Original von ayatolla
Ja, dann verschieben sich die Diskussionen nur.
Oder wenns bei einem Angriff fünf Pässe vor dem Tor eine Abseitssituation gab, dann wird die angefochten, wodurch die letzten paar Minuten gelöscht werden? Das macht doch alles noch schlimmer.
EBEN NICHT. es kann nur angefochten werden wenn es abgepfiffen wurde. dein beispiel kann nicht gechallenged werden weil der spielfluss durch eine challenge NICHT unterbrochen werden darf. immer wenn der schiedsrichter pfeift, darf gechallenged werden. situationen wo der schiedsrichter nicht gepfiffen hat und das spiel weitergeht koennen nicht gechallenged werden auch wenn moeglicherweise abgepfiffen haette werden sollen weil sie den spielfluss unterbrechen wuerden, was auch ich nicht will. man kann auch kaum mehr behaupten dass die fehlentscheidung kausal fuer etwas war wenn sie einige minuten davor passiert ist.
natuerlich kann der videobeweis nicht alle ungerechtigkeiten aufloesen, das sieht man auch im american football oft, dass entscheidungen so knapp sind dass sie either way gehen koennen. dafuer gibts im american football die 'schwache' form der tatsachenentscheidung: es muss beim videobeweis klar ersichtlich sein dass die urspruengliche entscheidung vom schiedsrichter falsch war damit sie revidiert wird. solang aber fehlentscheidungen dadurch reduziert werden koennen is es imo sinnvoll es einzufuehren.
und das emotionsargument is mal sowas von daemlich. ich bin beim fussi schauen auch sehr emotional, und find die stimmung in deutschen stadien auch genial, aber auf auf emotionsausbruche a la 'fick dich schiri verreck doch einfach' kann ich gern verzichten. wenn die fans sich nimmer/weniger ueber schiris aufregen koennen, dann haben sie mehr zeit fuer positive emotionen a la eigene mannschaft anfeuern.