Ok, dann versuche ich mal in möglichst kompakter Form meine Entwicklung zu skizzieren.
Dazu muss ich aber ein wenig ausholen.
Ich hatte Ende 2013 eine ziemlich dreckige Trennung von meiner Verlobten. Die Art und Weise und auch die ganzen Umstände waren nicht gerade die feine englische Art. Daraufhin bin ich in einen Sog geraten, und ich habe mich immer mehr darauf versteift, unbedingt wieder eine Freundin haben zu müssen. Zum einen weil ich nicht allein sein wollte/konnte, vor allem aber (so sehe ich das heute) um Bestätigung zu bekommen. Durch die Trennung damals lief auch beruflich einiges schief und da ich zu "Ihr" gezogen bin, waren auch die sozialen Kontakte eher dürftig. Im Laufe der Zeit war ich dann bei vielen Dating-Portalen angemeldet, habe mich unter der Woche nur auf's Nachrichten-Schreiben konzentriert und am Wochenende - wenn ich denn mal weg gegangen bin - war oberste Priorität "eine aufzureißen".
Dass das natürlich überhaupt nicht funktioniert hat brauche ich wohl nicht zu erwähnen.
Anfang/Mitte 2014 bin ich dann umgezogen und habe nen neuen Job angefangen. Frauentechnisch war ich aber immernoch fixiert, und wollte unbedingt wieder jemanden an meine Seite zu bringen.
Und dann kam "Sie" (die, um die es mal in diesem Thread ging). Ich war Feuer und Flamme, wollte alles tun, hatte immer Zeit und und und. Es war ein wahnsinniges Gefühl der Bestätigung, nach dem ich so lange gesucht hatte. Und dann plötzlich, ohne einen (für mich!!!) erkennbaren Grund, war sie wieder weg. In den ersten Tagen war ich wie gelähmt, habe immer wieder unsere Chats durchgelesen und nach nem Fehler gesucht. Was habe ich nur wieder falsch gemacht? Wieso ist da auf einmal nichts mehr, wo vor Kurzem noch so viel war? Ich habe wirklich viele Tage einen Grund und die Schuld bei mir gesucht.
Und irgendwann kam der Punkt an dem ich gesagt habe: So geht's nicht weiter. Ich kann mich nicht ständig nur wegen einem Menschen, der mich hat sitzen lassen, fertig machen. Und ab dann begann der Prozess der Erleuchtung. Ich habe viel in Foren zum Thema Männer und Frauen gelesen, ich habe mir Bücher gekauft und mehrere Male zu Gemüte geführt und für mich folgende Punkte herausgezogen:
- Frauen sind genauso Menschen wie ich, sie sitzen auf keinem Thron und müssen nicht vergöttert werden
- Frauen sind genauso sexgeil wie Männer, zeigen es aber niemals so offen
- Um einer Frau zu gefallen, muss ich mir erstmal selbst gefallen
- Ein ehrliches und aufrichtiges Handeln ist das A&O um bei Frauen zu landen - nix posen, nix vorspielen, einfach so sein wie man ist
- Mein eigenes Leben muss mir gefallen, ich muss alleine Spaß haben können. Eine Frau zu haben ist nur ein Teil davon aber BEI WEITEM nicht alles
Und dementsprechend habe ich dann mein Leben umgekrempelt. Ich habe wieder angefangen Fußball zu spielen, bin wieder zur Feuerwehr, fahre wieder mit auf Ausflüge von Vereinen und und und.
Inzwischen bin ich fast ein wenig im "Freizeitstress", weil fast jeder Tag schon verplant ist. Und es macht mir riesig Spaß, da ich von Grund auf ein kommunikativer und fröhlicher Typ bin.
Und je mehr ich mich darauf fokussiert habe, selbst Spaß im Leben zu haben, desto öfter kam ich mit neuen Frauen in Kontakt. Einerseits ist es natürlich der einfachste Weg in einer Gruppe Mädels kennen zu lernen (die Freundin von ner Freundin, die Zuschauerin der anderen Mannschaft, etc.) aber andererseits scheine ich jetzt eine ganz andere Ausstrahlung zu haben. Klar: mit 1.97m fällt man überall erstmal auf, aber die gesamte Kommunikation mit den Frauen ist inzwischen eine ganz andere.
Ein weiterer elementarer Punkt ist aber sicherlich auch, dass ich heute ein Mädel mit einem ganz anderen Mindset anspreche. Früher war der Hintergedanke immer "was denkt die von mir? was muss ich tun um ihr zu gefallen? Hoffentlich mag sie mich und ich kann ein wenig knutschen" und das merken die Damen von Welt natürlich sofort. Heute sieht das ganz anders aus. Heute bin ich getrieben von Neugierde über die Frau, was wohl hinter den tollen braunen Augen steckt oder warum sie mit nem Micky-Mouse T-Shirt in der Disko steht. Der Rest, Körperkontakt, Küsse, Sex kommt von ganz alleine.
Und, und das ist wahrscheinlich das allerwichtigste zu diesem Thema: Ich habe langsam raus, die Körpersprache der Frauen richtig zu deuten. Das ist, so denke ich, das aller aller aller wichtigste beim Thema "Frauen kennen lernen". Sehr viele Männer verpassen großartigste Möglichkeiten, weil sie es einfach nicht checken. Da kann eine Frau halbnackt mit sabbernden Lefzen vor einem stehen und der Mann denkt sich "das kann doch nicht wegen mir sein!?". In letzter Zeit habe ich wildfremde Frauen angesprochen, weil mir etwas aufgefallen ist: Selbst ein ganz kurzer Moment des Blickkontakts reicht aus um zu wissen was zu tun ist.
Außerdem macht es mir nichts mehr aus, wenn ich mal von einem Mädel abgelehnt werde. Lieber gleich ein "Nein" und Zeit sich um eine andere umzuschauen als stundenlanges, belangloses Gequatsche. Dafür ist mir inzwischen meine Zeit zu schade.
Wie gesagt, es läuft. Und es wird immer besser. Sowohl Quantität als auch Qualität der Frauen steigt ständig. Inzwischen ist es so, dass ich nahezu jedes Wochenende ein neues Mädel kennen lerne, mit der was gehen würde.
Ich bin zufrieden
Edit:
Original von AKI307
Original von tobbeyy
Top! Würde mich trotzdem interessieren, was du wie konkret umgesetzt hast. Ist ja immer sehr individuell sowas
#, welche Bücher hast du gelesen? Und wie genau hast du es geschafft, von Frauen sind der Mittelpunkt zu "ich bin der Mittelpunkt u. Frauen können ein Teil von meinem Leben sein". Musst ja ganz schön an dir gearbeitet haben, sonst kann ich mir nicht vorstellen, dass so ein Prozess/Sinneswandel in wenigen Wochen/Monaten möglich ist.
Ich habe folgende Bücher gelesen:
- Das Gesetz der Eroberung (Maximilian Pütz)
- Vom Finden und Gewinnen begehrenswerter Frauen (Bela Calise)
- Erfolg bei Frauen (Kolja Bonke)
- Models (Mark Mason)
Meiner Meinung nach am besten ist die Reihenfolge: "Models" und dann "Das Gesetz der Eroberung"
In "Models" wird sehr stark auf das Thema "Persönlichkeitsbildung" Wert gelegt und "Das Gesetz der Eroberung" liefert dann noch gute Tips, wie man am besten mit Frauen umgeht.
Die anderen Bücher fand ich persönlich jetzt nicht so spannend.
Und ja, ich habe stark an mir gearbeitet. Ich denke mal, dass es mir aber leichter fiel, da ich von Grund auf sehr gesellig bin und nen großen Freundeskreis habe. Und so auch mein Leben schneller wieder in den Griff bekommen konnte als es vielleicht bei anderen mit weniger sozialen Kontakten der Fall sein wird.