Guten Abend,
ich wollte mal nachfragen ob der eine oder andere schon gute Erfahrungen damit gemacht den Tisch zu wechseln wenns schlecht läuft.
Ich würde mir ne Grenze setzen an Deiner Stelle - sprich wenn Du z.B. mehr als 25 Big Bets an nem Tisch verloren hast, solltest Du wechseln.
Hab ich früher auch überlegt, aber dann bin ich lieber auf Zeitlimit gegangen. Wenn du den Tisch wechselst weil es nicht läuft, ist das eine viel schlimmere Niederlage als die verlorenen BBs. Kannst ja nicht ewig weglaufen. Gucken was passiert ist, eigenes Spiel kontrollieren, Gegner analysieren und besser machen. Dabei kannste noch dein Tischimage nutzen. Wenn du grobe Fehler gemacht hast, dann kannst du in einer ähnlichen Situation mit besseren (also guten bis sehr guten) Karten annehmen, dass die anderen dich vielleicht nicht ganz so ernst nehmen und du mehr in den Pott bekommst. Klappt eigentlich ganz gut, wenn du nicht gerade mit Nieten am Tisch hockst, die sowas gar nicht schnallen.
Wenn du allerdings merkst, dass sich jemand auf dich eingeschossen hat, der womöglich noch links von dir sitzt, dann isses für nen Anfänger noch ganz okay aufzustehen. Später musst du allerdings lernen den Spiess fix mal umzudrehen.
Gruss
Erik
Moin!
Ich habe mir angewöhnt, den Tisch zu wechseln, wenn es aus diversen Gründen nicht läuft und somit für mich frustrierend wird.
Wenn ich z.B. absolut keine Hand zum Spielen bekomme oder keinen einzigen Flop treffe und Runde für Runde meine Blinds verliere, dann wechsle ich. Es ist mir zwar eigentlich klar, dass es keinen vernünftigen Grund dafür gibt, dass es an einem anderen Tisch besser laufen muss, aber es gibt mir einen Kick des Optimismus.
Wenn ich dann aber weiterhin nichts treffe oder gar grobe Fehler mache, mache ich eine generelle Pause.
Uwe