Da sich OP auf sein Zurückbehaltungsrecht wegen der Kosten für Fütterung und Impfung beruft, stellt sich mir noch eine Frage: hat OP das Tier direkt vom 80 jährigen Opa übernommen oder vom Tierheim? Üblicherweise werden im Tierheim in Tierüberlassungsverträge zur Pflege explizit die Impfungen, Arztbesuche, Futter usw geregelt (der Übernehmer zahlt).
Dass du jetzt auch noch Geld forderst, entlarvt dich endgültig. Einem armen 80-jährigen Mann ohne Bein quasi zu erpressen, damit er seinen geliebten Hund wiederbekommt....ich glaube, was ich dazu wirklich denke, schreibe ich lieber nicht. Das ist echt einfach nur mehr das Letzte!
leg mal ne neue platte auf du elch
und zum thema was der hund will: hunde sind so ziemlich das dümmste haustier was die bindung zum menschen anbelangt die es überhaupt gibt ... von daher kann der hund hier nix entscheiden und weiß nicht was gut für ihn selbst ist
Am besten entscheidet das ein Verschwörungsdepp aus 'nem Pokerforum im Intanetz, der aufgrund einer Ferndiagnose einer Ferndiagnose bestens den Fall beurteilen kann.
Natürlich hätte ich gestern die Gedankengänge zu dem Gespräch erklären müssen. Allerdings war ich auf den Sprung und wollte nur die letzte Entwicklung wieder geben. War vielleicht ein Fehler.
Das gestern war das (auch wie im Forum gefordert) offene Gespräch. Es wurde mehrmals versucht ihn davon zu überzeugen, dass es dem Hund bei Ihm nicht gut gehen wird. Er redet sich manche Dinge schön, wie, dass er in drei Monate wieder komplett der Alte ist. Zudem nutzt er zur Zeit einen Menschen aus, der eine Ausbildungsstelle sucht und beschäftigt diesen ohne Bezahlung. Opa ist Regenschirmhändler auf immer unterschiedlichen Märkten. Jemanden in Telekommunikation auszubilden ist daher total Blödsinn und zielt nur darauf ab, dem Jungen mit einer Ausbildung zu locken und auszunutzen. Er deutete schon an, diesen in drei Monaten vor Ablauf der Probezeit zu entlassen. Wobei er nicht mal Ansatzweise für sich genug Geld, geschweige den ein Ausbildungsgehalt zahlen kann.
Diese Einstellung wurde von uns erwartet. Wir hatten die Hoffnung, dass er zum Wohle des Hundes sagt, dass er bei uns bleiben soll. Dies geschah nicht.
Das mir das Geld scheiss egal ist, müsst ihr mir einfach glauben. Nur musste es zum einen darum gehen, uns weitere Optionen offen zu halten bzw. diese zu schaffen. Ich habe den Hund nun sechs Monate betreut. In dieser Zeit kam keine Nachfrage und auch keine Aussagen bezüglich der Übernahme der Kosten. Auf gut deutsch ging ihm der Hund am Arsch vorbei, und deshalb ließ er ihn auch zwei Tage (und wäre es nach ihm gegangen auch länger) im Winter im Auto zurück.
Deshalb wurde das Thema von uns angesprochen. Er soll nicht denken, dass dieses Verhalten von uns noch weiter unterstützt wird. Gefüllt hätte er das Thema noch einige Wochen, sogar Monate, weiter vor sich hergeschoben und hätte irgendwann gesagt, dass er den Hund jetzt haben möchte. Wer sich ein Hund zulegt, der ist für das Tier verantwortlich. Der hat für das Wohl zu sorgen und kann es nicht sechs Monate im "Keller" abstellen und wieder rausholen, wenn es wieder passt. Klar hatte er einen harten Schlag zu verzeichnen, aber warum entbehrt ihn das von allen Pflichten, die er in der Vergangenheit auf sich genommen hat?!
Durch sein Angebot hat er jetzt (aus meiner Sicht) eine Verpflichtung uns gegenüber eingestanden. Neben den Tierschutzrrechtlichen Aspekt, habe ich nun mit der Forderung noch die Möglichkeit die Nicht-Herausgabe zu begründen. Das es vielleicht nicht ausreicht ist mir bewusst, aber es stärkt meinen Position.
Original von wusah
Ja, für die moralische Überlegung, ob es OK ist hier gegen das Gesetz zu verstoßen, spielt doch exakt das eine Rolle. Man wiegt die negativen Folgen für den alten Besitzer gegen die positiven Folgen für den Hund ab. Ich denke darauf wollte OP hinaus. Es geht ihm also selbstverständlich darum die beste Lösung für den Hund zu finden.
Genau das ist mein Anliegen. Wie erwähnt ist der Hund auch eine Last. Aber ich sehe mich gerade eher in der Position, dass ich das Beste für das Tier will. Nicht für mich. (andere sehen es anders)
Original von EilatOne
haste denn jetzt schon mal mit nem tierschutzbund oder ähnlichem gesprochen?
Nachdem sein Standpunkt seit gestern klar ist, wurde dies heute morgen angestoßen. Ich war gestern noch auf einen Geburtstag und habe mir anderen Tierhaltern gesprochen. Diese gaben mir auch den Rat, dass Veterinäramt zu kontaktieren. Aber sie erzählten mir auch, dass es für das Amt sehr schwer ist, einem Halter die Tiere abzunehmen, auch wenn diese es möchten. Sie erzählten mir von einem Halter, der Schäferhunde tagelang in kleinen Boxen hielt. Aufgrund seines Verhaltens wurde ihm der Mietvertrag gekündigt. Er ließ sich aber woanders nieder und war wegen sein Haltung im Amt bekannt. Das Amt müsse ihn aber bei frischer Tat ertappen um die Tiere wegzunehmen. Und das ist nie leicht.
Die erste Frau vom Amt sprach im ersten Gespräch ihm die Eignung zur artgerechten Haltung eines Tieres ab. Wollte das Thema aber jemanden anderes weiterreichen, der mich später noch anruft.
Vor dem Gespräch war ich geneigt, der Empfehlung des Amtes nachzukommen. Klar werden diese mir nicht zu einer Straftat raten, aber sie können vielleicht sagen, dass diese ebenfalls berechtigte Zweifel haben und mir bestätigen, dass sie den Hund dann im Nachhinein nur schwer vom Eigentümer loseisen können.
Original von Siedepunkt
Da sich OP auf sein Zurückbehaltungsrecht wegen der Kosten für Fütterung und Impfung beruft, stellt sich mir noch eine Frage: hat OP das Tier direkt vom 80 jährigen Opa übernommen oder vom Tierheim? Üblicherweise werden im Tierheim in Tierüberlassungsverträge zur Pflege explizit die Impfungen, Arztbesuche, Futter usw geregelt (der Übernehmer zahlt).
Wir haben das Tier aus dem Tierheim geholt. Wir haben das Tierheim bezahlt und haben nichts weiter erhalten. Der Opa hatte vorab das Tierheim informiert. Ob es ein Impfpass gibt ist fraglich. Genauso ob das Tier irgendwo gemeldet ist und er Steuern zahlt. (eine Hundemarke hat sie nicht)
das mit dem schönreden kann man auch als notorisches lügen verkaufen;) ,lässt den mann noch schlechter darstehen.
und die Hilfskraft kannst doch auch noch bei dir aufnehemen:)
Die Überwachung des TierSchG obliegt den Behörden und nicht privaten Dritten. Es ist nicht deine Aufgabe hier Richter zu spielen. Die zuständige Behörde hat hier geeigneten Maßnahmen zu treffen.
Es wäre genauso die Tagesmutter, die ein Kind in Obhut hat, und meint das Kind wäre bei ihr besser bei ihr aufgehoben als bei der leiblichen Mutter. Hierfür gibt es Behörden, die solche Vorwürfe prüfen und ggfs reagieren.
Da in der Vereinbarung mit dem Hundehalter kein Entgelt vorgesehen war, kann man hier auch zur Auffassung gelangen, dass die Betreuung und Pflege des Hundes unentgeltlich und auf deine Kosten erfolgt ist.
Hab ein bisschen Menschenverstand und gib den Hund dem Hundehalter zurück und informiere die zuständige Behörden über die mangelnde Eignung des Hundehalters. Vielleicht erkennt die Behörde dies auch und überträgt die Pflege des Hundes auf dich.
Unfassbar, welche Einstellungen manche User haben.
Original von Powerqueen
Die Überwachung des TierSchG obliegt den Behörden und nicht privaten Dritten. Es ist nicht deine Aufgabe hier Richter zu spielen. Die zuständige Behörde hat hier geeigneten Maßnahmen zu treffen.
Es wäre genauso die Tagesmutter, die ein Kind in Obhut hat, und meint das Kind wäre bei ihr besser bei ihr aufgehoben als bei der leiblichen Mutter. Hierfür gibt es Behörden, die solche Vorwürfe prüfen und ggfs reagieren.
Da in der Vereinbarung mit dem Hundehalter kein Entgelt vorgesehen war, kann man hier auch zur Auffassung gelangen, dass die Betreuung und Pflege des Hundes unentgeltlich und auf deine Kosten erfolgt ist.
Hab ein bisschen Menschenverstand und gib den Hund dem Hundehalter zurück und informiere die zuständige Behörden über die mangelnde Eignung des Hundehalters. Vielleicht erkennt die Behörde dies auch und überträgt die Pflege des Hundes auf dich.Unfassbar, welche Einstellungen manche User haben.
Das ist die einzig sinnvolle und korrekte Lösung. Eine akute Gefahr für den Hund besteht jedenfalls nicht.
Original von Powerqueen
Hab ein bisschen Menschenverstand und gib den Hund dem Hundehalter nicht zurück und informiere die zuständige Behörden über die mangelnde Eignung des Hundehalters. Vielleicht erkennt die Behörde dies auch und überträgt die Pflege des Hundes auf dich.
Unfassbar, welche Einstellungen manche User haben.
fyp
So habe gerade mit dem Veterinäramt gesprochen.
Ich habe die ganze Situation geschildert. Die Frau sagte direkt, dass das Veterinäramt da nicht wirklich weiterhelfen kann. Aber gab an, dass ich das Geld für die Zeit fordern sollte. Ein Tierheim kostet zwischen 6 und 12 Euro am Tag, und da wäre der vereinbarte Preis von zwei Euro mehr als angemessen. Ich muss den Hund nicht herausgeben, solange er das nicht bezahlt.
Sollte er die Rechnung begleichen, sollte ich umgehend das zuständige Veterinäramt in seinen Wohnort über die Geschichte informieren. Sie können rückwirkend leider nicht mehr tätig werden (besonders der Fall, wo das Tier zwei Tage im Auto saß), aber sie können die Eignung prüfen. Hier würde es schon zu Problemen kommen, wo Sie ihm einfach sagen, er solle mal mit ihr gehen. Dort würden sie sehr schnell feststellen, ob jemand regelmäßig mit dem Tier rausgeht und ob das Tier die Leine überhaupt gewohnt ist. Insbesondere das von ihr beschriebene Verhalten des Tieres, wenn ein Tier nicht regelmäßig raus kommt, traf und trifft voll und ganz auf den Hund zu.
Sollten das Amt ihm den Hund dann entziehen, wäre es nur bedingt möglich, dass der Hund wieder zu mir kommt. Aber Hauptsache ist ja, dass es dem Tier gut geht. Wo ist im ersten Moment egal.
Ich fragte die Frau, was Sie an meiner Stelle machen würde. Natürlich spreche sie als Veterinäramt, aber mir solle anhand ihrer Aussagen klar sein, wie sie die Sache sieht. Zweifelsohne wäre mein Vorgehen absolut berechtigt und nachvollziehbar.
So werde ich das nun auch machen. Ich mache eine Auflistung aller Kosten. Wenn er die Rechnung begleicht, dann kriegt er den Hund und im Anschluss soll das Veterinäramt alles weitere regeln.
Da ich den Einwand nachvollziehen kann, dass die Forderung des Geldes irgendwie ja nur meiner egoistischen Ansicht dient, werde ich das Geld auch ohne Abzüge an die Tierhilfe spenden. Sollte es soweit kommen, werde ich den Beleg hier veröffentlichen.
Denke das ich damit am besten fahre.
Die Bühne für den Shitstorm ist eröffnet...
Wenn das der einzige Weg ist den Hund da nicht hin geben zu müssen, dann bleibt wohl nichts anderes übrig. Selbst mir gefällt an dem Vorgehen aber nicht, dass du bei deiner Herangehensweise den Mann komplett außen vor lässt. Finde schon, dass es angebracht wäre ihm einen gewissen Ausgleich anzubieten.
Hoffe auf ein episches Ende:
1. Du presst Opi das Geld ab
2. Opa wird der Hund danach weggenommen
3. Hund wird eingeschläfert
win-win-win
Original von groovechampion
Hoffe auf ein episches Ende:
1. Du presst Opi das Geld ab
2. Opa wird der Hund danach weggenommen
3. Hund wird eingeschläfertwin-win-win
Eingeschläfert wohl nicht, kommt dann wohl ins Tierheim und wird da wohl bleiben, denn wer nimmt schon bei den dutzenden Hunden dort, einen tauben Hund, der nicht erzogen wird. Solid Line.
Würde mir auch wirklich mal die Frage stellen, ob Tierheim oder Opa für den Hund besser wäre... unabhängig davon, dass der Hund es bei dir noch besser hätte.
Wie schon mehrfach erwähnt kann ich deine Haltung ja bezüglich des Hundes nachvollziehen, aber ich finde es bedenklich, dass du, jedenfalls soweit hier zu lesen, in die Lage des Mannes versetzt hast. Die heftigen Reaktionen sind nahezu alle auf ebend diesen Umstand zurück zu führen.
Es würde dir sehr wahrscheinlich nicht schaden es mal mit Empathie beim Opa zu versuchen, dann kommst du sicher auch darauf, dass ein Kompromiss für alle mit aller Wahrscheinlichkeit am sinnvollsten wäre.
Du warst nie ergebnisoffen und ich denke dieser Kritik solltest du dich auch mal stehen. Du hast fast alle Beiträge, die dir nahegelegt haben dich in die Lage des Opas zu versetzen, ignoriert. Vielleicht macht es ja noch Klick, es kann nicht in deinem Interesse sein, dass am Ende vielleicht keiner den Hund hat, sondern er im Tierheim seinem Ende entgegen geht.
Ja, ist super. Erst presst du dem 80-Jährigen Opi die Kohle ab, damit er seinen Hund wiederbekommt. Dann hetzt du ihm das Veterinäramt auf den Hals, damit du den Hund wiederbekommst und das Geld dazu. Du bist echt ein Supertyp...

€: Und selbst wenn du das Geld spendest, hat es der 80-Jährige nicht mehr.
Original von Mauslord
meine stimme zum assi des jahres hast du auf jeden fall...
Meine auch....
Glaubt ihr wirklich, dass ich das Tier im Tierheim lassen würde?! Ich wäre im Kontakt mit dem Veterinäramt und diesen würden mich sicher darüber informieren, wenn der Hund kein Zuhause findet. Selbstverständlich würde ich mich regelmäßig nach dem Tier erkundigen und sobald ich sie haben darf, alles stehen und liegen lassen und sie holen. Sie ist sogar von mir geshippt. Wenn sie ausbüxt, dann erfahre ich das und kann sie abholen.
Und ich bitte euch... wenn das Veterinäramt zu dem Ergebnis kommt, jemanden den Hund wegzunehmen, weil er sich nicht ausreichend um das Tier kümmert, dann hat das wohl auch einen Grund! Da dem Amt willkür bei der Bewertung zu unterstellen ist nicht angebracht. Will euch daneben stehen sehen, wenn das Amt jemanden das Tier wegen Misshandlung und Verwahrlosung wegnimmt und ihr dem Amt zuruft, dass es doch unfair gegenüber dem Herrchen sei. Man können ihm doch nicht das Tier wegnehmen. Wo ist den da die Empathie für das Tier?!
Original von Play4forlife
Es würde dir sehr wahrscheinlich nicht schaden es mal mit Empathie beim Opa zu versuchen, dann kommst du sicher auch darauf, dass ein Kompromiss für alle mit aller Wahrscheinlichkeit am sinnvollsten wäre.
Ich kann die Einwände verstehen. Vielleicht habe ich den Bezug zum Opa wirklich missen lassen, weil für mich das Tier vorrang hat. Es wird mit ihm eine Lösung gesucht. Wenn man das so gelöst bekommt, dann wäre es sicher für alle am besten. Egal wenn ich ihm dann noch was anbieten muss um das zu erreichen. Ihm ein anderes Tier kaufe oder ihm den Hund tageweise vorbeibringe. Dazu benötigt es sicher noch ein Gespräch. Einen ersten Ansatz gab es gestern im Telefonat, aber es gab keine Einsicht. Mein Vater hatte dies erwartet.
Aber es geht hier für mich darum, im Falle eines uneinsichtigen Opas zu wissen, wie ich vorgehen soll. Ich muss doch wissen, wie ich reagieren soll, falls er nicht kompromisbereit ist. Demnach ist der Plan ein Notfallplan und kein Matchplan.
Also in den Tierheimen in unserer Region, wird kein Hund abgegeben wenn du nicht gerade von zu hause aus arbeitest, oder eine Frau hast, die permanent zuhause ist.
Mein Nachbar hat z.b. keinen Hund aus dem Tierheim bekommen, trotz eines riesigen Grundstückes, weil beide berufstätig sind und 8h arbeiten gehen.
Ich hoffe sowas ist in deinem Masterplan berücksichtigt.
