Original von rossoneri06
ein letztes argument würde ich aber noch für ein modell mit kündigungsmöglichkeiten vorbringen. das zusätzliche risiko, das der affiliate eingeht, hast du ja genannt.
das ist aber nur eine seite der medaille. schließlich wäre eine solche regelung auch eine chance, da ihr anderen affiliates dann auch spieler abwerben könntet, sofern ihr mit dem besten angebot überzeugt.
Damit verdammst du aber jeden Affiliate, auch Service Provider für den Spieler zu sein.
Es gibt eine Menge Affiliates, die sich voll und ganz darauf konzentrieren, Spieler zu werben. Dafür auch selber Werbung machen. Diese bieten ihren Kunden keinen Mehrwert - sondern einfach das, was der Pokerraum selbst anbietet.
Was du letztlich meinst ist die Kombination aus Affiliate & Serviceprovider - so wie PokerStrategy.com. Anstatt Gebühren von den Spielern zu verlangen, finanzieren wir unsere Inhalte & Services über Affiliation.
Nimm doch noch einen Fall: Spieler, die über teures TV-Marketing direkt z.B. zu PokerStars kommen. Soll nun PokerStars einen Affiliate dafür bezahlen, dass der Spieler dessen Services nutzen kann? Warum sollten sie das tun? Wenn der Spieler die Services nutzen möchte, kann er ja auch dafür bezahlen - z.B. mit einem CardRunners-Abonement.
(zumindest, wenn sich alle beteiligten einigermaßen rational verhalten und nicht durch parasitäres verhalten den ganzen markt gefährden)
Darauf kannst du lange warten
Wenn es Möglichkeiten zu parasitärem Verhalten gibt, wird es immer jemanden geben, der sie ausnutzt. Daher muss ich ja ein System schaffen, welches parasitäres Verhalten unmöglich macht oder bestraft. Auf gutes Verhalten hoffen reicht leider nicht.