Ich glaube, meine Komfortzone wurde bisher auch zu einem großen Teil davon bestimmt, wie sicher ich mir war, das Limit zu schlagen. Ist man sich da sicher, kann man schnell den eventuellen Verlust als Varianz anerkennen und nicht so wichtig nehmen, denkt man, man ist vielleicht zu schlecht, kommt der "aus dem Fenster geschmissen" Gedanke und man wird nervös.
Ich weiß noch, dass mir die kleinen Limits da etwas Probleme gemacht haben, und ich beeindruckt war, dass man auf .5/1 an einem Abend an einem Tisch 20$ verlieren oder gewinnen kann. Inzwischen habe ich meine ersten Versuche auf 5/10 hinter mir und habe da auch den einleitenden 100BB (in 1k hands ^^) down relativ achselzuckend hingenommen, da ich inzwischen genug verschiedene Limits gespielt habe, um festzustellen, dass die Leute zwar besser werden, dass das aber keine Welten zwischen den Limits sind.
Ich finde auch, dass diese ganzen "Soll ich aufsteigen" Fragen etwas am Problem vorbeigehen. Wenn man Lust hat, einen guten Tisch findet und die BR das hergibt, dann gibt es doch keinen Grund, diesen Tisch nicht zu spielen? Man ist ja nicht auf einem Limit festgenagelt. Ich spiele momentan z.B. hauptsächlich 3/6, wenn es da zu wenig Tische gibt, schaue ich nach einem schönen 5/10 Tisch, falls sich da nichts findet fülle ich halt mit 2/4 auf.