Original von NoG2k5
Original von g0rd0nBleu
#3 Der VAR darf ja nur bei absoluten Fehlentscheidungen eingreifen. Ich habe aber oft das gefühl, es gibt weit häufiger Kontakt. Also der Schiedsrichter und der VAR 'unterhalten' sich teilweise über gewisse Situationen die im Spiel passieren.Ergänzend dazu. Von welcher Seite geht da die Kommunikation aus? Afaik darf der Schiri auf dem Platz nicht sagen "schaut euch das bitte mal an, bin mir unsicher". D.h. VAR darf und soll sich nur bei offensichtlichen und klaren Fehlentscheidungen melden und ansonsten gilt das Prinzip Tatsachenentscheidung?
Richtig. Grundsätzlich geht die aktive Kommunikation fast immer vom VAR aus. Der Schiedsrichter muss immer zuerst eine Entscheidung treffen. Die beiden VAR prüfen sowieso ständig das laufende Spiel. Deswegen sind die auch zu zweit, damit der eine prüfen kann während der andere das Livespiel weiter verfolgt.
Es wird dann geprüft, ob die Bilder die Wahrnehmung des Schiris bestätigen. Nur wenn die Bilder nicht das hergeben, was er gesehen hat, dann greift der VAR ein.
Beispiel: "Für mich kein Hand. Arm war angelehnt." und auf den Bildern sieht man, wie der Arm vom Körper absteht.
Oder natürlich Fouls, die keine waren.
Der Schiri bittet nicht um Hilfe beim VAR und der VAR greift nicht in Grauzonen ein.
Was mir gestern bei Bastian Dankert aufgefallen ist: Der gibt während des Spiels schon Hinweise an den VAR:
Beispiel während eines Laufduells: "Arm an der Schulter! Seh ich, Günter!" Günter Perl war der VAR.
Dankert ist ja selbst sehr oft VAR und sieht das Spiel auch immer gleichzeitig aus der Sicht des VAR und hilft ihm natürlich Entscheidungen einzuschätzen.



