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Malvania
Beigetreten: 01.10.2008
Oldschool Grinder

Original von kauai

Original von Xantos
Nehmen wir mal ein anderes Beispiel:

Als SPIEGEL-Neukunde kannst du dich auch werben lassen. Der Werber bekommt dafür dann z.B. eine Espressomaschine. Viele werben sich dann auch quasi selbst (über die Tante oder so).

Wenn du bereits ein SPIEGEL-Abo hast, besteht diese Option nicht. Denn der SPIEGEL möchte nicht doppelt für seine Kundenakuise bezahlen. Und das ist nach deutschem Recht auch völlig unproblematisch.

also ich hab mich mal werben lassen beim spiegel, nach nem jahr oder so gekündigt und jetzt vor kurzem mich wieder werben lassen. ging ohne probleme.

merkste selber oder?


itbmotw
Beigetreten: 03.03.2007
Oldschool Grinder

Original von Smegol
2. Ist das eine Sache zwischen Affiliate und Pokerraum und hat mit dem Spieler nichts zu tun

Und das ist der Punkt.

Es ist eben nicht allein Sache von Affiliate und Pokerraum.

Kunden haben Rechte, und diese dürfen nicht beschnitten werden, nur weil ihr meint, das machen wir jetzt mal unter uns aus...

Was habt ihr den für ein Rechtsverständniss....

Welches Recht des Kunden wird denn deiner Meinung nach beschnitten?

freies wechseln ist es sicher nicht, oder willst du ernsthaft behaupten man könnte nach 2 Jahren einfach so sagen, der hat mich damals nicht geworben, ich lasse mich nun neu werben?

Viel mehr ist das was du willst Betrug, du willst demjeniger der dich damals geworben hat sein Geld entziehen, was ihm für diese Leitung einfach zu steht und auf die nur der Affliate selber verzichten könnte oder aber der Pokerraum vorher ein anderen Vertrag abschließen könnte.

Dir entgeht hierdurch ja rein rechtlich nichts du zahlst ganz normal dein Rake, wie du es auch sonst müsstest, dass PS.de und andere Seiten dir noch was freiwillig geben ist eine ganz andere sache, selbst wenn PS.de dich geworben haben würde und nun sein Programm beendet (was sie nach den AGB sicher dürfen), dann bekommt PS.de dennoch weiter das Geld von der Pokerseite, denn sie haben dich ja damals geworben, würde auch in Deu vor Gerichten so bestand haben (innerhalb welchen Zeitrahmen PS.de die leistungen einstellen kann weiß ich nicht, aber gehen würde es sicher)


Smegol Themenstarter
Smegol
Beigetreten: 09.08.2006
Elite Grinder

Original von Xantos
Nehmen wir mal ein anderes Beispiel:

Als SPIEGEL-Neukunde kannst du dich auch werben lassen. Der Werber bekommt dafür dann z.B. eine Espressomaschine. Viele werben sich dann auch quasi selbst (über die Tante oder so).

Wenn du bereits ein SPIEGEL-Abo hast, besteht diese Option nicht. Denn der SPIEGEL möchte nicht doppelt für seine Kundenakuise bezahlen. Und das ist nach deutschem Recht auch völlig unproblematisch.

@rossoneri06:

mMn spricht für den pokerraum nach ablauf einer gewissen frist nichts dagegen, einen spieler umzutracken, da dann die gleichen kosten entstehen als würde die "alte" vereinbarung weiterlaufen.

Es gibt folgende zwei Möglichkeiten:

Option 1
Für das Werben des Spielers bekommt der Werber (Affiliate) 12 Monate lang X% des Umsatzes.

Option 2
Für das Werben des Spielers bekommt der Werber (Affiliate) lebenslang Y% des Umsatzes.

In Option 1 würde der Pokerraum Geld durch das von dir vorgeschlagene "Umtracken nach 12 Monaten" verlieren. Er würde de fakto doppelt bezahlen.

In Option 2 würde der Werber Geld verlieren, also würde er keinem kleinerem Prozentsatz Y als X zustimmen für lebenslang statt 12 Monate - da es ja nicht lebenslang wäre.

Noch ein Beispiel aus Deutschland:

Wenn du dir von einem Versicherungsvertreter eine Versicherung bei der Barmer aufschwatzen lässt, dann kannst du auch nicht nach 6 Monaten "umtracken" auf einen anderen Versicherungsvertreter, der dir ein paar Euro dafür verspricht. Denn Barmer möchte auch nicht doppelt bezahlen.

Deine Möglichkeit ist also, eine andere Krankenkasse zu wählen, wo du noch auf keinen Versicherungsvertreter "getrackt" bist. Genau das steht dir auch bei Pokerräumen/-affiliates frei.

Gib es doch Auf, diese unverschämte Praxis als normal verkaufen zu wollen.

Wie Nobyfisch es erklärt hatt, werden solche Praktiken in Steuerosen geduldet, in Deutschland und ich nehme mal an ganz Europa ist dies nicht erlaubt.

Und mit verlaub, einem Mitarbeiter von PS, die selber in einer solchen Oase ihren Firmensitz haben, und entscheident von solch einer Praxis profitieren,
unterstell ich mal, das da eine gewisse Objektivität fehlt.


rossoneri06
Beigetreten: 13.11.2006
PokerStrategist

Original von Xantos
@rossoneri06:

mMn spricht für den pokerraum nach ablauf einer gewissen frist nichts dagegen, einen spieler umzutracken, da dann die gleichen kosten entstehen als würde die "alte" vereinbarung weiterlaufen.

Es gibt folgende zwei Möglichkeiten:

Option 1
Für das Werben des Spielers bekommt der Werber (Affiliate) 12 Monate lang X% des Umsatzes.

Option 2
Für das Werben des Spielers bekommt der Werber (Affiliate) lebenslang Y% des Umsatzes.

In Option 1 würde der Pokerraum Geld durch das von dir vorgeschlagene "Umtracken nach 12 Monaten" verlieren. Er würde de fakto doppelt bezahlen.

In Option 2 würde der Werber Geld verlieren, also würde er keinem kleinerem Prozentsatz Y als X zustimmen für lebenslang statt 12 Monate - da es ja nicht lebenslang wäre.

ich meine ja auch folgendes, wie weiter oben schon geschrieben:
ich rede hier also weder von lebenslangen verträgen noch von begrenzten. ich meine unbegrenzte mit kündigungsmöglichkeit nach x jahren. dann hat der pokerraum an sich keine nachteile und es würde ein wettbewerb zwischen affiliates einsetzen, der normalerweise einen markt belebt. bei einer begrenzung der zahlungen des pokerraums an den affi kann an sich auch kein ruinöses preiskampf einsetzen, imo.

sozusagen eine option 3. wenn dies natürlich nicht möglich ist, dann kann man es nicht ändern. aber diese option sollte an sich für pokerseite und affiliate nicht per se schlecht sein. wettbewerb zw. affiliates schadet sicher nicht (in bestimmten grenzen zumindest).
für den pokerraum ist option 3 genausogut wie option 2 in meinen augen.


kauai
Beigetreten: 15.06.2006
Oldschool Grinder

Original von Malvania

Original von kauai

Original von Xantos
Nehmen wir mal ein anderes Beispiel:

Als SPIEGEL-Neukunde kannst du dich auch werben lassen. Der Werber bekommt dafür dann z.B. eine Espressomaschine. Viele werben sich dann auch quasi selbst (über die Tante oder so).

Wenn du bereits ein SPIEGEL-Abo hast, besteht diese Option nicht. Denn der SPIEGEL möchte nicht doppelt für seine Kundenakuise bezahlen. Und das ist nach deutschem Recht auch völlig unproblematisch.

also ich hab mich mal werben lassen beim spiegel, nach nem jahr oder so gekündigt und jetzt vor kurzem mich wieder werben lassen. ging ohne probleme.

merkste selber oder?

es geht darum, daß xantos beispiel falsch ist. da es beim spiegel sehr wohl möglich ist sich öfters werben zu lassen und sogar die möglichkeit der kündigung und neuaquisation besteht obwohl mich zuerst person x als affi zum spiegel gebracht hat, danach person y als affi.

es ist also kein lifetimevertrag wie beim pokern, hast du es es jetzt gemerkt ?!?


Xantos
Beigetreten: 07.09.2005
Legacy Member

@Smegol:
Wenn du mir ohnehin nicht glaubst/traust - was schade ist - dann gebe ich es tatsächlich auf. Allerdings verstehe ich dann nicht, wieso du dich im Feedback-Forum an uns wendest.

Original von rossoneri06
ich meine ja auch folgendes, wie weiter oben schon geschrieben:
ich rede hier also weder von lebenslangen verträgen noch von begrenzten. ich meine unbegrenzte mit kündigungsmöglichkeit nach x jahren. dann hat der pokerraum an sich keine nachteile und es würde ein wettbewerb zwischen affiliates einsetzen, der normalerweise einen markt belebt. bei einer begrenzung der zahlungen des pokerraums an den affi kann an sich auch kein ruinöses preiskampf einsetzen, imo.

sozusagen eine option 3. wenn dies natürlich nicht möglich ist, dann kann man es nicht ändern. aber diese option sollte an sich für pokerseite und affiliate nicht per se schlecht sein. wettbewerb zw. affiliates schadet sicher nicht (in bestimmten grenzen zumindest).
für den pokerraum ist option 3 genausogut wie option 2 in meinen augen.

Auf den ersten Blick hast du recht: Die Optionen 2 und 3 sind für den Pokerraum gleichwertig - aber nur dann, wenn der erstmalig werbende (und damit die Werbeleistung erbringende) Affiliate mit beiden Optionen gleich einverstanden wäre.

Wenn der Kunde aber dem Affiliate nach einem Jahr den Geldhahn abdrehen kann, wird dieser das aber nicht als gleichwertig empfinden und als Ausgleich einen höheren Prozentsatz wollen - Ausgleich für das Risiko des Verdienstausfalles.

Daher wiederum ist es eben auch für den Pokerraum nicht gleich.


Malvania
Beigetreten: 01.10.2008
Oldschool Grinder

Man kann nunmal legal nur einmal im Leben einen einzigen Account auf einer Pokerseite eroeffnen, von daher war das Spiegel Beispiel vlt nicht ganz gluecklich gewaehlt, da geb ich dir Recht.
Das Barmer-Beispiel finde ich jedoch sehr passend, wenn man es zum Beispiel mit einer Lebensversicherung vergleicht, die wohl auch meistens nur einmal im Leben abgeschlossen wird.

Aber da Smegol hier eine Beratungsresistenz an den tag legt, die durchaus beachtenswert ist und hier scheinbar sowieso nur rummeckern will, um welche unglaublich wichtigen Rechte er hier beschnitten wurde, bin ich mal raus aus dem Thread, discussion on the interwebz und so.


Smegol Themenstarter
Smegol
Beigetreten: 09.08.2006
Elite Grinder

@ Xantos
Weil es da noch andere Meinungen gibt als deine...


klausschreiber
Beigetreten: 31.07.2006
Elite Grinder

Original von Smegol
Wie Nobyfisch es erklärt hatt, werden solche Praktiken in Steuerosen geduldet, in Deutschland und ich nehme mal an ganz Europa ist dies nicht erlaubt.

Ich habe leider gerade keine bekannte Firma gefunden, aber trotzdem mal 2 deutsche Firmen, wo es genau so gehandhabt wird:

http://www.sunglasses2go.de/pp_index.php?shid=1

Ein Kunde, den Sie einmal für unser gemeinsames Geschäft geworben haben, bleibt immer Ihr Kunde. Sie bekommen ein Leben lang Ihre Vermittlungsprovision für alle Käufe, die dieser Kunde bei uns tätigt, egal wo er später einkauft.

http://www.presseportal.de/pm/67947/1400746/handy24_gmbh

Man erhält auf alle folgenden Bestellungen des Freundes eine Provision von satten 20.- EUR bar auf die Kralle und das sogar livetime. Egal ob heute oder in drei Jahren.


Original von Smegol
2. Ist das eine Sache zwischen Affiliate und Pokerraum und hat mit dem Spieler nichts zu tun

Und das ist der Punkt.

Es ist eben nicht allein Sache von Affiliate und Pokerraum.

Kunden haben Rechte, und diese dürfen nicht beschnitten werden, nur weil ihr meint, das machen wir jetzt mal unter uns aus...

Was habt ihr den für ein Rechtsverständniss....

Du bist kunde von dem pokerraum und sonst auch mal gar nichts. Der affiliate hat dir rein rechtlich überhaupt keine Verpflichtungen gegenüber - weil du eben keinen vertrag mit ihm hast, genauso wie der poker raum dir nicht zulassen muss dich nochmal anzumelden weil du so aufeinmal einen besseren deal kriegen würdest.

Großteils der affiliates geben 0 zurück, bei manchen kriegt man sogar gar kein Full Tilt rakeback und weiss noch nichtmal wer der affiliate ist - weil man eben irgendwan mal auf seite XZ mal auf nen banner geclickt hat (genügend leuten die ich kenn passiert) DAS IST AUCH OK REIN RECHTLICH OK SO WEIL DER AFFILIATE HALT BLOSS EINE WERBE PLATFORM IST.

Kannst dich als glücklich schätzen dass du überhaupt einen affiliate hast der dir was zurück gibt - gezwungen sind affiliates dazu nämlich mal gar nicht.
Dises ganze bla bla von "besten bedingungen" und kunden von affiliates ist ja sowieso nur im poker markt so - eben weil dort manche affiliates statt bloss 100% werbung zu machen angefangen haben mit besseren deals und rakeback zu werben.

Komm mal zurück zu realität plz


Original von klausschreiber

Original von Smegol
Wie Nobyfisch es erklärt hatt, werden solche Praktiken in Steuerosen geduldet, in Deutschland und ich nehme mal an ganz Europa ist dies nicht erlaubt.

Ich habe leider gerade keine bekannte Firma gefunden, aber trotzdem mal 2 deutsche Firmen, wo es genau so gehandhabt wird:

http://www.sunglasses2go.de/pp_index.php?shid=1

Ein Kunde, den Sie einmal für unser gemeinsames Geschäft geworben haben, bleibt immer Ihr Kunde. Sie bekommen ein Leben lang Ihre Vermittlungsprovision für alle Käufe, die dieser Kunde bei uns tätigt, egal wo er später einkauft.

http://www.presseportal.de/pm/67947/1400746/handy24_gmbh

Man erhält auf alle folgenden Bestellungen des Freundes eine Provision von satten 20.- EUR bar auf die Kralle und das sogar livetime. Egal ob heute oder in drei Jahren.

dann werden diese firmen ein problem haben.

man kann sie GERICHTLICH ZWINGEN die kundendaten UNWIDERRUFLICH zu löschen nach ablauf einer frist nach der kündigung...

dann ist dieser kunden n jahr später wieder neukunde...

und die firma kann nichts dagegen tun


m4rkus23
Beigetreten: 19.08.2005
BlackMember

Darf ich ma hijacken?
Ps.com distanziert sich doch so fein von ps-de, der guten alten kleinen Klitsche.
Dürft ihr dann immer noch so fröhlich mein Rake einkassieren wenn ihr mit denen nichts mehr zu tun habt? ;)


klausschreiber
Beigetreten: 31.07.2006
Elite Grinder

Original von noobyfish
dann werden diese firmen ein problem haben.

man kann sie GERICHTLICH ZWINGEN die kundendaten UNWIDERRUFLICH zu löschen nach ablauf einer frist nach der kündigung...

dann ist dieser kunden n jahr später wieder neukunde...

und die firma kann nichts dagegen tun

Jo, in Deutschland müssen sie aufgrund des Datenschutzgesetzes die Daten irgendwann löschen. Das ändert aber nichts daran, dass Lifetimetracking legal ist. Es ist in Deutschland nur nicht 100%tig umsetzbar, wenn der Kunde kündigt. Umtracken geht also auch in Deutschland nicht. Du kannst lediglich kündigen und dich dann aufgrund der Tatsache, dass die Daten gelöscht werden müssen, neu anmelden, ohne das die Firma merkt, dass du schonmal Kunde warst.
Da kommt es dann halt auf die Datenschutzgesetze des Landes, in dem die Pokerseite ihren Sitz hat, an.


Dominik7
Beigetreten: 15.06.2006
PokerStrategist

Original von Smegol
@ Xantos
Weil es da noch andere Meinungen gibt als deine...

Meinung!=Tatsache

Die Analogie zu dem Versicherungsvertreter ist doch nich zu leugnen oder siehst du das anders?


rossoneri06
Beigetreten: 13.11.2006
PokerStrategist

Original von Xantos
Auf den ersten Blick hast du recht: Die Optionen 2 und 3 sind für den Pokerraum gleichwertig - aber nur dann, wenn der erstmalig werbende (und damit die Werbeleistung erbringende) Affiliate mit beiden Optionen gleich einverstanden wäre.

Wenn der Kunde aber dem Affiliate nach einem Jahr den Geldhahn abdrehen kann, wird dieser das aber nicht als gleichwertig empfinden und als Ausgleich einen höheren Prozentsatz wollen - Ausgleich für das Risiko des Verdienstausfalles.

Daher wiederum ist es eben auch für den Pokerraum nicht gleich.

dieses argument würde ich z.t. akzeptieren. aber andererseits ist ja so, dass ihr bzw. jeder andere affiliate vorher nie wissen könnt, ob und wie viel ein neuer spieler an rake erzeugen wird. daher ist bei den umsatzbeteiligungen das größere risiko eh beim affiliate. man kann dann sicher so argumentieren, dass man eine durchschnittskalkulation macht, bei der spieler berechnet werden, die länger als unsere fiktiven x jahren bleiben. ok.

ein letztes argument würde ich aber noch für ein modell mit kündigungsmöglichkeiten vorbringen. das zusätzliche risiko, das der affiliate eingeht, hast du ja genannt.
das ist aber nur eine seite der medaille. schließlich wäre eine solche regelung auch eine chance, da ihr anderen affiliates dann auch spieler abwerben könntet, sofern ihr mit dem besten angebot überzeugt.
da das ja euer anspruch ist, wie ihr immer kommuniziert, und was ich auch glaube, sollten bei diesem modell für die "guten" affiliates die vorteile an sich überwiegen. (zumindest, wenn sich alle beteiligten einigermaßen rational verhalten und nicht durch parasitäres verhalten den ganzen markt gefährden)


Xantos
Beigetreten: 07.09.2005
Legacy Member

Original von rossoneri06
ein letztes argument würde ich aber noch für ein modell mit kündigungsmöglichkeiten vorbringen. das zusätzliche risiko, das der affiliate eingeht, hast du ja genannt.
das ist aber nur eine seite der medaille. schließlich wäre eine solche regelung auch eine chance, da ihr anderen affiliates dann auch spieler abwerben könntet, sofern ihr mit dem besten angebot überzeugt.

Damit verdammst du aber jeden Affiliate, auch Service Provider für den Spieler zu sein.

Es gibt eine Menge Affiliates, die sich voll und ganz darauf konzentrieren, Spieler zu werben. Dafür auch selber Werbung machen. Diese bieten ihren Kunden keinen Mehrwert - sondern einfach das, was der Pokerraum selbst anbietet.

Was du letztlich meinst ist die Kombination aus Affiliate & Serviceprovider - so wie PokerStrategy.com. Anstatt Gebühren von den Spielern zu verlangen, finanzieren wir unsere Inhalte & Services über Affiliation.

Nimm doch noch einen Fall: Spieler, die über teures TV-Marketing direkt z.B. zu PokerStars kommen. Soll nun PokerStars einen Affiliate dafür bezahlen, dass der Spieler dessen Services nutzen kann? Warum sollten sie das tun? Wenn der Spieler die Services nutzen möchte, kann er ja auch dafür bezahlen - z.B. mit einem CardRunners-Abonement.

(zumindest, wenn sich alle beteiligten einigermaßen rational verhalten und nicht durch parasitäres verhalten den ganzen markt gefährden)

Darauf kannst du lange warten ;)

Wenn es Möglichkeiten zu parasitärem Verhalten gibt, wird es immer jemanden geben, der sie ausnutzt. Daher muss ich ja ein System schaffen, welches parasitäres Verhalten unmöglich macht oder bestraft. Auf gutes Verhalten hoffen reicht leider nicht.


Smegol Themenstarter
Smegol
Beigetreten: 09.08.2006
Elite Grinder

Original von Dominik7

Original von Smegol
@ Xantos
Weil es da noch andere Meinungen gibt als deine...

Meinung!=Tatsache

Die Analogie zu dem Versicherungsvertreter ist doch nich zu leugnen oder siehst du das anders?

Doch, deine Vergleiche hinken..

Es gibt keine Versicherungverträge bei denen die Konditionen von Versicherungsvertreter abhängen, wo du den Vertrag abgeschlossen hast.
Und falls doch, kannst du den Vertrag kündigen und zu einem anderen Vertreter gehen...
Die Provision, die der 1 Versicherungsvertreter erhalten hatt, muß er anteilmäßig der Versicherung wieder erstatten...


btw: wenn hans dampf kunde bei VC poker war und dann zu euch kommt ist es von ps.com genauso parasitäres verhalten sry for OTspam

on topic: pokeraffiliating wird niemals n kündigungsrecht beinhalten... wenn, dann würde ich insta quitten... vielleicht noch CPL deals aber MGR? never ever

und viele tausende anderer affiliates würden es genauso machen... das entstehenden angebotsvakuum würde gar nicht so schnell bewältigt werden können imho...markt bräche zeitweise ein... und und ps.com und andere die gerne namentlich genannt werden würden ;) hauen sich dann die köpfe ein.

ähnlich wie regs auf ner rakeback plattform.


kauai
Beigetreten: 15.06.2006
Oldschool Grinder

Original von Dominik7

Original von Smegol
@ Xantos
Weil es da noch andere Meinungen gibt als deine...

Meinung!=Tatsache

Die Analogie zu dem Versicherungsvertreter ist doch nich zu leugnen oder siehst du das anders?

Ich seh das anders, der Vergleich ist hanebüchen.


klausschreiber
Beigetreten: 31.07.2006
Elite Grinder

Original von Smegol
Doch, deine Vergleiche hinken..

Es gibt keine Versicherungverträge bei denen die Konditionen von Versicherungsvertreter abhängen, wo du den Vertrag abgeschlossen hast.

Es gibt auch keine Pokerverträge, wo die Konditionen vom Affiliate abhängen. Der Vertrag zwischen dir und der Pokerseite wird in keinster Weise davon beeinflusst, ob du dich über Pokerstrategy oder über einen anderen Affiliate anmeldest. Dass es hier Content, Rakeraces usw. gibt, ist ein Vertrag zwischen dir und Pokerstrategy.

Außerdem kann dir auch der Versicherungsvertreter Geld dafür anbieten, wenn du dich von ihm werben lässt.


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