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Selbstbeherrschung bei Fantasien/Lust/Fetischen

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enjoy2playAK
Beigetreten: 11.08.2010
PokerStrategist

Ich denke viele junge Männer hier kennen das Gefühl vom Masturbationsdrang. Jeder hat gewisse Fantasien, die einem mehr Lust verschaffen als andere. In der heutigen Zeit kann man eine Vielzahl dieser Fantasien 24/7 visuell im Internet bedienen. Bei manchen bildet sich aus unterschiedlichsten Gründen sogar ein Fetisch aus, zumeist weil er sich auf irgendeine Art und Weise mit der inneren Gefühlswelt ergänzt. Soweit noch kein Problem, viele Menschen haben Fetische. Was jedoch, wenn dieser Fetisch zunehmend als Belastung empfunden wird und man Probleme hat ihm Einhalt zu gebieten? Wie verhindert man, dass jedesmal beim Aufwachen, vorm Schlafen gehen, wenn man alleine ist und Zugang zum Internet hat, vor dem Verlangen sich dieser Fantasie mithilfe dementsprechender Videos hinzugeben?

Wie werdet ihr Herr über eure Lust statt Sklave eurer Lust zu sein? Wie hört man auf einen Fetisch zu haben, der einem kurzfristig hohe Lust verschafft, aber im Großen und Ganzen eigentlich als Qual (da zB. Erektionsprobleme beim natürlichen Sex, Minderwertigkeitskomplexe gefördert werden) und als nicht normal empfunden wird?

Hintergrundinformationen:
- 24 Jahre alt, kein extrovertierter Lebensstil, noch keine feste Beziehung, sexuelle Erfahrungen eig bloß durch professionelle Damen
- Bei den Eltern lebend
- Pokerspieler, also viel Freizeit (aber ab 2016 arbeitssuchend)
- Versuche dem Fetisch/Sucht Einhalt zu gebieten: Webfilter, PW für elektr. Geräte meiner Eltern, Therapie... Irgendwie findet man dennoch immer wieder ein Schlupfloch. Mehrmals 6-12 Tage schon Nofap/NoPorn durchgehalten, aber immer wieder rückfällig geworden.

Meine Vermutungen, warum ich einfach nicht 100%ig Herr werde darüber, obwohl ich merke wie giftig es für meine emotionale und sexuelle Gesundheit ist: Zuviel Zeit, zuviel Gelegenheiten rückfällig zu werden. Sexualität ist ein zu großer Teil meiner Gedanken- und Lebenswelt. Das innerliche Gefühl der Minderwertigkeit und die Angst davor wieder von "echten Frauen" im "echten Leben" abgelehnt zu werden. Jedesmal, wenn ich dabei bin diese Punkte ernsthaft in Angriff zu nehmen, flüchte ich mich beim ersten Dämpfer wieder in meine "sichere" Fetischwelt zurück :( Der Leidensdruck wird dann manchmal so groß, dass ich daran schon dachte, dem Ganzen ein für allemal ein Ende zu bereiten, aber eigentlich will ich nicht tot sein, aber weiterhin zwischen "Fetischwelt" und "realer Welt" hin- und herleben reizt mich auch nicht. Also warum, schaff ichs nicht mich für eine dieser Welten zu entscheiden oder zumindest beide miteinander gesund zu vereinbaren? :why:

PS: Falls Interesse besteht, kann ich auch genauer auf meinen Fetisch eingehen, auch wenns mir peinlich ist, würde vermutlich auch nicht schaden einmal Reaktionen von anderen darauf zu sehen...


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57 Antworten
Atzenmax
Beigetreten: 17.10.2007
Oldschool Grinder

Du hast zu viel Zeit und wirst deshalb immer rückfällig, willst dich aber erst ab 2016 bewerben... Warum?! Mach das doch gleich!


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Chela
Beigetreten: 08.02.2007
Legacy Member

Original von enjoy2playAK

PS: Falls Interesse besteht, kann ich auch genauer auf meinen Fetisch eingehen, auch wenns mir peinlich ist, würde vermutlich auch nicht schaden einmal Reaktionen von anderen darauf zu sehen...

Würde schon interessieren was das für ein Fetisch ist, vor allem auch in Hinblick auf die Vereinbarkeit mit dem realen Leben.


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Bellemit
Beigetreten: 14.01.2011
PokerStrategist

Ja, ohne Informationen zum Fetisch und der Verknüpfung zu deiner Gefühlswelt wird es schwierig sein konkrete Tipps für den Umgang damit zu bekommen.
Im Zweifelsfall aber sowieso lieber an einen Profi wenden. Es gibt genug Psychologen/Psychiater die auf so etwas spezialisiert sind und es gibt Therapiemöglichkeiten. Allerdings darf man sich nicht erhoffen, vom Fetisch "geheilt" werden zu können. Die sexuelle Orientierung ist grundsätzlich nicht änderbar. Ein Pädophiler bleibt es ein Leben lang. Gilt für alles andere auch. Man kann nur lernen damit umzugehen und andere nicht zu schädigen.
Die Dringlichkeit dich behandeln zu lassen hängt natürlich zum einen von deinem persönlichen Leidensdruck ab, zum anderen davon, ob es etwas ist, durch was du zu einem potentiellen Sexualstraftäter wirst.

edit: oh, hatte das mit der Therapie überlesen...dann ist der Schritt in dieser Richtung also schon unternommen. Wie lange schon? Und hast das Gefühl es hilft was?


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bibersuperstar
Beigetreten: 14.01.2007
Oldschool Grinder

Ich denke ein großteil des problems wird von deinen minderwertigkeitskomplexen kommen. Ich vermute mal, dass du im alltag eher wenig soziale bindungen und erfolgserlebnisse hast, sodass du dich ihm wieder gezwungen siehst zu "flüchten" und unangenehme situationen eher vermeidest als anzugehen.
Was du brauchst, sind erfolgserlebnisse, damit du siehst, dass das leben nicht so schwer ist und das es sich lohn aus seinem schneckenhaus zu kommen. Das problem ist, dass du wohl viel zu viel zeit zum nachdenken hast, anstatt die sachen anzugehen.
Was sagt denn dein therapeut? (Sofern du davon berichten magst)
Ich denke, es würde dir sehr helfen, wenn du deinen tagesablauf strukturieren könntest und eine sinnvolle aufgabe hättest (->job/arbeit).


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enjoy2playAK Themenstarter
enjoy2playAK
Beigetreten: 11.08.2010
PokerStrategist

Ok. Also darüber im klaren Zustand zu schreiben ist mir schon etwas unangenehm, aber gut:
Mein Fetisch nahm seinen Anfang bei interracial porn (white women love big black cock), aber speziell auch in Verbindung mit Cuckold. Das Grundschemata lautet dabei, dass ein Pärchen sich zwar liebt, aber der „erbärmliche“ weiße Freund/Ehemann nicht in der Lage ist seine Frau sexuell ausreichend zu befriedigen und ihre Lust lieber mit einem gut gebauten, dominanten scharzen Mann auslebt und ihr Mann nur dabei zusehen darf und erniedrigt wird. Dazu gibt es Compilations, Konditionierungsvideos a la "black men are superior, they are every white woman's dream, only they can satisfy your wife and you know you love to see your wife being blacked and doing things to black men she would never do for you, from now on she is a slave for big black cock." usw... Rational gesehen zumindest fragwürdig, aber im Zustand der Erregung verschaffts mir maximale Lust! Und im Internet gibts 10tausende interracial videos usw, auch unzählige Frauen, die lustvoll in Amateurvideos zu sehen sind und Männer die davon berichten, den gleichen Fetisch zu haben... All das + subjektive Wahrnehmung erzeugt den Schein, dass insgeheim jede Frau davon phantasiert und um ehrlich zu sein, ich könnte es verstehen. Der Hautkontrast, das Exotische, Tabuisierte kommt natürlich hinzu. Es geht hier aber lediglich um Sex, nicht um Beziehungen zu Schwarzen…

Das, was meine sexuelle Identität noch dazu am schlimmsten erschüttert, ist, dass ich mich vor einiger Zeit häufig dabei erwischt habe, wie ich mich selbst in die Rolle der Frau versetzt habe. Eine Theorie im Internet dazu lautet, dass man sich beim Sehen dieser Videos mit seiner eigenen "Rasse" leichter identifiziert + dass sich diese Videos meistens auf die Lust der Frau am großen schwarzen Penis fokussieren und das Gehirn irgendwann den "BBC" automatisch mit Lust verbindet. In den schlimmsten Fällen führt das zu "Sissyfication" und anderen krassen Kram. Soweit will ich es bei mir nicht kommen lassen... Wichtig dabei ist, dass das nichts mit Homosexualität zu tun hat. Im Zustand der Erregung ist in meiner Phantasie immer eine Frau im Spiel oder manchmal bin ich die Frau... Vorallem das Gefühl der Unterworfenheit, devot sein, entmännlicht zu werden und dominiert zu werden erregt mich dabei... Deshalb habe ich auch schon Erfahrungen mit femininen Transen gehabt...

Es gibt Menschen, die das ausleben. Cuckolding ist aus dem swingen heraus entstanden und hat per se nichts mit „interracial“ zu tun. In den USA wird cuckolding aber hauptsächlich mit Schwarzen verknüpft. Ob es sinnvoll ist eine Beziehung mit einer geliebten Person zu führen und dann dabei zuzusehen wie sie mit anderen schläft, welche Lust sie dabei empfindet, ist fraglich. Dass die Frau dabei zusieht wie es ihr Mann mit einer anderen Frau treibt, ist viel weniger verbreitet. Auch unter schwarzen Ehepartnern findet man das Phänomen im Prinzip kaum. Es ist sehr fokussiert auf weißes Pärchen, schwarzer „Bull“. Alleine diese Fakten erregen mich schon wieder. Aber ob es in der Realität auch erregend ist, seine Männlichkeit abzuerkennen und Lust an der Eifersucht zu haben, ist zweifelhaft. Einen klaren Gedanken darüber, werde ich erst fassen können, wenn ich Abstand von dieser von tausenden Videos eingetrichterten Konditionierung bekomme.


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2Girls1TAG
Beigetreten: 21.01.2012
Elite Grinder

Glaub dein Problem haben heutzutage viele junge Männer in unserer Gesellschaft. Der ganze Pornokonsum stumpft einfach ab und hat einfach negative Folgen auf die rl sexualität.
Kann den FIlm Don Jon , der sich mit dem Thema ein wenig auseinander setzt, sehr empfehlen
lg


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enjoy2playAK Themenstarter
enjoy2playAK
Beigetreten: 11.08.2010
PokerStrategist

Original von Bellemit
edit: oh, hatte das mit der Therapie überlesen...dann ist der Schritt in dieser Richtung also schon unternommen. Wie lange schon? Und hast das Gefühl es hilft was?

Original von bibersuperstar
Was sagt denn dein therapeut? (Sofern du davon berichten magst)
Ich denke, es würde dir sehr helfen, wenn du deinen tagesablauf strukturieren könntest und eine sinnvolle aufgabe hättest (->job/arbeit).

Seit nun fast einem Jahr. Seit einiger Zeit nur noch 1x Monat, weil es einfach arschteuer ist. Wir haben zuerst meine Kindheit mit meiner schwer depressiven Mutter versucht zu verarbeiten und meinen Frust durch fehlende Zuneigung vom anderen Geschlecht. Wir waren insofern erfolgreich, als dass sich mein Selbsthass und meine innerlich ausgelebte Aggression gegenüber Frauen aufgelöst haben. Es hast sich jedoch mehr zu einer Resignation entwickelt als einer gesunden Akzeptanz. Mein Hang zum Selbstmitleid und zur Opferrolle erklärt sich dadurch auch, das habe tagtäglich als Kind von meiner Mutter mitbekommen...

Bei meiner Teufelsspirale aus Minderwertigkeitsgefühl -> Fetisch -> Lethargie -> nicht schaffen aktiv das Leben umzugestalten -> Bestätigung der Minderwertigkeit hab ich den Eindruck, dass wir nicht weiterkommen. Sie sagt ich muss es auch wollen und ich muss rausgehen und meine Komfortzone verlassen, Erfolgserlebnisse machen und lernen mit Niederlagen anders umzugehen. Das klappt auch eine Woche lang, aber dann lass ich das Fitnessstudio sausen, vernachlässige das Meditieren, fang an rumzulungern, mich selbst zu bemitleiden und werde rückfällig oder werde rückfällig und fange dann an nachlässig zu werden :(


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ureyer
Beigetreten: 02.04.2005
Oldschool Grinder

Hast Du mal drüber nachgedacht, Dir Deinen Fetisch zu erlauben? Du bist was Du bist und was in Deinem Schlafzimmer passiert geht niemanden etwas an solange es nicht verboten ist und das ist es nicht. Es gibt doch viel extremere Fetische.


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bibersuperstar
Beigetreten: 14.01.2007
Oldschool Grinder

Schließe mich dem an. Nen fetisch ist doch nichts schlimmes (solang dabei niemand zu schaden kommt und es sich im rahmen des erlaubten handelt). Könnte mir auch vorstellen, dass es dir vlt helfen würde, wenn du dich bzw diesen teil von dir so akzeptieren könntest.


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enjoy2playAK Themenstarter
enjoy2playAK
Beigetreten: 11.08.2010
PokerStrategist

Wenn ich ihn mir erlaube, dann ist auch sehr schnell der starke Drang da ihn auszuleben. Aufgrund fehlender "Auslebungsmöglichkeiten" aka keine Freundin (+ dann noch eine finden, die das mitmacht +dann noch einen Schwarzen finden, der das mitmacht) führt das dazu, dass ich den halben Tag phantasierend, fappend, Videos guckend vor mich hinvegetiere. Videos die mir eintrichtern, dass ich nichts wert bin, nie eine Frau befriedigen könnte und heimlich Frauen für die Lust, die sie beim Sex mit Schwarzen haben, beneide. Das Erleben von Lust für Frauen die einzige Maxime ist und sie diese nur mit Schwarzen erleben könnten. Das ist iwie eine rassistische, manipulative Hirnfickerei. Am Ende fühle ich irgendwann müde, antriebslos und als impotenter, unmännlicher Mann, der keine Frau verdient hat :f_cry:

Dieser Fetisch ist rassistisch, reduziert Frauen als gefühllose, sexgeile Schlampen und ist erniedrigend. Rational betrachtet sehe ich darin eigentlich nichts Gutes. Frauen denken doch nicht nur daran, wer sie maximal befriedigen kann und Schwarze können das auch nicht viel besser als weiße Männer. Der Gedanke, dass es so sein könnte, dass Frauen zu hemmungslosen Sexmonstern werden im Angesicht der Potenz eines BBC, ist doch irrwitzig... Klar gibt es immer ein paar Frauen, die das Motto leben "once you go black, you never go back", aber die sind doch extremst in der Minderheit und haben meistens selbst eine ordentliche Schraube locker, wenn sie das an einer Rasse festmachen...


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Atzenmax
Beigetreten: 17.10.2007
Oldschool Grinder

Hast noch nicht drauf geantwortet, warum du dich erst ab 2016 bewerben möchtest...


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bibersuperstar
Beigetreten: 14.01.2007
Oldschool Grinder

Kann es sein, dass du deine ganzen minderwertigkeitskomplexe auf eine sexuelle ebene projezierst? Vlt könntest du daraus kommen, indem du dir selbst beweist, dass du eben nicht minderwertig bist und dir eine aufgabe suchst, die dich ausfüllt. Es tut dir einfach nicht gut die ganze zeit rumzulungern. Dass es auch immer wieder rückschläge geben wird, lässt sich nicht vermeiden, aber man kann sich ja auch über kleine fortschritte freuen!


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enjoy2playAK Themenstarter
enjoy2playAK
Beigetreten: 11.08.2010
PokerStrategist

Weil ich bis dahin ein eigenes Auto haben werde, bis dahin noch Urlaube geplant sind/waren und man pokermäßig ab Supernova-Status an ein gewisses jährliches Pensum gebunden ist und sich eine Jahreswende einfach schön als "Cut" festmachen lässt.

Übrigens würd mich besonders interessieren was Chela als Frau von diesem Fetisch hält bzw. damit anfangen kann :pcuser: obwohl mein konditioniertes Fetischhirn bei abneigender Haltung instinktiv antwortet "die gibts halt nicht zu oder sie weiß halt nicht, was ihr entgeht" :f_love:

@biber: zumindest projiziere ich sie auf eine sexuelle und soziale Ebene. hab zwar eine kleine 5-6 köpfige Clique als Freundeskreis, die sich so 2-3x im Monat zum Fortgehen auf ein Bier in einer Bar/ins Kino trifft, aber das wars dann auch schon. Viele meiner Hobbies macht man halt auch alleine. Und ich bin gern alleine, aber irgendwie auch trotzdem einsam. Fortschritte im Fitti kamen schnell von 55kg auf 63kg. Dann ging nix mehr weiter, bin runter auf 61kg und ging immer unregelmäßiger. Heute bin ich wieder bei 59kg. Meditieren hat mal gut geklappt, dann einmal so gut, dass ich verkrampft versucht hab, den Zustand wieder zu erreichen. Ging nicht. Aufgehört damit. Was mich beruflich brennend interessiert weiß ich ned. Irgendwas mit Büro wirds halt wohl werden. Und so treibt man halt dahin...


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Chela
Beigetreten: 08.02.2007
Legacy Member

edit weil persönlich und so


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draghkar
Beigetreten: 16.08.2006
Oldschool Grinder

Die art des fetisch zu nennen wäre gar nicht nötig gewesen, da es mmn nicht ursächlich und nur ein deutliches symptom deiner monderwertigkeitskomplexe ist und lediglich die sensationsgeilheit der leser befriedigt.
Ich würde mich nicht zu sehr auf das sexuelle versteifen, arbeite lieber an dir als ganzem. Dazu gehört ein geregelter tagesablauf und vor allem ein geregeltes sozialleben.

Falls ichs überlesen habe: bist du mit deinem äußeren zufrieden? Falls nicht: geh pumpen. Ich war nicht in deiner situation, aber ein muskulöser Körper hat mir ungemein geholfen selbstbewusster und zufriedener zu agieren (und nicht nur zu reagieren).
Und darauf aufbauend gilt es erstmal normal mit anderen frauen zu reden, witze zu machen usw, alles auf einer asexuellen ebene. Das nimmt den druck raus.
Und ultimativ musst du einem job finden, studieren und vor allem von zuhause ausziehen!


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enjoy2playAK Themenstarter
enjoy2playAK
Beigetreten: 11.08.2010
PokerStrategist

@Chela: Danke, dass du deine weibliche Sicht dazu geäußert hast! :f_drink:

@draghkar: ja, wie gesagt, war damals übler Lauch mit 55kg. Hab mich durchs Fitti schnell auf 63kg hochtrainiert und dann gings nicht weiter, wurde frustriert, nachlässig usw. und bin jetzt wieder auf 59kg :( Ansonsten hab ich mit meinem Äußeren kein Problem. Eher noch mit meiner Mimik (mein natürlicher Blick ist sehr ernst), Stimme (ist eher leise, rau und undeutlich) und das ich mir so schwer tue Blickkontakt zu halten, ärgert mich immer wieder. Die Augen sind ja das Tor zur Seele und irgendwie fühlt es sich so an, als könnten andere Menschen dann meine Abgründe und Leiden spüren, wenn ich ihnen zu lange in die Augen gucke :f_ugly:

Aber jo, wichtigste wird sein ein geregelter Tagesablauf. Dann hat man weniger Zeit nachzudenken und hvdr rumzulungern und durch sportliche Aktivitäten und andere Hobbies ein besseres Selbstwertgefühl aufzubauen. Klingt alles so einfach und doch scheint es für mich so schwer. Könnte jetzt zb endlich mal trainieren fahren und einen Termin beim Friseur ausmachen, statt hier schon wieder mich selbst zu bemitleiden :O


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DiscoStu85
Beigetreten: 12.07.2006
Elite Grinder

imo drei möglichkeiten:
1) Therapie Aufklärung:
ich glaub du bist ein rassist. Das meine ich nicht negativ sondern sachlich. Rassit im Sinne von du vereinfachst viel und denkst in schubladen und vorurteilen. "Alle schwarzen haben den Megaschwanz". Das ist halt schon ein Zeichen dass du in einer Traumwelt lebst. Traumwelten sind vor allem dann gefährlich wenn es viele Kollisionspunkte mti der realen Welt gibt und eine Koexistenz erschwert wird. Lösung wäre dieses Denken abschalten, vielleicht mal in die USA gehen und paar schwarze kennen lernen sich mit denen anfreunden und merken dass sie nicht alle die bullen sind die du dir vorstellst. Die Videos die du siehst sind natürlich quatsch, red offen mit Frauen und du mekrst dass nicht jede von einem schwarzen träumt. (jedenfalls nicht im deutschen Raum) In der US Gesellschaft - wo vermutlich die meisten Videos prodziert werden und sexualität tabuiesierter als in Dtld ist, ist es vielleicht sogar so dass Frauen andere Träume haben.

2) Therapie ausleben:
Such nach Partnerinnen die das auslbene wollen. Darfst nicht zu anspruchsvoll sein. Ansonsten geh auf Fetischseiten und such dir eine Frau mit irgendwas abgefahrenem und mache einen Deal. Du befriedigst ihre Wünsche und sie deine. Da gibt es vor allem dicke Frauen, die alles dafür tun auch mal begehrt werden wollen und seltsame fetische haben. Dazu musst du allerdings abgebrüht sein, einer Frau einen Windelfetisch zu erfüllen nur damit sie dir dann deinen erfüllt. Problem bei so Notlösungen ist hatl ,

3) Therapie "normal" werden.
Du hast schlicht zu viel Zeit und deine Langeweile treibt dich zu Pornos. Zieh aus, geh arbeiten, übernehm verantwortung. Dass Leute ein normales sexleben haben liegt mE auch daran dass sie einen normalen Alltag haben. Nach 8-10 Stunden Arbeit am Tag, wenn du den Haushalt deiner eigenen wohnung machen musst, verantwortung trägst hast du andere Gedanken als dich den ganzen tag auf Sex zu konzentrieren. MancheFetische entwickeln sich irgendwann zurück, manche nie oder verändern sich. Manchmal arbeite ich 14 h am Tag, hab dann auch keine Lust mehr Marathon Ficksessions einzulegen wie im Studium als ich nur 4h am Tag busy war und 20h / Tag Zeit hatte mich auszuleben. Männer haben Energie und Kanalisieren sie irgendwo rein, da du kein Verntil hat (= keine Arbeit) lenkst du sie eben in deinen Fetisch. Wenn die Energie weg ist, nimmt auch die Reserve für den Fetisch ab imo.


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Atzenmax
Beigetreten: 17.10.2007
Oldschool Grinder

Original von enjoy2playAK
Weil ich bis dahin ein eigenes Auto haben werde, bis dahin noch Urlaube geplant sind/waren und man pokermäßig ab Supernova-Status an ein gewisses jährliches Pensum gebunden ist und sich eine Jahreswende einfach schön als "Cut" festmachen lässt.
...

Wirst dann Anfang 2016 wieder das gleiche sagen können... :f_thumbsup:


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pokerwOOt
Beigetreten: 17.06.2006
PokerStrategist

Wir haben ja schon öfters darüber gesprochen und es tut mir leid, dass ich mich dann abgewendet habe.
Mir ist egal, was die Meinungen auf kommenden Tipp sind, aber ich empfehle dir deinen Testosteronspiegel überprüfen zu lassen und ggf. eine Hormontherapie zu machen. Bei uns herrscht gerne und oft die Meinung, dass man zuerst den Kopf "heilen" muss, der Rest würde sich dann ergeben. Zudem haben sich die meisten nicht ausreichend zu dem Thema "Testosteron" gebildet, hier gehts viel mehr als um Muskeln. Abgesehen von nicht verarbeiteten Traumata und Krisen ist ein niedriges Testosteronlevel so ziemlich die Ursache jeder psychischen Krankheit beim Mann. Bei der Schwere deiner Krankheit ist es schlau Hebel zu setzen, parallel zu einer Verhaltenstherapie. Durch deinen Lifestyle dürfte dein Testosteronspiegel dem eines 11 Jährigen ähneln.
Du hast jetzt entweder die Möglichkeit diesen durch einen Wechsel deines Lifestyles zu erhöhen (was hundertfach gescheitert ist) oder erstmal zu supplementieren, damit du dich mehr deiner psychologischen Therapie widmen kannst.

- Gesunde Ernährung
- Sport
- Fester Rythmus
- Ausziehen
- Verhaltenstherapie (keine tiefenpsychologische)
- Systematisch soziale Kontakte pflegen

In der Reihenfolge und du bist 100% geheilt.
Ich weiß, dass dieser Text nicht besonders stringent ist und jeder Psychologiestudent jetzt viele "abers" und "Blödsinns" im Kopf hat, aber der Schlüssel zum Lösen aller Probleme ist das Gefühl von Selbstwirksamkeit. Selbstwirksamkeit ist nur bei gesunder Vitalität möglich. Testosteron = Vitalität.

Es ist genau so einfach.

Ansonsten einfach mal "low testosterone and psychological effects" googlen

/E: Noch was, du merkst ja, dass du nicht Herr darüber werden kannst.
Informier dich mal, welche Möglichkeiten es gibt dich stationär behandeln zu lassen. Du musst deine Autonomie erstmal komplett in andere Hände geben um sie stückweise wiederzuerlangen. Ausserdem bist du dann gewzungen dich vollkommen auf deine Genesung zu konzentrieren und verfällst nicht wieder in halbherzige Versuche.


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