Hab mich in den letzten Tagen nach dem ersten Schock doch ziemlich gefangen. Mir ist klar, der Tod gehört einfach zum Leben. War mir vorher durchaus schon bewusst, aber in so einer Situation nimmt das Ganze doch etwas andere Züge an.
Vielen Dank für die Posts und die Anteilnahme.
Original von ElBasadero
war bei meinem Vater damals ähnlich, von Erstdiagnose zum Ableben waren es genau 10 Monate - allerdings mit Chemo, die glaube ich hilfreich war. Er hat sie eigentlcih ganz gut vertragen.
Ich wünsche Dir persönlich alles Gute für diese schwere Zeit!
Chemo geht nächste Woche los. Soll die Ausbreitung stoppen, um eine OP zu ermöglichen. Mal sehn
Original von Tobbes
Wenn es sich um Familie geht sollte man nicht nachtragend sein! Ich nehme an er hat dich/euch ja nicht schlecht behandelt oder sogar misshandelt. Das er wenig Zeit hatte bringen manchmal die Lebensumstände mit sich. Ich würde dir raten die Zeit zu nutzen die euch bleibt, und nicht der vergangenheit nachzutrauern! Hör auf dein Herz, und wenn du deinen Vater liebst, dann mach die Zeit so schön wie möglich, rede nicht über Fehler und mach keine Vorwürfe. Gib ihm das Gefühl das er dein Vater ist und das du für ihn da bist. Verscuhe einfach deinem Vater es so leicht wie möglich zu machen und so viele schöne Erinnerungen wie möglich zu erschaffen! Das wird auch dir helfen!
Ich habe meine Mutter 2005 an Lungenkrebs verloren. Das Jahr von der Diagnose bis zum Ende war für uns alle die Hölle. Wir hatten ein sehr enges und liebevolles Verhältnis und noch heute denke ich jeden Tag an sie und nicht selten vergieße ich selbst nach all den Jahren noch ein paar Tränen. Trotzdem denke ich mit einem warmen Gefühl an die schönen Zeiten zurück. Das hilft, auch wenn es weh tut. Das würde ich dir auch wünschen!
Ich wünsch euch viel Kraft in der schweren Zeit die euch bevorsteht!
Tut mir leid, dass du so lange damit kämpfen musst. Zeigt aber auch, wie toll euer Verhältnis wohl war. Hab mit 15 meinen besten Freund bei einem Vekehrsunfall sterben sehen und kann bis heute nicht wirklich damit abschließen. Finde trotzdem einen schnellen Abschied besser, als jemanden jahre(monate)lang beim Sterben zuzusehen.
Original von weissnich
ich finde es immer schlimm das man die menschen dann am ende so in erinnerung behält.. unter einfluss der chemo ohne haare und als schatten ihrer selbst.. aber entscheiden muss das jeder selbst..
Diese Angst habe ich auch, jedoch vertraue ich doch auf die behandelten Ärzte. Was soll ich auch machen - ihm die Chemo ausreden, mit dem Hintergrund, dass ich es nicht sehen will?