Noch nie solch einen kurzen Zyklus für Prequels/Sequels erlebt.
Einerseits noch nicht allzu heiß drauf nach nur knapp 'nem halben Jahr seit "Origins", andererseits: BATMOBIL
!!!

Nachdem Warner Bros. Batman: Arkham Knight enthüllte, sind erwartungsgemäß erste Details aus der Vorschau in der kommenden Ausgabe der Game Informer durchgesickert.
Laut Videogamer wird der vierte Arkham-Ableger wieder ein reines Einzelspieler-Erlebnis, nachdem der Publisher dem bei Warner Bros. Montreal entwickelten Batman: Arkham Origins einen von Splash Damage gefertigten Mehrspielerpart verpasst hatte.
Man habe eine sehr bestimmte Vision für das Spiel gehabt - und dafür werde man all seine Kräfte benötigen, so Seften Hill von Rcksteady. Man habe keine Zeit, um einen Multiplayer-Modus zu machen und wolle sich auf das bestmögliche Singleplayer-Erlebnis konzentrieren. Man denke nicht, dass Batman: Arkham Multiplayer benötigt - und Warner Bros. habe dies von Anfang an unterstützt. An anderer Stelle heißt es außerdem, das Spiel werde vorerst der letzte Batman-Titel für Rocksteady - danach wolle man etwas völlig Neues machen.
Es werde einen völlig neuen Bösewicht geben, der von den Entwicklern konzipiert wurde und die ultimative Herausforderung für den Dunklen Ritter sein wird - wohl der namensgebende Arkham Knight. Bisher war nur bekannt, dass sich Scarecrow, der Pinguin, Harley Quinn & TwoFace die Ehre geben werden.
Die sicherlich größte Neuerung ist das Batmobil, welches man neuerdings durch die Gegend pilotieren darf. Batmans bestens gepanzertes Fahrzeug lässt sich fix per Knopfdruck herbeirufen - lange Laufwege zum letzten Parkplatz sind also nicht notwendig. Das Batmobil hat Missiles und Stun-Guns an Bord.
Durch die Kombination aus Raketenantrieb und Rampen sollen allerlei wilde Manöver notwendig sein, auch kann sich der Superheld per Schleudersitz hochkatapultieren lassen, um dann in den Gleitflug überzugehen und z.B. durch Fenster zu krachen - ein weiteres neues Feature - und so Fieslinge zu überraschen.
Batman kann jetzt auch während der Flugphase auf Gadgets zurückgreifen, kann per neuem Konter einen Gegner in einen anderen schleudern und dem Gegner mit einem fixen Rückwärtssalto ausweichen und diesen gleichzeitig mit einem Batarang attackieren.
Es wird auch wieder die Riddler-Herausforderungen geben, die sich in Arkham Knight aber wohl um das Batmobil drehen. Dabei sei man quasi auf einer Art Riddler-Rennstrecke, auf der man ständig Wände und Rampen an- oder abschalten muss.
Eine kurze Synopsis der Ausgangssituation: Nach dem Tod des Jokers wird den Bösewichten klar, dass sie zusammenarbeiten müssen, um Batman ausschalten zu können. Dieser Plan soll in der Nacht umgesetzt werden, in der das Spiel beginnt. Scarecrow habe allerlei Bomben in der Stadt verteilt.
Diese wird übrigens laut Angaben von Rocksteady fünf Mal so groß sein wie die Spielwelt von Batman: Arkham City. Gotham City sei in drei Bereiche aufgeteilt. Ladezeiten soll es nicht geben, auch das Betreten von Gebäuden soll völlig nahtlos verlaufen. Das Spiel soll dank Fokus auf PC, Xbox One und PS4 mit einer zeitgemäßen Optik aufwarten und läuft auf einer modifzierten Fassung der Unreal Engine. Ein Charakter habe mehr Polygone als die Umgebung aus Batman: Arkham Asylum, so eine der Aussagen. Vorberechnete Zwischensequenzen gebe es nicht mehr - sämtliche Cutscenes werden in Echtzeit in der Engine dargestellt.

