Najo, wenn wir dem Gegner nur "ein paar random Flushes" geben, dann verzerrt das das Bild natürlich sehr stark. Sofern wir nicht ausschließen, dass der Gegner einen Made Flush slow spielt, besteht ein sehr großer Teil seiner Range aus Flushes, weil er aus dem SB eine sehr breite Range an suited Kombos spielen kann. 44 wäre wohl ebenfalls denkbar.
Mit ner breiteren Range aus Flushes in der Range des Gegners, wird's dann durchaus viel besser:
Board: As 5s 4s Kh Ac
Dead:
equity win tie pots won pots tied
Hand 0: 73.333% 73.33% 00.00% 33 0.00 { 5c5d }
Hand 1: 26.667% 26.67% 00.00% 12 0.00 { KK+, 44, A5s-A4s, KsQs, KsJs, KsTs, Ks9s, Ks8s, Ks7s, Ks6s, K5s, Ks4s, Ks3s, Ks2s, QsJs, QsTs, Qs9s, Qs8s, Qs7s, Qs6s, Qs5s, Qs4s, JsTs, Js9s, Js8s, Js7s, Js6s, Js5s, Ts9s, Ts8s, Ts7s, Ts6s, 9s8s, 9s7s, 9s6s, 8s7s, 8s6s, 7s6s, A5o-A4o }
Da der Turn den Gegner selten improved hat (außer mit K5s vielleicht), müssen wir seine Linie als Slowplay am Flop interpretieren. Dann sehe ich aber keinen Grund, nur einseitig Hände aus seiner Range auszuschließen. KK wird außerdem dadurch eher unwahrscheinlich, dass der Gegner preflop nicht gecappt hat.
Für mich daher ein recht klarer Value-Raise am River. Auf dem paired Board sehe ich nen Flush nach der Turnaction nur noch sehr selten 3-betten, daher würde ich auf nen Value-Cap auf jeden Fall verzichten.
Finde die Hand einwandfrei gespielt, incl. Raise/Call River.