlockend. Was hält einen Programierer mit einer gewissen kriminellen Energie und an der richtigen Position davon ab, mit System einen Partner zu bevorteiligen.

Ich halte die meisten Bugs für Zufälle, aber ich denke eben, wer diese beheben kann, kann auch welche platzieren, wie etwa: 74, 62, 32, J7 und mehr solcher Trashhände treffen für einen gewissen zeitraum immer die Nuts. Stellt Euch vor, Ihr wisst um diesen Bug, der von anderen Spielern nicht genutzt werden kann, und wie üblich als "unreal" suckouts abgetan wird.

Er wäre von enormen Vorteil. Der cooperierende Programierer würde alle paar Stunden wieder die Kombination ändern, also andere Karten wählen und diese seinem Partner mitteilen. Die Kartenzuteilung wäre weiter zufällig. Man müsste nichts weiter tun, als auf diese Karten zu warten. Es würde am Tisch kaum auffallen, nicht mehr als dass er ein lucky Fish ist. Und selbst wenn. Wer könnte dem überhaupt nachgehen?

Ich bin natürlich ein Laie und wünsche mir, dass soetwas nicht so einfach möglich ist. Aber es drängt sich mir zumindest die Vorstellung auf.

Collusionplay auf herkömmlicher Ebene ist ohnehin vorhanden, sind wir nicht naiv.
Das allein ist schlimm genug und Betrug. Wenn Spieler mit einem Marktwert eines Girah (Ps.com berichtete) in Versuchung geraten, wieviele nicht erfolgreiche Spieler werden mehr oder weniger fantasievolle Systeme kreieren.

Ich möchte das aber auch nicht überbewerten, es gibt wohl viel Betrugspotenzial seitens der Spieler und womöglich auch einzelner interner. Aber war Falschspiel und Absprachen nicht schon immer eine Sache mit der ein winningplayer konfrontiert war? Gut, früher wurde Falschspieler geteert und gefiedert, lieber zwei zuviele als einer zuwenig^^, man reagierte also unmittelbar mit Härte und Abschreckung. Es ist ein Merkmal unserer zeit, dass wir uns nicht wehren und einfach nehmen was kommt.

Wir fragen uns längst alle, wohin geht es mit dem Onlinepoker.
Es müssen Sicherheitssysteme gefordert und geschaffen werden in jegliche denkbare Richtung. Gerade hier ist Fantasie gefragt, gerade bei der Erörterung möglicher Betrugsszenarien.
Ich hoffe mal, dieses wird von den Anbietern, denen ich hier ausdrücklich absolute seriösität zuerkenne (verdienen ja ohnehin gut und sie haben eher selbst einen Nachteil davon), angemessen gewichtet.


Krupsinator
Beigetreten: 24.05.2010
PokerStrategist

Original von rewtbox
Wer ist kallebah - gibt es Kenntnisse/Belege über seine Funktion bei 888?

Hintergrund:
Ich wurde in der Vergangenheit von einem psde Partnerraum kontaktiert und man machte mir das Angebot der offizielle Repräsentant des Raumes hier im Forum zu sein (obv für Geld), obwohl ich zwar auf deren Seite spielte, sonst aber keinen Bezug zu der Firma hatte.

Deswegen würde ich gerne wissen wer kallebah ist.
Gehört er zu 888 und repräsentiert wirklich deren Meinung? Was ist seine Position?

Also das du kontaktet wurdest, finde ich schon reichlich mysteriös. Könnte mir auch vorstellen, dass Pokerstrategy sich dafür interessieren würde, welcher Partnerraum das war.

kallebah ist laut seinen vorherigen Aussagen ein Sebastian, der "VIP Poker Account Manager" von 888 ist. Nachname ist glaube ich Weber, vielleicht spielt mir beim Nachnamen aber mein Gedächtnis einen Streich.

Ist wohl verifiziert durch Pokerstrategy.

Mehr weiß ich auch nicht.


Original von mergelina
Mit Bugs habe ich kein Problem, sofern sie zufällig auftreten und jeden treffen könnten.
Klar ist es ärgerlich, aber solange sie nicht methodisch und wiederholt auftreten, kann man sie hinnehmen als eine art unkalkulierbare Varianz. Beim nächsten Mal bin ich vielleicht der glückliche.

Hehe, die "zufaellig" auftretenden sind eher die, die den Programmierern arg zu schaffen machen, weil sie schwer zu finden sind. Und um sie zu beheben muss man sie halt erstmal finden.

Die fuer Programmierer angenehmeren (weil leichter zu behebenden) bugs sind die, die systematisch auftreten, weil man sie anhand ihrer Systematik leicht nachstellen und dadurch leicht finden kann.

Original von mergelina
Mein Problem dabei ist ein anderes. Ich bin ein Computerlaie was Programierung angeht. Aber impliziert ein Beheben solcher Bugs nicht auch, dass man sie gezielt erschaffen kann?

Wie meinst Du das?

Das Vorhandensein von Bugs impliziert erstmal keineswegs, dass sie jemand bewusst erschaffen hat. Fehlerfreie Programme zu entwickeln, bzw. zu beweisen, dass ein Programm fehlerfrei ist, ist ab einer gewissen Groesse schlicht nicht mehr moeglich. Bugs existieren auch ohne dass man sie gezielt einbaut.

Natuerlich ist es prinzipiell fuer einen Programmierer moeglich, gezielt "bugs" in ein Programm einzubauen (man nennt die dann eher Hintertueren oder Trojanische Pferde), die bspw. fuer ihn einen Vorteil generieren. So etwas ist in der Vergangenheit nicht selten vorgekommen, ein bekanntes Beispiel ist eine Banken-Software, bei der der Programmierer Betraege die bei Rundungen weggefallen sind, auf ein separates Konto gebucht hat (rat mal, wem das gehoert hat).

Deshalb wird heutzutage sicherheitsrelevante Software unter speziellen Modellen entwickelt, z.B. unter einem Vier-Augen-Prinzip, wo niemals ein Programmierer allein irgendetwas aendern kann. Code-Reviews und -Audits gehoeren in diesen Bereichen heute ebenfalls zum Standard.
Ob sowas *alles* bei Poker-Software gemacht wird? Ich faends sinnvoll und wichtig und hielte es auch fuer notwendig, aber ich glaube nicht daran: die Kosten explodieren schlicht und ergreifend in solchen Entwicklungsmodellen.
Was die Anbieter von Poker-Software aber durchaus machen sind Audits: Du findest bei nahezu jedem Poker-Anbieter Zertifikate unabhaengiger Gutachter, die bestaetigen, dass die Software niemanden uebervorteilt. Ist die Software deshalb fehlerfrei? Natuerlich nicht. Gutachter konzentrieren sich auf die Kernfragestellungen und nicht auf "Kleinigkeiten". Auch Gutachter sehen nicht alles, auch Gutachter machen Fehler und nicht zuletzt kann man mit etwas (gut, etwas mehr) Hirnschmalz Modifikationen so gut verstecken, dass sie nahezu unmoeglich zu finden sind.

Kann man es ausschliessen, dass jemand einen Bug wie den von OP beschriebenen in die Software eingebaut hat? Nein. Ist es wahrscheinlich? Ich denke nicht. Warum? Weil es viel einfachere, unauffaelligere und sichere(re) Wege gaebe, sich unlautere Vorteile zu verschaffen.

Original von mergelina
Aber das Unternehmen besteht aus lauter Angestellten, Programierern, individuellen Menschen mit Wünschen und Träumen. Die Möglichkeiten sind enorm und verlockend. Was hält einen Programierer mit einer gewissen kriminellen Energie und an der richtigen Position davon ab, mit System einen Partner zu bevorteiligen.

qft

Original von mergelina
Es ist ein Merkmal unserer zeit, dass wir uns nicht wehren und einfach nehmen was kommt.

Das ist in der Tat eine IMHO beunruhigende Entwicklung, dass die Akzeptanzschwelle fuer Fehler immer weiter sinkt. Eine Entwicklung, die in "Insiderkreisen" durchaus seit langem bekannt ist. Aber Qualitaetssicherung ist teuer. Das ist das erste woran man spart.
Wenn jemand vor 20 Jahren ein Auto, eine Waschmaschine, einen Fernseher, whatever verkauft haette, das im Auslieferungszustand erstmal bei einem gute Teil der Kaeufer ueberhaupt nicht funktioniert und bei vielen nur wenig zufriedenstellend, haetten Kaeufer, Verbraucherzentralen, die Presse und weiss der Teufel wer diesen Hersteller gelyncht.
Vor ca. 10 Jahren kam das erste Auto auf den Markt, bei dem der "Affengriff" sogar in der Bedienungsanleitung dokumentiert war (der Smart). Inzwischen ist es voellig normal, dass Produkte im Kaufzustand nicht zufriedenstellend funktionieren und die Kunden nehmen es hin, dass sie erstmal Firmwareupdates machen muessen, erstmal in die Werkstatt muessen, damit der Bordcomputer neu programmiert werden kann oder erstmal der Kundendienst vorbeikommen muss, weil es nur piept und blinkt. Is ja Garantie drauf, kost ja nix. Well - fuer den Hersteller ist es auch guenstiger. Bananaware - reift beim Kunden.

Ich hab vor kurzem bei meinen Ellis einen Satelliten-Receiver angeschlossen. Neu gekauft. Stuerzte immer ab, nachdem er 288 Sender gefunden hatte. Firmware-Update (geht ja ueber Astra zum Glueck) und alles paletti. Meine Ellis haetten das Ding zurueckbringen muessen.

Original von mergelina
Es müssen Sicherheitssysteme gefordert und geschaffen werden in jegliche denkbare Richtung.

Ich finde, dieser Thread zeigt vor allem eins sehr deutlich: die von den Kunden geforderte und die von den Anbietern zugestandene Transparenz differieren massiv.

Ich denke, dass kallebah das in seiner Macht stehende versucht hat, um Transparenz zu schaffen, weil er offenbar wusste oder mitbekommen hat, dass den Kunden dies wichtig ist. Das war nicht viel, das war nicht ausreichend, keine Frage. Das hat insgesamt zu lange gedauert, auch keine Frage. Aber ich glaube ihm, dass ihm selbst auch keine weiteren Informationen zur Verfuegung standen und er das was ihm gesagt wurde nach bestem Wissen weitergegeben hat. Ich bin da Realist - er ist Supporter, kein Entwickler. Er bekommt von der Entwicklung auch nur das Noetigste mitgeteilt und wahrscheinlich auch nichtmal direkt.
Deshalb tut es mir persoenlich leid, dass einerseits die "Schlacht" um die Transparenz auf seinem Ruecken ausgetragen wurde und dass andererseits der Lerneffekt daraus bestehen wird, den Kunden in Zukunft lieber weniger zu sagen, weil sie mit dem Mehr an Information auch nicht zufrieden sind und sich stattdessen lieber auf den ersten stuerzen der sich ihnen zeigt, um ihm gehoerig zu zerfleischen.
Well, er ist Supporter, ich denke, er ist es gewoehnt, dass alles auf seinem Ruecken landet. Aber ich fand seinen Weg richtig und wuenschte, der "wuetende Mob" koennte sich hin und wieder mal zuegeln, um sich eine potentiell kooperationswillige Informations-Schnittstelle nicht zu verschliessen.


Hey Leute,

wir haben mit Anderson von 888poker einen neuen Ansprechpartner, der bei uns im Forum aktiv ist.

Er wird hier auf eure Fragen und Antworten eingehen die im Zusammenhang mti dem Vorfall bei diesem Turnier stehen:
Offene Fragen & Antworten - 888Poker

Viele Grüße
Hannes


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