Hi zusammen,
ich muss ein wenig ausholen, damit ihr die Vorgeschichte kennt. Ich habe vor einer Woche angefangen bei Partypoker zu spielen, am Anfang lief auch alles ganz gut, ich war recht diszipliniert, bin dann irgendwie nach 1-2 Tagen auf 55$ hoch (war natürlich viel Glück dabei, aber ich dachte wohl ich hätte es drauf). Jedenfalls habe ich später dann den einen oder anderen Bad Beat hingenommen und irgendwie fällt es mir extrem schwer danach einfach normal weiterzuspielen, ich tiltete mich also runter auf 50$ und danach auf 43$. Dann ging's wieder aufwärts auf 45$.
Heute dann mein absoluter Tiefpunkt, zuerst spiele ich ganz normal, läuft auch passabel, dann spiele ich AQ gegen 55, Flop ist 355, er spielt es slow, Turn kommt Q, er bietet den halben Pot, ich calle, River Q. Er geht allin, natürlich calle ich, weil ich denke, dass ich gut bin, zack 2$ weg. Okay, kann passieren, sollte man eigentlich sagen. Stattdessen gehe ich ein paar Hände später postflop mit nichts auf der Hand allin gegen einen Drilling. Wieder 2 $ weg. Jetzt stehe ich bei ~40$ nach ca. 2000 Händen.
Ihr seht also klar, dass es mir an der Disziplin und Geduld mangelt, die im Pokern aber unabdingbar sind. Wie habt ihr es am Anfang geschafft euch da zu zügeln? Solange es gut läuft, halte ich mich eigentlich gut an den Plan, aber wenn's dann Rückschläge gibt, tilte ich bis zum geht nicht mehr. Was ratet ihr mir, erstmal eine Woche Pause? Oder nach einem dicken Pot erstmal aufhören und später weiterspielen, wenn man abgekühlt ist?
Bin für jede Hilfe dankbar.
P.S. Ein weiterer PUnkt ist, dass ich seit ich unter 50$ bin krampfhaft versuche schnell wieder die Kohle reinzuholen, die ich verzockt habe, was das Ganze natürlich noch schlimmer macht.