Vielleicht kennt mich der ein oder andere aus der Sorgenhotline. Hatte schon mehrere Threads offen.. Hier nun einfach mal ein Bericht meiner aktuellen Lage. Vielleicht hilft es ja jemand der in einer ähnlichen Lage ist.
hab in den 2 Monaten wirklich sehr gute Fortschritte gemacht, was ich zum einen auch meine Freundin zu verdanken habe. Sie hat mir oft in den Arsch getreten damit ich mal was mach.. fühle mich zur zeit gefühlsmäßig relativ stabil. Klar könnte es besser sein - aber immerhin.
Hab auf die verschrieben Pillen verzichtet und das Problem an der Wurzel gepackt. Ich hab mir ein paar Bücher gekauft und durchgearbeitet um mein Verhalten zu analysieren und zu verstehen. Das hat mir sehr geholfen.
Auch das meine Freundin zu mir steht und mir in meinen "Downs" immer wieder gute Laune macht hat mir sehr geholfen.
Habe mich nun auch für den Studiengang Wirtschaftsinformatik beworben, jedoch warte ich noch auf die Antwort von Stuttgart. (Habe mehrere Zusagen erhalten, jedoch alle weiters weg) Aber ich bin zuversichtlich. Das Thema Studium hat mir meine Freundin schmackhaft gemacht und ich freu mich richtig drauf.
Ich bin um ehrlich zu sein stolz darauf, dass ich ein Schritt weiter bin als vor 2 Monaten. Und das ganz ohne Psychotherapie oder Medikamente.
Und sollte alles erdenkliche nun schieflaufen (kein Studienplatz, Schluss mit Freundin aus irgendwelchen Gründen) dann werde ich für ein paar Monate für Work&Travel ins Ausland gehn und Erfahrungen sammeln.
Nebenbei erwähnt führen meine Freundin und ich eine Fernbeziehung. Sehen uns aber trotzdem 1 mal in der Woche für ein Paar Tage.
Wer vielleicht sowas schon hinter sich hat, der weiß das es manchmal nicht leicht ist und man von Eifersuchtsgedanken geplagt werden kann - Vorallem in meiner Situation.
Aber ich seh das alles weniger als ein Problem sonder als Herausforderung.
Und die meister ich bis jetzt gut