Etwas überspitzter Artikel, aber trotzdem lesenswert!
Ich wünsche euch frohe Weihnachten 🎄
Kommentar in der Süddeutschen Zeitung:
Das IFAB kündigt für Februar eine massive Änderung beim VAR an.
Künftig dürfe die Technik nur noch in Fällen "klarer und offensichtlicher Fehler" eine Entscheidung des Feldschiedsrichters kippen.
Na hoffentlich hört das mit den Fußnägeln im Abseits dann mal auf.
Das ist doch bescheuert. Fand es gut, so wie es ist.
Was ist denn klar und offensichtlich falsch entschieden(bei z.B. Abseits). 10cm, 30cm, 50cm, 1m, 10m ?
Ich fand es auch gut wie es ist. Abseits ist doch recht klar definiert. Sowas wie Im Zweifel für den Angreifer klingt zwar vielleicht ganz schön, aber wieso sollte das so sein?
Ich kann mir vorstellen, dass man vom IFAB dahingehend argumentiert, dass es so wie es jetzt ist, dem Sinn und Geist der Regel widerspricht.
Die Abseitsregel ist dafür da, damit der Stürmer nicht vor dem Tor geparkt werden kann. Ob der nun 5-10 cm weiter hinten stehen könnte, macht normalerweise keinen Vor- oder Nachteil aus.
Einzige Lösung wäre da wohl, die kalibrierten Linien abzuschaffen und dann nur noch nach Auge zu entscheiden.
Wenns die Bilder dann 100 % hergeben, dass es eine Fehlentscheidung war, kann der VAR eingreifen.
Das ist doch alles Schwachsinn. Dann wird in Zukunft eben darüber diskutiert, obs eine klare Fehlentscheidung war und der VAR hätte eingreifen müssen oder nicht.
Der Schiri soll alleine entscheiden und wenns ein Fehler war, hat der Schiri eben falsch entschieden und fertig...
Wer hat diese VAR Scheiße eigentlich gewollt?
Original von krong
Wer hat diese VAR Scheiße eigentlich gewollt?
Die Fans wohl am wenigsten. Schon gar nicht die, die sich das regelmäßig im Stadion ansehen. Das sind nämlich immernoch die ärmsten Schweine und erleben das meist sehr intransparent. Am TV mag das alles immer gut erklärt werden. Im Stadion denkst dir halt immer nur dafuq!
Letztlich ausschlaggbend für den VAR war wohl das Spiel 2015 Köln - Hannover.
0:1 nach Handspiel Andreasen, welches von fast 50000 Zuschauern gesehen wurde - nur eben nicht von den 3 Schiedsrichtern.
Danach hat man sich zusammengesetzt und beschlossen, dass man auf technische Hilfsmittel zurückgreifen sollte.
Beschlossen haben es letztlich dann auch alle Vereine der DFL. Ist aber immer so. Erst stimmen alle zu und wenn dann doch nicht so wird, wie man sich es erhofft hat, dann protestiert man wieder.
Ist bei den Anstoßzeiten genauso gewesen. Montagspiel waren alle dafür.
Mit dem Protest der Fans hat man nicht gerechnet. Jetzt plötzlich gehts auch ohne Montag.
Beim VAR wirds da schwieriger.
Original von Kleeblatt1903
Ich kann mir vorstellen, dass man vom IFAB dahingehend argumentiert, dass es so wie es jetzt ist, dem Sinn und Geist der Regel widerspricht.
Die Abseitsregel ist dafür da, damit der Stürmer nicht vor dem Tor geparkt werden kann. Ob der nun 5-10 cm weiter hinten stehen könnte, macht normalerweise keinen Vor- oder Nachteil aus.
Ich finde, der Vorteil besteht bereits darin, dass viele Stürmer ständig an der Linie zum Abseits lauern und das Risiko, Abseits zu stehen, dabei bewusst eingehen. Dann müssen sie eben auch damit leben, dass es nicht jedes Mal klappt. Für mich gehört Abseits, abgesehen von der Frage ob strafbar oder nicht, neben der Torerzielung zu den ganz wenigen Dingen im Fußball, die faktisch eindeutig sind und inzwischen mit technischen Hilfsmitteln zu >99 % richtig entschieden werden können. Warum wir jetzt ausgerechnet da wieder eine neue Baustelle aufmachen müssen, weil eine knappe Abseitsposition für manche nicht ausreichend und nachvollziehbar genug ist, ist mir total unverständlich.
Die bisherige Anweisung "im Zweifel für den Angreifer" war auch nur ein Behelfsmittel, weil man eben genau wusste, dass Abseitsentscheidungen die menschlichen Fähigkeiten überfordern würden. Jetzt, da man das ziemlich genau entscheiden kann, ist das einfach kein Argument mehr. Übrigens war mein Eindruck sowieso, dass sie bislang größtenteils nicht eingehalten wurde, weil es für einen Assistenten einfach die "sicherere" Variante war, einen Angriff wegzuwinken. Über eine falsch angezeigte Abseitsposition 30 Meter vor dem Tor redet hinterher kein Mensch mehr. Ein erzieltes Tor, bei dem der Angreifer 20 cm im Abseits war (bei teilweise relativ willkürlichen Zeitpunkten, zu denen das Bild von irgendwelchen TV-Anstalten angehalten wurde), führte zu Riesendiskussionen. Es war nur logisch, dass die Fahne im Zweifelsfalle eher gehoben wurde, Anweisung hin oder her. Auch das hat sich durch den Videobeweis m.E. ganz klar verbessert, schon allein weil jetzt eben tatsächlich in knappen SItuationen, in denen der Assistent es überhaupt gar nicht sicher wahrgenommen haben kann, weitergelaufen lassen wird.
Bin da ganz klar bei timoe.
Der VAR hat doch zu zig Diskussionen geführt bzgl. roten Karten, Handspielen usw.
Was halt nie strittig war, ist Abseits. Es gibt doch ne ganz klare, einfache Regel mit kalibrierter Linie.
Ja, ist blöd wenns um Zentimeter geht, aber es lässt sich doch ganz simpel und gerecht anwenden. Niemand wird benachteiligt
Zerstört aber halt einfach das "sehvergnügen"
Außerdem ging es bei der abseitseinführung wie bereits erwähnt darum, dass Stürmer nicht im gegnerischen Tor parken und nicht ob ihre haarlocke weiter vor Lukte
Meine Begeisterung über die Einführung (welche ich sehnlichst wünschte) ist gelinde gesagt jedenfalls stark getrübt
@timoe/mofatoy: Diese vollkommene Objektivität und Messbarkeit ist so wie ich das verstehe aber doch auch nur auf den ersten Blick vorhanden. Da kommt es dann halt Hundertstellsekundengenau darauf an, wann das Bild gestoppt wird und es stellt sich die Frage wann der "Ball gespielt" wurde. Wenn er den Fuß berührt, irgendwo mittendrin oder erst der Ballkontakt zu Ende ist. Das macht im Zweifel die entscheidenden Zentimeter aus und im Endeffekt bist du dann wieder an nem Punkt wo jemand random auf die Stopptaste drückt und dann millimetergenau Abseits oder nicht entscheidet.
Jetzt wo es hier angesprochen wird, fällt es mir auch auf, dass oft einfach random das Bild angehalten wird. Mal mit Ball am Fuß, mal ist der Ball schon 2 Meter vom Spieler entfernt... Interessant, dass hier öffentlich noch nicht drüber diskutiert wurde wie ungenau der Bemessungszeitpunkt eigentlich ist um eine in Folge dessen Millimeter Entscheidung zu treffen.
Imo wenn der Ballkontakt beendet ist und der Ball unterwegs ist. Jedoch der Ball nicht schon 2 Meter vom Fuß entfernt ist, sondern gerade den Kontakt zu den Schnürsenkeln verloren hat und eigenständig in seiner Flugbahn unterwegs ist.
Alles andere ist zu ungenau und ergibt keinen Sinn.
Bin da auch bei eher Befürworter einer "Lockerung" und der der konsequenteren Anwendung von "im Zweifel für den Angreifer".
Diese Millimeterentscheidungen widersprechen dem Sinn der Regel, es entsteht kein unfairer Vorteil wenn das Knie des Angreifers 2cm näher am Tor ist als die Ferse des Verteidigers. Das ist auch schon vorm VAR schlecht durchgeführt wurden mMn.
Original von StoniMahoni77
Man setzt nen blinden zum var....
Wenn der das abseits sieht, was es auch eins![]()
Und zwei Blinde sollen dann mehr/weniger sehen als ein Blinder?
Original von StoniMahoni77
Man setzt nen blinden zum var....
Wenn der das abseits sieht, was es auch eins![]()
Einer sitzt da doch mindestens schon