Hallo Leute
Da ich mich gerade mit ToP beschäftige, habe ich mal eine Frage an die Highroller. Da ich nicht den nötigen Status besitze, muss ich hier posten.
In den Strategie-Artikeln heißt es ja, dass man immer versuchen soll, als Favorit natürlich, die großen Pots sofort zu sichern.
Das Buch meint aber, dass man so seine positive Gewinnerwartung reduziert.
Das Ziel ist es ja seine positive Gewinnerwartung zu erhöhen und die negative zu verringern.
Angenommen ich befinde mich HU am Turn und bin ziemlich sicher vorne. Der Pot ist groß und ich weiß, dass mein Kontrahent bei einem c/r sicher folden wird und ich mir den Pot auf jeden Fall sichern kann.
Eine Bet aber wird er sicher callen. Jedoch hat er einige Outs um mich am River zu überholen. So die Sachlage.
Sklansky meint aber, dass man seine Kontrahenten nicht vertreiben soll, wenn er inkorrekte calls tätigt; also ein call ohne entsprechende Odds. Auf lange Sicht wird er so mehr Geld verlieren.
Außerdem sinkt damit meine positive Gewinnerwartung und seine negative verringert sich, was wir natürlich nicht wollen.
d.h.: Vertreiben wir in diesem Beispiel unseren Kontrahenten, verlieren wir Geld und er gewinnt welches, auch wenn wir den Pot für uns entscheiden.
Würde mich auf einige Meinungen sehr freuen.