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[Geschlossen] Spaßfaktor alte Spiele vs. neue Spiele

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grml1234
Beigetreten: 14.11.2007
Elite Grinder

Um den Screenshot-raten-Thread nicht weiter mit dieser Diskussion zu belasten, starte ich mal eben einen eigenen Thread hierfür.

Als Einstieg möchte ich noch einmal betonen, dass es mir nicht darum ging, so eine Grundsatzdiskussion vom Zaun zu brechen. Mir ist sehr wohl klar, dass der Blick auf manchen Oldie über die Jahre verklärt wurde und Spiele, die früher begeistert haben, heute möglicherweise niemanden mehr hinter dem Ofen hervorlocken. Und das fiel natürlich dadurch leichter, dass es genügte, einfach ein neues, reizvolles Konzept umzusetzen. Ich wollte lediglich der Behauptung entgegen treten, dass man der These anhängen muss "früher war alles besser", nur weil man -auch- gute, alte Spiele mag und davon einen Screenshot postet.

Anders formuliert: es gab früher genauso gute und schlechte Spiele wie es diese heute gibt. Deshalb finde ich solche Grundsatzdiskussionen meistens sinnlos, da es letztlich doch auf den persönlichen Geschmack hinausläuft und vieles schlicht davon abhängt, womit man aufgewachsen ist ("Sozialisation").

Jetzt neu, was mit dem von mir Geschriebenen in dem anderen Thread nichts zu tun hat:
Trotzdem muss man auch aktuelle Entwicklungen kritisieren dürfen, ohne dass man deswegen gleich alle aktuellen Spiele hasst. Z.B. stinken mir:

- unendliche Fortsetzungen, die von den großen Studios doch v.a. deshalb gebracht werden, weil sie "funktionieren" und mit wenig Risiko verbunden sind - es ist ja nicht so, dass es keine neuen Ideen oder zumindest Variationen gäbe, aber die großen Publisher lassen das alles links liegen
- überbordendes DRM, bis hin zum Online-Zwang für Single Player
- die quasi völlige Stagnation der Weiterentwicklung der KI (die wird offenbar immer mehr als lästige Pflicht ganz am Ende der Entwicklung angesehen, Hauptsache es ist alles erst mal schön anzusehen); ich möchte einfach auch nicht jedes Spiel für eine Herausforderung im Mehrspielermodus spielen müssen, da das bei bestimmten Genres sehr lästig ist (etwa rundenbasierte Strategie)

Farmville & Co. könnte ich jetzt auch noch nennen als Beispiel für die Reduzierung der Spielkomplexität (um nicht zu sagen: Verdummung der Spieler) zur Anbiederung an den Massenmarkt, aber das juckt mich eher nicht, solange es genügend gute Spiele in "Nischen"märkten gibt. In Anführungszeichen deshalb, weil sich z.B. ein Spiel wie Europa Universalis aus dieser Ecke kommend mittlerweile auch ganz schön gemausert hat.

Was denkt ihr?


47 Antworten
toolz555
Beigetreten: 04.01.2007
Oldschool Grinder

Ich hab auch das Gefühl, dass ich damals an Deus Ex oder Outcast einfach mehr Spaß hatte, als an heutigen Top Titeln. Wenn ich aber so drüber nachdenke liegts zum großen Teil auch daran, dass ich damals einfach mal so 6h am Stück gezockt habe, einfach, weil man während der Schulzeit die Zeit hatte.
Außerdem entwickelt man sich auch so weiter und die Interessen gehen halt einfach nen Stück weg, vom Zocken.
Klar gibts heute immernoch Titel, die mich wirklich fesseln. Bestes Beispiel war Mass Effect oder auch Prototype. Die Games hab ich aber zwischen Weihnachten und Neujahr gezockt und konnte mich halt voll drauf einlassen, weil eben nix anderes ansteht.


Crovax
Beigetreten: 10.09.2006
BlackMember

Ich glaube was auch einen großen Unterschied macht ist die Zugänglichkeit an die Spiele... damals war es so, dass ich ein neues Spiel nur zu bestimmten Anlässen bekommen habe oder darauf sparen musste... also hab ich mich dann auch viel eher darauf eingelassen... heute isses so, dass man ständig und einfach neue Spiele sich zulegt und wenns einen nicht sofort packt, dann lässt mans einfach links liegen... oder man spielt es ne Weile, dann kommt wieder ein neues was man spielen will und das alte wollte man zwar eigentlich auch noch weiter spielen, weils spass gemacht hat usw aber es gerät einfach in Vergessenheit. Ein angefangenes Spiel nicht durchzuspielen war damals für mich ein Ding der Unmöglichkeit... das würde ja allein schon an meinem Ego kratzen ;)

Btw ich hab meine Wii nun schon fast seit dem es sie gibt... und auch Zelda.... und das issen klasse Spiel zweifellos... und trotzdem hab ichs noch immer nicht durch gespielt... einfach weil inzwischen auch noch 20 weitere Spiele dazu gekommen sind, ganz zu schweigen von PC-Spielen... aber irgendwann werd ich das auch noch zuende spielen... genauso wie 100 andere Spiele ;)


lori
Beigetreten: 12.05.2005
Oldschool Grinder

ich spiele viele ältere spiel,und die machen mir mehr spass als die meisten neuen spiele
an ein schwarzes auge,wizardry oder might and magic kommen moderne rollenspiele bei weitem nicht ran
heute ist doch nur noch kameragedrehe u grafik angesagt,hauptsache 3d
und ein heutiges adventure wird doch schon als schwer bezeichnt wenn man mehr als 2 gegenstände im inventar hat u das rätsel mehr als ein bildschirm weit weg ist

wo sind solche perlen wie syndicate,panzergeneral,das schwarze auge...etc?
fast nur noch herzlose massenware in den regalen
das einzige was ich besser als früher finde sind die heutigen shooter,weil ballern mit geiler grafik doch besser ist;-)

ich hör auf,sonst steiger ich mich rein:-)


die alten. hab damals indiana jones stunden gespielt, dass gibt es heute neben poker nicht!!! ok, hab 10 jahre cs gespielt, aber dat mag jetzt nicht zur sache.


bibersuperstar
Beigetreten: 14.01.2007
Oldschool Grinder

Naja, ich glaub nicht, dass die spiele unbedingt besser oder schlechter waren als heute, aber es kommt einfach der nostalgiefaktor dazu und man erinnert sich gern zurück als man noch klein war. Da hat man spiele noch mit anderen augen wahrgenommen. :)
Ich erinner mich auch gern zurück an die alten lucas arts adventures, die es leider in der form ja nicht mehr gibt :(


dhw86
Beigetreten: 07.12.2006
Elite Grinder

ich habe heute 2 stunden mit der suche nach einem neuen spiel bei amazon verbracht, bin dann auf metro 2033 gestoßen.

macht auch einen guten eindruck, aber die 1* bewertungen machten mich stutzig ..

steam für ein offline game? wtf

hab mich dann mal weiter eingelesen, unter anderem ubi softs neuer kopierschutz.

mir vergeht da die lust auf neue spiele, da hole ich lieber alte oder uralte sachen raus als mich bei neuen games nur rum zu ärgern.

;)


grml1234 Themenstarter
grml1234
Beigetreten: 14.11.2007
Elite Grinder

Ja, gerade Ubisoft steht glaube ich sehr in der Kritik für ihr aktuelles DRM. Und das nicht nur aus rein prinzipiellen Gründen, sondern es war wohl tatsächlich so, dass vor allem am Anfang die Server erhebliche Offline-Zeiten hatten und man dann wirklich das Spiel einfach nicht spielen konnte. Oder was ich auch schon gelesen habe, dass Leute mit einer instabilen WLAN-Verbindung dann ständig aus dem Spiel gekickt werden. Und Raubkopierer hält man doch damit eh nicht ab, früher oder später wird es gecrackt.

Ich hab jetzt schon öfters Spiele gekauft, bei denen dann ein später Patch den Kopierschutz ganz deaktiviert hat (z.B. X3 Reunion). Wenn man damit leben kann, das Spiel erst 1-2 Jahre nach Release zu kaufen, ist das manchmal auch ein Weg, billiger ist es auch. Und wie Crovax schreibt, hat man heute eh eine große Auswahl und kann die Zeit notfalls immer mit was anderem/altem überbrücken. Geht aber auch nicht immer, einen richtigen Kracher will man dann ja doch eher sofort spielen...

@bibersuperstar Stimme dir zu, dass man letztlich die Spiele nicht wirklich miteinander vergleichen kann. Der Spielspaß ergibt sich teilweise aus ganz anderen Gründen. Für mich habe ich festgestellt, dass es ein paar nahezu zeitlose Klassiker gibt, die ich auch heute noch genauso gerne spiele, und andere ehemalige gute Spiele, die z.B. durch ein noch besseres abgelöst wurden (z.B. von Sim City bis SC 4 fand ich eigentlich jeden Nachfolger besser, da die ganzen guten Features beibehalten wurden und immer mehr neue hinzukamen - City Life und v.a. Cities XL sollen aber wiederum ein Rückschritt sein, hab ich aber nicht gespielt).


ich bin bei heutigen kracher-games genauso begeistert dabei wie damals vor 15 jahren...


Ignite
Beigetreten: 15.02.2006
PokerStrategist

Original von bibersuperstar
Naja, ich glaub nicht, dass die spiele unbedingt besser oder schlechter waren als heute, aber es kommt einfach der nostalgiefaktor dazu und man erinnert sich gern zurück als man noch klein war. Da hat man spiele noch mit anderen augen wahrgenommen. :)
Ich erinner mich auch gern zurück an die alten lucas arts adventures, die es leider in der form ja nicht mehr gibt :(

ja, aber...

Sam and Max - The Devils Playhouse

:heart: :heart: :heart:

aber ich weiß schon was du meinst...


die alten waren besser.
heute gibt es leider nur noch ganz wenige spiele mit richtig hohem spielspaß.


SpeedyBK
Beigetreten: 05.02.2006
Oldschool Grinder

Also, ich bin erstmal kurz zu mir, ich bin Jahrgang 85. Also meine ersten Spielen waren sowas wie Money Island 2, DOTT, C&C, also so grob in in dieser Zeit. Was davor war, kenne ich auch nicht mehr so Recht.

Aber was mir bei den Spielen heutzutage auffällt, ist dass es irgendwie kaum noch Innovationen gibt. Wenn ich mir jetzt mal Shooter anschaue (Farcry 2, Crysis und wie sie alle heißen), dann hab ich da immer noch meine Waffe, ein Fadenkreuz in der Mitte und ballere Gegner um. Das hab ich eigentlich in Half-Life auch schon gemacht. Und so sieht es ja nicht nur bei Shootern aus.

Weiterhin sterben irgendwie ganze Genres scheinbar aus, man denke nur mal an die Weltraumspiele wie Wing Commander.


Original von Atomfred
die alten waren besser.
heute gibt es leider nur noch ganz wenige spiele mit richtig hohem spielspaß.

Definier doch bitte mal Spielspass?

Ich lese in diesem Topic im Allgemeinen viel zu oft "frueher war alles besser". Natuerlich war es das, man kannte vieles noch nicht und konnte durch Kleinigkeiten ueberrascht und unterhalten werden. Hatte Sim City 1 wirklich einen hoeheren Spielspass als seine Nachfolger? War Doom der perfekte Shooter mit super KI im Vergleich zu heutigen FPS? Absolut nicht.

Man hat irgendwann alles in einer gewissen Form bereits gesehen, durchgezockt, getestet, fuer gut oder schlecht befunden. Es gibt nur schleichend Verbesserungen, Spielmodi wurden bereits alle erfunden, Verbesserungen gibt es meistens hinsichtlich der Grafik und Features.
Man kann es mit allen im Leben vergleichen: hatte man es noch nicht, ist man tierisch neugierig und probierfreudig, und irgendwann kommt doch die monotonie.

Zum Thema KI: Sie hat sich meiner Meinung nach absolut weiterentwickelt. Waehrend frueher der Schwierigkeitsgrad der CPU durch KI-seitiges cheaten gesteuert wurde, legt der heutige Computergegner neue Taktiken vor, anderes Verhalten, passt sich an, usw. - natuerlich je nach Spiel stark unterschiedlich ausgepraegt.
Eine wirkliche Priorität bei den Entwicklern ist die KI sowieso nicht. Das Geld steckt in Multiplayer-Spielen und ihren Fortsetzungen - mit menschlichen Gegnern gewinnen oder verlieren ist immer noch bedeutend unterhaltsamer. Ich denke da werden die Meisten in diesem Topic zustimmen.

Und apropo Massenmarkt: dieser besteht aus "casual gamern". 90% sind noobs, stehen auf tolle Grafik, und finden das "ach so neues Feature xyz" ueberaus innovativ und super toll - erinnert euch das an was? Dennoch gibt es tausende neue Spiele jedes Jahr die nicht Call of Duty oder Battlefield heissen - ist wirklich wahr. Und Plattformen wie Steam sind nun mal die Zukunft.

Also ihr alten Noergler, ihr seid einfach nur nicht "up 2 date" oder pure Gewohnheitstiere - ich gehoere btw. auch dazu. Alte Genre sterben aus, neue kommen dazu... so ist es halt ;(

mfg
"der typ der jede tolle Grafik auf Doom Niveau runterschraubt und sich dann wieder heimisch fuehlt"


SpeedyBK
Beigetreten: 05.02.2006
Oldschool Grinder

neue kommen dazu... so ist es halt

Welche denn?


Original von SpeedyBK

neue kommen dazu... so ist es halt

Welche denn?

Kommt drauf an von welchem Zeitrahmen du sprichst. Meine ersten Spiele waren noch auf Kassetten oder 5,25" Floppy-Disks.

Farmville und Co sind u.a. ein Beispiel, ob es uns gefaellt oder nicht. MMORPGs gab es ganz frueher auch noch nicht. Ego-Shooter sowieso nicht, Echtzeitstrategie ebenso wenig. Die Liste ist elendig lang.

Edit... Denk doch mal an neue Spielmoeglichkeiten durch EyeToy und Wii... ha, endlich ein legitimes Argument


Ulek
Beigetreten: 01.02.2006
BlackMember

Wenn ich mal vom Nostalgieaspekt abstrahiere, sehe ich Spiele grob 2 Bereiche abdecken:

1) Simulation
Hier wird versucht, das Leben und die Erfahrungen, die man als Mensch macht, möglichst realistisch rüberzubringen und zu erweitern. Das Ego Shooter seit ihrer Einführung so erfolgreich sind, liegt sicherlich nicht zuletzt daran, dass diese Perspektive nun einfach die Perspektive ist, die man als Mensch besitzt. Sie simulieren die menschliche Wahrnehmung vergleichweise genau. Auch der Erfolg von Spielen wie Die Sims ergibt sich unter anderem daraus, dass sie einfach nur die Erfahrungen, die man als Mensch im sozialen Leben macht, wiederspiegeln.
Für diesen Bereich ist Grafik, Sound und Steuerung wichtig, da sie maßgebende Faktoren für die Nähe zur menschlichen Realität sind.

2) Geschichten erzählen
Hier geht es einfach nur darum, eine möglichst spannende Geschichte zu erzählen. Die Grundform dieses Bereiches ist das Buch, oder für den Spielebereich das Textadventure. Für eine gute Geschichte ist Grafik und Sound unwichtig, unter Umständen sogar hinderlich, wenn sie der eigenen Vorstellungskraft Grenzen setzen.

Früher waren die Grafik und Soundmöglichkeiten für Spiele noch sehr beschränkt. daher hat man sich mehr auf die Geschichte konzentriert und diesen Aspekt perfektioniert, und eine gute Geschichte bleibt imo eher im Gedächtnis, als eine Simulation mit guter Grafik/Sound/Steuerung. Wenn man dazu noch den Nostalgiefaktor packt sind die "Früher war alles besser" Aussagen verständlich.


Ich muss dir leider in nahezu allen Punkten widersprechen.

Original von Ulek
Wenn ich mal vom Nostalgieaspekt abstrahiere, sehe ich Spiele grob 2 Bereiche abdecken:

Du kannst nicht alle Genere in Simulation oder Adventure einteilen. Ein Spiel wie Alien Breed (2d Arcade Shooter) oder Super Mario (Jump n Run) ist wohl kaum eine Simulation, und ebenso wenig ein "Geschichten erzaehlen"- ich denke du meinst damit Adventure. Die Genre unterscheiden sich hier vom Spielprinzip einfach viel zu sehr.

Auch der Erfolg von Spielen wie Die Sims ergibt sich unter anderem daraus, dass sie einfach nur die Erfahrungen, die man als Mensch im sozialen Leben macht, wiederspiegeln.

Der Erfolg war sehr zielgruppenspezifisch und lag groesstenteils an dem recht tiefen Spielkonzept. Das Tamagotchi-Prinzip eines virtuellen Charakters / Haustieres gibt es schon seit Ewigkeiten, nur zuvor nicht mit derartig ausgepraegten Handlungsmoeglichkeiten, verpackt in angenehmer Grafik und Steuerung.

Für diesen Bereich ist Grafik, Sound und Steuerung wichtig, da sie maßgebende Faktoren für die Nähe zur menschlichen Realität sind.

Hier stellt sich die Frage was du als Simulation kategorisierst. Die Sims mag definitiv eine sein, spiele wie Sim City und Co natuerlich auch. Flugsimulatoren? Aber sicher doch. Aber bei den meisten Wirtschafts- oder Gesellschaftssimulationen ist die Grafik absolut nicht entscheidend, auch wenn der allgemeine Trend (!) zu besserer Grafik geht und schon immer ging.

2) Geschichten erzählen
Hier geht es einfach nur darum, eine möglichst spannende Geschichte zu erzählen...

Punkt 2 umfasst bei dir meiner Meinung nach nur pure Adventure. Und hier stimme ich dir groesstenteils zu. Die Story wird weit ueber Grafikeffekte gesetzt, auch wenn es diverse Gegenbeispiele gibt - wie z.B. Myst damals.

Früher waren die Grafik und Soundmöglichkeiten für Spiele noch sehr beschränkt. daher hat man sich mehr auf die Geschichte konzentriert und diesen Aspekt perfektioniert,

Das Argument ist fuer mich absolut nicht nachvollziehbar. Oder ist storytechnisch das 0815 Text-Adventure "grafischen" Spielen wie Monkey Island und Co ueberlegen? Ich glaube kaum. Es gibt schon seit eh und je immer bessere Grafik. Ob aeltere Spiele zwangslaeufig einen hoeheren Tiefgang hatten bezweifle ich noch mehr. Frueher gab es Arcade-Shooter zu hauf, die von Spiel zu Spiel sich grafisch immer weiterentwickelten und nahezu null Story hatten.

Ich erkenne jdf. bei Doom oder Wolfenstein 3d um Laengen weniger Storyline als bei neuen Shootern aus z.B. der Half-Life oder CoD Serie. Ganz im Gegenteil: moderne Spiele werden allgemein realistischer, grafisch, als auch von den Handlungsmoeglichkeiten. Das gilt nahezu Genre-uebergreifend. Und auch im Bereich Simulationen, man vergleiche die Titel von: MS Flight Simulator, Sim City, Civilization... die Liste ist endlos.

Ich wuerde einfach sagen das der Grossteil sich fuer neue Spiele nicht mehr so begeistern kann wie frueher. Alle Genre die es frueher gab, gibt es auch heute noch.

Last but not least: der "FPS sind ja alle gleich geblieben"-Vergleich:
Ueberlegt mal was in den letzten 20 Jahren bei derartigen Spielen dazu kam. Das Spielprinzip bleibt logischerweise das Gleiche: es ist nun mal ein "First Person Shooter". Von alten Titeln wie Doom bis Red Faction, Crysis, Half-Life 2, Call of Duty, oder diversen Wii FPS liegt spieltechnisch ein gigantischer Unterschied - und das nicht nur grafisch.


ThinkTank80
Beigetreten: 31.01.2007
Oldschool Grinder

ich glaube was ulek meinte ist eher eine Gegenüberstellung

Technik Inhalt

früher war man weit ab von Fotorealismus und musste die Begeisterung der Spieler auf anderen Wegen einfangen
heute ist es bei vielen Spielen so das es um bombastische Effekte geht es den Spielen dafür aber an einer Seele fehlt


Siehe oben ThinkTank80: Die Genre die sich grafisch am staerksten weiterentwickeln sind FPS, und gerade diese gewinnen an Handlungsfreiraum und allgemeiner Tiefe. Natuerlich kann CoD die 37. nicht mehr so stark fesseln wie der erste Teil - man hat es schliesslich schon alles gesehen.

Adventures oder Simulationen mit moderater Grafik und anspruchslosen Effekten werden auch heutzutage noch produziert und gut verkauft. Das ein Text-Adventure mit linearer Story tiefgruendiger ist bezweifel ich immer noch sehr.

Man sollte also letztendlich nicht von ein paar stark bekannten Titeln auf den gesamten Spielemarkt schliessen.


JimNastik
Beigetreten: 26.05.2007
PokerStrategist

Original von kamik

Ich wuerde einfach sagen das der Grossteil sich fuer neue Spiele nicht mehr so begeistern kann wie frueher.

Genau das ist der Knackpunkt und so ist es mit fast allen Dingen im Leben.


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