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[Geschlossen] Fishgedanken und Antipoker

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Valyrian
Beigetreten: 26.03.2009
PokerStrategist

ich bin neu, ich bin ein fish und ich habe keine Ahnung vom strategischen Poker auf mittlerem oder hohem Skill Niveau.
Alles eingestanden und akzeptiert.

Aber die hier angebotenen Einsteigerstratiegien SSS und BSS schrecken mich doch schon nach kurzer Zeit komplett ab. Ich habe die Artikel gelesen (und verstanden) und auch im Spiel versucht umzusetzen.
Aber aus meiner Sicht bedeuten beide Strategien eine Art Antipoker zu spielen.
(Fast) alles ist festgelegt, sogar die Starthände, die Reaktionen etc. (bei BSS)
Ziel scheint zu sein das eigene Denken weitgehend zu minimieren, wohl um dumme Fehler auszuschließen. Ok.
Aber mir verleidet das komplett den Spaß an dem Spiel, da stundenlang nach Schema F zu spielen, kleinere Beträge einzusammeln, dann vielleicht auch noch 2,3 Showdowns mit 80% zu verlieren und wieder weitermachen (grinden nennt man das wohl?)

Meine Frage ist jetzt einfach die, muss man eben da durch (wenn man kein hohes Risiko eingehen will Pleite zu gehen) sich eben langsam, aber (relativ gefahrlos) auf höhere Level spielen und mit einer größeren Bankroll kann man dann auch experimentieren, "richtiges" Poker (LAG) auf kleineren Levels üben, oder wird das auf den höheren Ebenen ganz anders?
Denn als quasi Automat zu spielen ist echt nicht mein Ding.

Mir scheint übrigens diese SSS und BSS Strategie, die versucht möglichst fehlerfreies Poker zu spielen eine falsche, oder vielleicht besser "zu wortgetreue", Interpretation von Sklanskys Fundamentaltheorem zu sein.
Denn der ganze Witz besteht (für mich) darin, dass das Verhältnis von eigenen "Fehlern" und "Fehlern" des Gegners zu meinem Vorteil ist.
(Daher auch mein Faible für die LAG)
Daher ist es natürlich viel profitabler, wenn ich anstatt supertight nur Premiumhände spiele und gegen gute Gegner kaum Action bekomme (also relativ fehlerfrei spiele), wenn ich viel looser spiele, also (freiwillig!) mehr Fehler mache, dadurch aber mehr Action generiere und vor allem meine Gegner zu mehr Fehlern verleite, bzw. sie ausspielen kann.

Für mich repräsentieren Spieler wie Tom Dwan diesen Stil. Der hat einerseits das ganze theoretische Wissen drauf, spielt aber trotzdem kein Schema F Poker und haut sie gerade deshalb alle um.
Aber solche Spieler sind wohl nicht das was Poker Strategy versucht heranzubilden, oder?


16 Antworten

Die Strategie die du hier lernst ist einfach +EV, besonders gegen Fische die kein langweiliges ABC Pokern spielen wollen.


Verabschiede dich besser ganz schnell von dem Gedanken, auf den Micros und Small Stakes LAG profitabel spielen zu können. Es macht zwar Spaß, aber beruht auch darauf, dass deine Gegner Hände folden können, wenn sie sich geschlagen sehen. Oft wirst du aber gnadenlos runtergecallt, denn Leute mit einer "lol, i has top pair, i call 3 streets"-Einstellung denken gar nicht erst darüber nach, was du mit deinen Moves repräsentieren willst.


kulmi
Beigetreten: 31.03.2007
Elite Grinder

LAG is kein ansatz der dazu da ist spaß zu machen. ganz grundsätzlich solltest du als erstes verstehen dass ps.de dazu da ist, dir zu vermitteln dass es um geld und nicht um spaß geht. klingt jetz hart und ist so auch nicht ganz richtig weil viele hier sicher spielen weil es ihnen auch spaß macht aber vordergründig geht es uns ums geld und höchstens den fishen um spaß!

deswegen heißt richtiges poker auch nicht irgendwelche sicken moves zu machen, sondern zu gewinnen. und da aller anfang schwer ist, wird das hier eben versucht dies mit charts zu vereinfachen. ein beispiel: man lernt anfangs dass man als PFA immer eine cbet macht. wie ein roboter. nach einer zeit merkt man dann, dass es oft nicht die beste lösung ist. man bekommt ein gespür dafür wie stark welches board die calling range von welchem gegner getroffen hat. so lange man solche konzepte wie ranges nicht verstanden hat kann man diesen nächsten schritt nicht gehen. ps.de versucht keinesfalls das zu verhindern, nur haben sie eben ein wirtschaftliches interesse daran leute erstmal zu winningplayern zu machen.
in den handbewertungs- und strategieforen kann aber jeder über individuelle verbesserungen seines stils diskutieren und wer das macht hat auch gute chancen einer der wirklich starken spieler hier zu werden. und nichts anderes hat auch tom dwan gemacht, in einer perfektion die ihm wohl niemand nachmachen kann.

so genug ps.de gelobt ;) du scheinst einfach naive (fish-)vorstellungen von poker zu haben, es ist ein kreislauf von lernen und spielen, und ja auch an grinden kommt man dann mal nicht vorbei. wenn man dabei aber aufmerksam auf sein spiel achtet wirds auch selten langweilig ;)


ansHans
Beigetreten: 10.09.2006
Elite Grinder

Alles was du hier lernst ist gewinnorientiert. Es heisst nicht, dass alles was du hier liest in jeder Situation so 1zu1 anzuwenden ist.

Da du ein Neuling bist gehe ich mal davon aus, dass du nicht weiss was longterm bedeutet. Mit den Strategien die du hier lernst machst du longterm Gewinne. Wenn du jetzt deine 500 Hände, lass es meinetwegen auch 5000 ände sein, mit deiner eigenen LAG oder was auch immer Strategie gespielt hast und Gewinne gemacht hast heisst das nicht, dass du du nach 100k Hands ein großer Loser sein kannst.

Je nach Limit gibt es hier auch Content. Natürlich ist es auf z.B. NL1k nichtmehr profitabel den Standard ABC-Pokerstyle zu spielen. Doch dann spielen halt Reads, die gesammelten Hände und tieferes Spielverständnis eine große Rolle was du, ohne anmassend zu sein, sicherlich nicht hast.

Deshalb ist es VOR ALLEM auf den Micros wichtig sich an gewisse Regeln zu halten weil der LAG Style den du beschreibst einfach null profitabel ist. Die Leute folden nicht bzw. machen sich überhaupt keine Gedanken über eine Hand.

Klar im Fernsehen (weil du Tom Dwan ansprichst) ist das natürlich immer ganz toll anzusehen aber in der Realität, mal abgesehen von den oberen Mid-Highstakes, einfach unprofitabel.

€: Habe grade deine Thread "Nase voll" angeguckt und muss sagen du gehts komplett falsch an die Sache ran. Du kriegst hier nicht 50$ geschenkt und bist in einem Jahr Millionär. Zeige Disziplin und Fleiß dann wird das was. Wenn du als Einsteiger schon so ne Einstellung vertritts muss ich dir sagen wird es schwierig für dich langfristig profitabel Poker zu spielen.


Troppo
Beigetreten: 25.09.2008
Elite Grinder

Original von Hobbes35i
Verabschiede dich besser ganz schnell von dem Gedanken, auf den Micros und Small Stakes LAG profitabel spielen zu können. Es macht zwar Spaß, aber beruht auch darauf, dass deine Gegner Hände folden können, wenn sie sich geschlagen sehen. Oft wirst du aber gnadenlos runtergecallt, denn Leute mit einer "lol, i has top pair, i call 3 streets"-Einstellung denken gar nicht erst darüber nach, was du mit deinen Moves repräsentieren willst.

#2

Wenn du gut genug bist kommst du irgendwann in die Limits, in denen du auch viel Nachdenken musst.

Troppo


Michael
Beigetreten: 07.01.2009
PokerStrategist

Hi scoop,
als ich seinerzeit bei PokerStrategy.com Mitglied geworden bin, hatte ich einen ähnlichen Eindruck: Das ist mir zu starr, lol@SHC, da ist alles vorgegeben, wo bleibt der Hirnschmalz?

Mittlerweile stammen die Einsteigerartikel aus meiner Feder und die BSS-Texte sind in Zusammenarbeit mit Hasenbraten (vielen Dank noch einmal für die Monsterarbeit) entstanden. Und vielleicht kommt es nur falsch rüber, aber besonders die BSS-Texte sollen alles andere, als den Leser von der eigenen Denkleistung entbinden.

Was Hasenbraten und ich versucht haben, war, einerseits für möglichst alle Situationen Spielweisen aufzuzeigen, die man als Einsteiger direkt verwenden kann, andererseits aber auch die Grundprinzipien wie Pot Control oder Protection zu vermitteln, aus denen sich die konkreten und in Konsequenz auch eigene, an die Situation angepasste Spielweisen herleiten lassen.

Weiter ausgeführt wird das dann z.B. durch die Artikel von MiiWiin in der Silber-Sektion oder Remoh in der Gold-Sektion.

Es steht zwar nicht so offen in den Artikeln: "Denk bitte selbst nach", doch im Grunde ist es das, was sie sagen: So funktioniert's, aber das ist noch lange nicht alles.

Klar braucht man für NL10 auf Full Tilt Poker oder für NL100 auf Everest Poker ^^ kaum mehr als die Bronze-Artikel. Nur für mehr muss man sich doch ein paar Gedanken machen. Mit ein Grund, warum es nicht nur die Bronze-Artikel gibt, sondern auch Videos, Coachings, Handbewertungen und Software wie den Equilator.

Wäre alles mit ein paar Charts getan, bräuchte es das alles nicht. Sollte das nicht so rübergekommen sein, bin ich ganz Ohr für Verbesserungsvorschläge, hier im Thread oder direkt an michael@pokerstrategy.com.

viele Grüße
Michael


Du hast ja schon eine der wichtigsten Faktoren beim Pokern gelernt. Selber denken und nachfragen =)

Also ich kann dir über die SSS nicht viel sagen, ich denke, es ist ok, wenn man das nach Schema F spielt, deshalb sag ich gleich was zum "richtigen" Poker^^

Es wird hier ja immer nur geredet, dass alle LAG spielen woll. Der größte Unterschied beider Varianten ist das Preflopspiel. Das heißt, du wählst Preflop einfach mehr Hände aus, die du spielt. Sobald du am Flop bist, spielst du in beiden Varianten aggresiv und das ist der Zeitpunkt, an dem du dein Geld verdienst. Nicht, weil du Preflop mal die Blinds einsammeln kannst, oder jemand auf deine 3-Bet foldet. Postflop wird das Geld gemacht.

Es gibt durchaus Spieler, die Preflop absolut tight sind, dann aber am Flop passiv und weak werden und sich dann wundern, warum sie damit kein Gewinn machen (siehe Sorgenhotline, mit Non-SD-Winnings).

Das SHC von Pokerstrategy zeigt dir nur eine Auswahl an Händen, mit denen du es leichter hast postflop aggresiv zu spielen.
Als Beispiel: Starthand AK auf - K38o -> Du kannst davon ausgehen eine richtig gute Hand zu halten. Starthand K4 auf - K38o -> Jetzt gehen die Überlegungen los, ob du jetzt wirklich die beste Hand hälst.
Was ich mit meinem vielleicht ein wenig übertriebenen Beispiel sagen möchte ist, dass du mit der Strategie von PS.de in weniger schwierige Entscheidungen kommst. Und wieso am Anfang einer vielleicht großen Karriere sich in Schwierigkeiten begeben, denen man extrem leicht aus dem Weg gehen kann.

Naja, langer Post, hoffe du hast verstanden, was ich sagen will =)

€: Hihi, immerhin noch Silber über die Prüfungszeit gerettet^^


kloputzer7
Beigetreten: 01.04.2006
BlackMember

Original von Scooop
Aber die hier angebotenen Einsteigerstratiegien SSS und BSS schrecken mich doch schon nach kurzer Zeit komplett ab. Ich habe die Artikel gelesen (und verstanden) und auch im Spiel versucht umzusetzen.
Aber aus meiner Sicht bedeuten beide Strategien eine Art Antipoker zu spielen.
(Fast) alles ist festgelegt, sogar die Starthände, die Reaktionen etc. (bei BSS)
Ziel scheint zu sein das eigene Denken weitgehend zu minimieren, wohl um dumme Fehler auszuschließen. Ok.

keine angst, poker wird noch schwerer als dir lieb ist, wenn du genügend hoch aufsteigst...

fürs erste am besten solche gedanken einfach mal ausschalten und grinden


wenn du auf den Nosebleeds wie NL5k oder NL10k spielst, dann kannste auch moven und mal mit 27 preflop raisen, am flop checkraisen udn den turn secondbarreln ohne was getroffen zu haben...
Aber um erstmal dorthin zu kommen musst du diszipliniert spielen und sehr viel Geduld mitbringen.


Valyrian Themenstarter
Valyrian
Beigetreten: 26.03.2009
PokerStrategist

vielen Dank für die Beiträge.
Sehr interessant die Ansichten der erfahrenenren Spieler zu hören.

Das Handbewertungsforum werde ich dann demnächst auch mal unsicher machen und mir zeigen lassen, wieso meine Überlegungen nicht klug waren.

Was die Artikel zur BSS angeht, so finde ich die ausgesprochen verständlich und wollte da gar keine Kritik aufkommen lassen. Der Fehler lag wohl einmal mehr auf meiner Seite.
Zum Beispiel hatte ich eine Situation am CU mit K10s bei der zwei sehr loose Spieler in früher Position gelimpt hatten. Der SB und BB waren extrem tight, würden also nur mit Monstern erhöhen, einziges "Problem" war der BU. Der gerne mal erhöht, allerdings selten bei (dann) 3 Limpern.
Weil ich also mir dachte, wenn ich mit meinem KT gut treffe (flush draw, OESP oder 2 pair oder so) habe ich gute Chancen einen großen Pot zu spielen, insbesondere mit Position auf die beiden loosen Vögel.
Dann habe ich mich an die Strategie gehalten und gefoldet und prompt kam TT3. Ich habe mich natürlich schwarz geärgert, aber eben über die BSS, die mich "zwang" die Hand zu folden. So im nachhinein gesehen hätte ich wohl meiner Überlegung folgen sollen, die BSS keine Regel, sondern eine Richtlinie sein lassen und in der Situation eben mal einen Einsatz riskieren, den ich bei Erhöhung und/oder flop verpassen eben verbrannt hätte, der mir aber in der konkreten Situation Aussicht auf das ca. 20fache des Einsatzes gebracht hätte.

Auf zum Grinden, habt Dank für die Unterstützung.


Eine gaaaaaaaaanz wichtige Sache noch:

Bewerte deine getroffene Entscheidung zu dem Zeitpunkt, an der du sie getroffen hast und nicht aufgrund des Ergebnisses.
"Er hat ja gewonnen, also hat er es gut gemacht" gibts beim Poker nicht, nur beim Fußball^^

Zur KT Hand =)
Fold ist wohl das beste, Limpen medium, Raisen auch ok, aber schwer mit 2 loosen Leuten, aber du hast Position. Versuch einfach dir immer wieder Gedanken zu machen, warum du jetzt welche Line spielst. Wenn du immer eine vernünftige Erklärung geben kannst, dann ist es gut^^


DerBobs
Beigetreten: 01.08.2006
Oldschool Grinder

Original von Scooop
Dann habe ich mich an die Strategie gehalten und gefoldet und prompt kam TT3.

und hättest du dich auch geärgert wenn du 72o gefoldet hättest und der flop wäre 22T gekommen?
nicht ergebnisorientiert denken!


PetroAce
Beigetreten: 01.02.2009
PokerStrategist

zu deinem beispiel...

irgendwie nicht logisch sich im nach der abgeschlossenen runde über die verpassten nuts (vorausgestezt es waren die nuts) zu ärgern.
wie oft ärgert man sich über spieler, die nicht einsehen wollen, dass sie eigentlich geschlagen sind und eigentlich hätten aufgeben müssen und dann doch mit nem gutshot am river ihr set hitten. heute morgen zb. AA gegen 55, preflop all in... am turn kommt die 5.. wäre billiger gewesen, ich hätte seinen raise nur gecallt und hätte am flop gebettet, da hätte er bestimmt aufgegeben... war es jetzt eine fehlentscheidung meinerseits oder von ihm... ich glaube ich habe alles richtig gemacht und trotzdem verloren, dafür hatte ich vorher einem mit JJ (2x hintereinander) die hosen runtergelassen. anderes beispiel. limp aus utg (bigstack) ich raise mit KQ am button. treffe am flop K. utg ckecks, ich raise, er callt. turn K, geilo drilling. er raist... was nu? da ich eh nur noch potsize stack habe all - in... und verliere gegen AK... wtf?!? ak gelimpt. *grumpf
board war nicht drawlastig nix.. ärgerlich, aber passiert.


RaiserBlade
Beigetreten: 17.10.2007
Oldschool Grinder

Antipoker weil man nichts mehr denken muss?!
Was hast du denn gedacht als du noch keine Artikel gelesen hast?
Bestimmt nicht mehr als "Fold" oder "Call" und mit den Nuts mal n "Minreraise ;)


Fantomas741
Beigetreten: 13.08.2006
PokerStrategist

Naja ich sehs eingentlich so Onlinepoker grenzt wirklich schon an Arbeit wo der Spass aussen vor bleibt... ok manchmal lacht man wenn einer nach nem Bet und nem Call am River noch mit 7 high callt aber das wars dann auch.

Spass hab ich vorallem beim Live Poker ich mag diesen trash talk am Tisch :) und verdienen kann man auch genug bedingt durch Waekes Play.


Abraxas96
Beigetreten: 28.12.2007
PokerStrategist

hab nur deinen einstiegsbericht gelesen:

Also ich kann nur sagen, ich hab über nen jahr versucht ohne taktik fuss zu fassen, ich bin einfach an der unvorhersehbarkeit der spieler auf nl10 gescheitert.

mit ps (BIGSTACK) spielst du ja nicht wie ein roboter, sondern lernst dich aus den falschen pötten rauszuhalten.

z.b. gestern:
ich BB mit x4, alle folden, SB callt.
Flop 666. check, check,
turn x. check, check
river 4, er betet 2bb, ich calle.
er zeigt mir ne 6.

20 hände später hatte ich seinen kompletten stack, weil er versucht hat mich gegen mein set raus zubluffen.

früher hätte ich wahrscheinlich im ersten pot viel verloren und hätte dann den tisch verlassen.


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