ganz klar, Voraussetzung ist, dass das Board rainbow ist und der Gutshot 2card (sodass man fast immer auf die Nuts drawt und der Draw versteckt ist). Aber wenn das gegeben ist, kann man als default für 7:1 callen. Klar, wenn hinter einem ein maniac kommt oder noch der PFA oder andere Leute, von denen Aggression zu erwarten ist, dann ändert sich das, aber als standard kann man bei 7:1 rein auf die 4 Gutshot-Outs callen.
bei dem 21:3 Fall muss ich dir widersprechen. Wir brauchen imo auf jeden Fall IOs, der Valueraise mit nem starken Draw ist damit nicht zu vergleichen, denn da liegen wir am Flop über Durchschnittsequity und können daher for Value raisen.
Für den Gutshot brauchen wir aber 11:1, die müssen wir bekommen, bei 21:3 haben wir sie nicht, daher brauchen wir dazu noch IOs.
Klar können wir zum River bei nem großen Pot, müssen aber am Turn in den allermeisten Fällen eben nochmal 1 BB investieren, das können wir isoliert betrachtet am Turn zwar profitabel, aber wir müssen ja schon am Flop berücksichtigen, dass wir am Turn erneut eine bet investieren müssen, um unsere Equity vollständig realisieren zu können, das heißt, man muss hier mit 1,5 BB als Investment kalkulieren und das reicht dann eben auch wieder nicht ohne IOs.
Dass man die Equity bis zum River realisieren kann, das ist bei BD-draws wichtig, daher werden diese zusammen mit anderen Draws wertvoller, weil man oft den Turn auch callen kann, aber hier callen wir ja direkt auf unsere 4 Outs und da dürfen wir nicht den River miteinbeziehen, wir callen nur auf Improvement am Turn, da reichen dann 21:3 nicht aus ohne IOs.
Es geht da nicht um die Equity oder wie oft wir sie realisieren können, sondern um Odds & Outs und da wird nur die nächste Street berücksichtigt (abgesehen von BD-draws wie erwähnt. Bei BD-draws improven wir ja am Turn zu einem starken Draw, wenn der Turn uns hilft, bei nem Gutshot ist das nicht möglich, der hat am Turn immer noch nur 4 Outs).