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Duke Nukem: Mass Destruction

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CAZcadeur
Beigetreten: 11.10.2008
Elite Grinder

Intercepter Entertainment (Rise of the Triad) arbeitet wohl an einem neuen Duke-Nukem-Spiel, darauf deutet die inzwischen wegen Wartungsarbeiten nicht mehr erreichbare Website "alloutofgum.com" hin.
Neben einem Countdown zur offiziellen Ankündigung in 24 Tagen war auf eben dieser Website ein Text in "Alien-Sprache" zu finden, der überraschend zügig übersetzt wurde.
Demnach wird das Spiel Duke Nukem: Mass Destruction heißen und soll ein Top-Down-Action-Rollenspiel für PC und PS4 auf Basis der Unreal-Engine sein - andere Spiele mit Top-Down-Perspektive sind z.B. Grand Theft Auto oder Hotline Miami.
Duke Nukem soll mit mächtigem Waffenarsenal allerlei Aliens in den Allerwertesten treten und natürlich den Präsidenten retten.
Dabei erlangt er Erfahrungspunkte und schreitet im Techtree voran.

Schon im November 2013 deutete Frederik Schreiber (CEO von Interceptor) an, dass er gerne ein neues und "anderes" Duke-Spiel machen würde, schließlich sei er von den "Pigcops", dem Fäkalhumor und den Stripperinnen mittlerweile genervt.
Er wünsche sich ein ernsteren Badass-Duke und vielmehr einen würdigen Gegner für ihn.


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9 Antworten
quakehead
Beigetreten: 20.03.2009
Elite Grinder

das kommt dann 2026?


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CAZcadeur Themenstarter
CAZcadeur
Beigetreten: 11.10.2008
Elite Grinder

Yaw, frühestens. :(


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beg0r
Beigetreten: 07.05.2006
PokerStrategist

oah, so ein spast dieser frederik schreiber. niemand ist genervt von pigcops, fäkalhumor und stripperinen.

die spiele waren einfach scheiße, OK?


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CAZcadeur Themenstarter
CAZcadeur
Beigetreten: 11.10.2008
Elite Grinder

Aha


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beg0r
Beigetreten: 07.05.2006
PokerStrategist

Original von CAZcadeur
Aha

ok, du findest es also gut dass irgendein trottel alle elemente aus dem spiel rausnimmt, die duke nukem definieren.

Aha


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CAZcadeur Themenstarter
CAZcadeur
Beigetreten: 11.10.2008
Elite Grinder

Nein, war bezogen auf ...

Original von beg0r
[... ]
die spiele waren einfach scheiße, OK?

Hab dich wohl missverstanden.


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quakehead
Beigetreten: 20.03.2009
Elite Grinder

naja also der letzte teil war leider wirklich scheisse


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Indeep
Beigetreten: 02.03.2008
PokerStrategist

Wie ich im 1. Teil ständig die Mopsbar vermient habe und anschließend die Stripperinnen eiskalt abgeknallt habe, damit die Cops kommen und die ganze Bude durch die Mienen in die Luft fliegt :coolface:


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CAZcadeur Themenstarter
CAZcadeur
Beigetreten: 11.10.2008
Elite Grinder

Auch wenn's wohl eh kaum jemanden interessieren wird, hier trotzdem mal der Vollständigkeit halber:

Spoiler

Es rappelt mal wieder zwischen Gearbox und 3D Realms: Erstere haben Klage (siehe unten) gegen letztere eingereicht. Der Anlass ist das vor drei Wochen angekündigte Duke Nukem: Mass Destruction.

3D Realms und dem ebenfalls verklagten Studio Interceptor wird vorgeworfen, ein Spiel in der Mache zu haben, das auf einer Marke basiert, die mittlerweile Gearbox gehört - ohne dessen Erlaubnis.

3D Realms habe die Rechte an Duke Nukem 2010 an Randy Pitchford & Co. abgetreten, versuche jetzt aber hinter vorgehaltener Hand so zu tun, als habe es jenen Deal nie gegeben. 3D Realms habe versucht, "das Unlizenzierbare zu lizenzieren" und habe damit faktisch gegen die Verkaufsvereinbarung verstoßen. Das "3DR-Interceptor-Manöver" lasse Gearbox gar keine andere Wahl als das Bemühen der Rechtsanwälte.

Am 13. Februar habe Gearbox 3D Realms eine Unterlassungsaufforderung zukommen lassen - dort sei das Dokument am 16. Februar unterschrieben worden. Man habe zugegeben, dass Duke Nukem: Mass Destruction ein nicht genehmigtes Unterfangen sei und sich entschuldigt. Trotz des Eingeständnisses und der Unterschrift sei die Teaser-Webseite für das Spiel jedoch nicht vom Netz genommen und zwischenzeitlich gar mit einem Countdown versehen worden. Laut der Klageschrift sollte das Projekt - ein Shooter mit isometrischer Draufsicht und Rollenspielelementen - wohl am 25. Februar erscheinen.

Gearbox merkt nochmal an, dass man mit dem Deal 3D Realms damals vor der Pleite und der Rechtsabteilung von Take-Two bewahrt habe durch den Deal und die Einwilligung, das "technologische Puzzle-Spiel Duke Nukem Forever" zu vervollständigen. Die allgemeinen Rechte an der Marke seien jetzt bei Gearbox - 3D Realms habe noch das Recht, die älteren Duke-Titel zu vermarkten.

Im Interview mit Polygon sagt Steve Gibson von Gearbox, die Klage sei eine "reine Formalität" - der Ausgang des Verfahrens sei eigentlich allen klar. Man habe vorher alles versucht, um den Gang zum Gericht zu vermeiden.

Schon 2013 hatte es Ärger zwischen den beiden Parteien gegeben: Im Juni hatte 3D Realms Gearbox verklagt und behauptet, das Studio schulde zwei Mio. Dollar an fälligen Vorauszahlungen und Gewinnbeteiligungen. Die Antwort von Gearbox kam prompt: "3D Realms bereichert, 3DR aus seinen Schulden gerettet und 3DR von seinem über einem Dutzend Jahre langen Versuch erlöst, Duke Nukem Forever fertigzustellen."

"Alle wünschen sich den Spielern und Entwicklern zuliebe, dass 3DRs Spiel besser vom Markt angenommen worden wäre. Auch wenn 3DR die durch die Ergebnisse klare Realität nicht genehm sein mag, so ist 3DR die einzige Partie, die etwas von dem Deal hatte. Gearbox Software hat hingegen einen Schaden an seiner Glaubwürdigkeit und finanzielle Verluste hinnehmen müssen."

Das Studio nahm sogar 3DR-Chef Scott Miller persönlich ins Visier und kommentierte ungewöhnlich scharf: "Die Lektion, die man hier vielleicht lernen sollte: Mache niemals einen Spieledeal mit jemandem, der mehr Klagen als ausgelieferte Spiele auf der Haben-Seite hat."

Im September zog 3D Realms die Klage zurück - und Miller bezeichnete das Ganze als "Missverständnis" ließ recht kleinlaut mitteilen: ""Jetzt, da wir die tatsächliche Natur unserer Geschäftsangelegenheiten besser verstehen und zu schätzen wissen, haben wir freiwillig unsere Ansprüche gegenüber Gearbox fallen gelassen und uns ehrlich entschuldigt bei Randy [Pitchford] für den Schaden, den unsere Klage an unserem Verhältnis hinterlassen haben könnte."


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