Hallo Quackelhuber,
ich denke, kaum jemand kann sich vorstellen, wie es ist, wenn man so mit dem Hammer getroffen wird. Man weiß, dass jeder solche Diagnosen morgen schon bekommen kann, aber damit konfrontiert zu sein ist etwas ganz anderes.
Dieses Thema ist das Schwierigste überhaupt, wenn einem bewusst wird, dass die Dinge nicht immer so weitergehen, wie man sie kennt. Eine Erkenntnis, mit der wir alle zu kämpfen haben, wenn man sich Gedanken darüber macht. Wir gehen alle denselben Weg!
Ich weiss nicht, was deine Ärzte dir gesagt haben, wie weit der Mist fortgeschritten ist und wie deine Chancen stehen. Manch einer möchte es gar nicht genau wissen, andere schon. Ich persönlich finde Klarheit wichtig, aber solange du noch Chancen hast, die Krankheit zu besiegen, egal um welchen Prozentsatz es sich handelt, zu kämpfen lohnt sich immer. Und du wirst diesen Kampf angehen, da bin ich sicher. Welche Alternative hat man denn auch?
Ich habe in meiner Familie und in der Verwandtschaft viele Leute, die kämpfen müssen, viele schleppen irgend eine Krebserkrankung mit sich rum, aber von denen hat noch niemand aufgegeben...
Wie gesagt, dieses Thema ist das schwierigste und ich denke, du kommst dir bestimmt auch im Moment sehr allein vor. Letztendlich können uns andere Menschen auch unterstützen, aber die wichtigen Dinge müssen wir selber mit uns abmachen. Ich wünsche dir viel Kraft. Es ist deine schwierigste Herausforderung. Nimm sie an! Auch wenn im fortgeschrittenen Stadium die Heilungschancen geringer sind... geringer heisst nicht unmöglich!!
Alles Gute
Olaf