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[Geschlossen] FML - Serious mindset probs inside

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Schorscheee
Beigetreten: 09.06.2007

Dann poste ich hier auch mal ;)

Also, ich bin 23jähriger Lehramtsstudent im ersten Semester. Momentan schreibe ich Prüfungen und hab obv. quasi nichts gelernt da ich lieber feiern gehe, pokerspiele oder in der Nase bohre.

In der einzigen Prüfung auf die ich in den letzten Tagen gelernt habe, bin ich heute mit wehenden Segeln untergegangen. Heute Abend um 6 hab ich noch eine, allerdings weiss ich nichtmal was der Stoff war da ich in keiner VL gewesen bin. Mittwoch & Donnerstag habe ich 2 von denen ich zu einer garnicht antreten werde obwohl ich angemeldet bin. Problem an allen Prüfungen ist dass man nur 2 Chancen hat sie zu bestehen und ich quasi die erste garnicht wahrnehme aus persönlicher Unfähigkeit/Versagen :facepalm:

Es geht mir um 2 Punkte:

  • Ich schaffe es einfach nicht mich hinzuhocken und mal was für die Uni zu tun. Und wenn ich sage ich habe nichts gelernt, dann ist das nicht die Rotze die 90% der Studenten erzählen, sondern "nichts" bedeutet dann wirklich NICHTS.
    Mein Hauptproblem in der Hinsicht ist einfach dass ich keine Lust auf Lernen habe. Poker/Freizeit usw spielen zwar mit rein, aber sogar wenn ich absolut garnichts zu tun hätte, würde ich wohl eher die Wand anstarren anstatt zu lernen, was halt ziemlich bescheuert is...
  • Zweitens, was wohl noch viel schlimmer als Punkt 1 ist, ist mein Mindset.
    Ich habe überhaupt kein Durchhaltevermögen. Diese "Kein Bock"&"Wayne" Einstellung zieht sich bei mir durch alle Lebensbereiche. Egal was ich mache, wenn es klappt is alles cool & wenn nicht will ich hinschmeißsen. Man sieht es sehr gut beim Pokern (tiltprobleme/wenig spielen/bei DS der Gedanke zu quitten). Momentan überlege ich mir auch mein 2. Studium abzubrechen (das Erste obv. nach 2 Wochen gequittet) weil ich kb mehr auf diese Misserfolge hab. Allerdings gibt es da keinen wirklichen Ausweg. Ich müsste dann eine Lehre machen, wüsste aber nicht WAS ich machen soll da ich absolut keine klar definierten Interessen habe und man sich während einer Lehre genauso durchlämpfen müsste wie durch andere Ausbildungszweige.

    Ein Bsp. ausm RL was zeigt wie kaputt/bzw. nicht vorhanden mein Mindset ist:
    Ich kann mit meiner Freundin scrabblen (bescheuertes Spiel, aber ihr machts Spaß :coolface: ) und sobald ich kp mehr von Wörtern habe oder weit hinten liege hab ich einfach kein Bock mehr und will aufhören. Ich mein WTF :rage: Ich weiss einfach wie kaputt das alles....

Ich bin einfach sowas von lost. Ich habe den Eindruck dass mein RL einfach nurnoch sinnlose Zeitverschwendung ist, weil ich nicht die allergeringste Zukunft/Perspektive habe. Dazu kommt noch dass ich im Poker bald 15k down bin als NL200/100 spieler, allerdings beeinflusst das nicht meine RL Entscheidungen, da ich niemals anders drauf war, allerdings kommt halt noch etwas "lost sein" dazu.

Auf sozialer Ebene hab ich überhaupt keine Probleme, haben viele Freunde, ne langjährige Beziehung und bin absolut zufrieden. (Falls das von Bedeutung sein könnte)

Also, kp what to do, ich weiss einfach nimmer weiter....


21 Antworten
michimanni
Beigetreten: 03.08.2006

Wie gewünscht verschoben :)

Gruß,
michimanni


Schorscheee
Beigetreten: 09.06.2007

Hallo Schorscheee,

hast du dir eigentlich einmal klar gemacht, dass du in einer beneidenswerten Situation bist?

Doch, du hast die (abgesehen von wenigen Einschränkungen) freie Wahl, was du aus deinem Leben machen möchtest. Die Chance haben roundabout 5,5 Milliarden Menschen auf der Erde nicht. Und die meisten unserer Vorfahren hatten Glück, wenn sie den Beruf ihres Vaters erlernen konnten, egal ob er ihnen Spaß machte oder sie dazu begabt waren oder nicht. Etwas anderes war unerreichbar.

Jede Freiheit bedeutet aber auch: Verantwortung. Du trägst also die Verantwortung für dein Leben. Ob es gelingt oder misslingt, du kannst dich nicht hinter dem Rücken eines anderen verstecken. Diese Erkenntnis ist für den einen oder anderen erdrückend. Aber hättest du es wirklich lieber, wenn ein anderer über dein Leben bestimmt?

Niemand kann dein Leben für dich leben, und wenn du es vergammeln willst, ist das deine Entscheidung. Wenn du das aber nicht willst, dann gibt es sicher die eine oder andere Hilfestellung. Vielleicht hält dir jemand mal die Leiter fest, nur hochsteigen musst du schon selbst.

Das vorausgeschickt frage ich dich mal, warum du überhaupt dieses Studium angefangen hast. Ich meine, wenn du wirklich keine Veranstaltungen besuchst und keinen Lehrstoff lernst, was willst du denn da überhaupt? Es scheint dich doch überhaupt nicht zu interessieren. Du verschwendest doch nur Ressourcen, deine eigenen und diejenigen, die andere für dich bereitstellen.

Mach dir also klar, was du wirklich willst. Wo liegen deine Stärken, wo deine Schwächen? Was würde einen Beruf auszeichnen, den du langfristig ausüben möchtest? Was möchtest du auf keinen Fall ein Leben lang (oder jedenfalls lange Zeit) machen? Lege dir keine Denkverbote auf! Träume ruhig etwas, in welcher Rolle kannst du dich vorstellen, womit fühlst du dich wohl?

Frage Leute, die dich gut kennen. Du wirst vielleicht überrascht sein, auf was für Ideen die kommen. Es gibt auch zahlreiche Angebote für Ausbildungs- und Berufsberatung.

Ein Studium ist keineswegs die einzige Möglichkeit einer vernünftigen Ausbildung. Und nein, eine Lehre ist nicht dasselbe. Im Studium interessiert sich keiner dafür, ob du an deinem Arbeitsplatz bist oder im Bett liegst. In einem Ausbildungsbetrieb ist das anders. Vielleicht brauchst du, zumindest zurzeit, festere Strukturen in deinem Tagesablauf.

Ein freiwilliges soziales oder ökologisches Jahr ist auch eine Option für jemanden, der nach einer Orientierung sucht.

Und wenn dir gar nichts einfällt, dann gehe irgendwo für ein halbes oder ein Jahr arbeiten. Dann liegst du anderen nicht auf der Tasche und du nimmst die Verantwortung für dein Leben an. Danach kannst du immer noch weitersehen.

Es ist dein Leben.

Gruß

wespetrev


Schorscheee
Beigetreten: 09.06.2007

Original von wespetrev
Das vorausgeschickt frage ich dich mal, warum du überhaupt dieses Studium angefangen hast. Ich meine, wenn du wirklich keine Veranstaltungen besuchst und keinen Lehrstoff lernst, was willst du denn da überhaupt? Es scheint dich doch überhaupt nicht zu interessieren. Du verschwendest doch nur Ressourcen, deine eigenen und diejenigen, die andere für dich bereitstellen.

Du hast natürlich über große Strecken recht, allerdings sprichst du nur den Teil an, der nur ein kleiner Teil der ganzen Misere ist, nämlich das Studium.
Aber da dies momentan das wichtigste "sein sollte" sollte wohl das Problem an vorderste Front.

  • Es ist ein guter Punkt mich zu fragen warum ich genau diesen Studiengang besuche wenn er mich anscheind nicht intressiert.

    Ich habe mir Französisch/Erdkunde ausgesucht da mich diese beiden Fächser sehr wohl intressieren. Ich habe lange Zeit in Frankreich gelebt und habe einen besonderen Bezug zu diesem Land. Ich habe mich dort sehr sehr wohl gefühlt (Viel wohler als in Deutschland) und möchte auch eines Tages dorthin zurückkehren. Da ich auch die Sprache sehr gut beherrsche fallen mir natürlich einige Fächer an der Uni leichter, was sicherlich auch zu meiner Wahl beigetragen hat.

    Erdkunde hat mich in der Schule schon immer sehr intressiert, ich denke zum einen dass das am naturwissenschaftlichen Aspekt liegt und weil das Fach in der Schule chillig war, bzw. alle anderen Fächer die man in Kombination mit Frz wählen kann totaler Schrott sind. (Ausser Englisch)

    Für Lehramt habe ich mich entschieden weil ich dort am sinnvollsten französisch lernen kann. Ich hätte deutlich lieber etwas Naturwissenschaftliches wie Maschinenbau/E-techniker/Ingenieursstudiengänge oder etwas BWL/WiWi-ähnliches gewählt, wusste aber dass ich nicht intelligent genug, bzw. Lernbereit genug für Masch.Bau bin. In BWL wurde ich aufgrund meines 3,1 ABIs nicht genommen.

  • Ich muss zugeben dass du mich zum Nachdenken angeregt hast, als du fragtest warum ich denn nicht die VL besuche wenn es mich doch intressiert. Zuerst wollte ich darauf antworten dass mich dieses "Menschenanalytische Geschwafel wirklich nicht intressiert da ich im OP über die heutige Bildungswissenschaftsprüfung geredet habe(iwelche Definitionen über Bildungsbegriffe die über 10 Zeilen gehn sind mir wirklich sowas von egal), aber mir ist aufgefallen dass ich die beiden Erdkundevorlesungen auch nicht besuche, sondern nur die Tutorien weil diese den Stoff nochmal nachbereiten.

    Ich weiss ehrlich gesagt nicht was ich dann sinnvolles darauf antworten soll, da es mir ja so vorkommt als würde es mich dann doch nur oberflächlich intressieren. Komischerweise bin ich in alle Französischkurse/VL gegangen.

    Was allerdings Fakt ist, ist dass mich zB Französisch definitiv intressiert, trotz allem habe ich null Bock darauf den Stoff abseits der Sprache selbst, zu lernen (Sprachwissenschaften/Literaturwissenschaften)

Original von wespetrev
Mach dir also klar, was du wirklich willst. Wo liegen deine Stärken, wo deine Schwächen? Was würde einen Beruf auszeichnen, den du langfristig ausüben möchtest? Was möchtest du auf keinen Fall ein Leben lang (oder jedenfalls lange Zeit) machen? Lege dir keine Denkverbote auf! Träume ruhig etwas, in welcher Rolle kannst du dich vorstellen, womit fühlst du dich wohl?

Das Problem ist, ich weiss nicht was ich möchte.
Ich könnte auf die Frage mit Stärken und Schwächen wohl das sagen was mir durch den Kopf geht, nämlich dass ich keine Stärken habe, allerdings würde ich das nicht zum ersten Mal von mir behaupten und ein "Jeder hat Stärken kassieren". Daher versuch ich es mal so:

Die extrem wenigen Stärken die mir bekannt sind sind, Pokern, Kickern& Tischtennis spielen. Bei der Antwort wird vielen die mich aus dem Forum kennen auffallen dass Poker auch keine Wirkliche Stärke ist da:
• Ich habe zwar Geld gemacht, aber ab einem gewissen Punkt (NL200/400) trat Resignation ein da es nicht mehr weiter ging.
• Ich habe getiltet wie Sau wenn die Ergebnisse nicht stimmten.
• Ich habe nicht an meinen Schwächen (Leaks) gearbeitet.
Transfer zu Tischtennis&Kicker:
• Ich beherrsche beides, ähnlich wie Poker, deutlich besser als der Durschnitt, allerdings bin ich extrem weit davon entfernt mich jemals als gut bezeichnen zu können bzw. mich weiterhin stetig zu verbessern.
---> Resignation wenn es nicht mehr von alleine nach vorne geht.

Leider habe ich keine wirklichen Träume, Pokerpro wäre so etwas, aber da mir meine Beziehung zu meiner Freundin die ich über alles liebe weitaus wichtiger ist als ein bescheuertes Kartenspiel, kommt das für mich nicht in Frage (mal abgesehn von den Leaks die ich habe)

Original von wespetrev
Frage Leute, die dich gut kennen. Du wirst vielleicht überrascht sein, auf was für Ideen die kommen. Es gibt auch zahlreiche Angebote für Ausbildungs- und Berufsberatung.

Ich denke dass ich das in den nächsten Tagen mal warnehmen werde.

Original von wespetrev
Ein Studium ist keineswegs die einzige Möglichkeit einer vernünftigen Ausbildung. Und nein, eine Lehre ist nicht dasselbe. Im Studium interessiert sich keiner dafür, ob du an deinem Arbeitsplatz bist oder im Bett liegst. In einem Ausbildungsbetrieb ist das anders. Vielleicht brauchst du, zumindest zurzeit, festere Strukturen in deinem Tagesablauf.

Ein freiwilliges soziales oder ökologisches Jahr ist auch eine Option für jemanden, der nach einer Orientierung sucht.

Und wenn dir gar nichts einfällt, dann gehe irgendwo für ein halbes oder ein Jahr arbeiten. Dann liegst du anderen nicht auf der Tasche und du nimmst die Verantwortung für dein Leben an. Danach kannst du immer noch weitersehen.

Es ist dein Leben.

Es ist mir nicht wirklich möglich mein jetziges Leben zu quitten. Ich werde 1.) im Sommer bereits 24, 1 Jahr auszeit ginge als einfach nicht. 2.) Will ich meine Freundin nicht verlieren und 3.) kommt arbeiten nicht in Frage da ich wie oben schon beschrieben massiv EV aufgeben würde.

• Es sieht zwar so aus als würde Poker sehr stark in meine Einstellung mit reinspielen, aber Fakt ist dass ich noch nie anders drauf war.

  • Worum es hier wirklich geht, ist meine Einstellung aufzugeben sobald etwas nicht mehr von alleine läuft. Das ist das was sowohl an allem Schuld ist was ich nie ganz durchgezogen habe und das was eine sehr hohe Mitschuld an der Misere im Studium trägt

FiftyBlume
Beigetreten: 06.06.2010

Kenn ich...ich starre auch lieber die Wand an, als zu lernen. Allerdings reicht es meistens um im letzten Moment die Kurve zu kriegen.

mir fällt im übrigen nur ein Berufswunsch ein, der zu dir passen könnte:

Dolmetscher:-)


sommermeer
Beigetreten: 26.11.2006

Also wenn du mit 24 dein zweites Studium innerhalb des ersten Semesters abbrichst, kann ein (halbes) Jahr "Auszeit" nicht schaden denke ich- va da es zeigt dass du wirklich versuchst dir darüber klar zu werden was du wirklich willst. das Pokern solltest du während dieser Zeit aber extrem zurückstellen - es lenkt dich ab und gibt dir das Gefühl die Zeit sinnvoll genutzt zu haben- anstatt dir Gedanken über die Zukunft zu machen udn diverse Praktika auszuprobieren.

Ich glaube die fehlt einfach ein Ziel worauf du hinarbeiten willst! Das Problem, dass man nicht weiß wie man sich beruflich entwicklen möchte ist wohl schon weit verbreitet- ich weiß nicht ob ich denjenigen beneiden oder bemitleiden muss der schon mit dem Abi genau wusste was er mal beruflich erreichen will/ sein wird.
Das Ziel muss aber eben nicht das Erreichen eines bestimmten Berufes sein, sondern kann auch die "Möglichkeit die Auswahl offen zu halten" sein. Also das man sich auch erst nach dem Studium- und mehr Lebenserfahrung- entscheiden muss in welchen Beruf man denn nun einsteigen will.

Man sollte sich halt auch vor Augen halten, dass ein Beruf gerade in der heutigen Zeit nichts endgültiges mehr ist und man immer noch switchen kann wenn es einem nicht zusagt /man die Möglichkeit bekommt.

Also: entweder du findest jetzt deinen Traumberuf (und studierst genau das richtige) oder du studierst etwas indem du dich nicht seeehr spezialisierst (etwas interdisziplinäres - spezialisieren kannst dich später im Beruf immer noch); und dazu gehört Lehramt nicht.


ohne groß auf all das geschriebene einzugehen (weil obv, bzw schon erwähnt worden),

möchte ich noch 2 möglichkeiten erwähnen, die dir helfen könnten:

1. Therapie - Du hast eindeutig ein Motivationsproblem das über die durchschnittliche Faulheit hinausgeht, eventuell weil du einfach Angst vor dem Scheitern hast falls du dich anstregen musst, und dann lieber garnicht erst ein Risiko eingehst?

2. Bundeswehr - Klingt doof, aber so machem hat das geholfe. man kann auch über den Bund studieren, vielleicht hast du da mehr Disziplin, weil der Leistungsdruck höher ist?

So wie du jetzt daher redest, klingt das ein bisschen so als ob du einfach alles hinschmeissen und obdachlos werden willst, ohne ausbildung ist das eine der wenigen optionen die du hast, neben 400€ jobs bzw. einer genialen idee die dich zu einem reichen mann machen könnte.


FiftyBlume
Beigetreten: 06.06.2010

Original von HorstFeratuPQ

2. Bundeswehr - Klingt doof, aber so machem hat das geholfe. man kann auch über den Bund studieren, vielleicht hast du da mehr Disziplin, weil der Leistungsdruck höher ist?

Leistungsdruck beim Bund....mach dich nicht lächerlich, das Niveau beim Bund ist unterirdisch....


Original von Schorscheee

[*] Ich schaffe es einfach nicht mich hinzuhocken und mal was für die Uni zu tun. Und wenn ich sage ich habe nichts gelernt, dann ist das nicht die Rotze die 90% der Studenten erzählen, sondern "nichts" bedeutet dann wirklich NICHTS.
Mein Hauptproblem in der Hinsicht ist einfach dass ich keine Lust auf Lernen habe. Poker/Freizeit usw spielen zwar mit rein, aber sogar wenn ich absolut garnichts zu tun hätte, würde ich wohl eher die Wand anstarren anstatt zu lernen, was halt ziemlich bescheuert is...

Ich kenne das Problem, hatte ich früher auch, obwohl ich zu dem Moment eine Pokerpause hatte.

Frag dich mal was dich motiviert. Hast du den Ansporn aus dir heraus, zu studieren bzw. zu lernen? Oder wirst du eher von 3. Personen motiviert.

Auch wenn es sich jetzt lustig anhört, schon mal über eine Lerngruppe nach gedacht? In Lerngruppen motiviert man sich gegenseitig, es gibt Leute die etwas wissen, was man evtl nicht weiss und wenn man ne super Lerngruppe ist, kann man sogar erahnen was in der nächsten Prfüfung dran kommt.

Jetzt stell dir mal vor du gehst die Vorlesungen besuchen und machst jeden Tag noch mal 2h länger mit einer Lerngruppe 3-4 Leute max, ist zwar hart (ich weiss ja nicht wie lange ich täglich habt) aber dafür kannst du dann Abends nach Hause gehen und hast ein mega gutes Gewissen, dazu kommt noch das du das gelernte am Tag noch wiederholt, aufgearbeitet, verarbeitet und verstanden hast.

Dann bleibt sogar Abends noch Zeit fürs Poker ;)

Wie gesagt mir gings auch so und ich konnte mich alleine nicht mal Ansatzweise motivieren. Kaum hingehockt, die ersten Sätze gelesen, Skript schon wieder weg gelegt und Fernseh geklotzt ^^ aber Lerngruppe lief 1A, vor allem wenn du dann noch in der Uni bist und ehh eine Lernatmosphäre um dich herum hast und dich nichts ablenken kann, weil bist du mal zu Hause angekommen, wird man zu häufig abgelenkt ;)

Hoffe konnte dir helfen.


acegipoker
Beigetreten: 09.04.2009

Würde mal sagen deine Probleme sehen nach mangelnder Disziplin aus.

http://www.zeitblueten.com/news/1429/selbstdisziplin-lernen


Schorscheee
Beigetreten: 09.06.2007

Original von Latrine

Ich denke deine Line ist hier aufs Studium bezogen mitunter die beste. Hab mich jetz mal im letzten Fach dass ich schreiben drum gekümmert und hoff dass da was zusammengeht. Aber mit etwas Vorlaufzeit sollte das nächstes Semester definitiv was bringen! thx! :heart:


Bitte, bin froh das ich dir helfen konnte :)


Schorscheee
Beigetreten: 09.06.2007

Es is einfach so bitter. Lerne grad wieder seit 3 Tagen auf eine Prüfung (morgen) und ich kann einfach nix obwohl es nur auswendiglernen ist. Es kommt mir einfach vor als sei ich zu bescheuert für diese ganze Scheisse.

Ich hab einfach nurnoch Gedanken das alles zu quitten und ne behinderte Ausbildung mit null Zukunft zu machen.

Allerdings befürchte ich dann dass ich meine Freundin abhaken kann (Nicht falsch verstehen, sie ist garnicht der Typ der einen wegen sowas fallen lässt, aber ich denke longterm hätte sie dann einfach andere Ansprüche)

Iwie hattich bis jetz wirklich eine gewissen Gleichgültigkeit, aber komischerweise habe ich grad wirklich Angst. Echt sick....


Hey Schorscheee,

vielleicht hat der innere Schweinehund nur die Taktik gewechselt? Nachdem du aufgewacht bist, versucht er es jetzt mit bange machen?

Was deine Lernfähigkeiten angeht, fehlt dir evtl. ein bisschen das Training. Muskeln bauen auch ab, wenn man sie längere Zeit nicht mehr richtig benutzt.

Unabhängig davon, wie deine Prüfung ausgeht: Dran bleiben !

Gruß

wespetrev


Apfelschorle77
Beigetreten: 23.09.2010

Original von Schorscheee

Iwie hattich bis jetz wirklich eine gewissen Gleichgültigkeit, aber komischerweise habe ich grad wirklich Angst. Echt sick....

Ideal, denn jetzt merkst du das es ernst ist. Ich würde mir aufjedenfall nach deiner Prüfung(für die du hoffentlich noch am pauken bist)mir einen disziplinierten&realisierbaren Plan aufstellen mit lernzeiten. Sollte sich halt bei Leuten "ausser übung" vllt vom Zeitaufwand anfangs etwas weniger sein. Als ich damals so in etwa die Probleme der absoluten Lustlosigkeit hatte, hab ich mir irgendwann(hat dann wohl klick gemacht)einfach mal Zeit für die Dinge genommen. Anfangs hab ich auch nur 15minuten ins Buch geguckt, aber dafür auch 15 komplette Minuten ohne PC und anderem Zeug und so hat sich das gesteigert, glaube nichtmal das die Zeit an sich das A und O ist, erstmal ists einfach wichtig das routine einkehrt, grade ausserhalb von Prüfungszeiten zeigt sich dann auch wirklich wie diszipliniert man die Sache angeht.

E: evtl kannst du auch als Antrieb deine Freundin nehmen und ihr evtl auch sagen(kA in wie weit sie da involviert ist) das sie dich mit antreiben soll, dich aufs lernen aufmerksam machen soll, dir liegt ja was an der Beziehung ist evtl ein weiterer Motivationsaspekt


Schorscheee
Beigetreten: 09.06.2007

jo, aber es macht es nicht besser, wenn ich jetz überall faile (wonach es obv aussieht) wird die beastung auf die nächsten semester nur noch viel höher. Da ich die jetzige belastung schon kaum tragen kann frage ich mich nur wieviel Zeitverschwendung weitermachen ist.


Apfelschorle77
Beigetreten: 23.09.2010

Original von Schorscheee
jo, aber es macht es nicht besser, wenn ich jetz überall faile (wonach es obv aussieht) wird die beastung auf die nächsten semester nur noch viel höher. Da ich die jetzige belastung schon kaum tragen kann frage ich mich nur wieviel Zeitverschwendung weitermachen ist.

kA wie groß deine Lücken sind, aber ich würd mich aufjedenfall mit einem Studienberater zusammen setzen. Alternativen hast du als Studienabbrecher sicher genug wenn du denn willst. Aufjedenfall keine leichte entscheidung deswegen würd ich mir da ein wenig mehr Zeit lassen und das mit einigen durchsprechen(möglichst leute mit viel Bezug zur Proble/Thematik um einfach viele Aspekte zu hören) Aber dir sollte halt bewusst sein das es hier um deine Zukunft geht.


ne line von ein paar kumpels von mir die auch relativ faul waren, einfach in die bibliothek gehen zum lernen.

man muss sich nur kurz einmal zwingen in die bibliothek gehen und wenn man dann erstmal da ist, kann man auch lernen

ich persönlich bin auch nur in die uni gegangen aufgrund der gesellschaftlichen Kontakte und habe mir quasi 5 Monate ein schönes Leben gemacht...aber dann muss man es halt auch mal hinkriegen sich 1 Monat richtig hinzusetzen und zu pauken. Ich finde das ist fair dafür dass man echt nen gutes Leben als Student hat. Und was schon angesprichen wurde, wenn man es ewig nicht gewöhnt ist sein Schädel anzustrengen, dann fällt es halt auch ziemlich schwer wieder anständig zu lernen.

nun mein TIPP!

mir hat es beim auswendiglernen extrem geholfen dabei durch die Gegend zu laufen und immer wieder die Dinger im Kopf durchzugehen und möglichst auch mal nicht im Zusammenhang sonder teilweise kreuz und quer (hab auch mal irgendwo einen wissenschaftliche abhandlung gelesen, dass das rumlaufen wirklich einen positiven einfluss hat)...also ich hatte meinen Ordner irgendwo im Zimmer zu liegen und bin immer hin- und hergetigert und wenn ich es nicht mehr wusste, kurz reingeguckt und weitergelaufen...man sitzt dann halt nicht nur stumpf rum und es kommt einem nicht so schnell so extrem langweilig vor


Schorschee melde dich mal bei mir im Skype.

Nonoo86x muss mal mit dir reden :)