es geht doch nicht darum, wie oft er den SD absolut betrachtet sieht sondern relativ.
einem PC würde man sagen VPIP = true und dann wird danach gefiltert, denn die Information haben wir, dass er freiwillig Geld investiert hat.
Und ab diesem Zeitpunkt, ab dem er schon Geld investiert hat preflop ist es völlig egal, wie viel VPIP er hat, sofern es wie hier nur darum geht, wie oft man ihn postflop zum Folden bekommen kann.
Es ist ja kein absolutes Zufallsereignis, sondern er hat nen VPIP getätigt und ab dem Moment geht er geauso oft zum SD wie der mit 20 VPIP. Wir haben ja die Information, dass er gelimpt hat und ab diesem Zeitpunkt bringt er 30% zum SD (abgesehen davon, dass er noch limp/folden könnte, was aber zu >99% nicht passiert). Und ab diesem zeitpunkt gibt es keinen Unteschied mehr mit der Anzahl der Hände, die am SD sind, wenn VPIP = true, egal ob er ein TAG oder ein Fisch ist, er bringt 30%der Hände mit denen er den Flop sieht zum SD und da er jetzt freiwillig Geld investiert hat sieht er nahezu immer den Flop.
Anders wäre es, wenn Hero first in im SB wäre und es um BB geht. Wenn BB hier 80 vpip und 30 WTS hat bringen wir ihn viel seltener raus als ein BB der 20 VPIP und 30 PFR hat, weil er noch keinen VPIP getätigt hat, aber in OPs Hand hat der Spieler schon gelimpt und abgesehen von der Stärke der Range gibt es jetzt keinen Unterschied mehr, wie oft der Fisch oder der TAG zum SD gehen, sofern beide 30 WTS haben (okay es gibt noch nen Unterschied, weil ein limpender TAG ne schwächere Range hat, aber das mal außen vorgelassen, ich denkeman versteht as ich sagen will ;))